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Geschlechtskrankheiten aufgrund von Bakterien

Durch direkten Schleimhautkontakt bei diversen sexuellen Praktiken oder durch Schmierinfektion können Bakterien übertragen werden, die in weiterer Folge Geschlechtskrankheiten (STIs, sexuell übertragbare Infektionen) auslösen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Bakterielle Geschlechtskrankheiten sind wieder auf dem Vormarsch
  2. Chlamydien
  3. Gonorrhoe (Tripper)
  4. Syphilis (Lues)
  5. Nichtgonorrhoische Urethritis
  6. Bakterielle Vaginose

Bakterielle Geschlechtskrankheiten sind wieder auf dem Vormarsch

Nach einem signifikanten Rückgang der Erkrankungszahlen in den 1990er Jahren sind Geschlechtskrankheiten heute weltweit wieder auf dem Vormarsch. Bakterielle Infektionen spielen dabei nach wie vor eine zentrale Rolle.

Leiden Sie an Geschlechtskrankheiten, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Seit dem Beginn der HIV (Aids)-Pandemie ab Anfang der 1980er Jahre sind Geschlechtskrankheiten aufgrund von Bakterien im öffentlichen Bewusstsein in den Hintergrund getreten. Zudem verringerte sich durch die auf HIV fokussierten Safer-Sex-Kampagnen auch das Ansteckungsrisiko für bakteriell verursachte Geschlechtskrankheiten.

Zu diesen gehören Infektionen mit Chlamydien, Gonorrhoe (Tripper), Syphilis (Lues), nichtgonorrhoische Urethritis (Harnröhrenentzündung) sowie die bakterielle Vaginose. Geschlechtskrankheiten aufgrund von Bakterien lassen sich mit Antibiotika normalerweise sehr gut behandeln.

Chlaymdien

Infektionen mit Chlamydien des Serotyps D-K gehören zu den häufigsten bakteriell verursachten Geschlechtskrankheiten. Abhängig vom Ort der Ansteckung befallen die Bakterien die Schleimhaut des Urogenitaltrakts, des Darms oder in Mund und Rachen.

Chlamydien

Symptome und Verlauf

Bei Frauen macht sich eine genitale Infektion mit Chlamydien folgendermaßen bemerkbar:

  • vermehrter Ausfluss
  • Schmier- oder Zwischenblutungen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Juckreiz
  • brennende Schmerzen

Unbehandelt steigt die Infektion in den Uterus, die Eileiter und die Eierstöcke aus und kann dort schwere Entzündungen bewirken. Chronische Chlamydiosen gehören bei Frauen zu den Hauptursachen für Unfruchtbarkeit, da durch die Entzündungen die Eileiter vernarben und verkleben können. Außerdem erhöht sich das Risiko für Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften.

Bei Männern treten folgende Symptome auf:

  • Jucken und Brennen der Harnröhre
  • schleimig-eitriger Ausfluss
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Entzündung der Harnröhre bzw. Nebenhoden

Auch bei Männern kann eine chronische Chlamydiose - allerdings seltener als bei Frauen - Unfruchtbarkeit zur Folge haben.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose der Erkrankung kann der Arzt anhand des charakteristischen Ausflusses oft bereits durch eine Blickdiagnose stellen. Der Erregernachweis erfolgt durch die mikroskopische Untersuchung eines Abstriches.

Chlamydieninfektionen lassen sich durch Antibiotika sehr gut behandeln. Die medikamentöse Therapie erfolgt vor allem durch Doxycyclin und andere Tetrazykline. Wichtig ist eine ausreichend lange Antibiose, die bei ausgeprägten Entzündungen bis zu 20 Tagen dauern kann. Bei chronischen Chlamydiosen sind zum Teil längere Behandlungszeiträume nötig.

Gonorrhoe (Tripper)

Die Gonorrhoe (Tripper) wird durch das Bakterium Neisseriae gonorrhoeae - die sogenannten Gonokokken. Je nach Eintrittspforte befallen die Bakterien die Schleimhäute der Harnröhre, des Gebärmutterhalses, des Enddarms oder Mund und Rachen. Die Folge besteht in eitrigen Entzündungen. Durch den Kontakt mit infizierter Haut können außerdem gonorrhoische Entzündungen der Augenbindehaut entstehen.

Tripper

Symptome und Verlauf

Die ersten Symptome einer Gonorrhoe zeigen sich meist zwei bis fünf Tage nach der Infektion. Vor allem bei Männern treten charakteristische Symptome auf, bei Frauen äußert sich die Erkrankung dagegen oft nur durch leichte und eher unspezifische Entzündungszeichen.

Männer entwickeln nach einer Infektion mit Gonokokken eine akute Harnröhrenentzündung. Eine unbehandelte Gonorrhoe steigt im Körper auf und befällt die Prostata sowie Hoden und Nebenhoden. Die Ausbreitung der Infektion begleiten oft Fieber und allgemeine Krankheitszeichen.

Bei Frauen ist das erste Zeichen einer Gonorrhoe oft verstärkter vaginaler Ausfluss. Später entwickeln sich Entzündungen des Gebärmutterhalses und/oder der Bartholin-Drüsen.

Diagnose und Behandlung

Eine Gonorrhoe wird durch die mikroskopische Untersuchung eines Abstrichs aus der Harnröhre oder vom Gebärmutterhals und eventuell durch die Anlage von Bakterienkulturen nachgewiesen.

Die Standardtherapie besteht in der Gabe von Ceftriaxon oder Cefixim in Kombination mit Azitromycin in Form einer einmaligen hochdosierten Gabe. Bei hartnäckigen Infektionen kann auch eine Antibiotika-Therapie über einen längeren Zeitraum nötig sein.

Syphilis (Lues)

Syphilis (Lues) ist eine Geschlechtskrankheit, die durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht wird. Treponema pallidum ist außerhalb des menschlichen Körpers nur für kurze Zeit überlebensfähig, so dass Schmierinfektionen mit diesen Bakterien unwahrscheinlich sind.

Syphilis

Symptome und Verlauf

Etwa drei Wochen nach der Ansteckung macht sich die Erkrankung kleine braunrote, schmerzlose Geschwüre (Ulcus durum, "harter Schanker") bemerkbar. In den folgenden ein bis zwei Wochen schwellen auch die Lymphknoten in den Nachbarregionen ab. Im Verlauf von vier bis sechs Wochen heilen die Geschwüre auch unbehandelt meistens ab, so dass eine Syphilis im Anfangsstadium oft nicht erkannt wird.

Acht bis zwölf Wochen nach der Infektion haben sich die Erreger im gesamten Organismus ausgebreitet. Charakteristisch für diese Phase sind ausgedehnte Hautveränderungen. Sie treten zunächst als schwach rosa gefärbte Flecken auf, die sich später in kupferfarbene Knötchen verwandeln.

Nach dem Abklingen dieser Symptome tritt die Erkrankung in ihre latente Phase ein, die sich über Jahrzehnte erstrecken kann, in denen es jedoch immer wieder zu Krankheitsschüben kommt. Eine nicht therapierte Syphilis führt langfristig zu schweren Schädigungen des Nervensystems und der inneren Organe.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose der Syphilis erfolgt durch eine Blutuntersuchung auf Syphilis-Antikörper. Außerdem kann der Erreger mikroskopisch oder durch eine PCR-Untersuchung nachgewiesen werden.

Behandelt wird die Syphilis mit Penicillin, insbesondere mit Penicillin G (Benzylpenicillin). Die Behandlungsdauer umfasst zehn bis 21 Tage. Bei Allergien gegen Penicillin werden andere Antibiotika - beispielsweise Tetrazykline, Makrolide oder Cephalosporine als Behandlungsalternative eingesetzt.

Nichtgonorrhoische Urethritis

Mediziner unterscheiden zwischen einer spezifischen (gonorrhoischen) und einer unspezifischen Harnröhrenentzündung, die nicht durch Gonokokken verursacht wird. Auslöser einer nichtgonorrhoischen Urethritis sind verschiedene Bakterien, Einzeller (Trichomonaden) oder Pilze.

Nichtgonorrhoische Urethritis

Am häufigsten wird sie durch Chlamydien verursacht. Neben der Ansteckung auf sexuellem Wege kommen auch Schmierinfektionen in Betracht. Nicht infektiöse Formen der Erkrankung werden durch allergische oder mechanische Reizungen der Harnröhrenschleimhaut ausgelöst.

Symptome und Verlauf

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern macht sich eine Harnröhrenentzündung durch Ausfluss aus der Harnröhre, häufigen Harndrang sowie Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen bemerkbar. Oft treten nur leichte und unspezifische Symptome auf, so dass die Entzündung ignoriert oder übersehen wird.

Der Verlauf der Erkrankung richtet sich nach den auslösenden Erregern. Zum Teil klingt eine nichtgonorrhoische Urethritis auch ohne Behandlung wieder ab. Zu schwerwiegenden Komplikationen kann es durch das Übergreifen unbehandelter Infektionen auf die Geschlechtsorgane, Blase oder Nieren kommen.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose einer nichtgonorrhoischen Urethritis erfolgt durch die mikroskopische Untersuchung eines Abstrichs aus der Harnröhre.

Behandelt wird eine bakteriell verursachte nichtgonorrhoische Urethritis mit auf die Erreger abgestimmten Antibiotika. Betroffene sollen außerdem viel trinken, um die Keime auszuspülen.

Bakterielle Vaginose

Eine bakterielle Vaginose ist keine Geschlechtskrankheit im engeren Sinne. Ausgelöst wird sie durch verschiedene Faktoren - beispielsweise hormonelle Einflüsse, Unterleibsoperationen oder psychosozialer Stress. In einigen Fällen tritt sie nach einem Partnerwechsel auf.

Bakterielle Vaginose

Bei einer bakteriellen Vaginose ist das mikrobiologische Gleichgewicht der Scheide aus der Balance geraten. Normalerweise sorgen Milchsäurebakterien dafür, dass pathogene Keime die Vagina nicht besiedeln können. Wenn ihre Zahl abnimmt, sinkt der Säuregrad innerhalb der Scheide, was die Ansiedlung pathogener Keime fördert.

Symptome und Verlauf

Unter einer bakteriellen Vaginose leidet rund ein Fünftel aller Frauen im gebärfähigen Alter. Sie äußert sich durch verstärkten Scheidenausfluss, der einen charakteristischen "fischigen" Geruch besitzt.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose einer bakteriellen Vaginose erfolgt durch die mikroskopische Untersuchung eines Scheidenabstrichs. Dabei wird außerdem geprüft, ob eine Mischinfektion gegeben ist und welche Bakterien daran beteiligt sind.

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Behandelt wird eine bakterielle Vaginose vor allem mit den Antibiotika Metronidazol oder Clindamycin, die oral, als Vaginalzäpfchen oder Vaginaltabletten verabreicht werden.


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Quellen:

  1. Bakteriell und Viral ausgelöste Geschlechtskrankheiten. Deutscher Apotheker Verlag. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  2. Sexuelle übertragbare Krankheiten. pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. Bundesverband. URL: profamilia.de
  3. Geschlechtskrankheiten. Dr. med. Dirk Manski. URL: urologielehrbuch.de
  4. Tripper (Gonhorroe). Robert Koch Institut. URL: edoc.rki.de
  5. Chlamydieninfektion. Institut für Medizinische Diagnostik Berlin-Potsdam MVZ GbR. URL: imd-berlin.de

Veröffentlicht am: 06.07.2016