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    Nikotin - die Wirkung und Folgen im Körper

    Nikotin ist keine künstliche Substanz, sondern kommt natürlich in einigen Pflanzen vor und wird den Alkaloiden zugerechnet. Allerdings ist die Konzentration in den Pflanzen eher gering. Alkaloide sind organische Verbindungen, die auf den Stoffwechsel von Menschen und Tieren wirken. Das Nikotin, das für Zigaretten verwendet wird, stammt aus der Tabakpflanze.

    Nikotin ist zudem eine Droge, dessen Wirkung sich vor allem im Gehirn zeigt. Der Nikotingehalt in den Zigaretten ist aber unterschiedlich, weshalb auch die Wirkung verschieden stark ist. Bis zu 13 mg Nikotin pro Zigarette sind möglich.

    In Bezug auf die Höchstmenge bedeutet das, dass Personen, die 20 Zigaretten pro Tag rauchen, bis zu 40 mg Nikotin am Tag aufnehmen. Wegen den zum Teil sehr ersten Folgen des Rauchens und die Risiken die der Raucher auf sich nimmt, wird von Ärzten zu einer Raucherentwöhnung geraten.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Wie wirkt Nikotin im Gehirn
    2. Rauch in den Lungen
    3. Wirkung auf die Haut
    4. Wirkung auf das Herzkreislaufsystem
    5. Der Abbau von Nikotin

    Wie wirkt Nikotin im Gehirn?

    Schon 10 Sekunden nach dem Inhalieren erreicht das Nikotin das Gehirn. Das bedeutet, dass die Wirkung schneller einsetzt, als das bei einer Injektion der Fall wäre. Im Gehirn angekommen, geht das Nikotin eine Verbindung mit bestimmten Rezeptoren ein, was zu einer Steigerung der Ausschüttung von Dopamin führt.

    dopamin im gehirn

    Dopamin, eine bedeutender Neurotransmitter, sorgt dafür, dass der Mensch sich gut fühlt, und ist damit ein echtes Glückshormon. Es beflügelt, motiviert, sorgt für mehr Interesse und auch Freude. Dopamin sorgt aber auch dafür, dass angenehme Dinge mehr in den Fokus geraten, während weniger schöne Dinge an Bedeutung verlieren.

    Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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    Der Raucher durchläuft also einen "Lerneffekt", der zum Suchtverhalten führt. Normalerweise ist die Freisetzung von Dopamin nicht durch Willen steuerbar. Es handelt es sich um einen natürlichen Belohnungsmechanismus. Die Ausschüttung von Dopamin ist aber so angenehm, dass der Mensch immer wieder versucht, diesen Zustand herbeizuführen.

    Allerdings stellt sich eine gewisse Gewöhnung an den Auslöser ein. Das führt dazu, dass die Dosis des Auslösers immer wieder erhöht werden muss, andernfalls stellt sich der gewünschte Erfolg nicht mehr ein.

    Rauch in den Lungen

    Zigarettenqualm enthält über 4800 Substanzen. Viele entstehen erst, wenn der Tabak verbrannt wird. Experten gehen davon aus, dass mindestens 250 dieser Substanzen giftig sind. Nicht wenige sind krebserregend.

    auswirkung des rauchens auf die lunge

    Verschärfend kommt hinzu, dass einige dieser Stoffe auch untereinander in Wechselwirkung treten. Das führt auch dazu, dass sich die Giftigkeit erhöht. Problematisch ist außerdem, dass es für die Giftigkeit der Inhaltsstoffe keine untere und ungefährliche Grenze gibt. Sie sind in jedem Fall giftig.

    Krebsgefahr durch Zigaretten

    Mehr als 90 Inhaltsstoffe aus dem Tabakrauch wurden als höchstwahrscheinlich krebserregend eingestuft. Sie verändern das Erbgut (Genom), sodass die Zellen entarten können. Grundsätzlich ist der Körper in der Lage, Schäden bis zu einem gewissen Maß selbst zu beheben, allerdings ist bei Rauchern die Belastung mit giftigen Substanzen besonders hoch.

    Beim Raucher sind es vor allem die N-Nitrosamine, aromatische Amine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die Krebs auslösen können. Zu den Krebserkrankungen, die unstrittig durch Tabakrauch ausgelöst werden können, gehören Brust- und Gebärmutterhalskrebs, Krebserkrankungen der Atemorgane, aber auch des Kehlkopfes. Ebenfalls möglich ist Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Karzinome der Nieren und der Blase.

    Das ist Rauchern bewusst, dennoch beginnen jedes Jahr wieder Menschen mit dem Rauchen und viele schaffen trotz ernster Bemühungen den Ausstieg nicht. Der Grund ist der sanfte Einstieg in die Abhängigkeit.

    Durch das Rauchen wird die Produktion des Schleims in der Lunge deutlich verstärkt. Die Flimmerhärchen, die eigentlich für den Abtransport schädlicher Substanzen sorgen, werden hingegen geschädigt und schließlich zerstört. Auch die Lungenbläschen verändern sich.

    Mit dem Wegfall des Nikotins setzt die Regeneration ein, falls die Schäden noch nicht zu ausgeprägt sind. Eine der schweren Folgeschäden des Nikotins ist die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD).

    In den Industrieländern sind bis zu 90% der COPD Patienten Raucher, weshalb in diesem Zusammenhang auch von der Raucherlunge die Rede ist. Der Patient leidet unter chronischem Husten, Atemnot und Auswurf. Die Bronchien verengen sich im Verlauf der Erkrankung, die häufig mit einer chronischen Bronchitis beginnt. Eine fortgeschrittenen COPD ist nicht heilbar.

    Wirkung auf die Haut

    Nikotin verändert das Hautbild nachteilig. Das ist vor allem im Gesicht zu sehen. Der Grund ist, dass Nikotin einen negativen Einfluss auf die Enzyme in der Haut nimmt. Kollagene werden abgebaut und damit verliert die Haut ihre Elastizität.

    Gleichzeitig lässt die natürliche Fähigkeit zur Regeneration der Haut nach. Sogenannte Altersfasern werden früher gebildet (Elastose), was sogar in direkten Bezug mit dem Zigarettenkonsum gesetzt werden kann.

    So ist die Haut bei 20 Zigaretten täglich um 10 Jahre älter. Raucher, die 30 Zigaretten pro Tag rauchen, weisen ein um 14 Jahre älteres Hautbild auf. Aber auch die allgemeine Sauerstoffversorgung leidet durch die Verengung der Gefäße. Rückstände des Tabakrauchs können sich der Haut ablagern, die Haut kann an den Schläfen und der Stirn einen gelblichen Schimmer aufweisen.

    auswirkung des rauchens auf die haut

    Darüber hinaus nimmt die Feuchtigkeitsbindung der Oberhaut ab. Aber auch die Abwehrfähigkeit der Haut wird beeinträchtigt. Es kommt zu einer verstärkten Bildung von freien Radikalen, die die Entstehung von Warzen und die Entstehung von Hautkrebs begünstigen.

    Die Haut bekommt in der Folge eine ungesunde Farbe und neigt verstärkt zur Faltenbildung. Da die Durchblutung der Haut gestört ist, beschleunigt sich die allgemeine Hautalterung.

    Wirkung auf das Herzkreislaufsystem

    Nikotin verengt die Gefäße. Das Herz schlägt schneller und der Sauerstoffbedarf steigt. Dabei ist die Sauerstoffversorgung durch den Konsum von Zigaretten aber gleichzeitig reduziert.

    Damit wird Nikotin zu einem gefährlichen Auslöser für Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. Zu den möglichen Folgen gehören:

    • Blutgerinnsel,
    • Thrombosen,
    • Schlaganfall und
    • Herzinfarkt

    Die Einflüsse des Rauchens wirken vielfältig auf das Herzkreislaufsystem. So wird das Blut zähflüssiger, der Fibrinogenspiegel erhöht sich und das HDL, das auch als gutes Cholesterin bezeichnet wird, nimmt ab. Gleichzeitig steigt der LDL-Spiegel, auch schlechtes Cholesterin genannt, und führt so zu einem hohem Cholesterinspiegel. Rauchen schädigt zudem die Muskulatur der Herzwand.

    Der Abbau von Nikotin

    Die Wirkung von Nikotin hält nicht lange an. Über die Blutbahn gelangt es in die Leber. Dort wird es von Enzymen zerlegt. Am Abbau von Giftstoffen ist vor allem das Cytochrom 450 beteiligt. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das in verschiedenen Formen im Organismus vorhanden ist, die ihrerseits unterschiedlich aktiv sind.

    Der Abbau findet aber zum Teil auch in den Nieren und in der Lunge statt. Die Vermutung, dass Nikotin im Körper abgelagert wird und so weitere Schäden verursacht, ist nicht zutreffend. Die Phase bis zum vollständigen Abbau von Nikotin ist jedoch bei jedem Menschen anders.


    Strukturformel von Nikotin Strukturformel von Nikotin

    Das liegt auch an der Gewöhnung. Ein Nichtraucher, der passiv raucht, braucht bis zu drei Stunden, um Nikotin abzubauen. Bei einem Raucher beträgt diese Zeit höchstens 60 Minuten. Der Abbau kann aber auch schon in der Hälfte der Zeit abgeschlossen sein.

    Beim Abbau wird Nikotin zum Abbauprodukt Cotinin. Diese Substanz braucht bis zu 30 Stunden, bis sie vollständig aus dem Körper entfernt ist. In dieser Zeit ist sie auch nachweisbar. Das zeigen Proben aus Speichel, Urin oder Blut.

    Nikotin wird nicht bei jedem Menschen gleich schnell abgebaut. Das ist von vielen Faktoren abhängig, wie der allgemeinen Gesundheit, aber auch von der Aktivität des Enzyms Cytochrom P450.

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    Die Ursache könnte genetisch bedingt sein. Daraus resultiert die Theorie, dass manche Menschen schneller zu starken Konsumenten werden als andere. Ein schnellerer Abbau kann auch der Grund dafür sein, dass sich schneller Entzugserscheinungen einstellen und die Entwöhnung schwerer fällt. Das sind allerdings nur Erklärungsansätze, die auch nicht den vollständigen Verlauf abdecken.


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    Quellen:

    1. Wirkungsweise des Nikotins. Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). URL: dkfz.de
    2. Cytochrom-P450-Isoenzyme – Teil 1: Substrate, Induktoren und Inhibitoren.URL: unimedizin-mainz.de
    3. Nikotin - Pharmakologische Wirkung und Entstehung der Abhängigkeit. Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). URL: dkfz.de
    4. Pharmakologie und Pharmakokinetik von Nikotin. Erschienen im Deutsche-Ärzte-Verlag, 2001. URL: awl.ch

    Veröffentlicht am: 15.12.2015