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Die wichtigsten Fragen zum Potenzmittel Viagra

Viagra kann die erektile Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung) beseitigen. Dennoch genügt es nicht, sich die blauen Pillen verschreiben zu lassen. Schließlich können Unsicherheiten auftreten, die unbeantwortet dazu beitragen, dass das erfolgreiche Medikament nicht so wirkt, wie es erwünscht ist. Aus diesem Grund sind hier die wichtigsten Fragen und die dazugehörigen Antworten aufgeführt.


Inhaltsverzeichnis

  1. Wie wird Viagra eingenommen?
  2. Für wen eignet sich die Viagra-Einnahme?
  3. Für wen eignet sich die Viagra-Einnahme nicht?
  4. Können Frauen Viagra einnehmen?
  5. Wie wirkt Viagra?
  6. Warum wirkt Viagra bei mir nicht?
  7. Ist es möglich Viagra rezeptfrei zu kaufen?
  8. Kann man trotz Bluthochdruck Viagra einnehmen?
  9. Einnahme von Viagra bei Herzerkrankungen
  10. Gibt es Unterschiede zwischen Original Viagra und Sildenafil Generika?
  11. Wie wirkt Viagra bei jungen Männern?
  12. Wird Viagra von Krankenkassen bezahlt?

Wie wird Viagra eingenommen?

Die Viagra Filmtablette wird ca. 30 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr oral und unzerkaut mit etwas Wasser zu sich genommen. Die Einnahme mit Wasser empfiehlt sich besonders, da es hierbei zu keinen Wechselwirkungen kommt.

Wird Viagra gleichzeitig mit z.B. Grapefruit-Saft geschluckt, wird aufgrund enthaltener Enzyme der Abbau des Wirkstoffs gestört. Die Konzentration der Substanz im Blut bleibt länger erhöht und das Risiko von Nebenwirkungen steigt.

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Betroffene sollten beachten, dass fettreiche Speisen vor der Einnahme des Potenzmittels den Wirkungseintritt verzögern können. Verschreibungspflichtige Arzneimittel sollten prinzipiell nicht in Kombination mit Alkohol genommen werden. Alkohol vermindert die Chance eine Erektion aufbauen zu können und reduziert somit die Wirkung von Viagra.

Um gesundheitsschädliche Nebenwirkungen, wie z.B. Blutdruckabfall oder schmerzhafte Erektionen, zu vermeiden, darf Viagra nicht häufiger als ein Mal am Tag eingenommen werden. Entspricht die Wirkung des Potenzmittels nicht den Vorstellungen des Betroffenen, sollte ein Arzt konsultiert werden und keinesfalls eine weitere Tablette geschluckt werden.

Für wen eignet sich die Viagra-Einnahme?

Das Potenzmittel von Pfizer eignet sich für erwachsene Männer ab 18 Jahren, die unter einer diagnostizierten erektilen Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörungen) leiden. Dabei tritt dieses Krankheitsbild in den meisten Fällen im fortgeschrittenen Erwachsenenalter als natürliche Begleiterscheinung des älter Werdens auf. Im Rahmen einer ärztlichen Diagnose können weitere Ursache festgestellt werden. Diese können psychischer oder physischer Art sein.

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Je nach körperlichem Zustand wird der Arzt eine entsprechende Dosis des Wirkstoffes Sildenafils verordnen. Patienten mit geringem Körpergewicht oder mit weiteren Erkrankungen (beispielsweise Leberfunktionsstörungen oder Nierensuffizienz) nehmen oft die niedrigste Dosierung mit 25 Milligram des aktiven Wirkstoffes ein.

Die mittlere Dosis (50 Milligramm) wird von einem Großteil der Männer erfolgreich angewandt. Schwere Erektionsstörungen lassen sich dagegen effektiv mit Viagra 100 Milligramm behandeln. Zudem eignet sich diese Variante, wenn die niedrige Dosierung keine Wirkung zeigt.

Für wen eignet sich die Viagra-Einnahme nicht?

Es gelten ähnlich wie bei anderen Medikamenten auch bei Viagra verschiedene Kontraindikationen. Männer, die aufgrund von Erkrankungen körperliche Anstrengungen vermeiden sollen, dürfen Viagra nicht einnehmen. Dies betrifft beispielsweise Patienten mit schweren Herzerkrankungen oder all jene, die vor weniger als sechs Monaten einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hatten.

Zudem sollte von diesem PDE-5 Hemmer abgesehen werden, wenn molsidomin- oder nitrathaltige Arzneimittel eingenommen werden. Diese dienen beispielsweise der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder zur Prävention als auch Therapie einer Angina Pectoris.

In diesem Zusammenhang gilt ebenso, dass nach der Einnahme von Viagra keine nitrathaltigen Medikamente angewendet werden sollten. Dabei ist besondere Vorsicht bei Butyl- und/oder Amylnitrithaltigen Sexualstimulantien, sogenannten Poppers, geboten.

Weitere Ausnahmen und Risikogruppen sind dem Beipackzettel des Arzneimittels zu entnehmen beziehungsweise werden durch eine ärztliche Anamnese mit alternativen Methoden behandelt.

Aufgrund der Wirkzeit von Sildenafil sollte ein Mindestabstand von 48 Stunden zwischen den einzelnen Einnahmen liegen. Für Männer, die häufiger sexuelle Kontakte haben, eignen sich andere PDE-5-Hemmer mit niedrigen Dosierungen. Beispielsweise bietet sich hierfür die niedrigste Dosis von Cialis 2,5 mg oder 5mg zur täglichen Anwendung an. Im Rahmen der ärztlichen Anamnese sollten entsprechende Details zur Häufigkeit des erwünschten Geschlechtsverkehrs auf jeden Fall angesprochen werden.

Können Frauen Viagra einnehmen?

Viagra ist für Männer vorgesehen und auch nur für Männer zugelassen. Es gibt Untersuchungen zur Wirkung von Sildenafil auf Frauen, allerdings wurde dabei keine Wirkung festgestellt. Sexuelle Störungen bei Frauen können behandelt werden, allerdings ist Viagra dazu nicht geeignet.

Wie wirkt Viagra?

Der aktive Wirkstoff Sildenafil unterstützt die Wiederherstellung des natürlichen Bluteinstroms in den Penis nach einer sexuellen Stimulation. Während dieser setzt der Körper Stickstoffmonoxid (NO) im Schwellköper (Corpus cavernosum) des Penis frei.

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NO aktiviert daraufhin Guanylatcyclase. Dieses Enzym erhöht den Spiegel des zyklischen Guanosinmonophosphats (cGMP) im Blut, welche die glatte Muskulatur im Schwellkörper entspannt und schlussendlich den benötigten, starken Bluteinstrom ermöglicht.

Um den erigierten Zustand des Penis zu beenden, kommt ein cGMP-spezifisches Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5) zum Einsatz. Bei erektiler Dysfunktion ist dies eine Hauptursache dafür, dass der erwünschte Zustand nur eine sehr kurze Zeit anhält. Im Einzelfall tritt ohne Behandlung keine Erektion mehr auf.

Eine ärztlich verordnete Einnahme des PDE-5 Hemmers Sildenafil kann die Produktion von PDE-5 hemmen und damit die Dauer als auch die Art der befriedigenden Erektion günstig beeinflussen. Gleichzeitig darf jedoch die vorausgehende sexuelle Stimulation nicht ausbleiben, damit die komplexen Prozesse mithilfe von NO, cGMP und schließlich PDE-5 stattfinden können.

Warum wirkt Viagra bei mir nicht?

Das Potenzmittel selbst wirkt nicht Lust steigernd. Vielmehr verbessert es die Erektionsfähigkeit nach einem externen, sexuellen Reiz. So unterstützt der aktive Wirkstoff Sildenafil dabei, die sexuelle Stimulation oder Erregung länger aufrechtzuerhalten.

Zudem ist es wichtig, dass alle für die Erektion verantwortlichen Nerven voll funktionsfähig sind. Dies lässt sich daran erkennen, dass der Penis bereits bei sexueller Stimulierung etwas größer wird, als er es im Normalzustand ist.

Neben diese zwei Grundvoraussetzungen ist es zudem möglich, dass im Rahmen der Einnahme von Viagra Fehler gemacht werden. Einerseits ist bei der Anwendung darauf zu achten, dass keine fettreichen, schwer verdaulichen Nahrungsmittel parallel dazu aufgenommen werden. Diese schwächen die Wirkung des PDE-5-Hemmers ab oder verzögern den Beginn des erwünschten Effekts. Ein zeitlicher Abstand von circa 120 Minuten ist empfehlenswert.

Nicht zuletzt verhindern Versagensängste oder Stresssituationen die Wirkung aller PDE-5-Hemmer. Dennoch gilt zu beachten, dass zu viel Alkohol und Nikotin ebenso die Wirkung hemmen kann.

Grundsätzlich benötigt der Wirkstoff Sildenafil circa 30 bis 60 Minuten, um seine Wirkung im auf ganzheitlicher Ebene zu entfalten. Entsprechend viel Zeit sollte zwischen der Einnahme von Viagra und dem anschließenden Geschlechtsverkehr sein. Studien zeigen, dass die PDE-5-Hemmer bei Männern oft erst nach mehrmaliger Anwendung (circa sechs bis acht Mal) erfolgreich wirken.

Entsprechend viel Geduld und partnerschaftliche Kommunikation sollte während der ersten sexuellen Kontakte zutage treten. Bei einer weiteren Einnahme von Viagra ist jedoch unbedingt auf einen zeitlichen Abstand von mindestens 24 Stunden zu achten. Alternativ kann auf ärztlichen Rat hin die Dosis erhöht werden.

Studien belegen jedoch auch, dass circa 11 Prozent bis 33 Prozent der männlichen Teilnehmer keine positiven Wirkungen nach der Einnahme von Viagra bemerkten.

Ist es möglich Viagra rezeptfrei zu kaufen?

Viagra ist in Deutschland und anderen europäischen Ländern als ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel eingestuft wurden. Dies wird im Rahmen der Erstzulassung des Medikaments dadurch begründet, dass eine Einnahme im Einzelfall mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sein kann.

Hierzu gehört ein gefährlicher Blutdruckabfall ebenso wie unerwünschte Zustände mit starken Kopfschmerzen, Gesichtsrötung (Flush), Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Rückenschmerzen, verstopfte Nase, Verlust des Sehvermögens oder andere körperliche Beschwerden. Zudem kann die gleichzeitige Einnahme von Viagra mit anderen Medikamenten gesundheitlich bedenkliche Wechselwirkungen verursachen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von Viagra zählen:
sehr häufige (etwa bei einer von zehn Personen):
Kopfschmerzen eine stärkere Rötung des Gesichts / des Oberkörpers
Durchfall und Störungen des Verdauungssystems Gliederschmerzen
häufige
Schwindelgefühl eine Beeinträchtigung des Sehvermögens (beispielsweise gestörtes Farbsehen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit oder eine Verminderung der Sehschärfe, Doppeltsehen und abnormales Augengefühl)
Blutungen im Augenhintergrund Augenreizung und schmerzende Augen
Grippe, Bronchitis, Husten Schnupfen, Nasenverstopfung, Entzündung der Nasennebenhöhlen
Epistaxis Anämie
Insomnie Hämorrhoiden
Ansammlung von Wasser im Gewebe Angst und nervliche Anspannung
Migräne Gewichtszunahme
Zittern, Gefühlsstörungen (z.B. Taubheitsgefühl, Brennen) Entzündung der Magenschleimhaut oder des Darms
Spannungsgefühl im Bauch, Sodbrennen Alopezie (Haarausfall bei Männern)
schmerzende Muskeln erhöhte Temperatur, Fieber
gelegentliche (weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Patienten):
Überempfindlichkeit Erbrechen
zu hoher (arterielle Hypertonie) oder zu niedriger Blutdruck (arterielle Hypetonie) Herzinfarkt, plötzlicher Herztod
Herzrhythmusstörungen Beschwerden verursachende Angina Pectoris
Nasenbluten Ohnmacht
Blutungen der Hirngefäße, Hirn-Durchblutungsstörungen (vorübergehende) verlängerte und/oder schmerzhafte Erektion

Im Rahmen einer ärztlichen Anamnese kann ein Urologe viele Risiken bereits im Voraus abwägen, um nicht nur die passende Dosis von Sildenafil, sondern vielmehr auch den adäquaten PDE-5-Hemmer auszuwählen.

Darüber hinaus macht er einen gesundheitlichen Ganzkörpercheck, da Erektionsstörungen auch frühe Warnzeichen für ernsthafte Erkrankungen, wie Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Hypertonie (Bluthochdruck) sein können. Infolgedessen richtet sich die anschließende Behandlung der Beschwerden nach den physischen oder psychischen Ursachen der verminderten Erektionsfähigkeit.

Seriöse Apotheken im stationären oder online Handel verkaufen aufgrund dessen Viagra oder dessen Generika nie rezeptfrei.

Kann man trotz Bluthochdruck Viagra einnehmen?

Grundsätzlich ist eine Behandlung erektiler Dysfunktionen bei Hypertonie (Bluthochdruck: 140:90 mmHg) möglich, wenn gleichzeitig Antihypertensiva (blutdrucksenkende Medikamente) eingenommen werden. Dabei wirken PDE-5-Hemmer sogar noch blutdrucksenkend.

Es gilt zu beachten, dass dies ausschließlich für Hypertonie Patienten gilt, die bezüglich dieser Erkrankung in ärztlicher Behandlung sind. Im anderen Fall zählen diese zu Hochrisikopatienten in puncto sexuelle Aktivitäten.

Gleichzeitig ist in jedem Fall vor der Einnahme von Viagra Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Dieser wird prüfen, ob es zwischen den entsprechenden Antihypertensiva und dem PDE-5-Hemmer zu unerwünschten Wechselwirkungen (beispielsweise orthostatische Hypotonie) kommen kann. Studien belegen, dass diese nur in seltenen Einzelfällen auftreten.

Dabei machen Alpha-Blocker mit Wirkstoffen wie beispielsweise Urapidil, Tolazolin, Phentolamin oder Alfuzosin eine Ausnahme. Oft kommen sie in Kombinationspräparaten oder zur Behandlung von Hypertonie mit einer gutartigen Prostatavergrößerung zum Einsatz.

Unter strenger ärztlicher Kontrolle kann die Einnahme von Viagra dennoch möglich sein. Hierbei erfolgt der Therapiebeginn meist mit einer möglichst niedrigen Dosierung des Wirkstoffes. Bei Bluthochdruck des ersten Grades (140-159:90-99 mmHg) werden Dosierungen von bis zu 50 mg verordnet. Bei Hypertonie zweiten Grades (160-179:100-109 mmHg) verschreiben Ärzte meist 25 mg.

Einnahme von Viagra bei Herzerkrankungen

Erektionsstörungen treten bei Männern mit Herzproblemen wie koronare Herzerkrankung (KHK oder Durchblutungsstörungen der arteriellen Herzkranzgefäße) beziehungsweise Herzinsuffizienz (Herzschwäche) überdurchschnittlich oft auf.

Medizinische Laien oder Fachkräfte vertreten bis dato häufig die Meinung, dass die Einnahme des PDE-5-Hemmers Viagra (oder anderen Arzneimitteln) bei Betroffenen nicht möglich ist.

Gemäß aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen bringt jedoch auch die regelmäßige Anwendung von Viagra keine zusätzlichen Risiken für erkrankte Männer mit sich. In Expertenkreisen wird diese Aussage wie folgt detailliert ausgeführt:

Die Einnahme ist möglich, wenn zwei Grundvoraussetzungen vorliegen. Einerseits dürfen keine zusätzlichen molsidomin- oder nitrathaltigen Arzneimittel eingenommen werden. Des Weiteren dürfen körperliche Belastungen, wie beispielsweise Geschlechtsverkehr, den Patienten nicht überbelasten.

Körperliche Fitness liegt hier vor, wenn 1.500 Meter in flachem Gelände in maximal 20 Minuten bewältigt werden. Alternativ eignen sich auch zwei Etagen im Treppenhaus als Messwert. Diese dürfen den herzkranken Mann nicht belasten. Allerdings sollte nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall mindestens eine Pause von sechs Monaten vor der Einnahme von Viagra liegen.

Wenn die Anwendung des PDE-5-Hemmers innerhalb dieses Rahmens als auch unter Beachtung der beschriebenen Kontraindikationen erfolgt, so sind bei Männern mit Herzerkrankungen mit denselben Risiken, wie bei Gesunden Erwachsenen zu rechnen.

Im Zweifelsfall eignet sich ein ärztliches Belastungs-EKG (Belastung von circa 75 bis 100 Watt). Nach diesem erfolgt die Einnahme von Viagra und ein erneutes EKG. Weisen die Ergebnisse keine auffälligen Differenzen auf, so ist die Anwendung eines PDE-5-Hemmers aus medizinischer Sicht unbedenklich.

Unterschied zwischen Original Viagra und Sildenafil Generika

Grundsätzlich unterscheiden sich Sildenafil Generika nur vom Original Viagra durch ihr Aussehen (Farbe, Form, Aufdruck), denn die Wirkung muss der Originalversion entsprechen. So kann die Herstellung eines Generikums erst nach Ablauf des Patentschutzes eines innovativen Wirkstoffes erfolgen und macht sich bereits vorliegende wissenschaftliche Studienergebnisse über die Wirkungsweise dabei zu Nutzen.

Damit gelten dieselben Indikationen, aber auch Kontraindikationen, während der Preis von Generika aufgrund dessen weit unter dem des Originals liegt. Schließlich sind die wichtigsten Schritte im Bereich der Forschung und Produktion bereits erledigt. Für die Herstellung von Generika fallen geringere Kosten an. Der Endkunde erhält infolgedessen ein gleichwertiges Medikament zu ökonomisch günstigeren Konditionen.

Dennoch darf jedes Generikum abgesehen vom aktiven Wirkstoff andere Bestandteile beinhalten. Teilweise sind diese minimal, verbessern jedoch die Rahmenkonditionen in puncto richtiger Einnahme und vereinfachen damit die Anwendung.

Es ist jedoch auch möglich, dass Patienten allergisch auf die zusätzlichen Hilfsstoffe reagieren oder unerwünschte Nebenwirkungen bemerken. In diesem Fall ist das Original Produkt von Pfizer vorzuziehen.

sildenafil generikum

In puncto Qualität und Sicherheit gibt es jedoch zwischen dem Generikum, z.B. das Viagra Generikum Sildenafil Sandoz, und dem Original keinen Unterschied. Die zuständigen Zulassungsbehörden entscheiden stets aufgrund der gleichen Richtlinien.

Wie wirkt Viagra bei jungen Männern?

Die Wirkung des PDE-5-Hemmers ist nicht altersabhängig. Zudem ist eine ärztlich verordnete Einnahme bei jungen Männern mit verminderten Risiken verbunden, als bei älteren Personen. Dies hängt damit zusammen, dass im fortgeschrittenen Alter Bluthochdruck die Anwendung von Viagra oft nicht möglich macht.

Gleichzeitig gilt zu beachten, dass Sildenafil auch in jungen Jahren nicht zur Potenzsteigerung, sondern ausschließlich der verbesserten Erektionsfähigkeit dient. Wissenschaftlich fundierten Untersuchungen zur Folge liegen die Ursachen erektiler Dysfunktionen in diesem Alter oft im psychischen Bereich.

Versagensängste oder ein geringes Selbstwertgefühl sind ausschlaggebende Gründe dafür, Viagra vor sexuellen Kontakten einzunehmen. Ernsthafte Erkrankungen liegen jedoch aus medizinischer Sicht lediglich bei drei Prozent aller Viagra Anwender vor. Damit zeigt sich auch, dass eine Behandlung in frühen Jahren des Erwachsenseins meist nur über einen begrenzten Zeitraum notwendig ist.

Demgegenüber kann Viagra auch bei jungen Männern ungünstige Wechselwirkungen mit beispielsweise nitrathaltigen Medikamenten hervorrufen. Entsprechend gelten hier unabhängig vom Alter entsprechende Kontraindikationen des Herstellers.

In Kombination mit alkoholhaltigen Getränken oder fettreichen Mahlzeiten kann die Wirkung bei allen Anwendern verzögert sein, beziehungsweise ausbleiben.

Wird Viagra von Krankenkassen bezahlt?

Seit der Gesundheitsreform, die ab 1. Januar 2004 rechtsgültig wurde, zahlen alle gesetzlichen Krankenkassen keine Arzneimittel, die eine Behandlung zur Erhöhung der Lebensqualität ermöglichen. Hierzu zählen auch alle PDE-5-Hemmer, die bei diagnostizierter erektilen Dysfunktion ärztlich verschrieben werden.

Laut einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 10. Mai 2005 (beispielsweise im Revisionsverfahren B 1 KR 25/03 R) verstößt dieser per Gesetz erlassene Leistungsausschluss nicht gegen das allgemeingültige, deutsche Grundgesetz.

Dies wird hauptsächlich damit begründet, dass Arzneimittel zur Prävention oder Behandlung lebensbedrohlicher Zustände vorrangig behandelt und entsprechend bedingungslos von verantwortlichen Leistungsträgern getragen werden.

Darüber hinaus zeichnet sich durch dieses Urteil des BSG ab, dass sämtliche Klagen seitens gesetzlich Krankenversicherter diesbezüglich aussichtslos sind, wenn es sich ausschließlich um die Kostenübernahme zur Behandlung erektiler Dysfunktion handelt.

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Im Gegensatz dazu tragen die gesetzlichen Krankenkassen seit dieser Gesundheitsreform jedoch die fachärztliche Diagnostik, Beratung als auch anschließende Behandlung von Erektionsstörungen. Dabei inbegriffen sind alle nicht medikamentösen Verfahren, wie beispielsweise Schwellkörperimplantate, Vakuumpumpen, Testosteron-Ersatz-Therapie bei Patienten mit Hormonmangel, Operationen und Psychotherapie.

Es ist empfehlenswert den behandelnden Urologen darauf anzusprechen, da es bis dato noch Ärzte gibt, die bereits die Diagnose von erektiler Dysfunktion in Rechnung stellen wollen. Dies ist per Gesetz in keinem Fall zulässig.


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Quellen:
  1. Bluthochdruck und Viagra - passt das zusammen?. MEDIZINISCHE FORTBILDUNGSAKADEMIE AG URL: bluthochdruck-hilfe.net
  2. Viagra. Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels). URL: pfizer.de
  3. Sildenafil (Viagra): Eine Gefahr für Patienten mit Herzerkrankungen?. Klein W, Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (1-2), 60. URL: kup.at
  4. Kostenübernahme für die Therapie der erektilen Dysfunktion (ED) durch die Krankenkassen. Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de
Aktualisiert: 18.03.2016