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Neben- und Wechselwirkungen der Antibabypille

Die Antibabypille zählt zu den beliebtesten Methoden zur hormonellen Empfängnisverhütung in der Schweiz. Trotz der allgemein guten Verträglichkeit können Neben- und Wechselwirkungen auftreten. Das Wissen diesbezüglich ist für Frauen, die ein kombiniertes Präparat bereits einnehmen oder über eine Einnahme nachdenken unerlässlich.


Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Welche Nebenwirkungen verursachen Antibabypillen?
  3. Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?
  4. Gegenanzeigen (Kontraindikationen) für Antibabypillen
  5. Die individuelle Wahl der richtigen Babypille

Überblick

Nachdem die Pille als innovatives, hormonelles Verhütungsmittel in den 60er Jahren erstmalig auf den Markt kam, stehen aktuell zahlreiche Varianten dieses Kontrazeptivas zur Auswahl.

Gemeinsam mit dem beratenden Arzt erhalten Frauen die Möglichkeit, selbst ihr passendes Verhütungsmittel auszuwählen. Antibabypillen gibt es in Form von Kombinationspräparaten oder auch Alternativen ohne Östrogene.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Auf diese Weise können Warnsignale möglichst frühzeitig erkannt und die Wirkungseffizienz positiv beeinflusst werden. Zudem gelten für einzelne Hormonpräparate zum Schutz vor ungewollten Schwangerschaften klar definierte Ausschlusskriterien.

Unabhängig von der schlussendlichen Wahl profitieren erwachsene Frauen und junge Mädchen bei fachgerechter Anwendung von dieser hochwirksamen Verhütungsmethode. Gleichzeitig ist es jedoch auch notwendig, sich gezielt über Nebenwirkungen, Wechselwirkungen als auch Gegenanzeigen des gewählten Medikaments zu informieren.

Welche Nebenwirkungen verursachen Antibabypillen?

Nur in Einzelfällen ist es möglich, dass schwere Komplikationen bei gesunden Frauen in Verbindung mit der Antibabypille stehen.

Patientinnen mit bestimmten Vorerkrankungen beziehungsweise klar definierten Risikofaktoren ist vor der Anwendung dieses hormonellen Verhütungsmaterials eine ärztliche Anamnese notwendig. Hierbei steht die Nutzen-Risiko-Abwägung im Vordergrund.

Ab dem Zeitpunkt der ersten Einahme sind zudem regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei dem betreuenden Arzt empfehlenswert. So können schwerwiegende Erkrankungen beziehungsweise Komplikationen frühzeitig erkannt werden.

Auf dem Beipackzettel der Antibabypille sind alle bis dato beobachteten Nebenwirkungen aufgelistet. Diese Zusammenstellung dient der Information und ist gesetzlich festgelegt. Leichte Nebenwirkungen bessern sich aufgrund der niedrigen Dosierung meist von selbst wieder. Ernsthafte Krankheiten sind von Ärzten professionell zu begleiten.

Mögliche Nebenwirkungen der Antibabypille in tabellarischer Übersicht:
Physische Beschwerden
(Leichte) Kopfschmerzen Schwindelgefühl
Migräne Magenschmerzen
Gewichtszunahme Zwischenblutungen
Gehäufte Blasenentzündungen Spannungen der Brust
Pilzinfektionen Übelkeit
Wassereinlagerungen Hormonstörungen
Psychische Beschwerden
Depressive Verstimmungen Angstzustände
Stimmungsschwankungen Libido (auch sexuelle Lust) Verlust

Warnsignale rechtzeitig erkennen

Mögliche Erkrankungen durch hormonelle Verhütungsmittel entstehen über einen längeren Zeitraum hinweg. Erste Anzeichen lassen sich jedoch bereits im Vorfeld erkennen. Anwenderinnen der Antibabypille sollten bei folgenden Warnsignalen des Körpers beziehungsweise Symptome möglichst zeitnah einen Facharzt konsultieren:

  • akute Gelbsucht
  • Knoten in der Brust (erhöhtes Brustkrebsrisiko)
  • extrem starke Bauchschmerzen
  • vermeintliche Anzeichen einer Schwangerschaft

Darüber hinaus sollten Anzeichen einer möglichen, arteriellen und/oder venösen Thrombose ernst genommen werden. Folgende Symptome sind hierfür typisch:

  • akute Schwellungen und/oder Schmerzen im Bein
  • plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Bereich der Brust, die eventuelle in den linken Arm ausstrahlen
  • Husten beziehungsweise Atemnot ohne klar definierte Ursache
  • extreme, ungewöhnlich starke Kopfschmerzen beziehungsweise Verschlechterung der Migräne
  • Sehverlust (komplett oder teilweise)
  • Doppeltsehen
  • Sprachprobleme
  • undeutliche Aussprache
  • Ohnmacht oder Schwindel
  • Taubheit und/oder Schwäche in einem einzigen Körperteil

Tritt mindestens ein Warnsignal auf, ist die Antibabypille sofort anzusetzen und zeitnah ein Facharzt zu konsultieren.

Weitere mögliche Nebenwirkungen der Pillen ziehen im Einzelfall ebenso das Absetzen des jeweiligen Präparats nach sich. Hierzu zählen:

  • Chloasma
  • Erytheme
  • Blutdruckanstieg (arterielle Hypertonie)
  • hereditäres Angioödem
  • Hirsutismus

Zwischenblutungen

Während der ersten Einnahmezeit (circa zwei bis fünf Monate) können gelegentliche Zwischenblutungen auftreten. Diese außerplanmäßigen Blutungen sind kein Grund zur Besorgnis. Dennoch sollte die Einnahme der Antibabypille währenddessen auf keinen Fall eingestellt werden, um einer möglichen Schwangerschaft weiterhin vorzubeugen.

Im Gegensatz dazu ist eine ärztliche Konsultation empfehlenswert, wenn die Zwischenblutungen zu einem späteren Zeitpunkt auftreten beziehungsweise über die ersten Monate hinausgehen.

Ausbleiben der monatlichen Blutung

Das Ausbleiben der Regelblutung wird in vielen Fällen mit einer möglichen Schwangerschaft assoziiert. Dies ist jedoch sehr unwahrscheinlich, wenn die Antibabypille kontinuierlich nach Anleitung eingenommen wurde und weder Durchfall noch Erbrechen diesen Zeitraum kennzeichneten.

Sollte sich die Patientin dennoch unsicher sein, ist es empfehlenswert, unverzüglich einen Schwangerschaftstest zu machen.

Befindlichkeitsstörungen

Einige Frauen bemerken während der anfänglichen Einnahme der Antibabypille Anzeichen von Übelkeit, Bauch- und Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und/oder einem spezifischen Spannungsgefühl in den Brüsten. Diese Beobachtungen kennzeichnen die erste Gewöhnungsphase des Körpers an das hormonelle Verhütungsmittel.

Können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten?

Die intensive Wirkung der Antibabypille kann durch folgende Medikamente ungünstig beeinflusst werden. Dabei spielt die Art der Einnahme (Tablette, Sirup, Saft) keine Rolle und der komplette Schutz ist nicht mehr gewährleistet:

  • Antibiotika (Griseofulvin, Rifampicin, Penicillin, Tetracyclin)
  • Antiepileptika (Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon)
  • Beta-Blocker (Proranolol, Pxprenolol, Metoprolol)
  • Präparate gegen Migräne
  • Arzneimittel für Diabetiker (Insulin, Glibenclamid)
  • Antidepressiva
  • Medikamente gegen Tuberkulose (Rifampicin) oder HIV-Infektionen
  • ausgewählte Abführmittel
  • Wirkstoff Theophyllin (bei Asthma)
  • Beruhigungsmittel (Diazepam)
  • Johanniskraut-Präparate (Johanniskrautöl)

Im Gegensatz dazu beeinflussen Drogen oder Alkohol die Wirkung der Antibabypille nicht.

In jedem Fall ist zu beachten, dass bei starkem Durchfall oder Erbrechen (circa zwei bis vier Stunden nach der Einnahme) die Wirkung der Pille maßgeblich herabgesetzt ist.

Im Zweifelsfall erteilt der Arzt oder Apotheker Auskunft über mögliche Wechselwirkungen des jeweiligen Medikaments mit dem hormonellen Kontrazeptivum.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen) für Antibabypillen

In einigen Fällen, sollten der Antibabypille andere Verhütungsmethoden vorgezogen werden. Dies gilt vor allem bei Frauen mit einer oder mehrerer der folgenden Grunderkrankungen beziehungsweise angezeigten Risikofaktoren:

  • bei anstehender Operation bzw. längerer Bettruhe
  • Schlaganfall oder Herzinfarkt in der Vergangenheit
  • Blutgerinnungsstörung: Mangel an Protein C, Protein S, Antithrombin oder Faktor V Leiden
  • sehr hoher Blutdruck
  • Hyperhomocysteinämie
  • extrem hohe Blutfettwerte (Triglyceride oder Cholsterin)
  • hoher Blutdruck
  • schwerer Diabetes mellitus mit geschädigten Blutgefäßen
  • bei ungeklärten vaginalen Blutungen
  • Ausbleiben der monatlichen Regelblutung (aufgrund von körperlicher Überbelastung oder Ernährungsstil)
  • bekannte Allergien gegen die aktiven Wirkstoffe beziehungsweise einen sonstigen Bestandteil der Pille

Darüber hinaus ist die Antibabypille nicht einzunehmen, wenn die Frau aktuell oder in der Vergangenheit mindestens eine der nachstehenden Erkrankungen aufwies:

  • Lebergeschwülste
  • Lebererkrankungen, mit Leberwerten, die sich bis dato nicht normalisiert haben
  • aktuelle oder vergangene transitorische ischämische Attacke (TIA) oder Angina Pectoris (mögliches erstes Anzeichen von Herzinfarkt)
  • aktuelle oder vergangene spezielle Form von Migräne, die sogenannte Migräne mit Aura
  • vergangene oder aktuelle Erkrankungen: Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie), in einem der Blutgefäße des Beins (tiefe Beinvenenthrombose) beziehungsweise in einem anderen Organ

Die individuelle Wahl der richtigen Babypille

Jeder Hersteller weist sein hormonelles Verhütungsmittel detailliert aus. Nachdem seitens des betreuenden Arztes eine bestimmte Antibabypille verordnet wurde, ist es in jedem Fall hilfreich, vor der ersten Einnahme noch einmal die Packungsbeilage zu lesen.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Auf diese Weise können Frauen auf Nummer sicher gehen, dass sie das richtige Medikament einnehmen. Nicht zuletzt dient diese Information auch dem Selbstschutz, da bereits erste Anzeichen von möglichen Neben- oder Wechselwirkungen der Antibabypille richtig erkannt und entsprechend eingeordnet werden können.


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Quellen:

  1. Welche schwerwiegenden Nebenwirkungen wurden unter der Pille beobachtet?. Jenapharm GmbH. URL: jenapharm.de
  2. Pille – mögliche Nebenwirkungen. Berufsverband der Frauenärzt e.V. URL: frauenaerzte-im-netz.de
  3. Antibabypille: Was vermindert ihre Wirkung?. Verein Lilli. URL: lilli.ch
  4. Wie gefährlich ist die Pille?. Wort & Bild Verlag. URL: baby-und-familie.de

Veröffentlicht am: 07.06.2016