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Medizinische Fachbegriffe mit dem Anfangsbuchstaben H

Glossar zu Medizin, Krankheiten und Behandlungen

Hier werden die wichtigsten Fachbegriffe aus den Bereichen Gesundheit und Medizin mit dem Anfangsbuchstaben H ausführlich und verständlich erklärt.

Haarfollikel

Als Haarfollikel werden die Strukturen bezeichnet, die das Haar in der Haut halten. Sie liegen direkt um die Haarwurzel herum. Haarfollikel bestehen aus zwei Schichten, der inneren und äußeren Haarwurzelscheide, die ihrerseits wieder einen charakteristischen Aufbau haben. Haarfollikel können sich entzünden und schmerzhafte, langwierige Prozesse auslösen.

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden (Hämorriden, Hämorrhoidalleiden, Plexus hämorrhoidales) sind Schwellkörper am Ende des Darms, die mit Blut gefüllt sind. Sie können sich durch unterschiedliche Einflüsse aber verändern und entzündlich und schmerzhaft werden. Die Veränderungen laufen in Stadien ab. Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung können diese Veränderungen eindämmen. Eine Verschlimmerung kann schlimmstenfalls eine Operation nötig machen.

Harninkontinenz

Harninkontinenz beschreibt einen Zustand, in dem es nicht mehr gelingt, den Harn vollständig oder teilweise zurückzuhalten. Die sogenannte Blasenschwäche hat sich zur Volkskrankheit entwickelt, kann aber verschiedene Ursachen haben. Auch Stress ist ein Auslöser, wie auch Östrogenmangel die Harninkontinenz auslösen kann. Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten für die Betroffenen.

Harnsäure

Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt, das auch im gesunden Körper vorkommt. Täglich fallen etwa 350mg an. Der Mensch nimmt Harnsäure aber auch über die Nahrung auf, die dann über den Urin aufgenommen wird. Wird zu wenig Harnsäure ausgeschieden, steigt der Harnsäurespiegel im Blut an. Eine mögliche Folge ist Gicht.

Harnstoff

Harnstoff ist ein Abbauprodukt aus dem Eiweißstoffwechsel. Er wird vor allem über die Nieren ausgeschieden. Der Harnstoffspiegel, der im Plasma und Serum nachweisbar ist, liefert Aufschluss über die Nierenfunktion. Bei erhöhtem Spiegel ist die Nierenfunktion aber schon stark eingeschränkt. Niedrige Werte können ebenfalls wichtige Hinweise auf Krankheiten liefern.

HDL-Cholesterin

HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein) ist das Blutfett, das überschüssiges Cholesterin zur Leber transportiert. Das bedeutet, dass HDL Cholesterin höher sein muss als der Wert des LDL-Cholesterins. HDL Cholesterin ist ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung gegen die Arterienverkalkung. Der gesunde Ausgleich erfolgt über eine ausgewogene Ernährung. HDL-Cholesterin wird auch "gutes Cholesterin" bezeichnet.

Hepatitis

Hepatitis ist der Oberbegriff über alle Erkrankungen, die mit Entzündungen einhergehen und die Leber betreffen. Bei der Hepatitis werden die Leberzellen geschädigt. Es gibt eine Reihe von Auslösern, wie Viren, Bakterien, aber auch Parasiten, Chemikalien und Medikamente. Alkoholmissbrauch ist nur ein möglicher Auslöser. Insgesamt gibt es 5 Virustypen.

Hepatitis A

Hepatitis A wird über Schmierinfektionen übertragen, aber auch über verunreinigtes Wasser und Lebensmittel, die in verunreinigtem Wasser zubereitet wurden. Auslöser sind Viren. In Deutschland erkranken jährlich etwa 30 bis 40 pro 100.000 Menschen neu an Hepatitis A. Etwa 30% aller Bundesbürger sind aufgrund einer durchgemachten Infektion immun.

Hepatitis B

Hepatitis B wird durch das Hepatitis B Virus ausgelöst. Die Übertragung erfolgt über Körperflüssigkeiten. Die Erkrankung kann ein Zufallsbefund sein, da sie häufig symptomlos verläuft. Eine direkte Behandlung ist nicht möglich, nur die Begleiterscheinungen werden therapiert. Vermutungen zufolge sind etwa 500.000 Menschen in Deutschland mit Hepatitis B infiziert.

Hepatitis C

Hepatitis C ist eine Leberentzündung und wird durch das Hepatitis C Virus ausgelöst. Es gibt verschiedene Unterformen der Hepatitis C, die vor allem über Blut übertragen wird. Jährlich infizieren sich etwa drei bis vier Millionen Menschen weltweit neu und in den meisten Fällen kommt es zu einem chronischen Verlauf.

Herpes

Herpes wird durch zwei verschiedene Viren ausgelöst. Je nach befallener Region kann der Verlauf unterschiedlich schwer sein. Die bekannteste Form ist der sogenannte Lippenherpes, aber auch die Geschlechtsorgane können betroffen sein. Alle Viren können alle Symptome auslösen. Etwa 80% aller Bundesdeutschen tragen das Herpes Virus in sich, das aber symptomlos sein kann.

Herpes corneae superficialis

Herpes corneae superficialis ist eine durch Herpesviren ausgelöste Infektion, die durch Herpesviren vom Typ 1 ausgelöst wird. Es kann die Hornhaut im Auge befallen, aber auch die Lider, Aderhaut und Bindhaut. Der Aderhautbefall kann zur Erblindung führen und muss mit virenhemmenden Salben behandelt werden. In den meisten Fällen ist nur ein Auge betroffen.

Herpes gestationis

Herpes gestationis ist die sogenannte Schwangerschaftsdermatose. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, die trotz der Bezeichnung nicht durch Herpesviren ausgelöst wird. Sie tritt für gewöhnlich zum Ende der Schwangerschaft auf und geht mit juckenden und roten Bläschen einher. Es handelt sich um einen Autoimmunprozess.

Herpes simplex

Bei Herpes simplex kommt es zur Ausbildung schmerzhafter Bläschen auf den Lippen. Auch die nahen Schleimhäute können betroffen sein. Sie sind oft Begleiterscheinung bei Erkältung und werden auch Fieberbläschen genannt. Auslöser sind aber Herpesviren. Die Ansteckung erfolgt zumeist im Kindesalter. Die Erreger bleiben lebenslang im Körper.

Herpes zoster

s. Gürtelrose

Herpesviren

Herpesviren sind Viren, die Hauterkrankungen auslösen. Sie sind weit verbreitet und bleiben ein Leben lang im Körper. Herpes simplex 1 wird vor allem durch Speichel und Hautkontakt übertragen, zumeist im frühen Kindesalter. Herpes simplex 2 (Genitalherpes) wird vorrangig über Sexualkontakte übertragen und verursacht Symptome im Genitalbereich. Die Infektion kann still verlaufen.

Herzbeschwerden, funktionelle

Funktionelle Herzbeschwerden können eine Reihe von Beschwerden beschreiben, für die es keinen organischen Auslöser gibt. Das bedeutet, das psychische Auslöser der Grund sein können, wie Stress oder eine emotionale Belastungssituation. Die Wahrnehmung der Herzbeschwerden löst weiteren Stress aus, der die Symptome verstärken kann. Dennoch ist es wichtig, organische Ursachen vollständig auszuschließen.

Herzfrequenz

Die Herzfrequenz beschreibt die Anzahl der Herzschläge pro Minute und wird in bpm = beats per minute angegeben. Sie ist abhängig von den Faktoren: Alter, Belastung und Fitness. Der Ruhepuls kann zwischen 50 und 100 bpm liegen. Sportlerherzen schlagen jedoch langsamer. Eine hohe Herzfrequenz kann ein Hinweis auf eine Erkrankung sein.

Herzmuskelerkrankungen

Unter Herzmuskelerkrankungen werden verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, die Einfluss auf die Struktur und die Leistungsfähigkeit des Herzens nehmen. Auslöser können verschiedene Erkrankungen sein. Dazu gehören Infektionskrankheiten und Nervenerkrankungen. Sie können aber auch die Folge von Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch sein. In einigen Fällen lässt sich die Ursache gar nicht finden.

Herzschlag

Der Herzschlag unterteilt sich in Ruhepuls und Puls unter Stress und Aufregung (Belastung). In der Ruhe schlägt das Herz etwa 60 bis 80-mal. Regelmäßigkeit und Häufigkeit sind wichtig für die Diagnose von Herzerkrankungen. Dazu gehört auch die Qualität des Herzschlages. Mit dem Aussetzen des Herzschlages setzt der Tod ein.

High-Density-Lipoprotein

High-Density-Lipoprotein ist besser bekannt unter der Bezeichnung HDL-Cholesterin. S.a. HDL.

Hirsutismus

Hirsutismus (vermehrte Behaarung) beschreibt die Vermännlichung der Frau. Auslöser können Medikamente sein, aber auch Hormone. Der Auslöser muss identifiziert werden, andernfalls kann die Therapie nicht angepasst werden. Kosmetische Eingriffe helfen zusätzlich gegen das veränderte und typisch männliche Haarwachstum. In sehr leichten Fällen kann das jedoch ausreichen.

Histamin

Histamin ist ein Eiweiß, das beim Abbau der Aminosäure Histidin anfällt. Histamin ist natürlich in einigen pflanzlichen und vor allem in tierischen Produkten enthalten. Der Mensch bildet Histamin ebenfalls und setzt es z. B. nach einer Immunreaktion frei. Bei einer starken Ausschüttung kann es zu schweren körperlichen Reaktionen kommen.

HIV

HIV (Human immunodefiiency virus) ist ein Immunschwäche-Virus, das als Auslöser für Aids bekannt geworden ist. Es ist in der Lage, den Zellkern zu befallen und so zu verändern, das die Zelle selbst neue Viren produzieren.

Hormone

Hormone sind Botenstoffe, die im Körper Informationen übermitteln. Sie steuern aber auch lebenswichtige Prozesse. Dazu gehört u.a. der Blutzuckerspiegel. Störungen im Hormonhaushalt können auch bei kleinen Schwankungen schon spürbare Folgen nach sich ziehen. Hormone sind außerdem an der Entstehung einer Schwangerschaft und der Geburt beteiligt.

Hornhaut

Der Begriff Hornhaut ist in der Medizin doppelt besetzt. 1. Hornhaut ist ein Teil des Auges, der vorn sichtbar ist und für die Lichtbrechung verantwortlich ist. Er gehört zum Augapfel. 2. Hornhaut ist eine Verdickung der Oberhaut, wie sie der Körper selbst an Stellen bildet, die besonders stark beansprucht werden.

hyper-

Hyper kommt aus der griechischen Sprache und wird als Vorsilbe verwendet (Beispiel: Hyperchlorämie, Hypertonie). Hyper bedeutet so viel, wie übermäßig und wird in der Medizin verwendet, wenn z.B. eine Organfunktion übermäßig stattfindet, was auf Dauer zu ernsten Problemen führt. Das Gegenteil von Hyper ist Hypo.

Hyperchlorämie

Die Hyperchlorämie beschreibt die Elektrolytstörung. Dazu kann es nach anhaltenden Durchfällen kommen, aber auch Nierenerkrankungen sind als Ursache bekannt. Darüber hinaus ist die Hyperchlorämie eine Komplikation bei der diabetischen Ketoazidose. Sie kann aber auch durch bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Der Betroffene spürt vor allem starken Durst und Muskelschwäche.

hyperchlorämische Azidose

Die hyperchlorämische Azidose ist eine andere Bezeichnung für die Aionenlücke. Dazu kommt es, wenn im Blut ein Aionen-Defizit besteht. Aionen sind beim Gesunden mit Kationen im Gleichgewicht und werden den Elektrolyten zugerechnet. Zu einem Ungleichgewicht kann bei Vergiftungen, aber z. B. auch nach extremem Fasten kommen. Der Nachweis erfolgt im Labor.

Hypercholesterinämie

Bei der Hypercholesterinämie (Cholesterinüberschuss) handelt es sich um einer vererbbare Krankheit, die durch einen unnatürlich hohen LDL-Cholesterinspiegel auffällt. Das bedeutet, dass der Betroffene unter einer Fettstoffwechselstörung leidet und unfähig ist, das LDL zu binden. Durch autosomal-dominant bedingte Vererblichkeit genügt es, wenn ein Elternteil erkrankt ist, um den Gendefekt zu übertragen.

Hypertonie

Hypertonie ist der Bluthochdruck und eine häufige Erkrankung der Blutgefäße. Bei einer Hypertonie ist der Druck auf die Gefäße zu hoch. Das führt langfristig zu Schäden und schlimmstenfalls zu schweren bis lebensgefährlichen Folgeerkrankungen. Die Ursache lässt sich nicht immer identifizieren, die Hypertone wird zwischen primär und sekundär unterschieden.

hypo-

Hypo ist eine Vorsilbe und kommt aus der griechischen Sprache. Hypo bedeutet das Gegenteil von Hyper (Übermaß). Hypo wird daher in der Medizin bei Zuständen verwendet, um eine vorübergehende oder dauerhaft nicht ausreichende Versorgung oder Leistung zu beschreiben. Ein Beispiel dafür ist die Hypotonie, der niedrigen Blutdruck.

Hypotonie

Hypotonie ist der Fachbegriff für den niedrigen Blutdruck. Von Hypotonie ist die Rede, wenn der Blutdruck unter 105/65 mmHG liegt. Die Symptome können vielfältig sein, vor allem gehören aber Müdigkeit und Schwindel dazu. Hypotonie ist selten gefährlich, zumeist aber für die Betroffenen sehr belastend. Unterschieden wird zwischen primärer und sekundärer Hypotonie.

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