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    Der Zusammenhang zwischen Insulin und Diabetes (Zuckerkrankheit)

    Weltweit sind etwa 400 Millionen Menschen an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankt, in der Schweiz sind es schätzungsweise 600.000, die teilweise mit der Gewissheit der Diagnose leben müssen, teilweise jedoch auch unerkannt an der Krankheit leiden.

    In vielen Fällen ist die Krankheit erblich bedingt, oftmals begünstigen aber auch unvorteilhafte Lebensstile die Entwicklung der Krankheit. Wird Diabetes im Frühstadium erkannt, können Betroffene durch Änderung ihrer Lebensweise die Krankheit über Jahre im Griff halten.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Funktion und Aufgaben von Insulin
    2. Aufbau und Bildung von Insulin
    3. Wie wirkt Insulin im menschlichen Körper?
    4. Was ist Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)?

    Funktion und Aufgaben von Insulin

    Insulin ist ein Proteohormon, das für den Zuckerstoffwechsel des menschlichen Körpers wichtig ist und in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Über die Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate werden im Verdauungssystem zu Einfachzuckern wie Traubenzucker gespalten. Über den Darm gehen diese ins Blut über.

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    Nun schüttet der Körper verstärkt Insulin aus, das den Zucker über die Blutbahnen in die Zellen (insbesondere Muskeln, Leber, Nieren) befördern soll, wo der Traubenzucker zur Energiegewinnung benötigt wird. Hierfür dockt das Hormon an den Insulinrezeptoren der Zellwände an und fungiert wie ein Schlüssel, der die Zellen für Zuckermoleküle aufschließt.

    Insulin übernimmt weitere, untergeordnetere Aufgaben im Körper. Das Hormon beeinflusst beispielsweise das Appetitempfinden und verhindert den Abbau von Fettgewebe (Lipolyse). Liegt ein erheblicher Insulinmangel im Körper vor, kann es zu hohen Tryglyzeridwerten im Blut und Stoffwechselschwierigkeiten (Ketoazidose) kommen.

    Bei Diabetikern ist der Insulinstoffwechsel gestört. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Zellen von Betroffenen sprechen dann immer schlechter auf Insulin an (Insulinresistenz), der Zucker staut sich in den Blutgefäßen und kommt nicht in die Zellen, wo er benötigt wird oder das Insulin wird erst gar nicht mehr oder nur noch in zu geringer Menge in der Bauchspeicheldrüse gebildet.

    Aufbau und Bildung von Insulin

    Das Proteohormon Insulin besteht aus zwei Aminosäureketten. Die A-Kette besteht aus 21 verschiedenen Aminosäuren, die B-Kette sogar aus 30 verschiedenen. Beide Aminosäureketten sind über zwei sogenannte Disulfidbrücken verbunden. In der A-Kette gibt es darüber hinaus noch eine weitere Disulfidbrücke.

    Insulin wird in den Beta-Zellen der Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet. Dabei teilt sich Proinsulin in C-Peptid und ein Insulin-Molekül auf, die im gleichen Verhältnis ausgeschüttet werden. Der Gegenspieler zum Insulin ist das Hormon Glukagon, das in den Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.

    insulin struktur

    Wie wirkt Insulin im menschlichen Körper?

    Insulin senkt den Blutzucker, Glukagon hingegen fördert die Bildung und Freisetzung der Zuckerreserven im Blut. Bei Diabetes-Patienten ist der Mechanismus von Insulin als Blutzuckersenker gestört.

    Der Körper bildet zu wenig Insulin oder das vorhandene Insulin kann nicht richtig wirken, sodass der Blutzuckerspiegel zu hoch liegt.

    Wirkungsweise Insulin

    Was ist Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)?

    Diabetes mellitus bezeichnet eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen, die im Volksmund auch unter dem Namen Zuckerkrankheit bekannt sind. Betroffene Patienten weisen einen erhöhten Blutzuckerspiegel auf, der auf einen Insulinmangel oder eine abgeschwächte Wirksamkeit des Insulins zurückzuführen ist.

    Zuckerkranke scheiden ihren Blutzucker über den Harn aus, weswegen ihr Urin süßlich schmeckt. Am häufigsten sind die Ausprägungen Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes der Krankheit verbreitet, es gibt jedoch auch viele weitere Formen der Krankheit, die seltener auftreten. Die Krankheit wurde im 17. Jahrhundert entdeckt.

    Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes in tabellarischer Übersicht
    Diabetes Typ 1 Diabetes Typ 2
    umgangsspr. jugendlicher Diabetes Altersdiabetes
    Klassifikation nach ICD-10 E10: Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus E11: Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus
    Verbreitung 10% der Diabetiker 90% der Diabetiker
    Körpergröße Normal, schlank, untergewichtig Übergewichtig
    Eintritt Kinder- und Jugendalter Meist im Erwachsenenalter, seltener im Kinderalter
    Beginn Plötzlich Heimtückisch
    Ursache Autoimmunerkrankung: Beta-Zellen werden im Pankreas zerstört Familiäre Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel
    Insulinausschüttung fehlend Insulin wird hergestellt, wirkt aber im Körper nicht
    Behandlung Konventionelle Insulintherapie, kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion Bewusste Ernährung, eine gesunde Lebensweise, orale Antidiabetika, konventionelle Insulintherapie

    Typ 1 Diabetes

    Beim Typ 1 Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Abwehrkräfte des Körpers richten sich dabei gegen die in der Bauchspeicheldrüse liegenden Zellen, die für die Bildung von Insulin verantwortlich sind, und zerstören diese. Nach und nach nimmt die Zahl der Insulin produzierenden Zellen ab, was zunächst von Patienten häufig unbemerkt bleibt. Erst wenn ein Großteil der Zellen zerstört ist (ab etwa 80 Prozent Verlust der Zellen) oder wenn sich Betroffene in Phasen mit erhöhtem Insulinbedarf (Schwangerschaft, Krankheit) befinden, wird der Insulinmangel anhand nicht selten starker Symptome registriert.

    Typ-1-Diabetiker besitzen wenig bis gar kein Insulin, sie müssen sich das Blutzucker senkende Hormon daher täglich mit einem Pen oder einer Insulinpumpe mehrmals spritzen. Die Behandlung Betroffener erfolgt in den meisten Fällen über eine intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT). Bei dieser Therapie deckt ein lang wirkendes Insulin den Grundbedarf des Hormons und die Erkrankten spritzen sich zu den Mahlzeiten zusätzlich schnelles und kurz wirkendes Insulin.

    Typ 2 Diabetes

    Im Gegensatz zum Typ 1 Diabetes sprechen beim Typ 2 Diabetes die Zellen schlechter auf Insulin an, das heißt, dass zwar zunächst noch Insulin gebildet wird, dieses jedoch in nicht ausreichender Menge in die Zellen befördert wird. Dadurch lagert sich der Zucker nach und nach im Blut ab, wodurch der Blutzuckerspiegel ansteigt.

    Wird Typ 2 Diabetes frühzeitig erkannt, stehen die Chancen auf eine positive Langzeitentwicklung der Krankheit gut. Betroffene können durch Änderung ihres Lebensstils viel bewirken. Insbesondere viel Bewegung an der frischen Luft, kein Übergewicht sowie eine ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig raffiniertem Zucker beeinflussen den Krankheitsverlauf positiv und nachhaltig.

    Je nach Einzelfall können vom Arzt zusätzlich Blutzucker senkende Tabletten verschrieben werden. Leider kann es trotz einer geänderten Lebensweise vorkommen, dass die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse irgendwann nachlässt und eine maßgeschneiderte Therapie durch Zuführung von Insulin in Form von Spritzen notwendig wird. Aber auch wenn eine Therapie unumgänglich ist, bilden ausreichende Bewegung und ein geänderter Lebensstil das Fundament für eine aussichtsreiche Behandlung.

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    Die Diagnose Diabetes ist für jeden Betroffenen sicherlich ein Schock. Erfolgt die Erkennung im Frühstadium der Krankheit, kann der Patient sie durch eine geänderte Lebensweise häufig über Jahre im Zaum halten. Wer weiß, dass es in seiner Familie bereits den einen oder anderen Krankheitsfall in der Vergangenheit gegeben hat, sollte ein großes Augenmerk auf präventive Maßnahmen legen und von Zeit zu Zeit zur Früherkennung gehen.


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    Quellen:

    1. Insulin. aktualisiert am 25.09.2015. URL: diabetes-ratgeber.net
    2. Insulin: Türöffner im Blut. von Nicole Simon. URL: stern.de
    3. Was macht Insulin?. Frag den Professor Productions GmbH. URL: diabetes-deutschland.de

    Veröffentlicht am 24.11.2015