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Avanafil gegen Potenzstörungen

Avanafil ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer, der unter dem Namen Spedra seit 2013 in Europa zugelassen ist. Bei Spedra handelt es sich um ein Mittel zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung). Avanafil ist in der Wirkung vergleichbar mit dem Wirkstoff Sildenafil. Es unterscheidet sich jedoch in der Schnelligkeit, in der die Wirkung einsetzt und in der Dauer der Wirksamkeit.


Inhaltsverzeichnis

  1. Die Wirkungsweise von Avanafil
  2. Die Anwendung von Avanafil
  3. Nebenwirkungen
  4. Wechselwirkungen
  5. Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Die Wirkungsweise von Avanafil

Um Geschlechtsverkehr ausüben zu können, muss ausreichend Blut in die Schwellkörper des Penis einfließen können. Damit das passiert, müssen sich zunächst die Gefäße im Schwellkörper erweitern. Der Rückfluss ist hingegen versperrt und so kommt es zur einer Erektion. Avanafil hilft bei der Entspannung der Muskulatur, welche den Bluteinstrom ermöglicht.

Strukturformel von Avanafil Avanafil

Das funktioniert, weil bei sexueller Erregung in den Schwellkörpern Stickoxid freigesetzt wird, das seinerseits das Enzym cGMP aktiviert. Dieses Enzym sorgt dafür, dass sich die Muskeln im Schwellkörper entspannen. Für das Erschlaffen des Penis wird ein weiteres Enzym aktiv. Hierbei handelt es sich um PDE-5, Phosphodiesterase, dass das erste Enzym wieder abbaut und in Folge die Erektion abklingen lässt. Das ist die Ansatzstelle für die PDE-5-Hemmer, denn sie verhindern, dass cGMP abgebaut wird.

Bleibt die sexuelle Erregung erhalten, wird weiter cGMP produziert und reichert sich an. So erschlaffen die Muskeln weiter und der Bluteinstrom wird noch stärker. So kann die Erektion verstärkt werden und bleibt zudem länger erhalten. Das Mittel wirkt aber nicht auf die sexuelle Erregbarkeit. Das bedeutet, dass unter der Einnahme von Avanafil eine Erektion nicht möglich ist, wenn der sexuelle Reiz ausbleibt.

impotenz

Avanafil hat den Vorteil, dass es sehr schnell wirkt und daher auch spontan verwendet werden kann. Die Wirkung kann schon nach etwa 10 bis 15 Minuten einsetzen. Ihre Höchstwirkung erreicht es nach 30 bis 45 Minuten. Avanafil ist zudem in drei unterschiedlich starken Dosierungen erhältlich, in 50, 100 und 200 mg. Um die optimale Wirkung zu erzielen, wird zumeist mit der niedrigsten Dosierung begonnen. Zeigt sich dann, dass die Wirkung nicht ausreichend ist, kann mit einer Erhöhung die nötige Anpassung erfolgen. Eine Anpassung ist ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht vorzunehmen.

Die Wirkung von Avanafil hält etwa fünf Stunden an. Während dieser Zeit kann der Mann, vorausgesetzt ausreichende sexuelle Stimulation ist gegeben, mehrmals eine Erektion aufbauen und somit mehrmaligen Geschlechtsverkehr ausüben.

Avanafil wirkt, wie alle PDE-5-Hemmer, nicht in allen Fällen. Das liegt daran, dass die Ursachen für Impotenz verschieden sind, aber auch, dass jeder Organismus anders auf Wirkstoffe reagiert. Bleibt die gewünschte Wirkung aus, sollte ein Arzt konsultiert werden, der eventuell die Dosierung erhöht oder ein anderes Potenzmittel verschreiben kann.

Die Anwendung von Avanafil

Damit Avanafil wirken kann, muss es rechtzeitig eingenommen werden. Es ist anzuraten, eine Stunde einzuplanen, in der sich die Wirkung entfalten kann. Zudem muss der sexuelle Reiz ausreichend sein, damit es zu einer Erektion kommt. Psychische Blockaden oder Nervenschädigungen am Penis können die Reaktionsfähigkeit auf die PDE-5-Hemmer herabsetzen.

Alkohol und fettreiche Nahrung wirken insgesamt der Reaktionsfähigkeit von Avanafil entgegen. Fett verzögert die Aufnahme der PDE-5-Hemmer aus dem Darm und es dauert länger bis die gewünschte Wirkung eintritt. Es wird Patienten daher geraten auf übermäßigen Alkoholkonsum und fettreicher Nahrung vor Einnahme eines Potenzmittels zu verzichten.

Avanafil darf nur einmal innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden. Eine Anpassung der Dosis bei älteren Männern ist nicht erforderlich. Bei Männern über 70 liegen allerdings nur eingeschränkt Erfahrungen vor. Vor Ersteinnahme des Medikaments sollte ein Arzt zu einem Beratungsgespräch herangezogen werden.

Eine Anpassung der Dosierung ist notwendig, wenn Nierenfunktionsstörungen vorliegen. Bei schweren Nierenproblemen ist allerdings von der Einnahme von Avanafil abzusehen. Das gilt auch für Männer, die unter Leberfunktionsstörungen leiden. Diabetiker können Avanafil jedoch ohne eine Anpassung der Dosierung verwenden. Das Mindestalter für die Verordnung ist 18 Jahre.

Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Avanafil kann es zu Nebenwirkungen kommen. Zu den häufig genannten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen und eine rote Gesichtsfarbe. Auch eine verstopfte oder laufende Nase kommt häufig vor. Einige Männer berichten außerdem über leichten Schwindel. Bei diesen Reaktionen handelt es sich um leichte Nebenwirkungen. Stärkere Nebenwirkungen sind Schmerzen in der Brust, Herzrhythmusstörungen, Sehstörungen und Schmerzen in den Beinen.

Starke Nebenwirkungen sind ein Anlass, Avanafil nicht weiter einzunehmen und einen Arzt zu konsultieren. Seltene Nebenwirkungen sind z.B. Schlaflosigkeit, Hyperaktivität, Hypertonie und Tachykardie. In seltenen Fällen berichteten Männer auch über Hautausschlag, Juckreiz, Mundtrockenheit und Durchfall. Die Aufzählung der Nebenwirkungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Nebenwirkungen sollten nachlassen, wenn der Wirkstoff abgebaut ist. Ist das nicht der Fall, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Avanafil in tabellarischer Übersicht:

Häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen rote Gesichtsfarbe
verstopfte oder laufende Nase Schwindel
Schmerzen in der Brust Schmerzen in den Beinen
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Nebenhöhlenschmerzen Verdauungsstörungen
Rückenschmerzen Muskelverspannungen
Herzrhythmusstörungen Sehstörungen
Seltene Nebenwirkungen:
Hypertonie Hyperaktivität
Juckreiz Hautausschlag
Schlafstörungen Durchfall

Problematischer sind Reaktionen aufgrund von Überdosierungen. In solchen Fällen treten Reaktionen auf, wie sie den Nebenwirkungen genannt sind, allerdings können sie in ihrer Ausprägung erheblich schwerer sein. Avanafil wird nicht über die Nieren ausgeschieden, da es sich nicht an Plasmaproteine bindet. Bei einer Überdosierung mit heftigen Reaktionen muss der Arzt entsprechende Maßnahmen einleiten.

Wechselwirkungen

Avanafil darf nicht mit allen Medikamenten gleichzeitig eingenommen werden. Bestimmte Wirkstoffe reagieren miteinander, es kommt zu Wechselwirkungen. Das kann dazu führen, dass die Wirkung eines oder aller gleichzeitig eingenommenen Medikamente aufgehoben wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass sie sich gegenseitig verstärken oder der Abbau nicht mehr regelrecht ist.

Avanafil wirkt gefäßerweiternd und verstärkt den blutdrucksenkenden Effekt von Medikamenten wie zum Beispiel Alpha-Sympatholytika, Calciumkanalblocker zur Behandlung von Bluthochdruck und Mittel auf Nitor-Basis. Besondere Vorsicht ist ebenfalls bei der Einnahme von Virenhemmern, z.B. Atazanavir oder Ritonavit, Pilzmittel, beispielswiese Intraconazol, Antidepressiva und Antibiotika geboten. Diese Arzneine können die leicht beeinflussbare Enzym-Struktur von Avanafil hemmen.

Eine beschleunigte Wirkung auf den Abbau von Avanafil können die Antiepileptika Carbamazepin und Phenobarbital, das Tuberkulose-Medikament Rifampicin und der Virenhemmer Bosetan haben. Um Wechselwirkungen ausschließen zu können, muss der Arzt von allen Medikamenten informiert werden, die derzeit eingenommen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Unter bestimmten Voraussetzungen ist Avanafil nicht für die Behandlung von erektiler Dysfunktion geeignet. Dazu gehören Personen, die nitrat- oder molsidominhaltige Medikamente einnehmen müssen. Das sind Mittel, wie sie bei Erkrankungen des Herzkreislaufsystems zum Einsatz kommen.

Ausgenommen von der Einnahme sind zudem Personen, die unter Erkrankungen leiden, bei denen körperliche Anstrengungen ein Risiko darstellen, wie es bei schweren Erkrankungen des Herzkreislaufsystems der Fall sein kann. Von einer Anwendung sollten ebenfalls Männer absehen, die in den letzten sechs Monaten einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben.

Liegt eine Allergie gegen den Wirkstoff vor, wird von einer Anwendung dringend abgeraten. Alternativ können hierbei andere PDE-5 Hemmer mit vergleichbarer Wirkungsweise verschrieben werden.


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Quellen:

  1. Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels. European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu.de
  2. Behandlung (Therapie) der erektilen Dysfunktion: PDE-5-Hemmer.Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de

Veröffentlicht am: 15.01.2016