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Unterschiede zwischen COPD und Asthma

Asthma bronchiale und COPD (Chronic Obstruktive Pulmonary Disease, Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung) sind beides Erkrankungen der Atemwege, die zum Teil ähnliche Symptome aufweisen. Sie unterschieden sich jedoch bei im Krankheitsverlauf, Diagnose und Therapie.


Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Asthma bronchiale?
  2. Was ist COPD?
  3. Wie unterscheiden sich Asthma und COPD?
  4. Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Behandlung von Asthma und COPD

Was ist Asthma bronchiale?

Der Begriff Asthma stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet in der Übersetzung "Beklemmung". Per Definition ist Asthma bronchiale eine Verengung der Atemwege, die mit einer Entzündung der Schleimhaut in den Atemwegen einhergeht. Es kann zwischen zwei Asthma-Arten unterschieden werden: intrinsisches (nicht-allergisches) Asthma und extrinsisches (allergisches) Asthma.

Leiden Sie an Asthma bronchiale oder COPD, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Extrinsisches Asthma ist eine Überreaktion des Immunsystems auf grundsätzlich ungefährliche Stoffe. Allergene, wie z.B. Pollen, Tierhaare oder Staub, können eine solche Reaktion hervorrufen. Intrinsisches Asthma wird aufgrund von einer Infektion, Medikamente oder Belastung ausgelöst. Stress oder starke Aufregung können zudem die Asthma-Symptomatik verstärken. Es kann innerhalb einer Familie eine genetische Disposition vorliegen, die die Entstehung der Atemwegserkrankung zusätzlich begünstigt.

Asthma

Eingeteilt wird Asthma je nach Schwergrad und Kontrollierbarkeit. Bei kontrolliertem Asthma können Symptome weniger als 2 Mal täglich auftreten, keine Einschränkungen von Alltagsaktivitäten vorliegen und in der Nacht keine Symptome auftreten. Teilweise kontrolliertes Asthma und unkontrolliertes Asthma zeichnet sich durch einen Symptomauftritt von mehr als 2 Mal täglich sowie durch Probleme in der Nacht und einer Einschränkung im Alltag aus.

Was ist COPD?

COPD ist eine Erkrankung der Atemwege. Obstruktiv bedeutet, dass die Atemwege verengt sind, wodurch das Ausatmen erschwert wird. COPD kann sowohl mit einer Bronchitis als auch mit einem Lungenemphysem einhergehen. Laut der Definition der WHO liegt dann COPD vor, wenn der Husten und Auswurf über drei Monate in mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre besteht.

Die Krankheit bleibt im Frühstadium häufig unentdeckt, da Betroffene die Symptome ignorieren oder nicht ernst nehmen. Zu dem Krankheitsbild zählen Atemnot, Husten und Auswurf (AHA). Grundsätzlich kann jede Person an COPD erkranken, jedoch sind Raucher ab 45 Jahren besonders betroffen.

chronisch obstruktive lungenerkrankung

COPD kündigt sich häufig durch eine andauernde Entzündung der Atemwege (chronische Bronchitis) an und geht in weiterer Folge oft mit Lungenemphysem einher. Lungenemphysem bezeichnet eine nicht umkehrbare Überblähung der Lungenbläschen (Alveolen). Sauerstoffarme Luft kann nicht mehr ausgeatmet werden und es kommt zu Atemnot und Blaufärbung der Lippen aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung.

Wie unterscheiden sich Asthma und COPD?

Die Symptome, das Alter bei Krankheitsbeginn, Befunde bei der Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung, bei der das Lungenvolumen und das Atemvolumen gemessen werden) sind wichtige Merkmale zur Unterscheidung, ob es bei sich der Lungenerkrankung um Asthma oder COPD handelt.

Kriterium /Symptom Asthma COPD
Alter bei Krankheitsbeginn alle Altersgruppen v.a. Erwachsene
Beginn plötzlich langsam zunehmend
Atemnot während eines Anfalls bei Belastung
Husten Reizhusten, auch nachts am Morgen
Auswurf wenig viel
Allergie häufig selten
Rauchen Auftreten davon unabhängig, kann jedoch eine Anfall auslösen häufigste Ursache der COPD
Übererregbarkeit der Bronchien ja selten
Röntgenbild des Brustraumes unauffällig Anzeichen eines Lungenemphysems
Veränderungen des Peak-Flow ausgeprägt, mit morgendlicher Verschlechterung gering
Spirometriebefunde im anfallsfreien Zeitraum unauffällig Ausatemgeschwindigkeit und Atemvolumen sind unter 70% der Vitalkapazität
Kortisonwirkung sehr ausgeprägt gering

Krankheitsbeginn

Obwohl Asthma in jeder Altersgruppe auftreten kann, treten erste Symptome schon häufig im Kinder- oder Jugendalter auf. COPD entsteht in 90% der Fälle aufgrund von langjährigem Rauchen und tritt somit vermehrt bei Menschen ab 45 Jahren auf. Passivrauchen gilt als weiterer Risikofaktor. Selten können auch giftige Stoffe oder Dämpfe für die Entstehung der Krankheit verantwortlich sein.

Eine asthmatische Erkrankung entsteht für gewöhnlich innerhalb kurzer Zeit. Ein Asthmaausfall kann plötzlich, ausgelöst von Allergenen, Kälte oder Belastung, auftreten. COPD beginnt schleichend. Es entsteht zuerst eine chronische Bronchitis, die wenn sie nicht behandelt wird, in COPD übergehen kann. Schlimmstenfalls kann COPD mit einer nicht umkehrbaren Überblähung der Lunge (Lungenemphysem) einhergehen.

Ursachen

Aufgrund der Auslöser wird Asthma in allergisches und nicht-allergisches Asthma eingeteilt. Allergisches Asthma wird durch Allergene, wie z.B. Tierhaaren, Pollen, ausgelöst, während nicht-allergisches Asthma aufgrund von Atemwegsinfektionen, Belastung oder Medikamente auftreten kann. Jedoch können auch Mischformen von beiden Asthmaarten auftreten.

Die häufigste Ursache für das Auftreten von COPD ist langjähriges rauchen. Jedoch kann der Erkrankung auch aufgrund von giftigen Dämpfen, Gasen und Stoffen entstehen. Manche Berufsgruppen, beispielsweise Bergmänner, sind einem besonders starkem Risiko, an COPD zu erkranken, ausgesetzt.

Wie unterscheiden sich die Symptome von Asthma und COPD?

Typische Asthma-Symptome entstehen aufgrund der dauerhaften Entzündung der Atemwege. Bei vielen Betroffenen treten die Symptome nur während einem Asthmaanfall. Zu den Anzeichen der Erkrankung zählen plötzlich einsetzende Atemnot, Engegefühl, pfeifendes Ausatmen und trockener Husten.

Bei COPD bestehen die Symptome dauerhaft und verstärken sich zusätzlich unter Belastung. Atemnot, Husten und Auswurf (AHA) sind typische Merkmale der COPD. Die Atemnot und der Husten besteht anfänglich nur bei Belastung und wird mit der Zeit immer schlimmer. Der Auswurf ist zumeist gelblich gefärbt und wird mit der Zeit immer zäher und schwieriger abzuhusten. Vor allem morgens husten die Betroffenen viel Schleim.

Was zeigt der Peak-Flow-Wert bei Asthma bronchiale und COPD an?

Der Peak-Flow ist ein Messwert, der die Ausatmungsgeschwindigkeit erfasst. Grundsätzlich ist der Peak-Flow bei gesunden Menschen höher und bei Menschen mit Atemwegserkrankungen, aufgrund deren verengten Atemwege, niedriger. Mithilfe des Peak-Flows kann überprüft werden, ob die Behandlung bei Asthma optimal eingestellt ist.

Bei Asthma bronchiale verändern sich die Peak-Flow-Werte im Laufe des Tages, wobei sie am Morgen deutlich schlechter sind. Die Werte eines COPD-Betroffenen verändern sich nur geringfügig, da ihre Beschwerden dauerhaft sind. Für COPD-Patienten ist der Peak-Flow-Wert ein wichtiger Anhaltspunkt, um eine Verschlechterung zu erkennen und den weiteren Krankheitsverlauf besser einschätzen zu können

Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Behandlung von Asthma und COPD

Eine vollständige Heilung ist weder bei Asthma bronchiale noch COPD möglich. Behandlungsziel bei den beiden Erkrankungen ist es Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Zum Teil werden die beiden Erkrankungen mit den gleichen Wirkstoffen behandelt, auf manche Substanzen sprechen jedoch COPD-Patienten weniger gut an als Asthmatiker.

Asthmatiker sprechen im Normalfall gut auf Kortison an, das z.B. als Dosieraerosol verabreicht wird. Es gehört bei Betroffenen zur Basismedikation. Kortison wirkt entzündungshemmend und wenn es inhaliert wird lokal auf die Lunge und die Atemwege. Zudem bewirken Substanzen dieser Klasse eine Erweiterung der Atemwege und eine Verflüssigung des Bronchialschleims. Die Kortisonpräparate können mit anderen Substanzen anderer Wirkstoffreihen kombiniert werden.

Bei COPD-Patienten werden kortisonhaltige Sprays erst im fortgeschrittenem Stadium zur Dauertherapie empfohlen. Bei COPD sprechen Betroffene zwar gelegentlich auf die Kortisonbehandlung an, aber trotzdem entscheidend weniger oft als Asthmatiker.

Patienten, die unter COPD leiden, sollten sich gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken impfen lassen. Influenza kann bei Betroffenen akute Krankheitsschübe auslösen und die Entstehung einer Lungenentzündung begünstigen. Pneumokokken sind Bakterien, die eine Lungenentzündung hervorrufen können. An einer Lungenentzündung zu erkranken ist für Betroffene deshalb schwerwiegend, da diese nicht nur zu einer Verschlimmerung der Symptome beiträgt, sondern sogar bis hin zum Versagen der Atemmuskulatur führen kann.

Sowohl Betroffene von Asthma als auch COPD sollten soweit es geht Auslöser, die zu den Beschwerden führen, meiden. Patienten mit COPD wir geraten sich nicht Zigarettenrauch oder sonstigen Dämpfen auszusetzten. Falls noch nicht erflogt, sollte unbedingt eine Raucherentwöhnung angestrebt werden, damit sich die Erkrankung nicht weiter verschlechtert. Asthmatiker, die an allergischem Asthma leiden, sollten soweit möglich Allergene meiden und zusätzlich zur Sicherheit ihre Notfallmedikation mitführen.

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Spezielle Atemtechniken, wie z.B. die sogenannte Lippenbremse, kann sowohl bei Asthma als auch bei COPD eingesetzt werden. Bei der Lippenbremse wird ausgeatmet während die Lippen locker aufeinander liegen. Das Ausatmen soll hierbei länger sein als das Einatmen. Durch diese Technik wird durch den entstandenen Rückstau der Luft der Luftdruck in den Bronchien erhöht. Ein Kollaps der Atemwege wird dadurch verhindert und der Schleimabtransport begünstigt.


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Quellen:
  1. Zwischen Asthma und COPD liegen Welten - auch in der Therapie. Springer Medizin Verlag GmbH. URL: aerztezeitung.de
  2. Was unterscheidet Asthma und COPD?. R. Cegla GmbH & CO. KG. URL: leichter-atmen.de
  3. Asthma nachweisen - Diagnose. Lungenliga Schweiz. URL: lungenliga.ch
  4. Factsheet COPD. Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). URL: lungeninformationsdienst.de
Veröffentlicht am: 14.03.2016