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Medikamente zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten

Die Zahl der Infektionen mit Geschlechtskrankheiten steigt ständig. Ein Großteil dieser kann jedoch problemlos behandelt werden. Abhängig von dem Auslöser, werden Geschlechtskrankheiten mit Arzneimitteln verschiedener Medikamentengruppen behandelt. Hauptsächlich werden hierfür Virostatika und Antibiotika eingesetzt.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Überblick
  2. Die Behandlung mit Virostatika
  3. Die Behandlung mit Antibiotika
  4. Die Behandlung mit Zytostatika
  5. Produktbeispiele zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten

Überblick

Geschlechtskrankheiten können durch diverse sexuelle Praktiken übertragen werden. Zumeist erfolgt eine Ansteckung mittels Schmierinfektion. Durch die Verwendung von Kondome kann das Risiko einer Infektion zwar reduziert, jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Geschlechtskrankheiten, die durch Viren ausgelöst werden, sind:

  • Feigwarzen (Genitalwarzen) und
  • Herpes genitalis (Genitalherpes)
  • Hepatitis B und
  • HIV

Leiden Sie an Geschlechtskrankheiten, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Bakterien verursachen den Ausbruch folgender Erkrankungen:

  • Chlamydien
  • Tripper (Gonorrhoe)
  • Ureaplasma urealyticum
  • Genitales Mycoplasma
  • Syphilis

Unspezifische Urethritis, besser bekannt als Harnröhrenentzündung, wird durch eine Pilzinfektion oder einzellige Erreger wie Trichomonaden verursacht. Diese Art der Harnröhrenentzündung kann durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Behandelt wird die Erkrankung mit Antimykotika (Antipilzmittel) oder Antibiotika.

Trichomoniasis wird durch den Parasiten Trichomoniasis vaginalis hervorgerufen. Symptome treten nur in etwa 85% der Fälle auf und werden häufig mit Symptomen von anderen Geschlechtskrankheiten verwechselt. Die Behandlung erfolgt mittels Präparate aus der Wirkstoffgruppe Nitroimidazole.

Die Behandlung mit Virostatika

Zur Behandlung von viral übertragenen Geschlechtskrankheiten werden meistens Virostatika verschrieben. Diese Wirkstoffgruppe hat die Eigenschaft, die Vermehrung der Viren zu hemmen. Virusinfektionen heilen häufig alleine ab, Virostatika werden dann eingesetzt, wenn das Immunsystem des Betroffenen alleine nicht in der Lage ist, die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Wirkungsweise von Virostatika

Ziel von Virostatika ist, das körpereigene Immunsystem bei der Hemmung der Viren zu unterstützen. Medikamente, die Viren abtöten gibt es derzeit noch nicht.

Geschlechtskrankheiten, die durch Viren verursacht werden, sind unter anderem Herpes genitalis (Genitalherpes) und Feigwarzen (Genitalwarzen). Die Behandlung erfolgt mithilfe von Cremes oder Lösungen, die effektive antivirale Wirkstoffe beinhalten.

Die Behandlung mit Antibiotika

Antibiotika hemmen das Wachstum von Mikroorganismen oder töten diese ab. Sie werden aus Stoffwechselprodukten von Pilzen oder Bakterien hergestellt. Antibiotika werden zur Behandlung von Infektionskrankheiten, besonders bakteriellen Infektionskrankheiten, angewandt.

Antibiotika hemmen die Proteinproduktion der Bakterien innerhalb der Zellen. Durch diesen Vorgang wird deren Neubildung verhindert und eine Ausbreitung der Infektion unterbunden.

Wie Antibiotika wirken

Azithromycin und Doxycyclin zählen zu den wirkvollsten Substanzen bei der Behandlung von Geschlechtskrankheiten. Die Wirkstoffe werden alleinig bei der Therapie von Chlamydien, genitalem Mykoplasma, unspezifischer Urethritis und Ureaplasma urealyticum eingesetzt.

Eine Kombination von Azithromycin und Cefixim ermöglicht die effektive Behandlung von Tripper. Die beiden Wirkstoffe ergänzen sich und ersetzen Substanzen, die bereits eine Resistenz gegen die auslösenden Bakterien entwickelt haben. Ein Vorteil der Wirkstoffkombination ist, dass eine einmalige Behandlung ausreichend ist.

Nitroimidazole gegen anaerobe Bakterien und Parasiten

Bei einer Infektion mit anaeroben Bakterien (ohne Sauerstoff lebende Bakterien) oder Parasiten werden Substanzen der Wirkstoffgruppe der Nitroimidazole eingesetzt. Sie gehören ebenfalls zu den Antibiotika, besitzen aber neben einer antibakteriellen ebenso eine antiparasitäre Wirkung.

Metronidazol verhindert, dass sich Protozoen (Urtierchen) und Bakterien Vermehren. Der Wirkstoff dringt in die Protozoenzellen ein und bindet sich an deren DNA, woraufhin diese langsam absterben. Metronidazol hat sich zur Behandlung und Vorbeugung von bakteriellen Infektionen, wie z.B. Trichomoniasis und bakterieller Vaginose, als besonders effektiv erwiesen.

Die Behandlung mit Zytostatika

Zu den Zytostatika (Cytostatika) zählen Wirkstoffe, die das Wachstum bzw. die Teilung von Zellen hemmen. Arzneimittel dieser Wirkstoffgruppe werden häufig zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Krebs eingesetzt.

Substanzen dieser Wirkstoffgruppe kommen ebenfalls bei der Behandlung von Feigwarzen zum Einsatz. Das Zytostatika stört die Stoffwechselvorgänge in der Zelle. Vor allem Zellen mit einer erhöhten Zellteilungsrate und eingeschränkter Reparaturkapazität sind besonders empfindlich gegenüber einer Zytostatika-Behandlung. Vor allem Tumorzellen teilen sich im Vergleicht zu normalen Zellen schneller, somit wirken Zytostatika teils selektiv auf Tumorzellen.

Produktbeispiele zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten


Azithromycin

Azithromycin ist ein Makrolid-Antibiotikum, das zur Behandlung und Heilung bakterieller Infektionen, wie Chlamydien, unspezifischer Urethritis, Ureaplasma Urealyticum sowie genitalem Mycroplamsa verschrieben wird. Die Azithromycin Einnahme verhindert eine Ausbreitung der Infektion, indem es die Fähigkeit der Bakterien hemmt essentielle Proteine zu produzieren

Die Einnahme von Azithromycin

Azithromycin wird unterschiedlich eingenommen, abhängig von der bakteriellen Infektion, die behandelt wird. In allen Fällen sollte Azithromycin jedoch eine Stunde vor und bis zu zwei Stunden nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Auch wenn vor Beendigung der Antibiotikabehandlung eine Besserung der Symptome bemerkbar ist, muss das Medikament weiter wie verschrieben eingenommen werden. Ein vorzeitiges Absetzen kann zur Resistenzbildung der Bakterien gegenüber dem Antibiotikum führen.

Vor der Einnahme beachten

Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sollte Azithromycin nicht verwendet werden, da es möglicherweise zu einer verzögerten Ausscheidung und in Folge zu einer Überdosierung kommen kann. Das Medikament kann Herzrhytmusstörungen auslösen, weshalb Herzpatienten während der Anwendung überwacht werden müssen.

Azithromycin ist ein Antibiotikum und zerstört, wie alle Substanzen dieser Wirkstoffklasse, die natürliche Darmflora. Die Gefahr an Durchfall zu erkranken ist während der Einnahme besonders hoch.

Nebenwirkungen

Häufig berichten Patienten von Verdauungsstörungen, Durchfall und Bauchschmerzen. Auch Pilzinfektionen, Kopfschmerzen oder Empfindungsstörungen sind während der Einnahme des Präparats möglich. Treten Nebenwirkungen auf, ist in jedem Fall ein Arzt zu konsultieren.

Bei einer längerfristigen Behandlung mit Azithromycin können Erreger gegen den Wirkstoff resistent werden. Auch andere Substanzen aus der Wirkstoffgruppe können in diesem Fall ihre Wirksamkeit verlieren. Des Weiteren können unempfindliche Bakterien den Dickdarm befallen und eine Entzündung auslösen. In diesem Fall muss auf eine alternative Behandlungsmethode zurückgegriffen werden.

Azithromycin
Medikamentencheck
  • Markenname:

    Azithromycin

  • Pharmahersteller:

    Teva

  • Abgabeform:

    rezeptpflichtig

  • Aktive Wirkstoffe:

    Azithromycin

  • Wirkstoffklasse:

    Makrolidantibiotika

  • Darreichungsform:

    Tablette

  • Dosierung:

    500 mg

  • Einnahme:

    oral

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Quellen:
  1. Krank durch Sex: Chlamydien, Feigwarzen, HIV. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Antibiotika – Was sie wissen sollten. KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung. URL: kbv.de
  3. Leitfaden STI-Therapie. Georg Thieme Verlag KG. URL: thieme.de
Aktualisiert am: 27.04.2016