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Beta 2-Sympathomimetika

Beta-2-Sympathomimetika (Beta-2-Adrenergika, Beta-2-Adrenozeptor-Agonisten, Beta-2-Agonisten) sind Arzneistoffe, welche an den Beta-2-Rezeptoren des sympathischen Nervensystems die Wirkung vom Katecholaminen imitiert. Zu den Katecholaminen gehören in erster Linie Neurotransmitter wie Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin.

Leiden Sie an Asthma, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Beta 2-Sympathomimetika: Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Wirkung
  3. Anwendungsgebiete
  4. Einnahme
  5. Wechselwirkungen
  6. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
  7. Missbrauch im Sport

Überblick

Der Einsatz von Beta-2-Sympathomimetika ist notwendig, wenn der Körper es aus eigenem Antrieb nicht schafft, die Katecholaminen zu aktivieren. Die Nutzung von Beta-2-Sympathomimetika liegt hauptsächlich in der Asthma-Therapie. Es wird zwischen schnellwirksamen Beta-2-Sympathomimetika und langwirksamen unterschieden.

Schnellwirksam:

  • Bambuterol,
  • Clenbuterol,
  • Fenoterol,
  • Salbutamol (Handelsname: Ventolin),
  • Terbutalin,
  • Tulobuterol

salbutamol

Langwirksam:

  • Salmeterol,
  • Formotero,
  • Indacaterol

Bei einer dauerhaften Behandlung von Asthma eignen sich vor allem die langwirksamen Beta-2-Sympathomimetika. Ihre Wirkung tritt erst nach einer halben Stunde ein, muss aber daher nur maximal zwei Mal am Tag eingenommen werden. Jedoch sollte bachtet werden, dass es in Einzelfällen bei einer langfristigen Behandlung mit Beta-2-Sympathomimetika zu einer Toleranz kommen kann, das bedeutet, dass der Körper sich an die Arznei gewöhnt hat und die Schutzwirkung nachlässt. Die Abgabeform von Beta-2-Sympathomimetika ist durchweg verschreibungspflichtig.

Wirkung

Das vegetative Nervensystem durchzieht mit Millionen kleiner Fäden den gesamten Körper und wird von unbewussten Hinregionen gesteuert. Die Hauptaufgabe besteht darin Körper- und Organfunktionen zu regulieren und zu koordinieren. Zwei verschiedene Nervenstränge senden abwechselnd Befehle. Der Sympathikus und der Parasympathikus.

Sympathomimetika

Während der Parasympathikus die Steuerung übernimmt, sobald der Mensch sich auf Ruhe einstellt, so übernimmt der Sympathikus sobald Aktivität ansteht. Der Sympathikus steigert die Fähigkeit zur Arbeitsleistung in dem er Energie bereitstellt. Damit steigt die Aufmerksamkeit, die Pupillen weiten sich, die Muskeln entspannen und die Schweißproduktion steigt. Der Körper wird hochgefahren indem die Muskeln von Magen, Darm, Blase und Gebärmutter erschlaffen, der Mund trockener wird und das Herz schneller schlägt um den Blutdruck zu erhöhen. Bei einem gesunden Menschen wird die Aktivierung des Sympathikus durch die körpereigenen Botenstoffe ausgelöst (Adrenalin, Noradrenalin).

Fehlen diese kommen Beta-2-Sympathomimetika zum Einsatz. Sie imitieren deren Wirkung und aktivieren den Sympathikus durch Bindung an die Rezeptoren für diese Botenstoffe. Je nach dem an welche Rezeptoren des Sympathikus sich die Sympathomimetika binden, lösen sie verschiedene Teilreaktionen aus.

Bei Asthma und chronisch obstruktiver Bronchitis führen Beta-2-Sympathomimetika zu einer Entspannung der Muskelzellen. Daraufhin weiten sich die Bronchien wieder und erleichtern das Atmen. Des Weiteren wirken Beta-2-Sympathomimetika positiv beim Abhusten von Schleim und verringern die entzündlichen und allergischen Reaktionen.

Die folgende Tabelle zeigt die typische Wirkung auf die Organe nach Einnahme von Sympathomimetika:

Zentrales Nervensystem Antrieb erhöht Aufmerksamkeit erhöht
Augen Pupillen weit Speichel Wenig, zäh
Bronchien erweitert Herzfrequenz hoch
Kraft erhöht Blutdruck erhöht
Koronargefäße erweitert Fettgebwebe Triglycerid-Abbau
Fettsäurefreisetzung Leber Glykogen-Abbau
Glykose-Freisetzung Magen-Darm Peristaltik sinkt
Sphinktertonus erhöht Durchblutung sinkt
Blase Sphinktertonus erhöht Wandmuskeltonus sinkt
Skelettmuskulatur Durchblutung sinkt Glykogenabbau erhöht
Haut-/Schleimhaut Durchblutung sinkt Gefäße Konstriktion (Verengung)
Schilddrüse Sekretion erhöht Schweiß Produktion erhöht
Galle Erschlaffung Bauchspeicheldrüße Insulinproduktion sinkt
Pankreassaftproduktion sinkt Nebennierenrinde Adrenalinsekretion erhöht

Quelle: Mutschler Arzeimittelwirkungen: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie; Muschler, Ernst; 2001

Anwendungsgebiete

Beta-2-Sympathomimetika finden ihren Einsatz hauptsächlich in der Asthma-Therapie, da sie bronchienweitend wirken. Da dieser Effekt sehr schnell einsetzt, werden sie als Reliever zur Notfalltherapie eines Asthmaanfalls eingesetzt.

Es existieren aber auch sogenannte langwirksame Derivate, die als Controller prophylaktisch in der Asthma-Therapie eingesetzt werden um bei Chronischer Bronchitis Asthmaanfälle vorzubeugen. Zu diesen Wirkstoffen zählen u.a. Formoterol und Salmeterol. Auch zur Behandlung von COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) werden Beta-2-Sympathomimetika eingesetzt.

Neben dem Einsatz bei Hyperkaliämie (auch Kaliumüberschuss, eine Erhöhung der Kaliumwerte im Blutserum) finden Beta-2-Sympathomimetika auch Anwendung in der Schwangerschaftsmedizin. An der Gebärmutter wird durch die Aktivierung der Beta-2-Rezeptoren eine Erschlaffung der Muskelzellen herbeigeführt wodurch frühzeitig auftretende Wegen verhindert werden. Dieser Effekt wird durch den Wirkstoff Hexoprenalin erzeugt.

Einnahme

Die Arznei wird vorzugsweise als Inhalationslösung, Pulverinhalation oder Dosieraerosole verabreicht.

asthmaspray anwendung

Das Einnehmen als Kapseln ist ebenfalls möglich, aber durch die Inhalation treten weniger Nebenwirkungen auf zudem setzt die Wirkung bereits innerhalb von drei bis fünf Minuten ein.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen sind mit folgenden Wirkstoffen bekannt:

unselektive Betablocker Methylxanthinen
MAO-Hemmern trizyklische Antidepressiva
Levodopa Levothyroxin
Oxytocin Alkohol
Herzglykosiden Chindin
Antiarryhtmika Diuretika
Glucocorticoiden Ipratropiumbromid
Nifedipin halogenierte Kohlenwasserstoffe

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Da die Beta-Rezeptoren nicht nur in den Bronchien, sondern auch an vielen weiteren Orten im Körper vorkommen, wie dem Herz und dem Blutgefäßsystem, kann es insbesondere bei systemischer Anwendung von Beta-2-Sympathomimetika zu diversen Nebenwirkungen kommen. Darunter fallen:

  • Zittern,
  • Schwitzen,
  • Schlafprobleme,
  • innere Unruhe,
  • Übelkeit,
  • Schwächegefühl,
  • eine deutliche Steigerung der Herzfrequenz,
  • Herzrhythmusstörungen.

Diese Nebenwirkungen sind hauptsächlich auf die zusätzliche leichte Wirkung auf Beta-1-Rezeptoren zurückzuführen. In Leber und Skelettmuskel wird bei der Aktivierung der Beta-2-Rezeptoren vermehrt Glycogen (eine Speicherform von Zucker) abgebaut, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führt.

Wie bereits erwähnt ist daher die inhalative Einnahme vorzuziehen, da die Gefahr von Nebenwirkungen deutlicher geringer ist, denn die Arznei wirkt direkt vor Ort in den Atemwegen und so gelangt nur eine geringe Menge in den Blutkreislauf. Die Gefahr von Nebenwirkungen sind bei höherer Dosierung deutlich verstärkt.

Missbrauch im Sport

Aufgrund seiner bronchienerweiternden Wirkung und seinem anabolen Effekten, werden Beta-2-Sympathomimetika als Dopingsmittel im Ausdauersport missbraucht.

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