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Antibabypille und Minipille im Vergleich

Zur hormonellen Empfängnisverhütung stehen Frauen verschiedene Verhütungsmethoden zur Verfügung. Zu den beliebtesten Verhütungsmitteln zählen die kombinierte Antibabypille und die Minipille. Sie unterscheiden sich unter anderem aufgrund der enthaltenen Hormone.


Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick von Antibabypille und Minipille
  2. Was ist der Pearl-Index?
  3. Wirkstoffe und Wirkungsweise
  4. Einnahme der Antibabypille und Minipille
  5. Neben- und Wechselwirkungen

Überblick von Antibabypille und Minipille

Die Kombinationspräparate der Antibabypille (Präparate mit mehreren Hormonen) gelten als klassische Verhütungsmittel (Kontrazeptiva), die sehr sicher sind und am häufigsten eingesetzt werden.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Die Pille normalisiert Zyklusunregelmäßigkeiten und ist einfach anzuwenden. Allerdings erhöht sie das Risiko für Thromboembolien. Für Raucherinnen über 35 Jahre ist die Antibabypille nicht geeignet.

Eine Form der Antibabypille ist die sogenannte Mikropille, die nur sehr geringe Mengen an Hormonen enthält. Sie ist jedoch nicht mit der Minipille gleichzusetzen.

Bei der Minipille handelt es sich um ein sogenanntes Monopräparat, da sie nur ein einziges Hormon enthält. Sie kann auch von Frauen mit Herz- und Kreislaufrisiken sowie von stillenden Müttern angewendet werden. In der Anwendung ist sie jedoch nicht so einfach zu handhaben wie die Antibabypille.

Was ist der Pearl Index?

Der Pearl-Index ist ein Maß für die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Verhütungsmethode. Er gibt an, wie viel Prozent derjenigen Frauen schwanger wird, die ein Jahr lang mit einer bestimmten Verhütungsmethode verhütet haben.

Demnach wird das Versagen einer bestimmten Verhütungsmethode mit diesem Index ausgedrückt. Beträgt der Pearl-Index beispielsweise 0,1, so bedeutet das, dass eine von 1000 Frauen, die ein Jahr lang ein bestimmtes Verhütungsmittel verwendet hat, schwanger geworden ist.

Ein sehr objektives und absolutes Maß ist der Pearl-Index jedoch nicht. Denn in ihn gehen auch Schwangerschaften ein, die aufgrund von falscher Anwendung der Pille aufgetreten sind.

Die Antibabypille ist ein sehr sicheres Verhütungsmittel mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9.

Der Pearl-Index der Minipille beträgt 0,14 bis 3,0 und gilt somit als relative sicheres Verhütungsmittel.

Wirkstoffe und Wirkungsweise

Antibabypillen enthalten eine Hormonkombination von Östrogen und Gestagen. Minipillen hingegen basieren ausschließlich auf der Wirkungsweise von einem Hormon – Gestagen.

Wirkstoffe und Wirkungsweise in Antibabypillen

Antibabypillen sind Kombinationspräparate, die sich aus den synthetisch hergestellten Hormonen Östrogen und Gestagen zusammensetzen. Als künstliches Östrogen wird meist Ethinylestradiol eingesetzt, das sich langsamer als das natürliche Östrogen Estradiol im Körper abbaut.

Estradiol reguliert den weiblichen Zyklus und beeinflusst darüber hinaus den gesamten Stoffwechsel. Zudem sorgt das Östrogen für eine regelmäßige Monatsblutung.

Der Anteil an Gestagen ist in der Antibabypille sehr hoch. Es wirkt sich auf dreifache Weise aus:

  • Veränderung der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich keine Eizelle einnisten kann
  • Beeinträchtigung der Beförderung der Eizelle, sodass eine mögliche Befruchtung erschwert wird
  • Veränderung der Schleimhautstruktur im Gebärmutterhals, sodass die Spermien am Eindringen in die Gebärmutter behindert werden

Außerdem verhindert die Antibabypille die Produktion von Gonatropin im Hypothalamus, der sich im Zwischenhirn befindet. Gonatropin löst im normalen Zyklus der Frau den Eisprung aus. Fehlt jedoch dieses Hormon, wird die Reifung der Eizelle unterdrückt, sodass der monatliche Eisprung ausfällt.

Die verschiedenen Präparate der Antibabypille unterscheiden sich nach der Art der Einnahme sowie nach der Menge der Hormone, die sie enthalten:

  • Einphasenpräparat:
    Jede Tablette enthält den gleichen Hormongehalt.
  • Zweiphasenpräparat:
    Zu Beginn ist der Gestagengehalt der Tabletten niedriger. Er erhöht sich im Verlauf des Zyklus.
  • Dreiphasenpräparat:
    Diese Präparate versuchen, sich dem natürlichen Hormonverlauf während des Zyklus der Frau anzupassen. Demnach enthalten sie drei verschiedene Pillentypen mit unterschiedlichen Hormonkonzentrationen.
  • Sequenzpräparat:
    Die ersten sechs bis sieben Pillen enthalten nur Östrogen, während im weiteren Verlauf des Zyklus Östrogen als auch Gestagen in den Pillen enthalten sind. Damit werden die natürlichen Hormonschwankungen im Körper der Frau imitiert.

Wirkstoffe und ihre Wirkungsweise in Minipillen

Die Minipille enthält nur das Hormon Gestagen in niedriger Dosierung. Demnach entfallen eventuell auftretende Nebenwirkungen des Östrogens, das in der Antibabypille enthalten ist. Als Gestagen wird entweder Levonorgestrel oder Desogestrel eingesetzt.

Unter Einfluss dieser Hormone verfestigt sich der Schleim im Gebärmutterhals, damit keine Samenfäden eindringen können. Zusätzlich wird die Gebärmutterschleimhaut nur unzureichend aufgebaut.

Desogestrel unterbindet im Gegensatz zu Levonorgestrel zusätzlich noch den Eisprung. Damit gewährleistet die Minipille mit Desogestrel eine höhere Sicherheit.

Antibabypille Minipille
Beispiele Diane 35, Marvelon, Microgynon 30, Qlaira, Yasmin, Zoely Cerazette, Micornovum, Noriday
Wirksamkeit > 99% > 99%
Anwendung 21 Tage, danach 7 Tage Pause jeden Tag, ohne Pause
Einnahme Oral Oral
Inhaltsstoffe Östragen, Gestagen Gestagen
Vorteile
  • Empfängnisverhütung
  • Reguliert die Menstruation
  • Hilft PMS Symptome zu minimieren
  • Empfängnisverhütung
  • Hilft PMS Symptome zu minimieren
  • Kann von den meisten Frauen eingenommen werden
Nebenwirkungen
  • Gewichtszunahme
  • Übelkeit
  • Zwischenblutungen
  • Sexuelle Lustlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Akne
  • Zwischenblutungen
  • Stimmungsschwankungen
Von der Einnahme ausgenommen
  • Schwangere Frauen
  • Stillende Frauen
  • Frauen mit Bluthochdruck
  • Frauen mit mehr als 90 kg
  • Schwangere Frauen
  • Frauen mit mehr als 90 kg

Einnahme der Antibabypille und Minipille

Die Einnahme von Antibabypillen erfolgt häufig in verschiedenen Einnahmeschemata, während die Minipille durchgehend zur gleichen Tageszeit geschluckt werden muss.

Sowohl für die Antibabypille als auch für Minipille gilt, die Anwendungshinweise im Beipackzettel des jeweiligen Präparates strengstens zu beachten!

Die Einnahme der Antibabypille

Von der Antibabypille muss täglich einmal eine Tablette eingenommen werden. Das Zeitfenster beträgt zwölf Stunden. Die verschiedenen Präparate der Antibabypille haben je nach Präparat einen unterschiedlichen Einnahmerhythmus:

  • Schema 21+7:
    Die Pilleneinnahme erfolgt durchgängig für 21 Tage. Anschließend wird eine siebentägige Einnahmepause eingelegt. Manche Präparate enthalten für die Einnahmepause hormonfreie Placebos. Am achten Tag beginnt die Einnahme erneut mit einem neuen Blister.
  • Schema 24+4:
    Für 24 Tage wird die Pille durchgehend eingenommen. In den folgenden vier Tagen werden Placebopillen geschluckt. Danach wiederholt der Einnahmezyklus. Dieses Schema verbessert prämenstruelle Symptome und wirkt sich positive auf das Hautbild aus.
  • Schema 26+2:
    Die Pille wird 26 Tage lang eingenommen. Anschließend erfolgt zwei Tage lang die Einnahme einer Placebopille.
  • Wird die Antibabypille zum ersten Mal verschrieben oder handelt es sich um einen Neubeginn, so ist es üblich, die Pille schon vom ersten Zyklustag an einzunehmen. Sie schützt sofort vom ersten Einnahmetag an und ebenso in der einwöchigen Pause, in der es zur Monatsblutung kommt.

    Die Einnahme der Minipille

    Die normale Minipille muss täglich 28 Tage lang zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Das Zeitfenster beträgt nur maximal drei Stunden. Die Desogestrel-Minipille wird ebenfalls täglich eingenommen. Das maximale Zeitfenster beträgt bei ihr jedoch zwölf Stunden.

    Wird mit der Minipille am ersten Tag der Menstruation begonnen, setzt die empfängnisverhütende Wirkung sofort ein. Für den Fall, dass mit der Minipille erst zwischen Tag zwei und fünf der Monatsblutung begonnen wird, muss in den darauf folgenden sieben Tagen zusätzlich verhütet werden.

    Neben- und Wechselwirkungen

    Zahlreiche Studien belegen die höheren Risiken für venöse Thromboembolien neuerer kombinierter oraler Kontrazeptiva. In einer im British Medical Journal veröffentlichten Studie wurden 5500 Fälle venöser Thromboembolien aus dem QResearch-Bestand (Primärversorgungsdatenbank) und 5062 Fälle aus dem CPRD-Datenbestand (allgemeine Praktiken im Vereinigten Königreich in der klinischen Praxis, die zu Forschungsdaten beitragen) analysiert.

    Weitere Nebenwirkungen, die bei der Einnahme der Antibabypille auftreten können, sind:

    • Gewichtszunahme
    • Stimmungsschwankungen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Spannungsgefühl in den Brüsten
    • Zwischenblutungen
    • sexuelle Lustlosigkeit
    • vermehrte Pilzinfektionen

    Zu den möglichen Nebenwirkungen der Minipille zählen:

    • Spannungsgefühl in den Brüsten
    • Kopfschmerzen
    • Akne
    • Stimmungsschwankungen
    • Übelkeit
    • Zwischenblutungen
    • Zyklusunregelmäßigkeiten
    • Ausbleiben der Blutung

    Besondere Risiken bei der Pillen-Einnahme

    Im ersten Jahr der Anwendung besteht bei allen Pillen ein leicht erhöhtes Risiko für Embolien und Thrombosen. Die Höhe des Risikos hängt von der Art des Gestagens und der Menge des Östrogens in der jeweiligen Pille ab. Es kann sich auch das Brustkrebsrisiko geringfügig erhöhen, wenn die Pille zu frühzeitig und zu lang eingenommen wird.

    Laut dem Pillenbericht 2015 der Techniker Krankenkasse, der gemeinsam mit der Universität Bremen erstellt wurde, werden die Präparate mit niedrig dosiertem Levonorgestrel und Ethinylestradiol am ehesten empfohlen, im Gegensatz zu anderen, neuen Gestagenarten mit erhöhtem Thromboserisiko.

    Wechselwirkungen

    Einige Schlaf- und Beruhigungsmittel, Antibiotika sowie manche Mittel gegen Epilepsie beeinträchtigen die Wirkung der Minipillen und Antibabypillen.

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    Sie beschleunigen den Abbau der Hormone in der Leber oder behindern die Aufnahme der Wirkstoffe über die Darmschleimhaut. Ebenso können Johanniskrautpräparate die Wirkung der Pillen behindern.

    Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

    Die Einnahme der Antibabypille ist nicht angezeigt bei:

    • Raucherinnen ab 35
    • stillende Frauen
    • bei Embolien und Thrombosen
    • bei bestimmten Lebererkrankungen

    Die Einnahme der Minipille ist nicht angezeigt bei:

    • Schwangerschaft
    • Brustkrebs innerhalb der letzten fünf Jahre
    • Erkrankung der Leber
    • Eierstockzysten

    Erfahren Sie mehr über hormonelle Empfängnisverhütung:

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    Quellen:
    1. Pille und Minipille. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung URL: familienplanung.de
    2. Verhütung – Die Pille. Wort und Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
    3. Der Pearl-Index: Eim Maß für die Sicherheit. Hexal AG. URL: gynaekologie.hexal.de
    4. Pille. Berufsverband der Frauenärzte e.V. URL: frauenaerzte-im-netz.de
    5. Pillenreport 2015. Techniker Krankenkasse. URL: tk.de
    6. Use of combined oral contraceptives and risk of venous thromboembolism. Vinogradova Y. et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov
    Veröffentlicht am: 11.04.2016