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    Die Wirkung von Metformin

    Über sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes mellitus Typ 2. Die Stoffwechselerkrankung, die früher als Altersdiabetes bezeichnet wurde, gilt heute deshalb sogar als Volkskrankheit. Diabetes kann weitreichende Folgen haben und die Lebensqualität erheblich einschränken. Eine sinnvolle Behandlung ist die Therapie mit Metformin. Der Wirkstoff eignet sich zur Behandlung von Diabetikern, deren Bauchspeicheldrüse noch in der Lage ist, Insulin zu produzieren.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Wie wirkt Metformin?
    2. Senkung des Blutzuckers als langfristiges Ziel
    3. Korrekte Dosierung und Anwendung für eine optimale Wirkung
    4. Die Grenzen der Behandlung mit Metformin

    Wie wirkt Metformin?

    Metformin zählt zu der Wirkstoffklasse der Biguanid-Derivate, die zur Behandlung von Diabetes mellitus entwickelt wurde und in der Lage ist den Blutzucker zu senken. Das Medikament kommt ausschließlich zur Behandlung von Diabetes Typ-2 zum Einsatz. Metformin reguliert den Blutzuckerspiegel und hemmt die Bildung von Glukose.

    Voraussetzung für eine Einnahme ist, dass die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) des betroffenen noch in der Lage ist Insulin zu produzieren. Wird das Insulin nicht mehr erzeugt, kann das Biguanid-Derivat nicht wirken. In diesem Fall muss Insulin in Form von Injektionen zugeführt werden.

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    Ursache für eine Diabetes Typ-2- Erkrankung ist eine Insulinresistenz der Zellen, wodurch das Hormon nicht mehr in der Lage ist, Zucker aus dem Blut an die Zellen weiterzugeben. Um den Mangel auszugleichen erzeugt die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin. Wird Diabetes in diesem Stadium diagnostiziert, kann der Blutzuckerspiegel mithilfe von Präparaten wie Metformin, Bewegung und Gewichtsreduktion reguliert werden. Bleibt die Erkrankung jedoch länger unerkannt, lässt die Funktion der insulinproduzierenden Zellen aufgrund der zuvor, über lange Zeit, geleisteten Mehrarbeit nach. In Folge muss zusätzlich Insulin gespritzt werden.

    Das Antidiabetikum senkt die Glukoseproduktion der Leber, verzögert die Aufnahme von Glukose aus den Darmzellen in das Blut und senkt die Insulinresistenz. Ein plötzlicher Anstieg des Blutzuckerspiegels kann durch die Einnahme von Metformin verhindert werden. Da das Medikament die Freisetzung von Insulin aus der Pankreas nicht beeinflusst, kommt es zu keiner Unterzuckerung.

    Strukturformel von Metformin Metformin

    Die hauptsächliche Wirkung von Metformin findet in der Leber, im Muskelgewebe und im Darm statt. Der Blutzuckerspiegel wird durch eine Hemmung des Glukosestoffwechsels und den Abbau von Leberstärke (Glykogen) in der Leber gesenkt. Zudem reduziert der Wirkstoff die Glukoseaufnahme aus dem Darm, indem sich Metformin in die Membran der Darmzellen einlagert und dort den Transport und die Resorption beeinflusst.

    Gleichzeitig verbessert Metformin durch eine schnellere Aufnahme in die Muskelzellen die Wirkung des Insulins. Somit wirkt es der typischen Insulinresistenz bei Diabetikern entgegen. So kann das Insulin die Glukose besser in die Zellen transportieren. Bekannt geworden ist Metformin aber auch, weil es als einziges Antidiabetikum in der Lage ist, einen Herzinfarkt zu verhindern.

    Ein weiterer Vorteil der Anwendung von Metformin ist, dass es im Gegensatz zu vielen anderen Mitteln zur Senkung des Blutzuckers selten zu einer Gewichtszunahme führt. Dieser Umstand ist für stark übergewichtige Diabetiker besonders wichtig. Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass bei Diabetikern, die Metformin einnehmen, seltener Krebserkrankungen auftreten.

    Senkung des Blutzuckers als langfristiges Ziel

    Der permanent erhöhte Blutzucker ist im Langzeitwert HbA1c nachweisbar, der auch als Blutzuckergedächtnis bezeichnet wird. Der HbA1c-Wert zeigt den Anteil des Zuckers im roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) an. Der HbA1c-Wert indiziert den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der vergangenen Wochen, bis hin zu den vergangenen drei Monaten. Das entspricht dem durchschnittlichen Lebensalter der roten Blutkörperchen. Der Arzt kann aufgrund dessen feststellen, ob der Patient an Diabetes leidet und ob die Therapie optimal eingestellt ist.

    Sollte der Patient unter starken Blutzuckerschwankungen leiden, zeigt sich im HbA1c möglicherweise ein normaler Wert, weil die Unterzuckerungen den Messwert drücken und so über die hohen Werte hinwegtäuschen. Dieses Risiko lässt sich durch häufige Blutzuckermessungen, möglichst mehrmals täglich, ausräumen. Der langfristig erhöhte Blutzucker stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

    Aus diesem Grund ist eine medikamentöse Behandlung unverzichtbar, wenn eine angepasste Ernährung nicht mehr genügt. Mit Metformin ist es möglich, den Blutzucker im nüchternen Zustand um bis 25% zu senken. Dennoch soll es unter der Einnahme nicht zu Unterzuckerungen kommen. Sobald der Erfolg sich im HbA1c zeigt, kann die Dosierung von Metformin in Absprache mit dem Arzt um 1,5% gesenkt werden.

    Korrekte Dosierung und Anwendung für eine optimale Wirkung

    Metformin kann nur seine optimale Wirkung entfalten, sofern das Medikament laut ärztlicher Anweisung eingenommen wird. Ob der Patient zu Beginn der Behandlung über- oder normalgewichtig ist, spielt keine Rolle. Übergewichtigen Diabetikern wird trotzdem dringend nahegelegt eine Gewichtsreduktion, einhergehend mit einer Ernährungsumstellung, anzustreben, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und weitere Folgeerkrankungen von Diabetes zu vermeiden.

    Ein Vorteil von Metformin ist, dass es mit weiteren Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und Insulin kombiniert werden kann. Zu Beginn der Behandlung sollten Diabetiker eine geringe Dosis Metformin einnehmen und abhängig von den Blutzuckerwerten gegebenenfalls die Gabe nach und nach steigern.

    Metformin wird im Regelfall nach einer Mahlzeit mit etwas Wasser unzerkaut eingenommen. Nach etwa vier bis fünf Tagen kann die Dosis auf eine Tablette zweimal täglich erhöht werden. Nach weiteren vier bis fünf Tagen ist eine Erhöhung auf dreimal täglich mit je einer Tablette möglich. Ob eine weitere Steigerung erforderlich ist, zeigt sich im Laufe der folgenden vier Wochen.

    Allerdings sollte Metformin nicht auf über 850 mg pro Dosis gesteigert werden, da hier die Höchstleistung des Wirkstoffs erreicht ist. Danach steigt die Gefahr auf unerwünschte Nebenwirkungen. Eine Steigerung der Dosis sollte ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

    Die Grenzen der Behandlung mit Metformin

    Diabetes ist nur schwer heilbar. Die Therapie mit Metformin stellt somit nur eine unterstützden Maßname dar, um weitere, möglicherweise schwerwiegende, Folgen der Erkrankung aufzufangen, indem der Blutzucker reguliert wird. Schwankende Blutzuckerwerte sind Folge der nachlassenden Leistung der Bauchspeicheldrüse, die häufig durch einen ungesunden Lebensstil und zu zuckerreicher Ernährung ausgelöst wird.

    Nicht ausreichende Bewegung und eine kalorienreiche Ernährung sind maßgeblich für den Anstieg der Zahlen der Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkranken, verantwortlich. Heute kann Diabetes mellitus Typ 2 auch deshalb nicht mehr als Altersdiabetes bezeichnet werden, weil zunehmend junge Erwachsene und sogar Jugendliche daran leiden. Häufig ist die Störung des Zuckerstoffwechsels eine Folgeerkrankung von Adipositas oder einen langfristig ungesunden Lebensstil.

    Betroffene Jugendliche haben oftmals nie gelernt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ein Vorteil von Metformin ist, dass es den Fettstoffwechsel positiv beeinflusst. Die Einnahme des Medikaments führt zu keiner weiteren Gewichtszunahme. Das Risiko einer Unterzuckerung entsteht deshalb nicht, weil der Wirkstoff die Bauchspeicheldrüse nicht anregt, Insulin auszuschütten.

    Reicht Metformin als alleinige Behandlung von Diabetes nicht mehr aus, kann es mit Insulin oder GLP-1-Präparaten kombiniert werden. GLP-1 ist ein Darmhormon, das die Ausschüttung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse fördert. Zudem kann GLP-1 die Funktion der Inselzellen in dr Pankreas verbessern, den Blutdruck senken und das Hungergefühl vermindern.

    Gegenanzeigen (Kontraindikationen) von Metformin

    Kontraindikationen können allerdings einen bestimmten Patientenkreis von der Behandlung mit ausschließen. Bei ihnen besteht die Gefahr, dass der Wirkstoff die Erkrankung verschlimmert. Besteht eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff kann das Medikament selbstverständlich nicht verschrieben werden.

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    Da Metformin über die Nieren ausgeschieden wird, ist bei Patienten, die an Störungen der Nierenfunktion leiden, besondere Vorsicht geboten. Bei akuten Nierenleiden kann es zu schweren Infektionen, Schock und Austrocknung kommen. Besonderer ärztlicher Überwachung bedarf eine Metformin-Behandlung von älteren Patienten und Personen, die Blutdrucksenker, Antirheumatika und Entwässerungsmittel einnehmen.

    Erfahren Sie mehr über Diabetes mellitus:

    Der Zusammenhang zwischen Insulin und Diabetes (Zuckerkrankheit)+

    Zuckerkonsum bei Diabetes+

    Ernährungstipps für Typ-2 Diabetiker+

    Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus Typ-2+

    Quellen:
    1. Die Substanzgruppe der Biguanide (Metformin). Deutsche Diabetes-Forschungsgesellschaft e.V. Düsseldorf. URL: diabetes-heute.uni-duesseldorf.de
    2. Alles über Metformin. Verein Aktive Diabetiker Austria. URL: aktive-diabetiker.at
    3. Informationen für Menschen mit Diabetes Typ 2. Novo Nordisk Pharma GmbH. URL: novonordisk.de
    4. Was ist der HbA1c-Wert?. Alliance Healthcare Deutschland AG. URL: gesundheit.de
    Veröffentlicht am: 11.03.2016