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Verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung von Akne

Akne zählt zu einer der häufigsten Hautkrankheiten. Obwohl die dermatologische Erkrankung meist während der Pubertät auftritt, leidet in etwa jeder 5. Erwachsene an schmerzhaften Pickeln, Pusteln und Papeln. Leichte Akne kann im Regelfall mit diversen Reinigungs- und Pflegeprodukten in den Griff bekommen werden. Etwa 30 Prozent der Akneerkrankungen erfordern jedoch eine medikamentöse Therapie.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Antibiotika zur effektiven Therapie von Akne
  2. Aknebehandlung mit der Antibabypille
  3. Reine Haut dank Retinoide

Antibiotika zur effektiven Therapie von Akne

Akne wird von Bakterienstämme des Propionibacterium acnes (P. acnes) ausgelöst. Dieses Bakterium lebt im Hauttalg des Haarfollikels und ist somit Teil der Hautflora. Die Bakterien lösen nicht zwangsläufig Akne aus. Aufgrund der vorherrschenden anaeroben (sauerstoffarmen) Bedingungen kann sich P. acnes in Komedonen (Mitessern) vermehren. Vor allem Sekret der Schweiß- und Talgdrüsen tragen zu der Ausbreitung des Bakteriums bei.

Leiden Sie an Akne, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Zur Akne Behandlung werden häufig Antibiotika aus der Reihe der Tetracycline angewandt. Diese wirken nicht bakterizid (Bakterien abtötend) sondern bakteriostatisch (vermehrungshemmend). Substanzen dieser Wirkstoffklasse greifen in den Eiweißstoffwechsel der Bakterien ein und verhindern, dass sich diese weiter vermehren. Durch diesen Vorgang wird das Bakterienvorkommen reduziert und die Haut kann sich regenerieren ohne dass sie erneut von den Bakterien befallen wird.

Wie Antibiotika wirken

Folgende Antibiotika zur Behandlung von Akne werden der Gruppe der Tetracycline zugeordnet:

Je nach Schweregrad der dermatologischen Erkrankung wird das jeweilige Antibiotikum für mehrere Wochen verschrieben. In manchen Fällen ist die Behandlung über einen längeren Zeitraum notwendig. Währenddessen muss sich der Betroffene regelmäßigen Untersuchungen unterziehen, um sicher zu gehen, dass keine Neben- oder Wechselwirkungen sowie Folgeschäden auftreten können.

Um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten, sollten den Dosierungs- und Anwendungsanweisungen des Arztes unbedingt Folge geleistet werden. Durch eine gesunde, fettarme Ernährung, ausreichend Schlaf und der Verwendung von sanften Gesichtsreinigungs- und Pflegeprodukten kann die Haut bei ihrer Regeneration unterstützt werden.

Manche Betroffene berichten, dass die Akne nach dem Absetzten der Medikamente wieder auftrat. Antibiotika können aber selbst bei keiner vollständig anhaltenden Ausheilung der Krankheit für eine Stabilisierung sorgen, woraufhin die Hautprobleme womöglich gut mit lokal anwendbaren Gesichtspflegeprodukten in den Griff bekommen werden können.

Eine Therapie mit Antibiotika wird nur bei entzündlicher Akne empfohlen. Die Wirkung der oral eingenommenen Präparate ist stärker als jene der lokal auf der Haut aufgetragenen. Die Anwendung ist erst nach sorgfältiger Abwägung der Nutzen empfehlenswert, da die Arzneimittel zum Teil starke Nebenwirkungen aufweisen und eine Antibiotikaresistenz auslösen können.

Lincosamid-Antibiotika gegen Akne

Antibiotika aus der Reihe der Lincosamide werden zur Behandlung von Infektionskrankheiten, die von Bakterien, die keinen Sauerstoff zum überleben benötigen (Anaerobier), angewandt. Die Wirkstoffe Clindamycin under Lincomycin werden lokal auf der Haut und auf Schleimhäuten gegen Akne oder vaginalen Infektionen, wie z.B. bakterielle Vaginose, eingesetzt.

Linconsamide töten die Bakterien nicht ab, sondern hindern sie lediglich dabei, sich weiter zu vermehren. Besonders gut wirken Linconsamide gegen Streptokokken und Staphylokokken. Akne-auslösende Bakterien sterben nach und nach ab und die Haut kann wieder normal abheilen.

Antibiotika dieser Gruppe werden auch bei Betroffenen angewandt, die aufgrund einer Unverträglichkeit oder Resistenz nicht mit Penicillin oder Makrolide behandelt werden können. Hierbei werden die Wirkstoffe dem Patienten als Tablette oder Infusion verabreicht.

Aknebehandlung mit der Antibabypille

Frauen, die unter Akne vulgaris leiden, können die Hauterkrankung hormonell mit der Einnahme einer kombinierten Antibabypille behandeln. Die Hormonkombination aus Östrogenen und Gestagenen erweist sich hierbei als besonders wirksam. Für Männer ist diese Art der Akne Behandlung nicht zugelassen.

Hormone haben einen bedeutenden Einfluss auf das Hautbild. Das Testosteronabbauprodukt Dihydrotestosteron (DHT) stimuliert die Talgdrüsen und begünstigt die Bildung von Hornzellen. Im Falle einer Überproduktion verhindern diese Hornzellen das Abfließen des überschüssigen Talgs. In Folge entstehen Mitesser und Pickel. Je mehr DHT produziert wird, desto mehr Talg wird eingelagert und das Hautbild verschlechtert sich.

Die Kombination aus Östrogenen und Gestagenen können die männlichen Sexualhormone regulieren und dadurch Einfluss auf eine mögliche hormonbedingte Talgüberproduktion nehmen. Östrogene bewirken eine Reduktion der im Blut zirkulierenden Androgene, wodurch das Wachstum und die Produktion der Talgdrüsen vermindert wird.

Antiandrogene Gestagene, beispielsweise Dienogest, Cyproteronacat oder Chlormadinonacetat, hemmen ebenfalls die DHT Produktion wodurch sich die Funktion der Talgdrüsen normalisiert. Schon nach kurzer Einnahme einer Östrogen-Gestagen Kombination kann eine Verbesserung des Hautbildes festgestellt werden.

Diane 35 Packung

Diane 35 (Dianette) ist die bekannteste Antibabypille, die vor allem bei mittelschwerer bis schwerer Akne aufgrund einer Androgenempfindlichkeit verschrieben wird. Mittlerweile empfiehlt der Hersteller jedoch, Diane 35 erst dann anzuwenden, wenn sowohl eine topische Therapie mit Cremes oder Salben als auch eine Antibiotikabehandlung erfolglos waren. Ein Arzt, welcher über die verschiedenen, geeigneten Antibabypillen informiert, sollte konsultiert werden, wenn die Betroffene eine hormonelle Behandlung von Akne andenkt.

Reine Haut dank Retinoide

Retinoide sind dem Vitamin A (Retinol) ähnlich und können sowohl systemisch oder topisch (lokal) bei Hautkrankheiten angewandt werden. Zur Behandlung von Akne hat sich der Wirkstoff Isotretinoin als besonders wirkungsvoll erwiesen. Zur äußerlichen Anwendung stehen dem Betroffenen Salben mit 0,05% des Inhaltsstoffs zur Verfügung. In Form von Kapseln wird die Substanz zur systematischen Therapie angeboten.

Die Wirkung von Isotretinoin beruht auf der Hemmung er Talgüberproduktion. Die Substanz reduziert die Produktion von Keratin und verdünnt die oberste Schicht der Epidermis (Hornschicht). Hornhautablagerungen in Follikelkanälen können aufgrund dieses Vorgangs vermindert werden.

Die Vermehrung des Bakteriums P. acnes beruht auf der Talgüberproduktion der Haut. Isotretinoin hemmt die Talgproduktion erheblich, wodurch sich die Lebensbedingungen für P. acnes verschlechtern und eine Ausbreitung verhindert wird. Der Wirkstoff soll außerdem die Androgenproduktion reduzieren. Die genauen Mechanismen von Isotretinoin zur Behandlung sind noch nicht vollständig geklärt.

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Die Einnahme von Isotretinoin geht häufig mit Nebenwirkungen wie trockene Lippen, Haut und Haare einher. Bei der Therapie mit dem Medikament gilt besonders zu beachten, dass es bei schwangeren Frauen zu schweren Fehlbildungen führen kann. Während der Therapie muss die Betroffene unbedingt sicher stellen, dass sie nicht schwanger wird. Auch von einer Blutspende unmittelbar nach Beendigung der Behandlung wird abgeraten, da das gespendete Blut lebensbedrohliche Auswirkungen auf den Fötus einer Spendenempfängerin haben kann.

Erfahren Sie mehr über Akne:

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Veröffentlicht am: 06.05.2016