Behandeln Sie Impotenz Fettleibigkeit Haarausfall STI Rauchentwöhnung online auf HealthExpress.eu/ch
Kostenloser Expressversand Originale Medikamente Diskrete Verpackung
Warum HealthExpress?
Patientenbetreuung durch EU registrierte Ärzte
Diagnose und Rezeptausstellung
Originale Medikamente
Kostenfreie und diskrete UPS-Zustellung
So funktioniert unser Service
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Auswertung und Rezeptausstellung
durch den Arzt
Online Bestellung per Expressversand
Originale Medikamente
Pharma Check

Verhütungsmethoden nach Geburt und in der Stillzeit

Wenn der Stress der Geburt und die ersten Tage mit dem Nachwuchs überstanden sind, steigt bei vielen Paaren die Lust auf Sex wieder an. Verhütung ist dann genauso wichtig wie vor der Schwangerschaft, denn das Stillen ist kein sicherer Schutz vor einer erneuten Schwangerschaft.


Inhaltsverzeichnis

  1. Das Stillen ist kein sicherer Empfängnisschutz
  2. Verhütungsmethoden in der Stillzeit auf einen Blick
  3. Welche Verhütungsmethode ist während der Stillzeit am besten geeignet?

Das Stillen ist kein sicherer Empfängnisschutz

Wenn das Baby gestillt wird, produziert der Körper das Hormon Prolaktin (auch Laktotropin genannt), das für die Milchbildung in der Brust zuständig ist. Außerdem unterdrückt dieses Hormon die Aktivität der Eierstöcke. Diese Verhütungsmethode bietet einen sicheren Empfängnisschutz nur unter bestimmten Umständen, deshalb sollte auf jeden Fall verhütet werden.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

Dazu gehören unter anderem:

  • sehr häufiges Stillen (Tags und Nachts, insgesamt mindestens 80 Minuten täglich)
  • nach der Geburt noch keine Menstruation aufgetreten (der Wochenfluss zählt nicht)
  • der Säugling darf nicht älter als sechs Monate sein
  • keine Zufütterung bei gestillten Baby

Verhütungsmethoden in der Stillzeit auf einen Blick

Derzeit verhüten in der Stillzeit nur ungefähr zwei Drittel der Frauen. Manche wünschen sich direkt das nächste Kind, andere wiederum wissen nicht, dass eine erneute Schwangerschaft möglich ist. Es stehen aber verschiedene Verhütungsmethoden zur Auswahl. Fast die Hälfte der verhütenden Mütter entscheidet sich für Kondome, weil sie ihren Körper nicht mit noch mehr Hormonen belasten wollen.

Etwas über ein Drittel entscheiden sich für die Pille und ungefähr ein Zehntel für andere hormonellen Methoden der Empfängnisverhütung. Ungefähr 8 Prozent haben eine natürliche Verhütungsmethode gewählt.

Barrieremethoden

Mit 50 Prozent ist das Kondom das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel während der Stillzeit. Kondome sind bei richtiger Anwendung zu 100 Prozent sicher und haben keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt, die Milchproduktion oder das Baby, deshalb ist dieser Methode besonders empfehlenswert. Während des Wochenflusses ist die Gebärmutter sehr empfindlich, aus diesem Grund kann es dann auch leicht zu Unterleibsentzündungen kommen. Mit einem Kondom sind diese jedoch ausgeschlossen.

Die anderen mechanischen Verhütungsmittel, wie das Diaphragma oder die Protiokappe sind zur Verhütung nach der Geburt eher unbeliebt, obwohl sie den gleichen Vorteil wie das Kondom haben, sie greifen nämlich nicht in den Hormonhaushalt ein. Diese sogenannten Barriere-Verhüter sind besonders dann empfehlenswert, wenn Frau bereits vor der Schwangerschaft erste Erfahrungen mit ihnen gesammelt hat. Sie müssen nach der Geburt auf jeden Fall erneut angepasst werden, dafür entfällt die lästige Pause zum überziehen des Kondoms und es können eigentlich keine Anwendungsfehler passieren.

Hormonelle Verhütungsmethoden

Die hormonellen Verhütungsmethoden sind auch in der Stillzeit die sichersten, allerdings stehen nicht alle Methoden zur Verfügung. Für stillende Mütter ist die Antibabypille eher ungeeignet, denn das dort enthaltene Östrogen bremst die Milchproduktion und außerdem gelang das Östrogen über die Muttermilch in den Körper des Kindes und kann hier Schäden anrichten.

hormonelle verhütung

Östrogenfreie Verhütungspräparate beinhalten lediglich künstlich hergestellte Gestagene und dementsprechend bremsen die Milchproduktion nicht. Gestagene verhindern im Gegensatz zu den Östrogenen nicht den Eisprung, sondern machen den Schleim der Gebärmutter undurchdringlich. Zu diesen Methoden zählen die Minipille, die Dreimonatsspritze, die Hormonspirale sowie das Hormonimplantat.

Die Dreimonatsspritze muss alle drei Monate vom Arzt gespritzt werden. Ein Hormonimplantat ist ein kleines Stäbchen, dass in den Oberarm eingeführt wird. Dieses Implantat verändert allerdings die Regelblutung, sodass es bei einigen Frauen zum Ausbleiben der Regel kommen kann, bei einigen wird sie schwächen, bei anderen stärker. Außerdem können immer wieder stärkere Zwischenblutungen auftraten, weswegen immer Binden getragen werden müssen, da Tampons die Scheide austrocknen wenn kein Regelblut kommt.

Die Hormonspirale, welche in die Gebärmutter eingesetzt wird, ist ebenfalls sehr bevorzugt während der Stillzeit. Damit sollte aber mindestens 3 Monate gewartet werden, besser noch ein halbes Jahr, weil die Spirale die Gebärmutter reizen kann.

Natürliche Verhütung

Natürliche Verhütungsmethoden (Billingsmethode, Kalendermethode, Temperaturmethode) sind nach der Geburt nicht empfehlenswert, da ein regelmäßiger Zyklus noch nicht vorhanden ist. Die Methode hat den Vorteil, dass die Milchproduktion nicht gehemmt wird und auch keine Hormone auf das Kind übertragen werden können. Wichtig ist, dass sich die junge Mutter ausführlich mit diesen Methoden beschäftigt hat und am besten auch schon Übung hat.

Die natürlichen Verhütungsmethoden funktionieren zwar grundlegend, allerdings bieten sie keinen sicheren Schutz vor einer erneuten Schwangerschaft. Für 100-prozentige Sicherheit sollte eine andere Verhütungsmethode gewählt werden.

Welche Verhütungsmethode ist während der Stillzeit am besten geeignet?

Grundlegend sollte beachtet werden, dass jedes Verhütungsmittel besser funktioniert als nur zu denken, dass in der Stillphase nicht verhütet werden muss. Außerdem sollte die Verhütungsmethode ruhig schon ein paar Tage nach der Geburt geklärt werden, denn im Eifer des Gefechts muss diese feststehen.

Verhütungsmethoden Vergleich

Die hormonellen Methoden haben bestimmte Nachteile (hoher Hormongehalt, unerwünschte Nebenwirkungen können auftreten), deshalb sollte abgewogen werden, ob es eine hormonelle oder eine mechanische Verhütungsmethode werden soll. Kondome haben allerdings den Nachteil, dass es zu Fehlern in der Anwendung kommen kann und in der Pause, die fürs überziehen gebraucht wird, schwindet manchmal die Lust ein wenig. Des Weiteren bieten Kondome nur einen mäßig sicheren Empfängnisschutz (der Pearl Index beträgt lediglich 2-12).

Die anderen Barrieremethoden (Frauenkondom, Lea Contraceptivum, Diaphragma und Portiokappe) schütten keine Hormone aus, sind dafür aber nicht 100 prozentig sicher (der Pearl Index beträgt zwischen 2 und 20) und müssen bei der Anwendung erst angepasst werden.

Die Antibabypille kommt erst in Frage, wenn nicht mehr gestillt wird und die Spirale sollte auch erst nach einem halben Jahr eingesetzt werden.

Alle gängigen Verhütungsmethoden nach Geburt und in der Stillzeit in tabellarischer Übersicht:

Methode Pearl-Index* Verwendungszeitraum Vorteile Nachteile
Hormonelle Verhütung
Minipille 0,14 - 3 1 Monat / Zyklus niedriger Hormongehalt Nebenwirkungen können auftreten
tägliche Einnahme zur selben Uhrzeit erforderlich
Hormonspirale 0,16 5 Jahre nahezu 100% Empfängnisschutz
Regelblutung wird deutlich schwächer
Schmier- und Zwischenblutungen
Risiko einer Eileiterschwangerschaft
Dreimonatespritze 0,3 - 0,88 3 Monate nahezu 100% Empfängnisschutz
kein Anwendungsfehler möglich
hoher Hormongehalt
häufige Blutungsstörungen
Hormonimplantat 0,8 3 Jahre nahezu 100% Empfängnisschutz
kein Anwendungsfehler möglich
niedriger Hormongehalt
häufige Blutungsstörungen
selbstständige Einsetzung und Entfernung nicht möglich
hormonbedingte Nebenwirkungen möglich
Barrieremethode
Kondom 2-12 pro Anwendung Schutz vor Geschlechtskrankheiten
einfache Verwendung, billg
eventuelle Hautirritationen
mäßig sicherer Empfängnisschutz
Frauenkondom 5-25 pro Anwendung Schutz vor Bakterien und Infektionen
hormonfreie Verhütung
umständliche Anwendung
unsicherer Empfängnisschutz
Kupferspirale 0,6-2,7 3-5 Jahre hormonfreie Verhütung
relativ hoher Empfängnisschutz
Auftreten einer Unterleibsentzündung
häufig Zwischenblutungen
Lea Contraceptivum 2,2 - 2,9 1-2 Jahre Verhütungsmittel ohne Hormone
Anwendung nur bei Bedarf
Schleimhautreizungen oder Scheidenentzündungen
erhöhtes Risiko für Harnweginfektionen
Diaphragma 6-20 1-2 Jahre Verhütungsmittel ohne Hormone
Anwendung nur bei Bedarf
Risiko einer Latexallergie
sollte immer mit Spermiziden kombiniert werden
Portiokappe 6-18 mind. 1 Jahr Verhütungsmittel ohne Hormone
Anwendung nur bei Bedarf
Risiko einer Latexallergie
sollte immer mit Spermiziden kombiniert werden
Natürliche Familienplanung
Temperaturmethode 0,8-3 regulär/dauerhaft natürliche Verhütung ohne Hormone
geeignetes Thermometer erforderlich
gut kombinierbar mit Barrieremethoden
Aufzeichnungen über längeren Zeitraum erforderlich
Fehlermöglichkeiten bei der Temperaturmessung
Temperaturverläufe müssen aussagekräftig sein
Symptothermale Methode 0,3 regulär/dauerhaft hormonfreie Verhütung
ein geeignetes Thermometer erforderlich
gut kombinierbar mit Barrieremethoden
täglich notwendiges Temperaturmessen
Fehlermöglichkeiten bei der Temperaturmessung
Temperaturverläufe müssen aussagekräftig sein
Verhütungscomputer
(Zykluscomputer)
0,3-6 regulär/dauerhaft natürliche Verhütung ohne Hormone
keine Nebenwirkungen
gut kombinierbar mit Barrieremethoden
allein keine eigenständige Verhütungsmethode
relativ kostspielig
verschiedene Faktoren können die Resultate beeinflussen
Coitus interruptus
(der unterbrochene Geschlechtsverkehr)
4-18 pro Anwendung natürliche hormonfreie Verhütung
Anwendung ohne Vorbereitung und Hilfsmittel
immer und überall verfügbar
sehr unsichere Verhütungsmethode
Zwang zur Selbstbeherrschung
kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten
Knaus-Ogino-Methode
(Kalendermethode)
9-30 regulär/dauerhaft natürliche hormonfreie Verhütung
kostenlose Methode
verlangt keinerlei Hilfsmittel
sehr unsichere Verhütungsmethode
Zyklusschwankungen können auftreten
lange Phasen der Enthaltsamkeit erforderlich
Billingsmethode
(Zervixschleim-Methode)
5-35 regulär/dauerhaft natürliche Verhütung ohne Hormone
kostenlose Methode
verlangt keinerlei Hilfsmittel
sehr unsichere Verhütungsmethode
Erfahrung und Disziplin notwendig
hoher Aufwand
Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden


Erfahren Sie mehr über Verhütungsmethoden:

Verhütungsmittel im Vergleich+

Hormonelle Verhütungsmittel im Vergleich+

Minipille (Pille ohne Östrogen)+

Alternativen zur Pille+


Quellen:

  1. Verhütung nach der Geburt. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. URL: familienplanung.de
  2. Verhüten nach der Geburt. G+J Parenting Media GmbH. URL: urbia.de
  3. Verhütung: Pille, Kondom oder Spirale?. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  4. Pearl-Index. pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. BundesverbandURL: profamilia.de

Letzte Aktualisierung: 03.12.2015