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Symptome und Anzeichen von Geschlechtskrankheiten

Um eine Geschlechtskrankheit zu erkennen und zu behandeln, ist es hilfreich, die typischen Beschwerden zu kennen. Manche Geschlechtskrankheiten zeigen zu Beginn keine Symptome, können aber schwerwiegende Folgen haben.


Inhaltsverzeichnis

  1. Wann kann eine Geschlechtskrankheit vermutet werden?
  2. Hautveränderungen als erstes Anzeichen einer STI
  3. STIs verursachen Schmerzen, Juckreiz und Brennen
  4. Ausfluss und Blutungen aufgrund von Geschlechtskrankheiten
  5. Symptome nur bei einem der Sexual-Partner
  6. Auf Geschlechtskrankheiten testen lassen

Wann kann eine Geschlechtskrankheit vermutet werden?

Nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einem STI-positiven Partner, bei häufigen Partnerwechseln sowie bei Homo- und Bisexuellen sind Geschlechtskrankheiten statistisch häufiger zu diagnostizieren. Die ersten Anzeichen einer Geschlechtskrankheit sind häufig Juckreiz und Rötungen im Genitalbereich sowie Ausfluss.

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Ebenso können unspezifische Symptome wie Fieber, Durchfall, Kopfschmerzen und Mattigkeit nach Verkehr mit einem neuen Partner Beschwerden im Rahmen einer sexuell übertragbaren Krankheit sein. Viele Geschlechtskrankheiten bleiben vorerst unbemerkt, da sich die Symptome erst nach einiger Zeit ausbilden.

Hautveränderungen als erstes Anzeichen einer STI

Bläschen, Geschwüre (Ulcera) und Warzen verschiedenen Aussehens können Hauterscheinungen bei Geschlechtskrankheiten darstellen. Beinahe die gesamte Bevölkerung ist mit dem Herpes Simplex Virus 1 oder 2 infiziert. Nach der Erstinfektion verbleiben die Viren ein Leben lang in Nervenzellen und können reaktiviert werden. Genitalherpes bietet ein ähnliches Bild wie Lippenherpes: Bläschen auf gereizter sowie juckender Haut.

Condylomata acuminata (Feigwarzen) treten im Bereich um den After und am Genital auf. Es handelt sich um leicht erhabene, Beet-artig angeordnete, kleine Knoten. Erreger sind Humane Papillomviren, insbesondere die Typen 6 und 11. Ausgelöst von den HPV Typen 16 und 18 bezeichnet man die Knöchten als Condylomata lata. HPV Typ 16 und Typ 18 sind assoziiert mit Gebärmutterhalskrebs. Tritt zunächst ein herpes-ähnliches Bläschen auf, auf das eine zumeist einseitige Schwellung der Lymphknoten in der Leiste folgt, ist eine Infektion mit Chlamydien wahrscheinlich.

Die typische Hauterscheinung der Syphilis ist ein schmerzloses Ulkus mit derbem Rand. Wochen später können am ganzen Körper Hautveränderungen auftreten, deren Bild von Patient zu Patient sehr verschieden ausfällt. Insbesondere Veränderungen der Hand- und Fußinnenflächen sollten überprüft werden.

Ein sehr schmerzhaftes Geschwür, das von seinem Aussehen an den "harten Schanker" der Syphilis erinnert, kann vom Erreger Haemophilus ducreyi hervorgerufen werden. Tage bis Wochen später kann auf das Geschwür eine Lymphknoten-Schwellung in den Leisten folgen, die auf beiden Seiten auftritt.

STIs verursachen Schmerzen, Juckreiz und Brennen

Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen können Hinweise auf Infektionen mit Chlamydien oder Neisseria gonorrhoeae geben. Juckreiz besteht vor allem bei Genitalherpes, Filzlaus-Befall, Trichomoniasis und einer Infektion mit dem Hefepilz Candida albicans; die Pilzinfektion kann mitunter sehr starken Juckreiz und ein brennendes Gefühl verursachen. Die Trichomonaden-Kolpitis der Frau geht meist mit Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen einher.

Symptome von Geschlechtskrankheiten

Ausfluss und Blutungen aufgrund von Geschlechtskrankheiten

Ausfluss ist eine normale Erscheinung bei Frauen. Bedenklich ist, wenn der Ausfluss seine Farbe, Konsistenz, Menge oder den Geruch verändert. Der Ausfluss einer gesunden Frau erscheint weiß bis leicht gelblich und ist üblicherweise nicht stark riechend. Bei Vorliegen einer Infektion, die über Analverkehr übertragen wurde, kann der Ausfluss auch aus dem After stammen.

Speziell: Ausfluss beim Mann

Wässriger Ausfluss aus dem Penis kann auf eine Chlamydien-Infektion hinweisen während eitrig-schleimiger Ausfluss Symptom von Gonorrhoe sein kann. Der Ausfluss infolge einer Tripper-Infektion wird auch als "Bonjour-Tropfen" bezeichnet.

Speziell: Ausfluss bei der Frau

Weist der Ausfluss eine weißliche Farbe sowie eine krümelige Konsistenz, vergleichbar mit Frischkäse, auf, leidet die Frau häufig an dem Hefepilz Candida albicans oder in seltenen Fällen auch candida glabrata. Bei vermehrtem Ausfluss, der zudem fischartig riecht, sollte ein Abstrich bei Verdacht auf Infektion mit Gardnerella vaginalis, einem Erreger der bakteriellen Vaginose, vorgenommen werden. Riecht der Ausfluss sehr unangenehm, ist grün-gelb gefärbt und bildet Schaum, liegt wahrscheinlich eine Trichomonaden-Infektion vor.

Blutung deuten auf Chlamydien oder Gonorrhoe hin

Blutungen können sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten, wenn eine Infektion vorliegt. Frauen sollten Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr, zwischen den Perioden oder verstärkte Monatsblutung ernst nehmen. Sie können auf Infektionen mit Chlamydien oder Neisseria gonorrhoeae (Erreger der Gonorrhoe) hinweisen.

Symptome nur bei einem der Sexual-Partner

Im Unterschied zum Verlauf beim Mann zeigt die Gonorrhoe ("Tripper") bei der Frau meist wenig Symptome. Leichten Beschwerden beim Wasserlassen oder minimal verändertem Ausfluss messen Frauen oft keine große Bedeutung bei, jedoch kann es sich um Symptome einer Gonorrhoe handeln.

Beim Mann hingegen verlaufen nur 20 % der Infektionen mit Neisseria gonorrhoeae symptomlos. In 80 % der Fälle tritt reichlich grün-gelber Ausfluss aus der Harnröhre auf. Bei beiden Geschlechtern kann die Infektion zur Unfruchtbarkeit führen. Je nach Sexualverhalten kann sich eine Gonorrhoe auch extragenital manifestieren, zum Beispiel am Anus oder im Rachenraum.

STI ohne Anzeichen: Wie äußert sich eine HIV-Infektion?

Das HI-Virus (AIDS-Auslöser) macht typischer keine Beschwerden. Allenfalls sind die Symptome unspezifisch: Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Lymphknoten-Schwellung, Halstrockenheit, Müdigkeit. Die Kombination der Beschwerden kann denen einer Grippe ähneln.

Gelegentlich ist der HNO-Arzt der Erste, der die HIV-Infektion feststellt - symptomatisch geworden durch eine beidseitige Schwellung der Ohrspeicheldrüse. Die Infektion mit HIV kann jahrelang symptomlos oder symptomarm verlaufen.

Auf Geschlechtskrankheiten testen lassen

Selbst wenn die Beschwerden nur kurz andauern und dann völlig verschwinden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. So kann beispielsweise Syphilis (Lues) verborgen verlaufen: Nach einer monate- oder jahrelangen Ruhepause kann die Erkrankung reaktiviert werden und Beschwerden verursachen.

Um eine Gonorrhoe nachzuweisen, wird Sekret aus der Harnröhre beziehungsweise dem Gebärmutterhals untersucht. Der Nachweis unter dem Mikroskop erfasst nur 40 bis 70 % der Infektionen, darum ist das Anlegen einer Bakterien-Kultur die einzige Möglichkeit, um eine Gonorrhoe sicher auszuschließen.

Chlamydien können über Anzüchten einer Kultur, Nachweis der Bakterien-DNA oder von bestimmten Eiweißen sowie über Antikörper-Nachweis im Blutserum diagnostiziert werden. Dabei ist der Nachweis der Chlamydien-DNA aus dem Morgenurin der einfachste Test. Für die Diagnostik der Syphilis gibt es diverse Such- und Bestätigungstests. Der VDRL-Test (Venereal Disease Research Laboratory Test) ist als Schnelltest verfügbar.

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Ähnlich verhält es sich im Rahmen der HIV-Diagnostik. Auch hier gibt es Such- und Bestätigungstest. Alle positiven Ergebnisse im Suchtest müssen per Bestätigungstest überprüft werden. Der Suchtest für HIV besteht in einem Enzymimmunoassay (ELISA), der spezielle Eiweiße im Blut nachweisen kann. Der "Weichen Schanker" durch Haemophilus ducreyi lässt sich unter dem Mikroskop nachweisen.

Wo ist es möglich, sich testen zu lassen?

Empfehlenswert ist die Vorstellung beim Gynäkologen beziehungsweise Urologen, aber auch der Hausarzt kann aufgesucht werden. Grundsätzlich ist es möglich, in der Apotheke rezeptfrei Schnelltests zu erwerben. Höhere Sicherheit bietet die Abklärung bei einem Facharzt.


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Quellen:

  1. Bakteriell und Viral ausgelöste Geschlechtskrankheiten. Deutscher Apotheker Verlag. URL:deutsche-apotheker-zeitung.de
  2. Symptome von sexuell übertragbaren Infektionen. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. URL: gib-aids-keine-chance.de
  3. Geschlechtskrankheiten. Dr. med. Dirk Manski. URL: urologielehrbuch.de
  4. Tripper (Gonhorroe). Robert Koch Institut. URL: edoc.rki.de
  5. STD Symptomes: Common STDs and their symptoms . Mayo Foundation for Medical Education and Research. URL: mayoclinic.org
  6. STD Symptoms: Common STDs and their symptoms . Mayo Foundation for Medical Education and Research. URL: mayoclinic.org
  7. STI Symptoms. Barts Health NHS Trust. URL: bartshealth.nhs.uk
  8. MIAMED Amboss: Bibliothek für Ärzte und Medizinstudenten. Miamed GmbH.
  9. Moll: Duale Reihe Dermatologie. 7. Auflage, Herausgeberin Ingrid Moll; Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart, 1989, 2010; S. 267 - 286

Veröffentlicht am: 25.08.2016