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Was tun beim akuten Asthmaanfall? Erkennen und reagieren

Weltweit steigt die Anzahl von Menschen, die an Asthma bronchiale erkranken. Mithilfe einer fachkundigen, ärztlichen Behandlung ist es möglich, die Atemwegserkrankung medikamentös gut einzustellen. Dennoch kommt es vor, dass Betroffene von einem Asthmaanfall überrascht werden. Das Wissen um das richtige Verhalten während eines Anfalls ist somit unabdinglich.


Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Typische Symptome eines Asthma Anfalls
  3. Was sollte während eines Asthma-Anfalls getan werden?
  4. Welche Medikamente können angewendet werden?
  5. Wie kann ein Asthmaanfall vorgebeugt werden?

Überblick

Ein asthmatischer Anfall ist gekennzeichnet von akuter Atemnot, wobei das Ausatmen schwerfällt. Patienten verspüren zudem oft ein starkes Engegefühl im Brustbereich. Im Anfangsstadium des Asthmaanfalls kommt es zu Husten und Kurzatmigkeit. Oft verschlimmern sich die Beschwerden innerhalb weniger Minuten.

Leiden Sie an Asthma, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Wenn erwachsene Asthmapatienten das richtige Notfallmedikament bei sich haben und richtig reagieren, können sie schnell erste wichtige Schritte bei einem Asthmaanfall einleiten.

Außenstehende reagieren häufig erschrocken. Aus diesem Grund ist es wichtig, Freunde, Bekannte und Vertrauenspersonen in Schule oder Kindertagesstätte über wichtige Schritte im Notfall zu informieren.

Typische Symptome eines Asthmaanfalls

Eine akute Attacke ist an typischen Anzeichen erkennbar. Zuerst wird die Atmung des Betroffenen schneller und er beginnt zu husten. Es folgt Kurzatmigkeit, welche sich in Atemnot verwandelt. Hinzu kommen typische pfeifende oder rasselnde Geräusche. Betroffenen fällt vor allem das Ausatmen sehr schwer.

Asthmatiker sind in diesen Situationen häufig ängstlich und vermeiden bewusst jegliche körperliche Belastung. Das Laufen oder Sprechen fällt dem Patienten schwer. Körperliche Anzeichen sind zudem eine eingezogene Muskulatur unter als auch zwischen den Rippen. Üblicherweise ist auch der Brustkorb überbläht.

Im Extremfall verweisen ein angehobener Brustkorb, bläulich gefärbte Lippen, ein deutlich beschleunigter Herzschlag und große Angst seitens des Asthmatikers au den Ernst der Lage. Ein Arzt ist in diesem Fall unmittelbar zu konsultieren.

Steigern sich die Symptome des Asthmaanfalls weiter, ist von einem Notfall zu sprechen und schnellstmöglich ein Krankenhaus aufzusuchen. Als typische Anzeichen seien hier stark gefüllte Blutgefäße im Halsbereich, blau gefärbte Finger oder Lippen als auch ein kaum beweglicher beziehungsweise extrem geblähter Brustkorb zu nennen.

Was sollte während eines Asthma-Anfalls getan werden?

Damit Betroffene in der Notsituation richtig handeln, ist es wichtig, den gesamten Ablauf im Voraus in Ruhe mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Grundsätzlich ist es ratsam, dessen Telefonnummer oder die der Notfallstation einer nahe gelegenen Klinik stets bei sich zu tragen.

Sobald es zum akuten Anfall kommt, ist das Notfallmedikament einzunehmen beziehungsweise zu inhalieren. Gleichzeitig eignen sich spezielle Atemtechniken, wie der sogenannte Kutscher- oder Reitsitz, Torwarthaltung oder die Lippenbremse, um die Atemnot zu reduzieren.

Als Kutschersitz wird jene Position bezeichnet, bei der sich der Betroffene mit den Armen auf den Beinen abstützt. Dadurch tragen die Arme das Gewicht des Schultergürtels und der Brustkorb wird gedehnt. Ein tieferes Einatmen ist nun möglich. Die Torwarthaltung hat einen ähnlichen Effenkt.

Bei der Lippenbremse werden die Lippen leicht aufeinander gelegt und währenddessen ausgeatmet. Durch den erhöhten Widerstand sorgt der Luftrückstau bei der Ausatmung für eine erhöhung des Luftdrucks in den Bronchien und verhindert einen Kollaps der Atemwege. Zusätzlich begünstigt diese Atemtechnik einen vermehrten Abtransport des Schleims.

Je nach Schweregrad des Asthmas verordnet der behandelnde Arzt beispielsweise auch Kortisontabletten, die entsprechend dem individuellen Notfallplan (Selbstbehandlungsplan) zusätzlich eingenommen werden können.

Sollten sich die Beschwerden auf diese Weise von allein legen, ist lediglich der Arzt über den Vorfall zu informieren. Die Arzneimittel zur Dauermedikation werden wie gewohnt weiter eingenommen. Der Betroffene kann seinen Aktivitäten nachgehen.

Wenn sich die Akutsituation nicht bessert, ist in jedem Fall ein Notarzt zu rufen beziehungsweise umgehend eine Klinik aufzusuchen. Bei Kindern unter 12 Jahren ist, ohne Ausnahme sofort ein Notarzt zu holen.

Asthmatiker sollten entsprechend stets darauf achten, dass sie genügend Medikamente bei sicht tragen. Zudem sollte deren Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen sein.

Welche Medikamente können angewendet werden?

Im Gegensatz zu Dauermedikamenten (Controller) eignen sich Notfallmedikamente (Reliever) zur schnellen Linderung von asthmatischen Beschwerden. Sie unterstützen Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Asthmaanfall.

Notfallmedikamente gehören zu den sogenannten Beta-2-Agonisten (Beta-2-Sympathomimetika) und sind adrenalinartigen Substanzen sehr ähnlich. Nach der Einnahme entspannen sie verkrampfte Bronchialmuskeln sehr zeitnah. Auf diese Weise erweitern sich die verengten, kleinen bis mittelgroßen Luftäste in den Bronchien wieder und eventueller Bronchialschleim wird schneller abtransportiert.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Bedarfsmedikamenten: kurz- und langsamwirksame:

  • Kurzwirksame Wirkstoffe werden in Form eines Sprays angewendet. Hierzu zählen Salbutamol, Terbutalin und Fenoterol. Die Wirkung tritt nach drei bis zehn Minuten ein und hält zwischen drei und fünf Stunden an.
  • Langwirksame Notfallmedikamente entfalten ihre Wirkung ebenfalls innerhalb von drei bis zehn Minuten. Jedoch halten diese bis zu 12 Stunden lang an. Wirkstoffe wie Salmeterol oder Formoterol eignen sich dann, wenn die Asthma-Erkrankung fortgeschritten ist.

Als Tabletten (beispielsweise Bambuterol) oder in Form von Spray (Pulverinhalator oder Dosieraerosol) können sie zeitlich begrenzt eingesetzt werden.

Wie kann ein Asthmaanfall vorgebeugt werden?

Grundsätzlich treten akute Asthmaanfälle nicht plötzlich auf, sondern kündigen sich bei den meisten Personen im Voraus an. Asthmatiker können entsprechend Akutsituationen vorbeugen, indem sie lernen, erste mögliche Anzeichen richtig zu deuten und entsprechend zu handeln.

Asthmapatienten überprüfen regelmäßig ihre Lungenfunktion mithilfe eines mobilen Peak-Flow-Meters überprüfen. Dieses eignet sich nicht zur medikamentösen Einstellung, sondern vielmehr fungiert es als Frühwarnsystem.

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Sobald die täglich gemessenen Peak-flow-Werte über einige Tage hinweg konstant absinken oder schwanken, ohne sich auch bei einer Relievergabe (bronchial erweiterndes Medikament) zu normalisieren, kann ein baldiger Asthmaanfall bevorstehen.

Erkältungen, Schnupfen und Ähnliches erhöhen ebenso das Risiko einer baldigen Attacke. Des Weiteren können Schmerzen im Brustbereich, ein unruhiger Schlaf, nächtlicher Husten oder ein permanentes Engegefühl auf einen baldigen Anfall hinweisen. In diesen Fällen ist es empfehlenswert, einen Arzt zu konsultieren, um eventuell die laufende Therapie zu intensivieren.

Langfristige Prävention gegen Asthma Symptome

Potenzielle Asthmatiker können mit einem ausgewogenen und aktiven Lebensstil möglichen Beschwerden vorbeugen. Beispielsweise eignen sich Dauersportarten (Schwimmen, Walking, Fahrradfahren) in Kombination mit einer vitamin- und nährstoffhaltigen Ernährung dazu, das Krankheitsrisiko signifikant zu senken.

Auf das Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum ist zu verzichten. Zudem ist es empfehlenswert, bei einem Verdacht auf Allergien zeitnah einen Facharzt zu konsultieren, der gemeinsam mit dem Patienten mögliche Ursachen identifizieren kann. Durch die Vermeidung dieser Quellen lassen sich Allergien nachhaltig vermeiden und das Asthmarisiko wird wesentlich gesenkt.


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Veröffentlicht am: 14.04.2016