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Durch Anthropoiden (Liedertierchen) und Pilzen übertragene Infektionen

Neben Viren und Bakterien können Geschlechtskrankheiten (STIs, sexuell übertragbare Krankheiten) von Mikroorganismen wie Pilzen oder Arthropoden (Liedertierchen, Parasiten) übertragen werden. Eine Ansteckung erfolgt zumeist über intensiven Körperkontakt, der während des Geschlechtsverkehrs besonders gegeben ist.


Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick: Was sind durch Arthropoden und Pilzen übertragene Infektionen?
  2. Krätze (Scabies, Acarodermatitis)
  3. Scham- oder Filzläuse
  4. Trichonomasis
  5. Giardiasis (Lambliasis)
  6. Urogenitale Mykose

Überblick: Was sind durch Arthropoden und Pilzen übertragene Infektionen?

Voraussetzung für eine Infektion, die von Ur- oder Liedertierchen hervorgerufen wird, ist ausreichend lange andauernder Körperkontakt. Dieser ist vor allem beim Geschlechtsverkehr gegeben, jedoch gilt zu beachten, dass einige der untenstehenden Erkrankungen auch ohne direkten sexuellen Kontakt übertragen werden können.

Von Arthropoden ausgelöst werden:

  • Krätze
  • Scharm- und Filzläuse

Erkrankungen, die von Urtierchen (Protozoen) verursacht werden sind:

  • Giardiasis (Lambliasis)
  • Trichonomasis

Die Erreger folgender Erkrankungen sind Pilze:

  • Urogenitale Mykose (Candida albicans)

Die Behandlung von durch Parasiten ausgelösten Geschlechtskrankheiten erfolgt Großteils mittels Insektiziden. Diese wirken auf die Schadinsekten als Muskel- und Nervengift, sodass die Parasiten letztlich durch Erstickung oder aufgrund von Nervenschäden sterben.

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Manche Erkrankungen (z.B. Giardiasis, Trichonomasis) können auch mittels bestimmter Antibiotika behandelt werden, obwohl deren Erreger nicht als Bakterien gelten. Antimymotika (Anti-Pilz-Mittel) sind bei durch Pilzen ausgelöste STIs die effektivste Therapiemethode.

Krätze (Scabies, Acarodermatitis)

Die Krätze ist eine parasitäre Hauterkrankung, die durch die Krätzemilbe Sarcoptes scabiei hervorgerufen wird. Die Erkrankung zeichnet sich durch heftigen Juckreiz, Knötchen und entzündlichen Hautveränderungen aus. Die Krätze breitet sich vor allem dort aus, wo Menschen auf engen Raum zusammenleben z.B. in Pflegeheimen, Kindergärten, Schulen. Schlechte Hygieneverhältnisse begünstigen eine Ausbreitung zusätzlich.

Wie wird die Krätze übertragen?

Die weiblichen Milben bohren sich in kleinen Gängen durch die oberen Hautschichten und legen dort ihre Eier ab. Nach etwa zwei bis drei Tagen schlüpfen die Larven. Zwei bis drei Wochen später haben sich die Larven zu geschlechtsreifen Milben entwickeln, die sich weiter vermehren. Bis zum Auftreten der ersten Symptome beträgt die Inkubationszeit zwischen drei und sechs Wochen.

Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch. Damit eine Übertragung stattfinden kann, muss der Kontakt jedoch ausreichend lang andauern. Durch kurze Berührungen, wie z.B. Händeschütteln, wird die Milbe im Normalfall nicht übertragen. Häufig erfolgt eine Ansteckung beim Geschlechtsverkehr, weshalb die Erkrankung unter anderem zu den Geschlechtskrankheiten gezählt wird.

Eine Übertragung der Milben durch Gegenstände (Decken, Kleidung) ist möglich, jedoch eher selten, da der Parasit ohne den Menschen nur für kurze Zeit überlegen können. Entscheidend hierbei ist die Anzahl der Milben, die sich auf dem sogenannten Wirt befinden.

Symptome der Krätze

Nach der Inkubationszeit machen sich die Krätzemilben durch folgende Symptome bemerkbar:

  • ausgeprägter Juckreiz
  • stecknadelgroße Knötchen
  • Hautrötungen
  • Ausschlag

Zur Therapie eignen sich Anti-Milben-Mittel in Form einer Creme, wie z.B. der Wirkstoff Permethrin.

Scham- oder Filzläuse

Filzläuse können neben den sexuellen Kontakt durch Kleidungsstücke, Handtücher und Bettwäsche übertragen werden. Die Läuse können außerhalb des menschlichen Körpers bis zu 24 Stunden überleben, ihre Eier sogar noch länger.

Nach der Übertragung nisten sich die Parasiten vor allem in der Schambehaarung ein, selten jedoch auch in Achsel- und Barthaaren, Wimpern oder Augenbrauen. Da die Filzlaus (Phthirus pubis) und die Kopflaus (Pediculus humanus capitis) verschiedenen Gattungen angehören und verschiedene Lebensräume bevorzugen, ist ein Befall des Kopfhaars durch die Filzlaus nicht zu befürchten.

Schamläuse ernähren sich vom Blut des Menschen. Der Parasit kann bis zu drei Wochen am Körper überleben. Während dieser Zeit legt die Filzlaus bis zu drei Eier pro Tag und verklebt diese mit einem Sekret am Haaransatz des Schamhaars, wodurch das typische Erscheinungsbild auf der Haut und den Haaren des Betroffenen entsteht.

Zu den Symptomen eines Filzlausbefalls zählen:

  • kleine blaue Flecken
  • Hautveränderungen
  • Rötungen
  • starker Juckreiz

Die medikamentöse Behandlung erfolgt mittels Wirkstoffen der Gruppe der Insektizide wie z.B. Pyrethrum oder Lindan. Die Substanzen werden in Form von Shampoos, Cremes, Sprays oder Lösungen auf die befallenen Hautstellen aufgetragen. Die Insektizide greifen das Nervensystem der Läuse an bzw. verschließen deren Atemlöcher, wodurch die Parasiten getötet werden. Zusätzlich können die Läuse durch das Kämmen des betroffenen Haars mit einem speziellen Kamm entfernt werden.

Trichonomasis

Trichonomasis wird durch das Geiseltierchen Trichomonas vaginalis ausgelöst, das eine Entzündung der Schleimhäute der Geschlechtsorgane und Harnwege hervorruft. Eine Infektion erfolgt durch direkten Schleimhautkontakt beim Geschlechtsverkehr. Mit weltweit etwa 170 Millionen Neuinfektionen pro Jahr zählt die Erkrankung zu den am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheit.

Die ersten Symptome treten etwa vier bis 28 Tage nach der Ansteckung auf, jedoch entwickelt nur jeder zweite Betroffene die typischen Beschwerden. Das Krankheitsbild äußert sich durch:

  • Juckreiz im Genitalbereich
  • Schmerzen
  • dünnflüssigen, übelriechenden Ausfluss

Nach erfolgter Diagnose, kann Trichonomasis problemlos mit Antibiotika behandelt werden. Die Wirkstoffe Metronidazol und Tinidazol eignen sich hierfür besonders.

Giardiasis (Lambliasis)

Giardiasis wird von dem Einzeller giardia duodenalis verursacht. Dieser befällt den Darm des Menschen und löst starken Durchfall aus. Der Erreger befällt neben dem Menschen aus manche Tiere, beispielsweise Hunde, Katzen und Rinder, weshalb die Infektionskrankheiten ebenfalls zu den Zoonosen zählt. Besonders weit verbreitet ist der Erreger in warmen Ländern wie z.B. Indien, Türkei, Ägypten und Spanien, wobei 2/3 der in Deutschland diagnostizierten Giardia-Infektionen mit großer Wahrscheinlichkeit in Deutschland erworben wurden.

Die Ansteckung mit dem Prozoten erfolgt fäkal-oral. Der Betroffene scheidet den Erreger beim Stuhlgang aus, woraufhin giardia duodenalis auf unterschiedlichem Wege von anderen oral aufgenommen wird. Am häufigsten erfolgt eine Übertragung aufgrund von verunreinigtem Trinkwasser, Lebensmittel und mangelnde Hygiene (schmutzige Hände). Durch sexuelle Praktiken kann der Erreger ebenfalls auf den Geschlechtspartner übergehen.

Die Erkrankung äußert sich durch:

  • Durchfall
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchkrämpfe

Es gilt zu beachten, dass nicht jeder Betroffene an den typischen Beschwerden leidet.

Behandelt wird Giardiasis mit Antibiotika aus der Reihe der Nitroimidazole, die besonders wirksam gegen parasitäre Mikroorganismen sind. Zu diesen Arzneimitteln zählen die Substanzen Metronidazol, Tinidazol und Ornidazol.

Urogenitale Mykose (Candida albicans)

Candida albicans ist ein Hefepilz, der bei vielen Menschen in der nomalen Flora der Schleimhaut vorhanden ist. Verbreitet sich der Pilz nicht übermäßig stark, verursacht er keine Probleme und stellt keine gesundheitliche Gefahr da. Eine Ausbreitung wird durch ein geschwächtes Immunsystem, z.B. aufgrund von Diabetes mellitus, nach Einnahme von Antibiotika oder während der Schwangerschaft, begünstigt und es kann zu einer Candida-Infektion und in Folge zu urogenitaller Mykose kommen.

Die Pilzerkrankung verursacht bei Frauen eine Entzündung der Vaginalschleimhaut und der Vulva, die mit Symptomen wie Rötungen, Schwellungen, Juckreiz, Schmerzen beim Urinieren und Geschlechtsverkehr sowie weißlich, bröckligem Ausfluss einhergeht. Es wird geschätzt, dass mehr als 75% der Frauen mindestens ein Mal in ihrem Leben an einer Scheidenpilz-Infektion leiden.

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Behandelt wird urogenitale Mykose mit Wirkstoffen aus der Reihe der Anti-Mykotika (Anti-Pilz Mittel). Miconazol, Flucanzol und Fenticanzol sind häufig eingesetzte Substanzen zur Therapie von Vaginalpilz. Die Wirkstoffe hemmen die Ausbreitung und töten den Pilz in weiterer Folge ab. Verabreicht werden die Anti-Mykotika mittels Zäpfchen, Tabletten oder Cremen. Die Anwendung erfolgt hierbei lokal.

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Veröffentlicht am: 20.06.2016