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    Blutzuckerwerte: Alarmzeichen für Diabetes

    Blutzuckerwerte zeigen die Höhe des Glucoseanteils (Glucosespiegel) im Blut an. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann ein Hinweis auf eine Diabetes mellitus Erkrankung sein, weshalb Blutzuckerwerte in der Medizin einen wichtigen Messwert darstellen.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Überblick
    2. Was sind Blutzuckerwerte?
    3. Gibt es typische Anzeichen für Diabetes?
    4. Welche Blutzuckerwerte gehören zum Normalbereich?
    5. Was sagt der HbA1c-Wert in Bezug auf Diabetes aus?
    6. Wie hoch sollte der ideale HbA1c-Wert sein?

    Überblick

    Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung. Da die Erkrankung einen erhöhten Blutzuckerspiegel verursacht und Betroffene Zucker über den Urin ausscheiden, wird sie im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt.

    Weltweit sind über 415 Millionen Menschen davon betroffen. In 95 Prozent aller Fälle handelt es sich um Diabetes Typ-2. Von dieser Altersdiabetes sind zunehmend mehr junge Menschen betroffen, da die Ursachen nicht nur genetischer Natur sind, sondern auch durch ungünstige Lebensgewohnheiten verursacht werden kann.

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    Durch eine spezielle Ernährungsweise in Kombination mit regelmäßigen Kontrollen des Blutzuckerspiegels wird trotz Indikationen ein beschwerdefreies Leben möglich. Folgeerkrankungen werden ebenso vermieden.

    Erhöhte Blutzuckerwerte gelten grundsätzlich als zuverlässiges Anzeichen für Diabetes mellitus. Da diese je nach der eingesetzten Messmethode stark variieren, können ausgewählte Hinweise helfen, mögliche Krankheitszeichen frühzeitig zu erkennen.

    Was sind Blutzuckerwerte?

    Der Laborwert Blutzucker gibt die im Blut enthaltene Menge an Glukose (Traubenzucker) an. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Einfachzucker, der sich nicht mit anderen Zuckermolekülen verknüpft.

    insulin struktur

    Aufgrund dessen gelangt Glukose nach der Aufnahme sehr schnell über die Darmwand direkt ins Blut. Von da aus gelangt es mithilfe des Hormons Insulin die Körperzellen. Die Insulinproduktion erfolgt in der Bauchspeicheldrüse. Bei Diabetikern ist die Herstellung des Hormons eingeschränkt. Alle Nervenzellen als auch die roten Blutkörperchen können Glukose unabhängig von Insulin aufnehmen.

    Der Blutzucker kann durch den Arzt als auch den Patienten selbst bestimmt werden. Im Regelfall gehört dies zu altersabhängigen Gesundheitschecks dazu. Da besondere Formen von Diabetes existieren, wie beispielsweise Schwangerschaftsdiabetes, erfolgt bei bestimmten Zielgruppen ebenso eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers. In Kliniken oder Arztpraxen wird hierfür in Sekundenschnelle ein Tropfen Blut aus dem Finger entnommen.

    Diabetiker (Typ 1 und Typ 2) kontrollieren stets vor und nach der Mahlzeit ihren Blutzucker. Der jeweilige Wert wird in einer standardisierten Tabelle festgehalten. Die Blutzuckerwerte werden zudem umgehend kontrolliert, sobald geringste Anzeichen für eine Diabeteserkrankung bestehen.

    Gibt es typische Anzeichen für Diabetes?

    In vielen Fällen bemerken Betroffene keine besonderen Symptome. Vielmehr sind sie bei der Diagnose Diabetes regelrecht überrascht. Dennoch beschreiben Fachärzte eindeutige Anzeichen für Diabetes mellitus.

    Diabetes Typ-1 lässt sich durch Schwäche oder steter Müdigkeit erkennen. Häufiger Harndrang, übermäßiger Durst beziehungsweise Hunger gehört ebenso dazu. Typ-1 Diabetiker bemerken zudem einen steten Gewichtsverlust, obwohl sie keine spezielle Diät genießen.

    Ähnliche Symptome treten auch bei Typ-2 Diabetikern auf. Zudem leiden sie oft an Infektionen, schlechter Wundheilung, juckender als auch trockener Haut beziehungsweise unter sexuellen Problemen.

    Welche Blutzuckerwerte gehören zum Normalbereich?

    Das Besondere des Glukosespiegels im Blut besteht darin, dass unabhängig von der letzten Nahrungsaufnahme gemessen werden kann. Ein Blutzuckerwert von über 200 mg / dl (11,1 mmol / l) kann als Alarmzeichen für Diabetes gelten. Bei einem entsprechenden Verdacht wird ein zusätzlicher Glukosetoleranztest beziehungsweise ein Nüchternblutzuckertest durchgeführt.

    Blutzuckerwerte

    Ärzte betonen, dass Blutzuckerwerte nur im nüchternen Zustand normal sind. Die Werte schwanken hier zwischen 80 bis 100 mg / d). Nüchtern bedeutet, seit mindestens acht Stunden wurde keine Nahrung aufgenommen. Bei gesunden Personen steigt der Blutzuckerwert im Verlauf des Tages auf durchschnittlich 140 mg / dl.

    Welche Blutzuckerwerte machen eine sofortige medikamentöse Behandlung notwendig?

    Sobald die Blutzuckerwerte im nüchternen Zustand über 126 mg / dl steigen beziehungsweise der Patient neben klassischen Anzeichen für Diabetes zudem einen hohen Zuckerwert von über 200 mg / dl aufweist, darf die Diagnose Diabetes mellitus eindeutig gestellt werden.

    In diesem Fall ist eine sofortige ärztliche Behandlung notwendig. Ziel ist es, den Blutzuckerspiegel sofort zu senken. Ob dieses Therapieziel langfristig gelingt, ist erkennbar am HbA1c-Wert.

    Was sagt der HbA1c-Wert in Bezug auf Diabetes aus?

    Jeder menschliche Körper verfügt über ein sogenanntes Blutzuckerlangzeitgedächtnis. Dieses wird mithilfe des HbA1c-Werts gemessen. Dieser Wert ist grundlegend für eine effektive Diabetesbehandlung. Im Idealfall ist der Blutzucker durch eine Kombination aus einer bestimmten Diät als auch individuell dosierter Medikamente gut eingestellt.

    Folglich steigert ein gut eingestellter Blutzucker das Wohlbefinden von Diabetikern. Zudem werden Folgeerkrankungen nachhaltig vermieden. Aufgrund der vielfältigen Messmethoden des Blutzuckers eignet sich das glykosylierte Hämoglobin (HbA1c) aktuell als bestes Kriterium, um die Güte der jeweiligen Diabetikereinstellung zu bestimmen.

    HbA1c gibt den Anteil des "gezuckerten" Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) im Vergleich zum Gesamthämoglobin an. Ein stabiler HbA1c-Wert ist abhängig von der durchschnittlichen Blutzuckerkonzentration und stellt sich bei gesunden Menschen durch körpereigene Mechanismen ein. Eine Diabetesbehandlung zielt darauf ab, sich genau an diesen Wert anzunähern.

    Dank des HbA1c-Wertes ist es möglich, den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der vergangenen acht bis zehn Wochen zu ermitteln. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Blutzucker zwischenzeitlich stark sank oder anstieg.

    Wie hoch sollte der ideale HbA1c-Wert sein?

    Es gilt: Umso höher der Blutzuckerspiegel ist, desto höher ist der HbA1c-Wert. Entsprechend geht mit einem gut eingestellten Blutzuckerspiegel auch ein niedriger HbA1c-Wert einher. Bei gesunden Menschen beträgt der HbA1c-Wert 4,5 bis 6,5 Prozent. Gut eingestellte Diabetiker weisen einen HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 7,0 Prozent auf. Eine schlechte Einstellung ist erkennbar an einem HbA1c-Wert über 7,5 Prozent.

    HbA1c Wert

    Grundsätzlich sollten jüngere Diabetespatienten niedrigere HbA1c-Wert, als ältere Betroffene aufweisen. Dieser Zusammenhang ist entsprechend bei der medikamentösen Einstellung zu beachten.

    Vorteile einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle: Zu hohe Blutzuckerwerte zeigen Diabetes an

    Der HbA1c-Wert ist in regelmäßigen Abständen von drei bis sechs Monaten ärztlich zu kontrollieren. Individuelle Kontrollintervalle sind abhängig von der jeweiligen Therapieform als auch der individuellen Einstellung des Diabetes mellitus.

    Zudem ist zu beachten, dass es nicht unbedingt darum geht, den HbA1c-Wert dauerhaft niedrig zu halten. Eine bedeutende US-amerikanische Studie zeigt, dass dies bei Typ-1 Diabetikern mit ungünstigen, gesundheitlichen Folgeschäden einhergehen kann.

    Entsprechend spielt die Entscheidung im Einzelfall eine wichtige Rolle. Diesbezüglich empfiehlt es sich, bei der Diagnose Diabetes mellitus einen auf diese Indikation spezialisierten Arzt aufzusuchen. Je nach Rahmenbedingungen und Medikamentenwahl ist entsprechend der Blutzuckerwert zu erhöhen beziehungsweise zu senken. Weltweit belegen Studien, dass die ausschließliche Senkung des HbA1c-Wertes zwar Jahrzehnte lang praktiziert wurde, jedoch wissenschaftlich in keinem Fall nachweislich zum erhofften Ergebnis führt.

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    Ebenso kann es für vermeintlich gesunde Personen sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen einen Gesundheitscheck inklusive Blutzuckerwertbestimmung sein. Eventuell ungünstige Blutzuckerwerte können in diesem Fall identifiziert und eventuell notwendige ärztliche Maßnahmen ergriffen werden, bevor weitere Alarmzeichen für Diabetes hinzukommen.

    Erfahren Sie mehr über Diabetes mellitus:

    Der Zusammenhang zwischen Insulin und Diabetes+

    Medikamente zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2+

    Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus Typ 2 +

    Quellen:
    1. Laborwerte: Blutzucker (Glukose). Wort & Bild Verlag GmbH. URL: diabetes-ratgeber.net
    2. Individuelle Diabetes-Therapie: Blutzucker senken – aber nicht um jeden Preis. Spiegel Online GmbH. URL: spiegel.de
    3. HbA1c im Blut. jameda GmbH. URL: jameda.de
    4. HbA1 und HbA1c – Was ist das?. Diabetes News Media AG. URL: diabetes-news.de
    5. Anzeichen erkennen. Lilly Deutschland GmbH. URL: lilly-diabetes.de
    Veröffentlicht am: 16.05.2016