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    Wirkstoff Fluconazol

    Fluconazol ist ein sogenanntes Antimykotikum. Dabei handelt es sich um Medikamente, die bei der Behandlung von Pilzinfektionen zum Einsatz kommen. Fluconazol zeichnet sich durch sein breites Wirkspektrum aus und kann daher für die Behandlung von verschiedenen Pilzarten zum Einsatz kommen.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Wirkungsweise von Fluconazol
    2. Nebenwirkungen von Flucanozol
    3. Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

    Wirkungsweise von Fluconazol

    Seine Wirkung entfaltet das Fluconazol, indem es die Zellmembran des Pilzes angreift. Hier ist es ein einzelner Baustein, der die Membran angreifbar macht. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die dem Cholesterin ähnelt und unter dem Namen Ergosterin bekannt ist.

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    Fluconazol hemmt ein Enzym (Lanosterol-14α-Demethylase). Dies nimmt dem Pilz die Stabilität und behindert ihn darüber hinaus im Wachstum. Diese Wirkung wird auch als fungistatisch bezeichnet. Damit der Wirkstoff auch das gewünschte Ziel erreicht, muss das Mittel oral eingenommen werden. Der Wirkstoff wird dann über den Darm aufgenommen und gelangt so ins Blut. Die erste Reaktion zeigt sich schon nach etwa einer halben Stunde. Nun ist der Wirkstoff auch im Blut nachweisbar.

    Strukturformel von Fluconazol Fluconazol

    Verschrieben wird das Mittel gegen Pilzinfektionen im Mund, aber auch bei befallener Schleimhaut der Nase. Darüber hinaus wirkt Fluconazol auch bei Pilzinfektionen der Vaginalschleimhaut.

    Solche Pilzinfektionen können durch verschiedene Erreger ausgelöst werden. Dazu zählen Candida albicans oder auch Coccidiodes immitis, eine Mykose, die auch als Tal- und Wüstenfieber bekannt ist. Eine besonders wichtige therapeutische Wirkung entfaltet das Mittel außerdem vorbeugend.

    Hier sind Patienten mit geschwächtem Immunsystem wichtige Adressaten. Dazu zählen Menschen, die sich von Transplantationen erholen, aber auch dauerhaft Immunsuppressiva einnehmen müssen. Gefährdet sind außerdem Patienten, die sich einer Krebstherapie unterziehen müssen.

    Nicht zuletzt gehören auch HIV-Patienten zu dem Personenkreis, die besonders anfällig für Pilzinfektionen sind. Pilzerkrankungen können rezidivierend sein. Das bedeutet, dass sie sich zwar behandeln lassen, aber wiederholt auftreten und sich so als besonders hartnäckig herausstellen.

    Nebenwirkungen von Flucanozol

    Bei der Einnahme von Flucanozol kann es zu Nebenwirkungen kommen. Dabei kann es sich um leichte, mittlere oder auch schwere Reaktionen handeln. Eine Unterteilung der Nebenwirkungen ist außerdem erforderlich, denn sie können selten, gelegentlich oder auch häufig auftreten.

    Nebenwirkungen von Flucanozol in tabellarischer Übersicht:
    Häufige Nebenwirkungen:
    Kopfschmerzen Anstieg bestimmter Leberenzymwerte
    Hautausschlag Übelkeit und Erbrechen
    Bauchschmerzen Durchfall
    Gelegentliche Nebenwirkungen:
    Verdauungsstörungen Blähungen
    Muskelschmerzen Krampfanfälle
    Benommenheit Sensibilitätsstörungen der Nerven
    Gelbsucht Anstieg des Bilirubins
    Seltene Nebenwirkungen:
    Verminderung des Appetits Zittern
    Anaphylaxie (schwere allergische Allgemeinreaktion) Blutarmut

    Mögliche Nebenwirkungen, die gelegentlich auftreten, sind Durchfall und Bauchschmerzen. Es kann auch zu Übelkeit und Erbrechen. Es kann außerdem zu Hautausschlägen kommen. In einigen Fällen zeigt sich ein Anstieg der Leberenzyme im Blutbild. Sehr seltene Nebenwirkungen sind die Blutarmut, eine Verminderung des Appetits und Schläfrigkeit.

    Problematisch aber selten sind Schwindel und Krämpfe. Empfindungsstörungen sind ebenfalls möglich. Außerdem berichten Patienten in eigenen Fällen auch über Fieber. Nebenwirkungen können vorübergehend sein, sie können aber auch länger anhalten oder von Dauer sein.

    Es ist außerdem möglich, dass sich die Anzeichen verschlimmern. Manche Nebenwirkungen sind harmlos, andere können behandlungsbedürftig werden. Daher sollten Patienten, die Flucanozol verschrieben bekommen haben, bei Unsicherheiten den Arzt befragen. Wenn es zu Juckreiz und Hautschwellungen kommt, kann es sich um eine allergische Reaktion handeln. In diesem Fall ist es u.U. erforderlich, den Wirkstoff gegen einen anderen auszutauschen.

    Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

    Wechselwirkungen sind Reaktionen, die auftreten können, wenn gleichzeitig andere Medikamente eingenommen werden, deren Wirkstoffe mit dem des Antimykotikums Fluconazol reagieren.

    Flucanozol hemmt in der Leber bestimmte Enzyme, die ihrerseits am Abbau von Medikamenten beteiligt sind. Das kann dazu führen, dass diese Wirkstoffe eine giftige Höhe erreichen.

    Das gilt für Medikamente, wie das Antiallergikum Terfenadin, aber auch einige Mittel gegen Psychosen und manche Antibiotika. Darüber hinaus kann es zu Problemen bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen kommen.

    Aus diesem Grunde sollten Patienten mit Pilzerkrankungen dem Arzt genau mitteilen, welche Medikamente sie aktuell einnehmen. Das können auch Medikamente sein, die sporadisch zur Anwendung kommen. Es kann aber auch sein, dass bereits abgesetzte Medikamente noch nachwirken. Daher sollten auch die Mittel benannt werden, die bis vor kurzer Zeit eingenommen wurden.

    Gegenanzeigen sind Kontraindikationen. Das sind Bedingungen, die gegen die Einnahme eines Medikamentes sprechen. Das kann auch bei Fluconazol der Fall sein. Vorsicht geboten ist z. B. bei einer bestehenden Schwangerschaft. Aber auch in der Stillzeit sollte die Einnahme von Fluconazol nur kurzfristig erfolgen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Kind geschädigt wird.

    Eine Pilzerkrankung kann aber ebenfalls gefährlich für das ungeborene Kind sein. Daher sollten erkrankte Frauen zusammen mit dem Arzt entscheiden, welche Behandlung erforderlich ist. Während der Stillzeit sollte die Dosis nicht über 200 mg als Einzeldosis liegen. Ist das jedoch erforderlich, ist es besser, abzustillen, denn es gilt als nachgewiesen, dass der Wirkstoff auf die Muttermilch übergeht.

    Zumeist wird versucht, den Erfolg über eine möglichst kurze Therapie zu erreichen. Fluconazol wird auch Kindern und älteren Patienten verschrieben. Hier kann es aber erforderlich sein, das Mittel niedriger zu dosieren. Das gilt auch, wenn Personen mit Pilzerkrankungen gleichzeitig unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.

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    Vorsicht ist grundsätzlich geboten bei der Kombination von Alkohol und Medikamenten. Auch wenn der Hinweis nicht extra aufgeführt wird, kann Alkohol die Wirkung und den Abbau von Wirkstoffen verändern und damit den Heilungsprozess nachteilig beeinflussen.


    Quellen:

    1. Fluconazole: a new antifungal agent. Department of Pharmacy Practice, Albany College of Pharmacy, 1991. URL: ncbi.nlm.nih.gov
    2. Fluconazol. NetDoktor.de GmbH. URL: isg-info.de

    Veröffentlicht am: 26.11.2015