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    Wirkstoff Imiquimod zur Behandlung von Feigwarzen

    Imiquimod ist eine Substanz, die zur Therapie von Hautwucherungen, unter anderem Feigwarzen (Genitalwarzen) eingesetzt wird. Der Wirkstoff stärkt das Immunsystem und trägt zur Beseitigung von Hautveränderungen bei.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Definition
    2. Wirkung von Imiquimod
    3. Anwendung von Imiquimod
    4. Nebenwirkungen von Imiquimod
    5. Wechselwirkungen von Imiquimod
    6. Gegenanzeigen (Kontraindikationen) bei Imiquimod

    Definition

    Imiquimod ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Virostatika. Bei Virostatika handelt es sich um Medikamente, die auf die Vermehrung von Viren hemmend einwirken. Imiquimod wird bei der Behandlung von Warzen und Krebserkrankungen eingesetzt.

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    Die Warzen, die mit Imiquimod behandelt werden, sind sogenannte Condylome. Als Condylome bezeichnet man gutartige Gewebewucherungen, die an den äußeren Geschlechtsteilen entstehen und sich von dort aus ausbreiten können. Sie werden auch als Feig- oder Genitalwarzen bezeichnet.

    Ursache für die Ausbildung dieser Gewebewucherungen ist eine Infektion mit humaner Papillom-Viren (HPV). Eine Übertragung erfolgt mittels Kontakt- bzw. Schmierinfektion zumeist bei diversen sexuellen Praktiken. Genitalwarzen sind höchst ansteckend, weshalb eine Behandlung unbedingt notwendig ist.

    Imiquimod wird weltweit zur Behandlung von Feigwarzen und hellem Hautkrebs (Basalkarzinom) unter dem Handelsnamen Aldara verschrieben. Das Mittel wird als Creme lokal angewendet.

    Die Wirkung von Imiquimod

    Imiquimod bekämpft nicht direkt die Viren, sondern regt das Immunsystem an. Das bedeutet, dass die körpereigene Abwehr die Viren selbst bekämpft und auch das Wachstum der veränderten Zellen reduziert. Das gelingt durch die Ausschüttung von Zytokinen und von Interferon.

    Strukturformel von Imiquimod Imiquimod

    Der Wirkstoff bindet sich an einen speziellen Rezeptor auf der Oberfläche der Immunzellen. Die betroffen Zelle schüttet daraufhin Interferon und Zytokine aus. Interferone sind Proteine mit immunstimulierender, antiviraler und antitumoraler Wirkungsweise. Sie werden in menschlichen Zellen als körpereigene Gewebshormone gebildet.

    Der Stoff Alpha-Interferon, der aufgrund von Imiquimod gebildet wird, entsteht nach Erkennung von virus- oder bakterienbedingter Säuren. Umliegende Zellen werden aktiviert, bilden daraufhin Eiweisstoffe (Proteine) und hemmen virale Säuren.

    Die Wirkung von Imiquimod wird als indirekt beschrieben, da die Substanz nicht selbst auf Viren oder Bakterien einwirkt, sondern andere körpereigene Stoffe anregt. Imiquimod sollte nur angewendet werden, wenn andere Therapiemöglichkeiten nicht die gewünschte Wirkung gezeigt haben.

    Anwendung von Imiquimod

    Imiquimod ist eine Creme, die einmal pro Tag auf die befallenen Stellen aufgetragen wird, die zuvor sorgfältig gereinigt werden sollten. Geringe Mengen genügen dazu, sodass nur ein dünner Film entsteht, der aber vollständig einziehen soll.

    Dabei sollten die erkrankten Personen darauf achten, dass wirklich nur die befallenen Stellen eingerieben werden. Auch sollte die Creme nicht auf die Innenfläche der Hände gelangen. Der beste Zeitpunkt dafür ist vor dem Schlafengehen, denn es ist erforderlich, dass die Creme 6 bis 10 Stunden einwirkt. Entsprechend sollte die befallende Stelle in dieser Zeit auch nicht mit Wasser in Berührung kommen.

    Aldara Verpackung Imiquimod

    Nach Ablauf von höchstens 10 Stunden ist es erforderlich, die Creme wieder abzuwaschen. Dafür eignen sich Wasser und eine milde Seife. Wird zu viel Creme verwendet oder bleibt sie länger auf der Haut, kann das zu schweren Hautreaktionen führen. Für die Anwendung hat der Hersteller die Menge pro Tag einzeln in Beutel verpackt. Damit keine Neuansteckung stattfindet, sollte pro Anwendung wirklich nur ein Beutel verwendet werden.

    Falls der Patient einmal eine Anwendung vergisst, muss sie sofort nachgeholt werden, wenn das Versäumnis bekannt wird. Im Anschluss kann die Behandlung wie gewohnt fortgeführt werden. Auch hier gilt, dass eine Anwendung pro Tag reicht und die Häufigkeit nicht überschritten werden darf.

    Nebenwirkungen von Imiquimod

    Häufigkeit, Schwere und Art der Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Imiquimod auch abhängig von der Erkrankung, die behandelt wird. Als Anwendungsgebiete sind Feigwarzen und die Hautkrebsarten superfizielle Basalzellenkarzinom und aktinische Keratose beschrieben. Bei allen können Infektionen und Erkrankungen des Lymphsystems auftreten.

    Bei der Behandlung der äußeren Feigwarzen mit Imiquimod kommt es darüber hinaus möglicherweise zu Herpes Simplex, Pilzerkrankungen, Scheideninfektionen, Infektionen der oberen Atemwege, Ernährungsstörungen, Schlaflosigkeit, Depression, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen, Benommenheit, Migräne oder Müdigkeit.

    Möglich sind zudem Ohrgeräusche, Hautrötungen als Gefäßerkrankung und Erkrankungen des Brustraums und der Atemwege. Bei der Therapie des Basalzellenkarzinoms, einer Form des Hautkrebs, kann als Nebenwirkung zusätzlich lediglich eine gewisse Reizbarkeit auftreten. Experten beobachten bei der Behandlung der aktinischen Keratosen kann es zu Schnupfen, aber auch zu einer Grippe kommen.

    Relativ häufig treten bei diesen Patienten Essstörungen auf. Gelegentlich entwickelt sich auch eine Bindehautentzündung. Außerdem gibt es Fälle von einer Ödembildung am Augenlid. Möglich sind außerdem die verstopfte Nase und Schmerzen im Rachenraum. Eine vollständige Übersicht über die Nebenwirkung ist auf dem Beipackzettel nachzulesen.

    Nebenwirkungen von Imiquimod in tabellarischer Übersicht:
    Sehr häufige Nebenwirkungen:
    Schmerzen am Auftragungsort Juckreiz
    Häufige Nebenwirkungen:
    Kopfschmerzen Muskelschmerzen
    Brechreiz Harnentleerungsstörungen
    Gelenkschmerzen Brennen am Auftragungsort
    Gelegentliche Nebenwirkungen:
    Herpes simplex Depression
    Scheidenentzündung Halsschmerzen
    Schläfrigkeit Stuhldrang
    Hautentzündung Scheidenschmerzen
    Rückenschmerzen Fieber

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    Bislang gibt es keine Studien zu Wechselwirkungen bei Imiquimod. Da der Wirkstoff nur in geringer Menge über die Haut aufgenommen wird, ist kaum mit Wechselwirkungen zu rechnen.

    Gegenanzeigen (Kontraindikationen) bei Imiquimod

    Der Wirkstoff darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Imiquimod besteht. Treten bei der Anwendung Anzeichen einer allergischen Reaktion auf, sollte sofort der Arzt befragt werden, ob eine Weiterbehandlung möglich ist.

    Problematisch kann die Anwendung bei Personen sein, die Transplantate erhalten haben. In diesen Fällen muss sorgfältig überlegt werden, ob eine Behandlung mit Imiquimod möglich ist oder ob das Risiko zu hoch ist. Bei Personen mit Organtransplantationen ist schlimmstenfalls eine Abstoßungsreaktion möglich.

    Patienten mit Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Multiple Sklerose, Schuppenflechte oder rheumatoide Arthritis, reagieren möglicherweise besonders empfindlich auf die Behandlung mit Imiquimod. Es kann auch passieren, dass sich die Grunderkrankung dadurch verschlimmert.

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    Vorsicht geboten ist auch bei Patienten, die unter entzündlichen Hauterscheinungen, wie beispielsweise Neurodermitis, leiden. Bei ihnen müssen erst die akuten Erkrankungen zur Ausheilung kommen, bevor eine Behandlung mit Imiquimod möglich ist. Andernfalls sind auf der vorgeschädigten Haut unerwünschte Reaktionen möglich.


    Quellen:

    1. Entschlüsselt: Wirkmechanismus von Imiquimod. Medizin Medien Austria GmbH. URL: meduniwien.ac.at
    2. Zusmmenfassung der Merkmale des Arzneimittels Aldara. European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu

    Veröffentlicht am: 01.02.2016