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Was sind Glucocorticoide?

Zur Wirkstoffgruppe der Glucocorticoide zählen Wirkstoffe wie Budesonid, Fluticason und Beclometason. In verschiedenen Darreichungsformen werden sie hauptsächlich aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung zur Bedarfsbehandlung oder alternativ zur Langzeittherapie verordnet. Entsprechende Indikationen können aufgrund allergischer oder asthmatischer Ursachen erfolgen. Bei Asthma bronchiale zeigt vor allem eine Langzeitbehandlung mit Glucocorticoiden Erfolge.


Inhaltsverzeichnis

  1. Wo werden Wirkstoffe der Glucocorticoide angewendet?
  2. Welche Wirkstoffe zählen zur Wirkstoffgruppe der Glucocorticoide?
  3. Wie wirken Glucocorticoide?
  4. Nebenwirkungen
  5. Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Wo werden Wirkstoffe der Glucocorticoide angewendet?

Glucocorticoide kommen im Rahmen einer Arzneimitteltherapie oft zum Einsatz. Sie eignen sich zur Behandlung verschiedenartiger Entzündungen, bei entzündlich-rheumatischen Krankheitsbildern und bei einem überaktiven Immunsystem. Letzteres bezieht sich vorrangig auf Autoimmunerkrankungen und Allergien.

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Folgende Wirkstoffgruppen werden als Glucocorticoide bezeichnet:

  • Betamethason
  • Dexamethason
  • Hydrocortison
  • Kortison
  • Methylprednisolon
  • Prednisolon
  • Prednison und
  • Triamcinolon

Zwei verschiedene Anwendungsformen sind bei Glucocorticoiden möglich. Einerseits eignen sie sich zur äußeren Anwendung in Form von Salben oder Cremes. Alternativ können diese Wirkstoffe als Injektion oder Tabletten innerlich angewendet werden.

Die äußerliche Anwendung von Glucocorticoiden

Eine äußerliche Anwendung der Wirkstoffe kommt vor allem bei Hauterscheinungen, allergisch bedingten Beschwerden oder zur Linderung von Heuschnupfen in Frage. Hierfür eigenen sich folgende Verabreichungsformen:

  • Salben und Cremes
    Ekzematöse Hauterscheinungen bei Hautentzündungen aufgrund zu hoher Talbildung, bei allergisch bedingten Hautveränderungen beziehungsweise ekzematösen Hauterscheinungen werden mithilfe von Cremes oder Salben behandelt.
  • Augentropfen und Augengele
    Nicht infektiöse oder allergisch bedingte Beschwerden durch Verätzungen oder Verbrennungen als auch als Therapiemaßnahmen nach operativen Eingriffen werden mit Augenpräparaten behandelt. Glucocorticoide sind in Gelen oder Tropfen enthalten.
  • Nasentropfen
    Glucocorticoidhaltige Nasentropfen eignen sich zur Linderung von Heuschnupfen, wenn sich die allergischen Symptome bis in die Nasennebenhöhlen ausbreiten.
  • Spray
    Eine lokale Anwendung von Glucocorticoiden ist empfohlen bei diagnostiziertem Asthma bronchiale (in Bronchien und der Lunge).

Die innerliche Anwendung von Glucocorticoiden

Ein innerlicher Einsatz bewährt sich genau dann, wenn eine äußerliche Therapie keine Erfolge zeigte. Zudem sind Tabletten oder Injektionen angezeigt, wenn es sich um gesamtkörperliche Erkrankungen handelt.

Hierzu zählen beispielsweise schwere Hauterkrankungen, bei der aufgrund von allergischer Hautreaktionen mehr als 20 Prozent der jeweiligen Hautoberfläche betroffen sind. Zudem kommt eine innerliche Anwendung bei starken Hautentzündungen infrage. Hierzu zählt die Behcet-Krankheit, Erythrodermie, Hämangiom, Pemphigus oder Pyoderma gangraenosum.

Einzunehmende Glucocorticoide eignen sich darüber hinaus zur Behandlung von allergischem Schnupfen, wenn eine äußerliche Therapie von Nase oder Augen erfolglos blieb.

Innerlich anzuwendende Wirkstoffe kommen bei Augenerkrankungen wie beispielsweise der endokrinen Orbitopathie aufgrund von Morbus Basedow infrage.

Sollte ein Glucocorticoid- beziehungsweise Beta-2-Sympathomimetikum-Spray die Symptome von Asthma bronchiale nicht zufriedenstellend lindern, empfiehlt sich die Einnahme von Glucocorticoid-Tabletten in Kombination mit einem weiteren antiasthmatischen Medikament.

Zu früh geborene Säuglinge werden mit diesen Wirkstoffen behandelt, wenn schwerwiegende Atemstörungen (beispielsweise Quincke-Ödem), ein Atemnotsyndrom, Lungenfibrose oder Sarkoidose vorliegen.

Wirkstoffe der Gruppe der Glucocorticoide eignen sich des Weiteren zur Therapie eines Hirnödems. Auf diese Weise werden Hirnschädigungen oder andere neuronale Erkrankungen (BNS Krämpfe oder multiple Sklerose) vermieden.

Nach jeder Art von Transplantationen werden Glucocorticoide eingesetzt. Auf diese Weise werden Abstoßreaktionen verhindert.

Glucocorticoide werden vom Körper selbst produziert. Genügt diese Menge nicht, erfolgt eine zusätzliche Gabe. Dies ist vorrangig bei Erkrankungen wie dem adrenogenitalen Syndrom oder Morbus Addison der Fall.

Nicht zuletzt bewähren sich Glucocorticoide bei der Behandlung von Lebererkrankungen, akutem Hörsturz, (allergischem) Schock Rheuma, wenn nicht-steroidale Antirheumatika keine Wirkung zeigen beziehungsweise auch bei verschiedenen Herzerkrankungen (Endomyokardfibrose, Herzbeutelentzündung).

Akute Infektionserkrankungen mit Vergiftungszuständen (beispielsweise Typhus) werden mit Glucocorticoiden in Kombination mit Antibiotika behandelt.

Im Notfall werden Glucocorticoide intravenös verabreicht. Auf diese Weise ist die Wirkung am stärksten und schnellsten. Bei einem allergischen Schock, akutem Asthmaanfall oder nach einem Insektenstich gilt dies als einzige Verabreichungsvariante.

Welche Wirkstoffe zählen zur Wirkstoffgruppe der Glucocorticoide?

Die Wirkstoffgruppe der Glucocorticoide umfasst zahlreiche Substanzen bzw. Wirkstoffkombinationen. Zur Behandlung von Asthma bronchiale sind vor allem Budesonid, Fluticason und Beclometason relevant.

Budesonid

Budesonid eignet sich zur Langzeittherapie bei Asthma bronchiale. Er gehört zur Gruppe der Antiasthmatika. Als Aerosol wirkt Budesonid entzündungshemmend auf den Schleim der Bronchien. Aufgrund der schleimhemmenden Wirkungsweise wird es zudem bei COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder chronischer Bronchitis eingesetzt.

Fluticason

Fluticason (zur Inhalation) erweitert die Atemwege und hemmt bestehende Entzündungen direkt in den Bronchien. Deshalb bewährt sich dieser Wirkstoff zur Langzeittherapie von Asthmatikern. Je nach Hersteller ist Flutciason als Pulver-Inhalator oder Dosieraerosol erhältlich.

Beclometason

Beclometason ist in drei verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Der entzündungshemmende Wirkstoff eignet sich zum Einsatz bei akuter Atemnot. Hier empfiehlt sich das Dosieraerosol. Zur Langzeittherapie eignet sich Beclometason zur Behandlung von Asthma bronchiale. Präventiv kann der Wirkstoff zum Abschwellen der Nasenschleimhäute inform eines Nasensprays angewendet werden.

Wie wirken Glucocorticoide?

In Medikamenten enthaltende Glucocorticoide entstammen dem körpereigenen Hormon namens Kortison. Die Bezeichnung diese Wirkstoffe wird von ihrer Hauptfunktion abgeleitet. Glucocorticoide fördern vorrangig die Umstrukturierung von Fetten und Eiweißen zu Glucose (Traubenzucker).

Zu den bekanntesten Wirkungen von Glucocorticoiden zählt die entzündungshemmende Funktionsweise.

Erkrankungen wie Allergien oder Rheuma entstehen durch Entzündungen. Hierbei werden von den Körperzellen Immun- und Entzündungsbotenstoffe freigesetzt. Diese verursachen typische Entzündungsanzeichen im Gewebe. Hierzu gehören Rötungen, Schmerzen, partielle Erwärmungen oder Schwellungen.

Wirkungsweise der Glucocorticoide

Glucocorticoide blockieren die Freisetzung dieser Immun- und Entzündungsbotenstoffen aus körpereigenen Zellen. Damit hemmen Glucocorticoide die Wirkung dieser direkt im Gewebe.

Dank dieser Wirkungsweise besitzen Glucocorticoide antiallergische, antirheumatische und immunsuppressive (das Immunsystem dämpfende) Eigenschaften.

Neben der Blockierung von Botenstoffen durchdringen Glucocorticoide auch Zellwände. Im Inneren der Körperzelle binden sie sich infolgedessen an einen passenden Rezeptor.

Dieser entstandene Wirkkomplex wandert weiter in den Zellkern. Hier erfolgt eine Verknüpfung mit speziellen Einheiten der Erbsubstanz (DNA). Es wird die Bildung verschiedener Eiweiße beeinflusst. Diese Proteine sind vorrangig für die Entstehung von Entzündungen verantwortlich.

Bei einer Behandlung von Asthma bronchiale, einer chronisch entzündlichen Atemwegserkrankung, unterstützen Glucocorticoide beispielsweise die Abschwellung der Schleimhäute. Dadurch weiten sich die Atemwege, Bronchialschleim fließt ab und seine Bildung wird durch Glucocorticoide gehemmt. Zudem entspannen diese Wirkstoffe die Bronchialmuskulatur.

Glucocorticoide wirken im Regelfall nach 20 Minuten. Ebenso besitzen sie jedoch sofortige Wirkmechanismen, die im Notfall eingesetzt werden. Bis dato sind diese jedoch noch nicht wissenschaftlich erklärbar.

Nebenwirkungen

Glucocorticoide beeinflusen den Eiweiß-, Zucker und Knochstoffwechsel. Eine lange Behandlung kann zu Nebenwirkungen wie Osteoporose oder einem stets erhöhten Blutzuckerspiegel führen. Entsprechend ist im Rahmen einer Langzeittherapie ein bestimmter Grenzwert des Wirkstoffes (Cushing-Schwelle) zu beachten.

Da Glucocorticoide auch den hormonellen Regelkreis stören können, kommt es vor, dass eine längere Gabe hochdosierter Glucocorticoide-Präparate die Ausschüttung von Corticotropin durch die Hirnanhangdrüse unterdrückt. Die Bildung von körpereigenem Kortison in den Nebennieren unterbleibt. Glucocorticoide schwächen die körpereigene Immunabwehr durch verminderte Aufnahmefähigkeit wichtiger Substanzen.

Die Einnahme von Glucocorticoiden bei Kindern kann Wachstumsstörungen auslösen. Einige Glucocorticoide dürfen bei Kindern weder in Tabletten- noch Zäpfchenform angewendet werden, da sie schwere Ausprägungen von Masern oder Windpocken auslösen können.

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Bei zeitgleicher Anwendung von Glucocorticoiden und anderen Wirkstoffarten kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. Folgende Medikamente sind zu vermeiden beziehungsweise nur unter ärztlicher Kontrolle anzuwenden: Beta-2-Sympathomimetika (Salbutamol, Salmeterol), Antibiotika (Ciclosporin, Troleandromycin, Erythromycin), Pilzmittel (Ketoconazol, Itraconazol), Antiepileptikum (Carbamazepin) oder Medikamente gegen HIV (Nelfinavir, Ritonavir).

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Eine Einnahme von Glucocorticoiden während Schwangerschaft und Stillzeit ist zu vermeiden.

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Je nach Wirkstoff gibt es spezielle Gegenanzeigen vor. Diese variieren in Bezug auf Dosierung und Darreichungsform. Auch existiert eine wirkstoffspezifische Altersempfehlung. Entsprechend ist im Vorfeld eine ausführliche ärztliche Anamnese durchzuführen.


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Quellen:

  1. Medikamente zur Therapie des Asthma bronchiale im Kindesalter. Akademie Luftiku(r)se e.V. am Kinderhospital. URL: akademie-luftikurs.de
  2. Cortisontherapie bei Asthma. Dr. Gumpert GmbH. URL: dr-gumpert.de
  3. Asthma bronchiale. Institut für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie HHU Düsseldorf. URL: uniklinik-duesseldorf.de
  4. Klinische Pharmakologie: Arzneitherapie. Springer Verlag. URL: books.google.co.uk

Veröffentlicht am: 16.05.2016