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Humane Papillomviren (HPV)

Humane Papillomviren (HPV) befallen ausschließlich den Menschen. Sowohl Männer als auch Frauen können sich infizieren, wobei eine Infektion meist unbemerkt bleibt. Die Krankheitserreger sind global weit verbreitet. Rund 70 % aller Menschen sind im Laufe ihres Lebens betroffen.


Humane Papillomviren (HPV): Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Die Infizierung mit Humane Papillomviren
  3. Symptome
  4. Wie wird eine HPV-Infektion therapiert?

Überblick

Bisher sind weit über 100 unterschiedliche HPV-Viren bekannt. 40 von ihnen werden als genitale HPV bezeichnet, rufen ausschließlich Infektionen im Genitalbereich hervor (somit gehören HPV-Infektionen zu den weltweit häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen (Geschlechtskrankheiten)). Die restlichen Virenarten befallen die Hände, Füße oder das Gesicht.

humane papillomviren

Sämtliche Papillomviren können Entzündungen und sogar Hautveränderungen hervorrufen. Die Viren dringen über Schleimhaut und Haut in das Innere der menschlichen Zellen ein und werden meist nicht bemerkt, weil die Mehrzahl der Papillom Viren, die zu einer Gruppe mit niedrigem Gesundheitsrisiko zählt. Diese HPV-Viren verursachen keinerlei Beschwerden und der Körper heilt von selbst aus. Genitale Papillomviren mit niedrigem Gesundheitsrisiko verursachen in manchen Fällen sogenannte Feigwarzen (auch Condylome oder Genitalwarzen), die im Genital- und Afterbereich angesiedelt sind.

Leiden Sie an einer sexuell übertragbaren Infektion, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Es existieren jedoch ebenfalls HPV-Viren, die als hoch riskant eingestuft werden. Diese werden unter anderem für die Entstehung von Tumoren verantwortlich gemacht. Sie können beispielsweise Gebärmutterhalskrebs oder Karzinome am Penis, am After und an den äußeren, weiblichen Geschlechtsorganen hervorrufen.

Die Infizierung mit Humane Papillomviren

Die Infizierung erfolgt über kleine Risse bzw. Verletzungen der Haut. Von dort aus dringen die Krankheitserreger in die Schleimhäute ein und gelangen in das Innere der Zellen, wo sie sich vermehren. Ein besonders hohes Infektionsrisiko stellt der sexuelle Verkehr dar, weil die genitalen Viren vermehrt im Genitalbereich angesiedelt sind und die Schleimhäute in direkten Kontakt miteinander kommen.

genital warze

Gleichgeschlechtliche Paare sind ebenso häufig betroffen wie Paare unterschiedlichen Geschlechts. Die Ansteckung über Speichel, Sperma und Blut ist jedoch bisher ausgeschlossen. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass sich genitale Papillomviren beim Oralverkehr über die Mundschleimhaut übertragen.

Bei Männern und Frauen besteht etwa eine gleich hohe Infektionsrate, doch treten bei Männern selten Karzinome auf, die durch Papillomviren verursacht werden. Bisher ist noch keine Möglichkeit bekannt, sich vor Ansteckung zu schützen. Jeder Mensch, der intimen Kontakt pflegt, kann sich infizieren. Es wird jedoch vermutet, dass jeder sexuell aktive Mensch sich mindestens einmal im Leben mit HPV infiziert. Bisher ist noch nichts darüber bekannt, ob sich Paare sogar gegenseitig, ständig von Neuem, mit den Erregern infizieren. Bekannt ist jedoch, dass sich besonders häufig Personen infizieren, die unter einer Immunschwäche leiden.

Der Gebrauch von Kondomen bietet keinen zuverlässigen Schutz vor HPV-Viren, da Präservative nur einen Teil des Genitalbereichs schützen. Doch wird davon ausgegangen, dass durch den Gebrauch eines Präservativs das Ansteckungsrisiko wesentlich verringert wird.

Symptome

Als äußerliche Symptome treten überwiegend Feigwarzen (Condylomata acuminata) im Genitalbereich auf. Manche sind nur einige Millimeter groß und deshalb nicht sichtbar. Sie lassen sich auch nicht erfühlen. Andere sind als harte Knötchen erkennbar und mehrere Zentimeter groß. Feigwarzen sind meist bräunlich, weißlich oder rötlich und nicht selten in größeren Gruppierungen vorhanden. In manchen Fällen rufen Sie ein leichtes Brennen oder Juckreiz hervor.

Ansonsten bleibt eine Infektion meistens unbemerkt, weil Humane Papillomviren an sich keine Beschwerden verursachen. Die Viren lassen sich über einen speziellen HPV-Test nachweisen, der durch einen Abstrich durchgeführt wird und Veränderungen an der Schleimhaut erkennen lässt.

Eine Infizierung durch HPV-Viren wird bei Frauen in der Regel öfters festgestellt, weil diese im Rahmen einer frauenärztlichen Untersuchung mit regelmäßigen Schleimhaut-Abstrichen am Muttermund häufiger untersucht werden, als die männlichen Patienten. Sehr wahrscheinlich ist bei einer Infektion der Frau, dass ihre männlichen Sexualpartner ebenfalls mit Papillomviren infiziert sind.

Aus diesem Grund sollten Infizierte ihre Sexualpartner informieren, damit auch diese einen HPV-Test durchführen lassen. Auf diese Weise lässt sich die Verbreitung der Viren effektiver eindämmen. Weibliche Patientinnen können sich gegen verschiedene HPV-Typen mittels einer Impfung schützen, jedoch nur, wenn sie noch nicht mit HPV-Viren infiziert sind.

Wie wird eine HPV-Infektion therapiert?

In der Regel heilen HPV-Infektionen selbstständig aus, weil ein intaktes Immunsystem die Viren erkennen und bekämpfen kann. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, dies kann beispielsweise schon bei einer leichten Influenza (Grippe) der Fall sein, so ist es nicht immer in der Lage, die HPV-Viren zu eliminieren.

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Dadurch hält die Infektion über einen längeren Zeitraum an, wodurch Zellveränderungen entstehen können, die entweder vom Immunsystem im Laufe der Zeit erkannt und beseitigt werden, oder im schlimmsten Fall weiter wuchern. Werden durch die Humane Papillomviren schwere hochgradige Dysplasien hervorgerufenen, kann sich daraus ein Karzinom entwickeln.

Aldara

Bisher ist den Medizinern noch keine Behandlungsmethode zur direkten Bekämpfung der Viren bekannt. Die Feigwarzen lassen sich jedoch mittels Lösungen und Salben (wie etwa Aldara, Wartec und Condyline) behandeln Sie können ebenfalls operativ entfernt werden. Welche Behandlung infrage kommt, wird vom Arzt im Einzelfall entschieden. Dabei kommt es darauf an, wie weit sich die Genitalwarzen ausgebreitet haben und an welchen Stellen sie sich befinden.


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Quellen:

  1. Genital warts. International Union against Sexually Transmitted Infections (IUSTI), 2012. URL: iusti.org
  2. Humane Papillom Viren (HPV). Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) . URL: frauenaerzte-im-netz.de

Letzte Aktualisierung: 25.11.2015