Behandeln Sie Impotenz Fettleibigkeit Haarausfall STI Rauchentwöhnung online auf HealthExpress.eu/ch
Kostenloser Expressversand Originale Medikamente Diskrete Verpackung
Medikamente
  • Warum HealthExpress?
    Patientenbetreuung durch EU registrierte Ärzte
    Diagnose und Rezeptausstellung
    Originale Medikamente
    Kostenfreie und diskrete UPS-Zustellung
    So funktioniert unser Service
    Medizinischen Fragebogen ausfüllen
    Auswertung und Rezeptausstellung
    durch den Arzt
    Online Bestellung per Expressversand
    Originale Medikamente
    Pharma Check

    Haarausfall und psychologische Folgen im soziokulturellen Kontext

    Unser Kopfhaar ist ein bestimmender Faktor für unser äußeres Erscheinungsbild. Wir alle kennen Werbeclips, in welchen Frauen ihr prachtvolles, volles Haar schütteln oder Männer sich durch das dichte, glänzende Haar fahren. Die Vermarktung von Haarpflegeprodukten anhand dieser Bilder ist nicht ohne Grund von Erfolg gekrönt. Denn gesundes, kräftiges Haar steht symbolisch für Gesundheit, Jugend und Potenz.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Die Wichtigkeit der Haare
    2. Haarausfall und Wahrnehmung durch Mitmenschen
    3. Kann Haarausfall psychologische Folgen haben?
    4. Individuelle Unterschiede in der Reaktion auf Haarausfall
    5. Methoden gegen den Haarausfall

    Die Wichtigkeit der Haare

    Die wichtige Bedeutung von Kopfhaar zeigt sich zudem in einer Vielzahl kultureller Bräuche. Die Kahlrasur von Männern im Wehrdienst sowie von Kriminellen oder Kriegsgefangenen spiegelt das Aufgeben von Individualität und das Unterordnen unter eine Autorität wieder. Mönche sowie Priester entfernen ihr Kopfhaar als Zeichen demütiger Ehrerbietung und Enthaltsamkeit.

    Auch das symbolische Übergeben einer Haarlocke an den Geliebten oder die Geliebte als Sinnbild der seelischen Verbindung steht in diesem Sinne. Ein weiteres Beispiel besteht im Skalpieren von Feinden im Kampf.

    Leiden Sie an Haarausfall, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

    Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

    Haarschnitte, Frisuren und Haar-Accessoires stehen seit Jahrhunderten kulturübergreifend sinnbildlich für Status und soziale Identität. Schließlich ist das Kopfhaar der Teil unseres Körpers, der sich wohl am leichtesten und schnellsten zu diesem Zweck der Selbstdarstellung verändern und anpassen lässt.

    Haarausfall und Wahrnehmung durch Mitmenschen

    Androgenetischer Haarausfall, fachsprachlich als androgenetische Alopezie (AGA) bezeichnet, ist eine erblich bedingte Form des Haarausfalls, die bei Männern und Frauen vorkommen kann. Das Kopfhaar lichtet sich hierbei zusehends, bis es schließlich zu einer Glatze kommt. Angesichts des hohen Stellenwerts unserer Haare stellt sich die Frage, wie sich eine derart verminderte Haarpracht auf die Wahrnehmung durch andere auswirkt.

    Haarausfall

    Forschung und Studie

    Forschung auf diesem Gebiet ist relativ rar. Eine Studie beschäftigte sich mit dem ersten Eindruck, den glatzköpfige Männer ihrem Umfeld vermitteln. Zu diesem Zweck wurden 18 Fotos von Männern mit Glatze und 18 Fotos von Männern mit vollem Haar ausgewählt, die sich in weiteren Merkmalen wie etwa Alter und Gesichtsausdruck ähnelten. Die Studienteilnehmer beurteilten die Fotos dann bezüglich einer Reihe von Eigenschaften.

    Die glatzköpfigen Männer wurden von beiden Geschlechtern als physisch und sozial weniger attraktiv bewertet. Diese Einschätzungen bezogen sich beispielsweise darauf, wie sympathisch, erfolgreich oder selbstbewusst die Männer jeweils wirkten. Hinsichtlich der wahrgenommenen Intelligenz bestand jedoch kein Unterschied.

    Resultate der Studie

    Obwohl die Unterschiede relativ gering ausfielen, war die weniger positive Bewertung der Männer mit Glatze in der Studie in erster Linie darauf zurückzuführen, dass diese als weniger attraktiv wahrgenommen wurden.

    Dies liegt in den in der Sozialpsychologie wohlbekannten Stereotypen anhand des Erscheinungsbilds begründet. Demnach "ist gut, was schön ist", attraktiven Menschen werden also generell mehr positive Attribute zugeschrieben.

    Umfragen mit Männern, die unter Haarausfall litten, ergaben zudem, dass viele der Betroffenen von ihren gleichaltrigen Freunden deshalb verspottet wurden. Unter einer Stichprobe von Männern, die sich aufgrund des Haarausfalls in Behandlung befanden, berichteten 60 Prozent über spottende Bemerkungen. Während einige Betroffene dies sicher leicht abtun können, mag es für andere Männer mit stärker negativen Emotionen verbunden sein.

    Kann Haarausfall psychologische Folgen haben?

    Die Ergebnisse einiger Studien deuten an, dass Haarverlust mit negativen Folgen für das psychische Wohlbefinden verbunden sein kann. In einer Stichprobe von Männern, die keine Behandlung ihrer Alopezie suchten, berichteten die Betroffenen mit stärkerem Haarausfall im Durchschnitt, sich weniger attraktiv zu fühlen und sozial befangener zu sein als die Gruppe der Männer mit weniger starkem Haarausfall. Zudem berichteten sie auch über vermehrte Anstrengungen, den Haarverlust zu verbergen oder anderweitig damit fertigzuwerden.

    In dieser Studie bestand keine Verbindung zwischen Haarausfall und Selbstbewusstsein, sozialen Ängsten oder Selbstvertrauen im sexuellen Bereich. Dies steht im Gegensatz zu einer weiteren Studie, in welcher Männer mit stärkerem Haarausfall über weniger Selbstvertrauen und ein negativeres Körperbild verfügten. Zudem bestand hier auch ein Zusammenhang mit Anzeichen von Depression sowie Introversion.

    Negative psychologische Folgen

    Es scheint also, als ob die zunehmende Glatzenbildung bei Männern durchaus negative psychologische Folgen mit sich ziehen kann. Diese beziehen sich hauptsächlich auf die Wahrnehmung der eigenen Attraktivität. In der Folge kann dies für manche Männer zu vermindertem Selbstbewusstsein und stärkerer Zurückhaltung in sozialen Interaktionen führen. Wahrscheinlich ist aber, dass viele Frauen stärker unter dem Haarausfall leiden, als dies im Schnitt bei Männern der Fall ist.

    Alopezie bei Frauen

    Zum einen ist der Druck, schön und attraktiv zu sein, für Frauen ganz besonders hoch. Zum anderen ist die Glatzenbildung bei Frauen weniger verbreitet und wird deshalb nicht, wie bei Männern, als "normal" angesehen. Dies bestätigte eine Studie, die Männer und Frauen verglich, die sich aufgrund ihrer AGA in Behandlung befanden. 52 Prozent der Frauen gaben an, emotional extrem unter dem Haarausfall zu leiden, während dies nur für 27 Prozent der Männer der Fall war.

    Im Vergleich mit einer Gruppe von Frauen, die unter weniger offensichtlichen Hautproblemen litt, berichteten die Frauen, die von Haarausfall betroffen waren, über vermindertes Selbstbewusstsein sowie Wohlbefinden und waren weniger zufrieden mit ihrem Leben.

    Individuelle Unterschiede in der Reaktion auf Haarausfall

    In welchem Ausmaß die Betroffenen unter dem Haarausfall leiden, hängt jedoch nicht nur vom Geschlecht ab. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise auch das Alter, in welchem die Haare auszugehen beginnen. Jüngere Männer sowie jene, bei denen noch keine feste Partnerschaft besteht, sind hier stärker betroffen.

    Zudem ist ein bestimmender Faktor das sogenannte öffentliche Selbstbewusstsein. Hierbei handelt es sich um eine Persönlichkeitseigenschaft, bei der Menschen sich zu einem großen Teil daran ausrichten, wie sie auf andere Menschen wirken. Attribute, die ohne weiteres vom sozialen Umfeld beobachtet werden können, sind demnach von großer Wichtigkeit.

    Dies steht im Gegensatz zum privaten Selbstbewusstsein, bei dem die Personen sich mehr an ihren inneren Eigenschaften ausrichten. Personen mit einem öffentlichen Selbstbewusstsein leiden demnach stärker unter ihrem Haarausfall.

    Methoden gegen den Haarausfall

    Heutzutage jedoch muss keiner mehr den Haarverlust passiv hinnehmen. Wirkstoffe wie Minoxidil und Finasteride können in vielen Fällen effektive Abhilfe schaffen. Auch die Methoden der Haartransplantation sind in den letzten Jahren fortgeschritten und verfeinert worden. Zudem bietet sich immer die Möglichkeit, eine Perücke oder ein Haarteil zu verwenden.

    Letztlich stellt sich die Frage, inwiefern die Stereotype hinsichtlich der Haare in unserer westlichen Kultur von Dauer sind. Eine Glatze bei Männern kann ebenso als Männlichkeitssymbol gelten, wie sich anhand einer Reihe von berühmten Schauspielern leicht verdeutlichen lässt. Auch für Frauen ist langes, wallendes Haar schon weit weniger das Ideal – Kurzhaarfrisuren sind heutzutage ebenso modern und attraktiv und können in vielen Fällen die Weiblichkeit einer Frau sogar noch unterstreichen.

    Quelle:

    Cash, T. F. (1999). The psychosocial consequences of androgenetic alopecia: a review of the research literature. British Journal of Dermatology, 141, 398-405.

    Leiden Sie an Haarausfall, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

    Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden