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Hormonelle Verhütungsmittel im Vergleich

Dieser Artikel soll als Orientierungshilfe zu den unterschiedlichen Verhütungsmethoden dienen. In den letzten Jahren haben sich hormonelle Verhütungsmethoden zusehends durchgesetzt. Um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, nehmen die hormonellen Verhütungsmittel Einfluss auf den weiblichen Monatszyklus.

Die angewandten Hormonpräparate enthalten in der Regel künstlich hergestellte Hormone, die in der Wirkung den körpereigenen Hormonen Gestagen und Östrogen entsprechen. Je nach Anwendungsart und Zusammensetzung ergeben sich Unterschiede in der Verhütungssicherheit, welche sich aus dem sogenannten Pearl-Index ablesen lassen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Pearl-Index - Entscheidungshilfe bei der Auswahl der Verhütungsmethode
  2. Die Pille – das bekannteste hormonelle Verhütungsmittel
  3. Die Hormonspirale - Intrauterinsystem (IUS)
  4. Der Hormonring
  5. Das Hormonpflaster
  6. Das Hormonstäbchen - Implanon
  7. Der Hormonring

Pearl-Index - Entscheidungshilfe bei der Auswahl der Verhütungsmethode

Um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, können viele verschiedene Verhütungsmethoden Anwendung finden. Allerdings zeigen sich in Sachen Sicherheit erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Methoden, die von hormonellen Verhütungsmitteln bis zu Sterilisation oder "Aufpassen" reichen können.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Wissenschaftler entwickelten daher als Entscheidungshilfe den Pearl-Index, der eine Aussage über den Grad der Sicherheit einzelner Verhütungsmethoden erlaubt. Zur Berechnung des Pearl-Index wurde eine Studie mit jeweils 100 Frauen im gebärfähigen Alter durchgeführt. Diese Frauen wendeten ein Jahr lang eine bestimmte Verhütungsmethode an.

Pearl-Index erklärt

Der Pearl-Index basiert auf der Anzahl der Frauen, die in diesem Anwendungszeitraum schwanger wurden. Demnach ist ein Pearl-Index von null, mit einer 100 %igen Sicherheit verbunden, da keine Frau im Verhütungszeitraum schwanger wurde.

Bei einem Pearl-Index von 1 ist davon auszugehen, dass während der Studie 1 von 100 Frauen trotz der Verhütungsmaßnahme schwanger wurde. Bei einem Perl-Index von 0,1 war es 1 von 1000 Frauen, die innerhalb des Jahres trotz Verhütung schwanger wurde.

Bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne Empfängnisverhütung konnte bei Frauen der Altersgruppe von 20 Jahren ein Pearl-Index von 80 bis 90 festgestellt werden. Je niedriger der Pearl-Index ausfällt, desto mehr Sicherheit bietet entsprechend die jeweilige Verhütungsmethode.

Allerdings erlaubt der Pearl-Index keine Aussage über die Vermeidung oder Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten (Geschlechtskrankeheiten) wie HIV.

Die Pille – das bekannteste hormonelle Verhütungsmittel

Das am häufigsten verwendete hormonelle Verhütungsmittel ist die Pille. Bei korrekter, täglicher Einnahme stellt die Pille einen Ovulationshemmer dar, der den weiblichen Eisprung mittels der Hormonzuführung unterdrückt. Meist wird diese in Form einer Mikropille für einen Zeitraum von 21 Tagen verabreicht. Danach erfolgt eine Pillen-Pause von 7 Tagen.

Die Mikropille

Bei der Mikropille handelt es sich um ein niedrig dosiertes Gestagen-Östrogen-Kombinationspräparat. Mit der Pearl-Index Einstufung 0,1 bis 0,9 stellt dieses hormonelle Verhütungsmittel eine der sichersten Verhütungsmethoden dar.

Die Minipille

Ebenfalls oral in Tablettenform angewandt wird die Minipille, bei der es sich um ein reines Gestagen-Präparat handelt. Die Minipille hat einen Pearl-Index von 0,5 bis 3, womit eine relativ hohe Sicherheit gewährleistet ist. Sofern allerdings die regelmäßige Einnahme vergessen wird oder eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten wie Antibiotika auftreten, kann die Wirkung beeinträchtigt werden.

Die Pille Danach

In der Notfallverhütung wird dann die "Pille danach" eingesetzt. Zu einem hohen Prozentsatz kann bei zeitnaher Einnahme eine Schwangerschaft verhindert werden. Allerdings zählt die "Pille danach" im eigentlichen Sinne nicht zu den Verhütungsmitteln.

Die Hormonspirale - Intrauterinsystem (IUS)

Die Hormonspirale stellt einen etwa drei Zentimeter großen, t-förmigen Kunststoffkörper, der in die weibliche Gebärmutter eingesetzt wird, dar. Während die Verhütung bei einer herkömmlichen Spirale durch Kupferionen gewährleistet wird, sondert die Hormonspirale kleine Mengen des synthetischen Hormons Levonorgestrel (ein Gestagen der 2. Generation) in den Körper ab.

Verhütungsmethoden Vergleich

Mit einem Pearl-Index von 0,16 stellt die Hormonspirale eine sehr sichere Verhütungsmethode dar. Wenn eine Hormonspirale vom Frauenarzt eingesetzt wurde, so ist die Verhütung vom ersten Anwendungstag über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren gegeben.

Da das Hormon lokal abgegeben wird, gelangen nur geringe Mengen in den Kreislauf. Das Gelbkörperhormon Levonorgestrel sorgt für eine Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals, was die Durchlässigkeit für Spermien erschwert. Zudem werden die Spermien in ihrer Aktivität gehemmt, der Eisprung unterdrückt und die Einnistung eines befruchteten Eis in die Gebärmutterschleimhaut verhindert.

Der Hormonring

Mit einem Pearl-Index von 0,4 bis 0,65 ist der Hormonring, der in die Scheide der Frau eingesetzt wird, zu den sicheren Verhütungsmitteln zu zählen. Beim Hormonring handelt es sich um einen flexiblen Kunststoffring, der einen Durchmesser von zirka 5 cm aufweist.

Nach dem Einsetzen verbleibt der Hormonring 21 Tage in der Scheide und setzt die Hormone Östrogen und Gestagen frei. Danach ist eine 7-tägige Pause einzuhalten, in der die Regelblutung einsetzt. Die Hormone wirken zwar gezielt in der Scheide, können allerdings über die Schleimhäute auch in den Blutkreislauf gelangen.

Die Hormone unterbinden den Eisprung und wirken sich auf die Schleimkonsistenz der Gebärmutterschleimhaut aus, wodurch ein Eindringen von Spermien verhindert wird.

Bei Hormonringen sind Anwendungsfehler weitestgehend ausgeschlossen, jedoch besteht die Möglichkeit eines Verlustes während des Geschlechtsaktes.

Das Hormonpflaster

Eine weitere hormonelle Verhütungsmethode ist das Hormonpflaster, welches auf die Haut aufgetragen wird und eigenständig die Abgabe von Hormonen im weiblichen Körper regelt.

Das Hormonpflaster bietet einen Pearl-Index Schutz von 0,3 und ist somit eines der zuverlässigsten Verhütungsmethoden. Das Pflaster wir direkt auf die Haut aufgetragen, so gelangen die enthaltenen Östrogen und Gestagen Hormone in die Blutbahn. Wenn Sie im Körper aufgenommen sind, reagieren diese Hormone genau so wie die Antibabypille. So verhindern die zwei enthaltenen künstlichen Hormone den Eisprung, sodass es nicht zu einer Befruchtung kommen kann.

Das Hormonstäbchen - Implanon

Bei dieser hormonellen Verhütungsmethode handelt es sich um ein aus weichem Kunststoff bestehendes Stäbchen, in dem sich das Gelbkörperhormon Etonogestrel befindet. Das 4 Zentimeter lange und 2 Millimeter dünne Stäbchen wird an der Innenseite des Oberarms unter der Haut implantiert.

Über einen Zeitraum von 3 Jahren wird kontinuierlich eine bestimmte Hormonmenge freigesetzt. Der Schleimpfropf im Gebärmutterhals wird dadurch verdickt, so dass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können. Zudem wird der Eisprung unterbunden.

Mit einem Pearl-Index von 0 bis 0,8 gewährleistet das Hormonstäbchen eine sehr hohe kontrazeptive Sicherheit. Die Implantation sollte zwischen dem 1. und 5. Zyklustag erfolgen, um einen sofortigen Verhütungsschutz zu erzielen.

Die Dreimonatsspritze

Dieses Kontrazeptivum wird alle drei Monate zwischen dem ersten und fünften Zyklustag als Depot in den Delta- oder Gesäßmuskel injiziert. Die Dreimonatsspritze enthält als hormonelles Verhütungsmittel das Hormon Gestagen medroxprogesteronacetat (diese haben androgene Eigenschaften), welches den Eisprung verhindert und der Schleim im Gebärmutterhals wird verdickt, um für Samenzellen undurchlässig zu werden.

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Zudem kann sich kein befruchtetes Ei in die Gebärmutterschleimhaut einnisten, da diese sich nur ungenügend aufbaut. Mit einem Pearl-Index von 0,3 bis 0,88 ist dieses Langzeitkontrazeptivum eine recht sichere Alternative.

Hormonelle Verhütungsmethoden im Vergleich

  Pille Minipille Hormonpflaster Vaginalring
Beispiele Yasmin,
Cilest,
Mercilon
Cerazette,
Micronovum,
Noriday
Evra NuvaRing
Abgabeform rezeptpflichtig rezeptpflichtig rezeptpflichtig rezeptpflichtig
Darreichungsform Filmtablette Filmtablette Pflaster Ring
Wirkstoffe Gestagene + Estrogene Gestagene Gestagene + Estrogene Gestagene + Estrogene
Pearl Index 0,1-0,9 0,14 - 3 0,72 - 0,9 0,4 - 0,64
Anwendung 21 Tage / 7 Tage Pause 28 Tage / ohne Pause 21 Tage / 7 Tage Pause 21 Tage / 7 Tage Pause
Verwendungszeitraum 1 Monat / Zyklus 1 Monat / Zyklus 1 Monat / Zyklus 1 Monat / Zyklus
Wie wird eingenommen Oral, unzerkaut mit einem Glas Wasser Oral, unzerkaut mit einem Glas Wasser Über die Haut Über die Scheide
Vorteile diskrete Einnahme,
sehr sichere Verhütungsmethode,
positive Auswirkungen auf Haut und Haare
diskrete Einnahme,
geringere Nebenwirkungen,
niedriger Hormongehalt
geeignet für:
- stillende Frauen,
- Raucherinnen über 35
hohe Sicherheit,
keine tägliche Einnahme,
Absetzen jederzeit möglich
hohe Sicherheit
einfache Anwendung
keine tägliche Einnahme
Nachteile Wirkung wird durch Übergewicht beeinflusst,
kann sexuelle Unlust hervorrufen,
Gefahr von Thrombosen
ein hohes Maß an Disziplin: Einnahme zur selben Uhrzeit erforderlich,
häufigere Zwischenblutungen möglich
sichtbar und wenig diskret,
hohe Rate an Hautirritationen,
kann sich (ganz oder teilweise) lösen
kann beim Intimkontakt gespürt und als störend empfunden werden
kann unter Umständen herausrutschen
Nebenwirkungen Kopfschmerzen,
Durchbruchblutungen,
Brustspannen,
Migräne,
Erbrechen oder Durchfall,
Schmierblutungen
Akne,
Schmierblutungen,
Durchbruchblutungen,
Brustspannen,
Wassereinlagerungen,
Magenbeschwerden,
Schmierblutungen
Kopfschmerzen,
Übelkeit,
Brustspannen, Migräne,
Erbrechen oder Durchfall,
Müdigkeit
Kopfschmerzen
Übelkeit
Brustspannen
Akne
Erbrechen oder Durchfall
Magenbeschwerden
Für wen geeignet? gesunde Frauen über 18 Jahren gesunde Frauen über 18 Jahren,
stillende Frauen,
Raucherinnen über 35
gesunde Frauen über 18 Jahren,
Frauen, welche die Pille nicht vertragen,
Frauen, die an chronischen Magen-Darm Problemen leiden
gesunde Frauen über 18 Jahren
Frauen, welche die Pille nicht vertragen
Frauen, die an chronischen Magen-Darm Problemen leiden
Für wen ungeeignet? Ÿschwangere Frauen
Stillende
Frauen, die auf Estrogene allergisch reagieren
Frauen, die Kreislaufprobleme
Herz- oder Lebererkrankungen
Bluthochdruck und Brustkrebs
Ÿschwangere Frauen
Frauen, die auf Gestagene allergisch reagieren
Frauen, die Kreislaufprobleme
Herz- oder Lebererkrankungen
Bluthochdruck und Brustkrebs
Ÿschwangere Frauen
Stillende,
Frauen über 90kg,
Frauen, die auf Östregen allergisch reagieren,
Frauen, die Kreislaufprobleme,
Herz- oder Lebererkrankungen,
Bluthochdruck und Brustkrebs
Ÿschwangere Frauen
Stillende
Frauen, die auf Östregen allergisch reagieren
Frauen, die Kreislaufprobleme,
Herz- oder Lebererkrankungen,
Bluthochdruck und Brustkrebs


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Quellen:

  1. Verhütung: Pille, Kondom oder Spirale?. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Pille oder Hormonspirale?. Gong Verlag GmbH. URL: lifeline.de
  3. Hormonelle Verhütung. Bundesministerium für Gesundheit. URL: gesundheit.gv.at

Aktualisiert am: 11.12.2015