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Die Bedeutung von Blutdruckwerten

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine Volkskrankheit. Etwa jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat zu hohe Blutdruckwerte. Da Bluthochdruck zunächst keine Beschwerden verursacht, wissen jedoch viele gar nicht von ihrem Bluthochdruck. Es empfiehlt sich darum, die Werte je nach persönlichem Risikoprofil regelmäßig untersuchen zu lassen. Einer Studie der Vereinigten Staaten von Amerika nach könnten in den USA mehr als 100.000 Todesfälle pro Jahr verhindert werden, wenn der systolische Blutdruck normgerecht eingestellt werden würde.


Inhaltsverzeichnis

  1. Was versteht man unter "Blutdruckwerten"?
  2. Was ist der systolische Blutdruck?
  3. Was ist der diastolische Blutdruck?
  4. Wann gilt der Blutdruck als zu hoch und wann als zu niedrig?
  5. Wie wird der Blutdruck ermittelt?
  6. Welche Messmethode ist am besten?

Was versteht man unter "Blutdruckwerten"?

Blutdruckwerte sind ein wichtiger Parameter in der Beurteilung des persönlichen Risikos, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Dieses sogenannte kardiovaskuläre Risiko korreliert mit der Höhe des systolischen Blutdrucks. Die Blutdruckwerte unterteilen sich in den erstgenannten systolischen Wert und den folgenden diastolischen Wert. Die Einheit der gemessenen Werte ist mmHg, was für Millimeter Quecksilbersäule steht.

Leiden Sie an Bluthochdruck (Hypertonie), können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Die Blutdruckwerte sollten in Zusammenhang mit dem Gesamtrisikoprofil bewertet werden. Weitere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Diabetes mellitus, KHK (Koronare Herzkrankheit), Störungen des Fettstoffwechsels, Tabakrauchen, Übergewicht, Aneurysmen und Arteriosklerose. Eine leichte Erhöhung des Blutdrucks ohne weitere Risikofaktoren kann zuweilen durch eine Veränderung des Lebensstils (regelmäßige körperliche Aktivität, Ernährungsanpassung, Stressreduktion) sowie mit regelmäßigen Kontrollen behandelt werden. Je höher das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, desto intensiver fällt in der Regel die Behandlung aus.

Was ist der systolische Blutdruck?

Unter dem systolischen Blutdruck versteht man den Höchstwert des Drucks im arteriellen Gefäß, der während der Austreibungsphase des Herzens erreicht wird. Die Gefäßwand wird durch den impulsartigen Volumenanstieg im arteriellen Gefäßsystem gedehnt, wenn das Blut aus der linken Herzkammer herausgepumpt wird.

Die Höhe des systolischen Blutdruckwertes korreliert proportional mit dem kardiovaskulären Risiko. Weiterhin kann der systolische Wert erhöht sein, während der diastolische Wert normal sein kann. Eine isolierte Erhöhung des systolischen Blutdrucks spricht dafür, dass das Herz gegen mehr Widerstand im Gefäßsystem anpumpen muss. Der Gefäßwiderstand kann durch arteriosklerotische Veränderungen (Gefäßverkalkung) erhöht sein, weil die Dehnbarkeit der Gefäße hierbei vermindert ist.

Systolischer und Diastolischer Blutdruck

Was ist der diastolische Blutdruck?

Der niedrigere, zweitgenannte Blutdruckwert ist der diastolische Blutdruck. In der Diastole entspannt sich der Herzmuskel, wodurch sich die Herzkammern weiten und Blut aus den Vorhöfen in die Kammern strömen kann. Während dieser Füllung der Herzkammern wird das Herz über die Herzkranzgefäße mit Nährstoffen und Sauerstoff aus dem Blut versorgt.

Bei isolierter Erhöhung der diastolischen Blutdruckwerte kann - obwohl der systolische Wert mehr Einfluss aus das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat - das Herz dennoch Schaden nehmen, wenn die Durchblutung eingeschränkt ist.

Wann gilt der Blutdruck als zu hoch und wann als zu niedrig?

Ein optimaler Blutdruck liegt systolisch unter 120 mmHg und diastolisch unter 80 mmHg. Normalwerte sind systolisch zwischen 120 und 130 mmHg sowie diastolisch zwischen 80 und 85 mmHg. Alle Werte darüber gelten als erhöht. Einen systolischen Wert bis 139 mmHg sowie einen diastolischen Wert bis 89 mmHg bezeichnet man als "hoch-normal". Darüber hinaus gehende Werte sind krankhaft - man spricht von Hypertonie (Bluthochdruck).

Blutdruckwerte in Klassen

Die Hypertonie gliedert sich in drei Stadien mit unterschiedlichem Schweregrad und kann um die hypertensive Entgleisung sowie den hypertensiven Notfall mit lebensbedrohlich hohen Werten erweitert werden. Der Blutdruck gilt dann als zu niedrig, wenn er Werte von 100/60 mmHg unterschreitet.

Diesen Zustand bezeichnet man als Hypotonie. Grundsätzlich ist eine Hypotonie nicht behandlungsbedürftig. Sollten allerdings Unwohlsein, Schwindel, eine Kollapsneigung oder andere Beschwerden auftreten, kann über die Ernährung (salzreich), ausreichende Trinkmenge, körperliche Aktivität, Kneipp-Anwendungen und pflanzliche Präparate eine Therapie versucht werden.

Wie wird der Blutdruck ermittelt?

Der Blutdruck kann indirekt per Blutdruck-Manschette nach Riva-Rocci oder direkt (auch als "invasiv" oder "blutig" bezeichnet) über einen Messfühler, einem sogenannten Statham-Druckwandler, in einem arteriellen Gefäß gemessen werden. Die direkte Blutdruckmessung kommt vor allem in der Intensivmedizin und im Operationssaal zum Einsatz. Bei der Blutdruckmessung nach Riva Rocci wird der Arm des Patienten in Herzhöhe mit einer Manschette zusammengedrückt. In der Folge fließt kein Blut mehr durch die Armarterie (Arteria brachialis).

Legt man nun das Stethoskop in der Ellenbeuge auf, ist nichts zu hören. Im nächsten Schritt wird der Druck auf die Armarterie vermindert, die Arterie bleibt aber noch komprimiert. Fließt das Blut nun in diesen Gefäßabschnitt mit verringertem Durchmesser, ergibt sich eine turbulente Strömung. Diese Turbulenzen sind über das Stethoskop zu hören. Man bezeichnet diese Geräusche als "Korotkoff-Geräusche".

Der Druck, bei dem die Korotkoff-Geräusche erstmalig zu hören sind, ist der systolische Druck. Wird nun weiter Druck abgelassen, verschwinden die Geräusche, sobald der diastolische Blutdruckwert erreicht wird. An diesem Punkt ist der Gefäßdurchmesser nicht mehr verringert und es treten keine Turbulenzen im Blutstrom mehr auf. Die Strömung ist laminar und verursacht keine Korotkoff-Geräusche.

Welche Messmethode ist am besten?

Die Praxismessung durch den Arzt oder Arzthelfer wird zwar generell richtig durchgeführt, dafür kann ein "Weißkittel-Hypertonus" erhöhte Blutdrücke vortäuschen, wenn der Patient nervös aufgrund des Arztbesuchs ist. Die Selbstmessung, die der Patient Zuhause vornehmen kann, wird häufig am Handgelenk durchgeführt. Diese Art der Messung ist weniger genau als die Messung per Blutdruckmanschette in Herzhöhe. Eine Blutdruckmessung am Finger ist ungeeignet.

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Bei wiederholt grenzwertigen Blutdruckwerten in der Selbst- und/oder Praxismessung, bietet eine 24-Stunden-Langzeit-Messung verlässlichere Ergebnisse. Insbesondere kann auch der Blutdruck bei Nacht beurteilt werden, was wichtige Hinweise für die Ursache des Bluthochdrucks liefern kann.


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Quellen:

  1. Arterielle Hypertonie. Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. URL: uksh.de
  2. Wie wichtig ist der diastolische Blutdruck. Wort & Bild Verlag. URL: diabetes-ratgeber.net
  3. Systolic blood pressure, diastolic blood pressure, and pulse pressure as predictors of risk for congestive heart failure in the Framingham Heart Study. Haider, Larson et al (2003). URL: ncbi.nlm.nih.gov
  4. Lowering systolic blood pressure would save more than 100,000 lives per year, study finds . Loyola University Health System. URL: sciencedaily.com
  5. A Randomized Trial of Intensive versus Standard Blood-Pressure Control. N Engl J Med 2015. URL: nejm.org
  6. MIAMED Amboss: Bibliothek für Ärzte und Medizinstudenten . MIAMED GmbH.

Veröffentlicht am: 21.09.2016