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    Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Diabetes mellitus

    Es besteht eine Vielzahl von geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Volkskrankheit Diabetes mellitus. Untersuchungen haben ergeben, dass die Diagnose bei Frauen später gestellt wird als bei Männern. Die stellvertretende Leiterin der Universitätsklinik für Innere Medizin in Wien, Prof. Dr. med. Alexandra Kautzky-Willer wies in einem Vortrag auf die Vielzahl der geschlechtsspezifischen Unterschiede der Volkskrankheit hin. Neben den Risiken beziehen sich die Unterschiede zwischen erkrankten Frauen und Männern auch auf die speziellen Strategien der Behandlung von Diabetes mellitus.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Unterschiedliche Fettverteilung und hormonelle Gründe
    2. Sozialstatus und Bildung
    3. Unterschiedliche Folgeerkrankungen
    4. Geschlechterspezifische Fragestellungen
    5. Geschlechtsspezifische Behandlungen

    Unterschiedliche Fettverteilung und hormonelle Gründe

    Im Vergleich zu Frauen ist das Risiko für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und kardiovaskuläre Erkrankungen aufgrund der Fettverteilung bei Männern höher. Bei Frauen führen Schwangerschaften und altersabhängige hormonelle Veränderungen nach der Menopause zu einer niedrigeren Insulin-Sensitivität, sowie zu höherem HbA 16-Wert (Hb steht für Hämoglobin, einen Eiweißstoff) und einer schlechteren ß-Zellenfunktion.

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    Bei männlichen Personen über 50 Jahren hingegen äußert sich der Alterseffekt darin, dass der Lipid- und Glukosestoffwechsel geringer ist. Männer verfügen über mehr Viszerales- und Leberfett. Deshalb sind Männer weniger insulinempfindlich als Frauen. Männer unterscheiden sich im Bereich der Freisetzung von Fettgewebshormonen und weisen häufiger ein metabolisches Syndrom auf als Frauen.

    Diabetes

    Sexualhormone beeinflussen die vorhandene Fettmasse und deren Verteilung das Risiko für eine Erkrankung bei Frauen und Männern unterschiedlich. Frauen erhalten oft die Diagnose erst nach den Wechseljahren, während diese bei Männern früher erfolgt. Während der Schwangerschaft können Hormone neben der Gewichtszunahme auch die Insulinresistenz begünstigen.

    Zum Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) sind zusätzliche Informationen verfügbar:

    Zu gleichermaßen positiven Wirkungen führt bei Frauen und Männern, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, eine Gewichtsreduktion von 5-7 Prozent, mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung. Im Rahmen der Behandlung und der Prävention von Diabetes mellitus ist ein geschlechtsspezifischer Ansatz wichtig. Frauen, die an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankt sind, werden derzeit von bestehenden Programmen nicht optimal erreicht. Im Hinblick auf die Prävention ist eine Analyse und Betrachtung der unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen relevant.

    Sozialstatus und Bildung

    Das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken, erhöht sich durch schlechte Bildung und einen niedrigen Sozialstatus. Bei Frauen ist der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad, Diabetes mellitus und Übergewicht bzw. Adipositas (Fettsucht) stärker ausgeprägt als bei Männern. Weibliche Betroffene nennen zudem häufiger eine schlechte Lebensqualität als Männer, was sich auf das seelische Wohlbefinden auswirkt. Diabetikerinnen entwickeln häufiger Depressionen, die Therapieadhärenz- und Erfolg vermindern.

    Unterschiedliche Folgeerkrankungen

    Bei Patientinnen steigt das Risiko für einen Schlaganfall stärker an als bei Patienten. Im Bereich der koronaren Herzkrankheiten, die eine typische Folgeerscheinung der Diabetes sind, sind Frauen weniger häufig betroffen als Männer. Erkrankt eine Frau an einer koronaren Herzkrankheit, ist der Krankheitsverlauf jedoch schlimmer als bei einem Mann.

    diabetes folgen

    Zu den Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus sind zusätzliche Informationen verfügbar:

    Erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte begünstigen Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen, die für die Nährstoffversorgung des Herzens zuständig sind. Rauchen, Bewegungsmangel und Blutdruck begünstigen die Erkrankung. Forscher spekulieren, dass eventuell der Stoffwechsel bei Frauen stärker entgleisen muss, um eine Diabetes zu entwickeln.

    Zu den biologischen Unterschieden treten soziale. Diabetikerinnen erleben ihre Krankheit eher als eine Belastung und erkranken doppelt so häufig an seelischen Begleiterscheinung. Der Grund dafür kann in der Mehrfachbelastung der Frauen liegen, die für Haushalt, Beruf und die Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen zuständig sind. Durch die Mehrfachbelastung betätigen sich Frauen weniger sportlich als Männer, wenn sie an Diabetes erkrankt sind, obwohl das den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen könnte.

    Bei Frauen mit Diabetes kommt es häufiger zu einer beeinträchtigten Sexualität als bei Männern. Psychische und körperliche Handicaps als Folge der Erkrankung stehen einem ausgeglichenen Liebesleben im Weg. Bei übergewichtigen Männern wird oft ein niedriger Testosteronspiegel assoziiert, während bei Frauen ein hoher Androgenspiegel das Risiko einer Diabeteserkrankung erhöht.

    Geschlechterspezifische Fragestellungen

    Im Rahmen der Behandlung von Diabetes mellitus erkrankten Patientinnen, verspüren diese häufig Schuldgefühle wegen der Erkrankung. Gelingt es nicht, Gewicht zu reduzieren oder sind die Blutwerte schlechter, als erwartet, werden die Versagens- und Schuldgefühle der Patientinnen verstärkt.

    Bei männlichen Patienten sind diese Schuld- und Versagensgefühle weniger ausgeprägt. Daraus folgt, dass weibliche Patienten oftmals nur das Gewicht als Grund für die Blutzuckerwerte betrachten und nicht nach anderen möglichen Ursachen fragen.

    Diabetikerinnen entwickeln häufiger eine Depression als Diabetiker. Studien ergaben, dass ca. 10 Prozent der Diabetikerinnen unter einer Essstörung leiden. Bei diesen Patientinnen kann die insulinbedingte Gewichtszunahme dazu führen, dass sie sich zu dick fühlen. Als weitere Begleiterscheinung können diese Patientinnen eine Bulimie oder Anorexie entwickeln. Auch verzichten diese Patientinnen bewusst auf das Spritzen, um Gewicht zu verlieren. Diabetologen wundern sich in diesen Fällen, weshalb Blutzuckerwerte nicht in den Griff zu bekommen sind. Diese Symptome treten bei männlichen Betroffenen selten bis nie auf.

    Geschlechtsspezifische Behandlungen

    Im Therapiebereich wäre eine geschlechtsspezifische Ansprache sinnvoll. Vor allem im Therapiebereich stehen technische Aspekte im Vordergrund und psychische als auch praktische werden unzureichend berücksichtigt. Über Fragen bezüglich der Ernährung wissen Frauen oft gut Bescheid.

    Für Diabetikerinnen wäre es wichtiger darüber informiert zu werden, wie Therapiekonzepte im Alltag besser umzusetzen sind. Im Bereich der Ernährung stellt sich die Frage, wie Frauen sich gesünder ernähren sollen, wenn gleichzeitig die Familie bekocht werden muss. Mit diesen Frauen setzen sich männliche Patienten nicht auseinander, was den seelischen Druck in diesem Bereich nicht aufkommen lässt.

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