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Verhütungsmittel im Vergleich

Empfängnisverhütung (auch Kontrazeption, Schwangerschaftsverhütung, Konzeptionsverhütung) bezeichnet unterschiedliche Methoden, die vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Empfängnisverhütung?
  2. Was ist das sicherste Verhütungsmittel?
  3. Verhütungsmittel im Vergleich

Was ist Empfängnisverhütung?

Die Bandbreite der Verhütungsmethoden ist mittlerweile riesengroß. Es gibt 6 Kategorien der Methoden, die auf diverse Art und Weise Empfängnisschutz bieten:

  1. Hormonelle Verhütung
  2. Barrieremethoden
  3. Operative Verhütungsmethoden
  4. Chemische Verhütungsmethoden
  5. Natürliche Familienplanung
  6. Notfallverhütung
Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Verhütungskategorien auf einen Blick:
Kategorie Beschreibung Methoden
Hormonelle
Verhütung
Hormonelle Verhütungspräparate sind eine beliebte Methode der Verhütung für Frauen, da sie auf einem sicheren und diskreten Weg vor einer Schwangerschaft schützen. Hormonelle Verhütungsmittel wirken zu nahezu 100% und viele der hormonellen Verhütungsmethoden werden zusätzlich zur Behandlung von beispielsweise Endometriose, starker oder schmerzhafter Regelblutung, ausbleibender Regelblutung, PMS Symptomen, Akne und übermäßigem Haarwuchs eingesetzt. 55% aller Frauen, die Empfängnisverhütungsmittel anwenden, entscheiden sich für die Pille. Nur ca. 2% der Frauen verhüten mit dem Vaginalring und der Dreimonatsspitze. (Mikro) Pille
Minipille,
Hormonspirale,
Verhütungspflaster,
Vaginalring,
Dreimonatespritze,
Hormonimplantat
Barrieremethoden Anders als hormonelle Verhütungsmittel, werden die mechanischen Verhütungsmittel bei der Barrieremethode rein äußerlich angewendet und hat dadurch keinen hormonellen Einfluss auf den Körper. Die Barrieremethode verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter eindringen zu können. Bestimmte Barrieremethoden (z.B. Kondom) bieten Schutz vor Bakterien und Infektionen. Die mechanischen Verhütungsmittel kommen unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr zum Einsatz. 36% der Frauen und Männer verhüten mit Kondomen, elf% wählen die Spirale. Kondom (auch Präservativ, Pariser oder Gummi genannt),
Kupferspirale,
Diaphragma,
Portiokappe
Lea Contraceptivum
Femidom (Frauenkondom)
Operative
Methode
Die Sterilisation eignet sich als Verhütungsmethode, wenn die Familienplanung bereits abgeschlossen ist. Diese Methode schützt dauerhaft vor einer ungewollten Schwangerschaft und gilt als sehr sicher und zuverlässig (der Pearl-Index beträgt 0,1-0,3). Ein weiterer Vorteil der Methode liegt darin, die Sterilisation eine hormonfreie Verhütungsmethode ist. Sie hat somit keine Auswirkungen auf den Hormonspiegel und beeinträchtigt das Libido nicht. Wie bei jedem operativen Eingriff können Komplikationen wie Blutungen, Verletzungen von inneren Organen sowie Entzündungen auftreten. Weiterhin ist die Gefahr für eine Eileiterschwangerschaft oder eine Bauchhöhlenschwangerschaft nach einer Sterilisation erhöht. 3% der Männer und 2% der Frauen entscheiden sich für eine Sterelisation. Sterelisation beim Mann (Vasektomie)
Sterelisation bei der Frau (Tubenligatur)
Natürliche
Familienplanung
Mit den Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) werden anhand bestimmter Körpersignale (Temperatur, Zervixschleim) die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Zyklus einer Frau festgestellt. Möchte eine Frau eine ungewollte Schwangerschaft verhindern, verzichtet sie an ihren fruchtbaren Tagen auf Geschlechtsverkehr oder greift auf andere Verhütungsmethoden (Barrieremethoden oder Spermizide) zurück. Die Methoden der natürlichen Familienplanung sind hormonfrei und erfordern viel Geduld und Selbstdisziplin. Die meisten NFP Methoden werden kombiniert und bieten demgemäß einen relativ hohen Empfängnisschutz. Etwa sechs% der Frauen in Deutschland entscheiden sich für die NFP Verhütungsmethoden. Temperaturmethode,
Symptothermale Methode,
Zyklus-Computer,
Coitus interruptus,
Knaus-Ogino-Methode (Kalendermethode),
Billingsmethode (Zervixschleim-Methode),
Roetzer-Methode.
Notfallverhütung Notfallverhütungsmittel können nach einem ungeschützten oder unzureichend geschützten Geschlechtsverkehr angewendet werden, so kann eine ungewollte Schwangerschaft verhindert werden. Hormonelle Notfallverhütung wie die Pille danach Levigynon funktioniert durch eine hohe Dosis des Wirkstoffes Levonorgestrel (synthetisches Gestagen der 2. Generation), der auf einmal eingenommen werden muss. ellaOne enthält den Wirkstoff Ulipristal (ein selektiver Progesteron-Rezeptor-Modulator (SPRM), der speziell für die Notfallverhütung entwickelt wurde). Spirale und Kette danach verhindern die Einnistung eines befruchteten Eis bis spätestens zum fünften Tag nach der Befruchtung und können dann auch zur weiteren Verhütung angewendet werden. Pille danach
Spirale danach
Kupferkette danach

Der Zeitraum der Verwendung, Nebenwirkungen, Risiken, Gegenanzeigen, Vor- und Nachteile der Verhütungsmethoden spielen bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. Auch Dinge wie Lebensumstände, Verträglichkeit, Handhabbarkeit sowie Gesundheitszustand stehen im Vordergrund bei der Suche nach einer passenden Methode.

Was ist das sicherste Verhütungsmittel?

Aber welches ist das sicherste Verhütungsmittel? Mit Hilfe vom Pearl-Index (benannt nach dem amerikanischen Biologen Raymond Pearl (1879 - 1940)) können Sie feststellen, wie zuverlässig und wirksam Ihre Methode der Empfängnisverhütung ist. Der Pearl Index zeigt an, wie viele Frauen bei Verwendung einer Verhütungsmethode innerhalb von zwölf Monaten schwanger werden.

Verhütungsmethoden Vergleich

So deutet ein niedriger Pearl-Index geringe Schwangerschaften und dadurch einen sicheren Empfängnisschutz an. Zu den sichersten Methoden zählen insbesondere hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Vaginalring, Hormonspirale) mit dem Pearl-Index von 0,1-0,9 oder operative Methoden (Sterilisation) mit einem Pearl-Index von 0,1-0,3. Die Billingsmethode (Zervixschleim-Methode) und die Knaus-Ogino-Methode (Kalendermethode) weisen den höchsten Pearl-Index auf: Die Billingsmethode weist einen Pearl-Index von 5-35 vor während die Knaus-Ogino-Methode einen Pearl-Index von 9-30 besitzt. Beide gehören damit zu den unzuverlässigsten Methoden der Empfängnisverhütung.

Verhütungsmittel im Vergleich

Wir stellen Ihnen einen tabellarischen Vergleich aller gängigen Methoden der Empfängnisverhütung dar. Neben jeder Verhütungsmethode finden Sie den entsprechenden Pearl Index, Verwendungszeitraum sowie Vor- und Nachteile.

Alle gängigen Verhütungsmethoden in tabellarischer Übersicht:

Methode Pearl-Index* Verwendungszeitraum Vorteile Nachteile
Hormonelle Verhütung
Antibabypille 0,1-0,9 1 Monat / Zyklus nahezu 100% Empfängnisschutz
Beschwerdenlinderung (Akne)
seltene Nebenwirkungen können auftreten
für Raucherinnen über 35 und stillende Frauen ungeeignet
Minipille 0,14 - 3 1 Monat / Zyklus niedriger Hormongehalt
für stillende Frauen geeignet
Nebenwirkungen können auftreten
tägliche Einnahme zur selben Uhrzeit erforderlich
Verhütunsring 0,4 - 0,64 1 Monat / Zyklus für Frauen mit häufigen Darm-Magen-
Beschwerden besonders geeignet
Nebenwirkungen können auftreten
der Vaginalring kann aus der Scheide rutschen
Verhütungspflaster 0,72 - 0,9 1 Monat / Zyklus keine tägliche Einnahme
konstante Hormonmenge im Blut
Nebenwirkungen (Hautreizungen) können auftreten
höheres Risiko auf eine tiefe Venenthrombose
Hormonspirale 0,16 5 Jahre nahezu 100% Empfängnisschutz
Regelblutung wird deutlich schwächer
Schmier- und Zwischenblutungen
Risiko einer Eileiterschwangerschaft
Dreimonatespritze 0,3 - 0,88 3 Monate nahezu 100% Empfängnisschutz
kein Anwendungsfehler möglich
hoher Hormongehalt
häufige Blutungsstörungen
Hormonimplantat 0,8 3 Jahre nahezu 100% Empfängnisschutz
kein Anwendungsfehler möglich
niedriger Hormongehalt
häufige Blutungsstörungen
selbstständige Einsetzung und Entfernung nicht möglich
hormonbedingte Nebenwirkungen möglich
Barrieremethode
Kondom 2-12 pro Anwendung Schutz vor Geschlechtskrankheiten
einfache Verwendung, billg
eventuelle Hautirritationen
mäßig sicherer Empfängnisschutz
Frauenkondom 5-25 pro Anwendung Schutz vor Bakterien und Infektionen
hormonfreie Verhütung
umständliche Anwendung
unsicherer Empfängnisschutz
Kupferspirale 0,6-2,7 3-5 Jahre hormonfreie Verhütung
relativ hoher Empfängnisschutz
Auftreten einer Unterleibsentzündung
häufig Zwischenblutungen
Lea Contraceptivum 2,2 - 2,9 1-2 Jahre Verhütungsmittel ohne Hormone
Anwendung nur bei Bedarf
Schleimhautreizungen oder Scheidenentzündungen
erhöhtes Risiko für Harnweginfektionen
Diaphragma 6-20 1-2 Jahre Verhütungsmittel ohne Hormone
Anwendung nur bei Bedarf
Risiko einer Latexallergie
sollte immer mit Spermiziden kombiniert werden
Portiokappe 6-18 mind. 1 Jahr Verhütungsmittel ohne Hormone
Anwendung nur bei Bedarf
Risiko einer Latexallergie
sollte immer mit Spermiziden kombiniert werden
Operative Methode
Sterilisation des Mannes 0,1 1mal × dauerhaft hormonfreie Verhütung
nahezu 100% Empfängnisschutz
beim Geschlechtsverkehr nicht spürbar
der Eingriff schwer rückgängig machbar
psychische Probleme können auftreten
kein Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten
Sterilisation der Frau 0,5 1mal × dauerhaft hormonfreie Verhütung
nahezu 100% Empfängnisschutz
beim Geschlechtsverkehr nicht spürbar
der Eingriff schwer rückgängig machbar
psychische Probleme können auftreten
kein Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten
Chemische Methoden (Spermizide Nonoxinol-9)
Gel 3-21 pro Anwendung Verhütungsmittel ohne Hormone
einfache Anwendung nur bei Bedarf
rezeptfrei; relativ günstig
unsicher; Kombiniation mit den anderen Methoden ratsam
allergische Reaktionen möglich
Wärmegefühl, Brennen oder Jucken
Creme 3-21 pro Anwendung Verhütungsmittel ohne Hormone
einfache Anwendung nur bei Bedarf
rezeptfrei; relativ günstig
unsicher; Kombiniation mit den anderen Methoden ratsam
allergische Reaktionen möglich
Wärmegefühl, Brennen oder Jucken
Schaumzäpfchen (Ovula) 3-21 pro Anwendung Verhütungsmittel ohne Hormone
einfache Anwendung nur bei Bedarf
rezeptfrei; relativ günstig
unsicher; Kombiniation mit den anderen Methoden ratsam
allergische Reaktionen möglich
Wärmegefühl, Brennen oder Jucken
Salben 3-21 pro Anwendung Verhütungsmittel ohne Hormone
einfache Anwendung nur bei Bedarf
rezeptfrei; relativ günstig
unsicher; Kombiniation mit den anderen Methoden ratsam
allergische Reaktionen möglich
Wärmegefühl, Brennen oder Jucken
Natürliche Familienplanung
Temperaturmethode 0,8-3 regulär/dauerhaft natürliche Verhütung ohne Hormone
geeignetes Thermometer erforderlich
gut kombinierbar mit Barrieremethoden
Aufzeichnungen über längeren Zeitraum erforderlich
Fehlermöglichkeiten bei der Temperaturmessung
Temperaturverläufe müssen aussagekräftig sein
Symptothermale Methode 0,3 regulär/dauerhaft hormonfreie Verhütung
ein geeignetes Thermometer erforderlich
gut kombinierbar mit Barrieremethoden
täglich notwendiges Temperaturmessen
Fehlermöglichkeiten bei der Temperaturmessung
Temperaturverläufe müssen aussagekräftig sein
Verhütungscomputer
(Zykluscomputer)
0,3-6 regulär/dauerhaft natürliche Verhütung ohne Hormone
keine Nebenwirkungen
gut kombinierbar mit Barrieremethoden
allein keine eigenständige Verhütungsmethode
relativ kostspielig
verschiedene Faktoren können die Resultate beeinflussen
Coitus interruptus
(der unterbrochene Geschlechtsverkehr)
4-18 pro Anwendung natürliche hormonfreie Verhütung
Anwendung ohne Vorbereitung und Hilfsmittel
immer und überall verfügbar
sehr unsichere Verhütungsmethode
Zwang zur Selbstbeherrschung
kein Schutz vor Geschlechtskrankheiten
Knaus-Ogino-Methode
(Kalendermethode)
9-30 regulär/dauerhaft natürliche hormonfreie Verhütung
kostenlose Methode
verlangt keinerlei Hilfsmittel
sehr unsichere Verhütungsmethode
Zyklusschwankungen können auftreten
lange Phasen der Enthaltsamkeit erforderlich
Billingsmethode
(Zervixschleim-Methode)
5-35 regulär/dauerhaft natürliche Verhütung ohne Hormone
kostenlose Methode
verlangt keinerlei Hilfsmittel
sehr unsichere Verhütungsmethode
Erfahrung und Disziplin notwendig
hoher Aufwand
Notfallverhütung
Pille danach 0,4 pro Anwendung östrogenfreie Pille
Anwendung nach einem ungeschützten oder
unzureichend geschützten Geschlechtsverkehr
keine reguläre Verhütung
Übelkeit und Erbrechen
Kopfschmerzen und Schwindelgefühl
Spirale danach 0,2 pro Anwendung hormonfreie Verhütung
nahezu 99% Empfängnisschutz
dient dann auch zur weiteren Verhütung
das Einsetzen kann etwas schwierig und schmerzhaft sein
Einsetzung innerhalb von 5 Tagen nach dem ungeschützten
Geschlechtsverkehr notwendig
Kupferkette danach 0,1-0,5 pro Anwendung hormonfreie Verhütung
nahezu 99% Empfängnisschutz
dient dann auch zur weiteren Verhütung
das Einsetzen kann etwas schwierig und schmerzhaft sein
Einsetzung innerhalb von 5 Tagen nach dem ungeschützten
Geschlechtsverkehr notwendig
Keine Verhütung 85 nicht zu empfehlen


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Quellen:

  1. Verhütung: Pille, Kondom oder Spirale?. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Pearl-Index. pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. BundesverbandURL: profamilia.de

Letzte Aktualisierung: 2.12.2015