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Medikamentöse Behandlung von Asthma

Asthma bronchiale ist eine weitverbreitete chronische Erkrankung der Atemwege, die die Atemfunktion erheblich beeinträchtigt. Die Krankheit ist nicht vollständig heilbar, kann jedoch mit den richtigen Medikamenten gut kontrolliert werden.


Inhaltsverzeichnis

  1. Wie kann Asthma behandelt werden?
  2. Bedarfsmedikation bei Asthmaanfällen
  3. Langzeitmedikation als präventive Behandlung
  4. Rezeptpflichtige Asthma-Präparate im Vergleich
  5. Rezeptfreie Präparate zur Linderung von Asthmasymptomen

Wie kann Asthma behandelt werden?

Zunächst muss der Arzt das Asthma diagnostizieren. Zu den typischen Symptomen gehören Atemnot, Husten und Engegefühl in der Brust. Im Anschluss an die Diagnose wird ein Behandlungsplan erstellt. Dazu gehört eine Anpassung des Verhaltens, z.B. durch Rauchstopp, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung an frischer Luft. Außerdem sollte der Patient hilfreiche Atemtechniken und Körperhaltungen erlernen, die helfen können, einen Asthmaanfall abzuschwächen.

Leiden Sie unter Asthma bronchiale, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Für die medikamentöse Behandlung stehen verschiedene Mittel in diversen Darreichungsformen zur Verfügung. Grundsätzlich kann zwischen Bedarfsmedikation für akute Asthmaanfälle und Langzeitmedikation zur präventiven Behandlung unterschieden werden.

Bedarfsmedikation bei Asthmaanfällen

Zur Behandlung von akuten Asthmaanfällen werden sogenannte Reliever eingesetzt. Diese werden nur bei Bedarf eingesetzt und verschaffen dem Patienten schnelle Erleichterung bei starken Asthmasymptomen. Die Wirkstoffe werden zumeist in Form eines Inhalationssprays verabreicht. Medikamente dieser Art sind verschreibungspflichtig.

Vor Belastungssituationen, wie z.B. Sport, können Reliever vorbeugend angewandt werden. Benötigt der Betroffene mehrmals pro Woche die Bedarfsmedikation, sollte ein Arzt konsultiert werden und möglicherweise eine Dauermedikation angedacht werden.

Beta-2-Sympathomimetika (β2-Adrenozeptor-Agonisten)
Die in Relievern verwendeten Substanzen zählen zu den Beta-2-Sympathomimetika, die ihre Wirkung an den Beta-2-Rezeptoren des sympathischen Nervensystems entfalten. Gewebe, wie die glatte Muskulatur der Bronchen, das reich an Beta-2-Rezeptoren ist, wird dank der Sympathomimetika entspannt.

Sympathomimetika

Vorsicht ist geboten bei der Gleichzeitigen Einnahme von Beta-2-Mimetika und folgenden Substanzen, da es hierbei vermehrt zu Wechsel- und Nebenwirkungen kommen kann:

  • Beta-Blocker zur Behandlung von Herzleiden
  • ACE-Hemmer zur Senkung des Blutdrucks
  • Koffein
  • Grapefruitsaft

Der in Ventolin enthaltene Wirkstoff Salbutamol ist ein β2-Adrenozeptor-Agonist und ist aufgrund des raschen Wirkungseintritt als Notfallpräparat besonders geeignet. Die Wirkung setzt spätestens nach 5 Minuten ein und ist auf den Bereich der Lunge beschränkt, wodurch Nebenwirkungen reduziert werden.

Langzeitmedikation als präventive Behandlung

Präparate zur Langzeitmedikation, auch Controller genannt, müssen regelmäßig eingenommen werden. Ihr Ziel ist es, langfristige Beschwerden vorzubeugen und das Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden. Die Substanzen zur Langzeitbehandlung wirken zwar längerfristig, jedoch ist der Wirkungseintritt verzögert, weshalb sie sich nicht zur Behandlung von spontan auftretenden, akuten Asthmaanfällen eignen.

In den meisten Fällen werden Arzneien zur Dauermedikation in Form von Sprays dargereicht. Bei besonders schwerem Asthma, kann der Arzt auch Präparate in Tablettenform verschreiben.

Wirkstoffe zur dauerhaften Asthmabehandlung

Zur langfristigen Behandlung von Asthma bronchiale werden vorwiegend Medikamente aus der Wirkungsklasse der Kortikoide oder Beta-2-sympathomimenika verwendet. Die Substanzen werden zumeist in Form von Inhalationssprays oder Tabletten dargereicht und sind rezeptpflichtig.

Kortikosteroide (Kortikoide, Kortison)
Kortikoide sind Steroidhormone, die Prozessen des Immunsystems (immunologischen Prozessen) mitwirken. Wirkstoffe, die zu dieser Gruppe zählen, werden häufig zur Linderung von Entzündungsreaktionen verwendet. Die Atemwege schwellen weniger stark an und die Schleimbildung in den Bronchien wird eingedämmt.

In unterschiedlichem Ausmaß werden inhalative Kortikoide durch die Atemwege im Körper aufgenommen. In niedriger Dosierung sind Wirkstoffe dieser Art sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern gut verträglich. Um Nebenwirkungen wie z.B. Pilzinfektionen im Mund zu verhindern, sollte nach Inhalation der Mund ausgespült werden.

Beta-2-Sympathomimenika
Obwohl Arzneien dieser Gruppe vorwiegend zur Bedarfsmedikation eingesetzt werden, eignen sie sich in niedriger Dosierung ebenfalls zur langfristigen Anwendung. Durch die Beta-2-Mimetika werden die Bronchien über einen Zeitraum von 12 Stunden erweitert. Da diese Wirkstoffe nicht entzündungshemmend sind, werden sie zur dauerhaften Anwendung mit Kortison kombiniert. Zu den Präparaten dieser Art zählen Symbicort und Seretide.

Rezeptpflichtige Asthma-Präparate im Vergleich

Atrovent

Atrovent zählt zu der Medikamentengruppe der Anticholinergika und wird zur Behandlung von Atemnot sowie schwerem Husten und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD), verschrieben. Es enthält den Wirkstoff Ipratropiumbromid, entspannt die Muskulatur, erweitert die Atemwege und löst Atemwegsverkrampfungen.

Einnahme und Wirkung von Atrovent

Erwachsenen und Kinder ab 12 Jahren können 0,5 Milligramm des Wirkstoffs Ipratropiumbromid als Einzeldosierung einnahmen. Diese Einzeldosis wird erstmals eingenommen um die unmittelbaren Atembeschwerden zu lösen. Die Anzahl der Einzeldosierungen und der Abstand zwischen der Einnahme wird von dem Arzt entschieden.

Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren sowie bei akuten Asthma- und Atemnotanfällen setzt der behandelnde Arzt eventuelle Dosierungsabweichungen fest. Nach der Inhalation mit Atrovent beginnt die Wirkung in 1 bis 2 Stunden einsetzen und hält rund 6 Stunden an.

Nebenwirkungen

Atrovent ist allgemein gut verträglich, doch in manchen Fällen können Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten. Dazu zählen Kopfschmerzen, Schwindel, Rachenreizungen, Husten, Mundtrockenheit sowie Magen- und Darmstörungen und Übelkeit zu den häufigsten Nebenwirkungen.

In seltenen Fällen wurde über Herzklopfen, Schwellungen in Gesicht und dem Mundbereich, Bronchialkrämpfe, Geschmacksstörungen, Mundschleimhautentzündungen sowie Hautjuckreiz, Bluthochdruck und Nesselsucht berichtet.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nur bei der Einnahme des Wirkstoffs Ipratropium bekannt.

Eine gleichzeitige Anwendung von Amantadin als Arzneimittel für Parkinson-Erkrankte oder Antiarrhythmika, wie auch bei der Einnahme von tri- und tetrazyklischen Antidepressiva oder Neuroleptika, kann die Wirkung von Ipratropium verstärkt werden. Werden zusätzlich zu Atrovent andere Anticholinergika eingenommen, kommt es gelegentlich zu einer Verstärkung der Wirkung sowie auch der Nebenwirkungen. Eine Abschwächung der Wirkung von Atrovent ist durch die gleichzeitige Einnahme von Dopaminrezeptor-Agonisten möglich, wie sie zum Beispiel zur Behandlung von Magenproblemen oftmals verordnet werden.

Angaben zum Medikament
  • Markenname:

    Atrovent

  • Aktiver Wirkstoff:

    Ipratropiumbromid

  • Hersteller:

    Boehringer Ingelheim

  • Beschreibung:

    Atrovent ist ein Medikament zur Vorbeugung von Asthmaanfällen in Form eines Inhalierers, der zudem zur Behandlung von COPD (chronische Bronchitis) geeignet ist. Das Medikament enthält Iprotropiumbromid.

  • Rezeptpflicht:

    rezeptpflichtig

  • Einnahme/Anwendung:

    Über Inhalator

  • Darreichungsform:

    Asthmaspray

  • Dosierung:

    20 mcg

  • Anwendbarkeit:

    Atrovent ist zur Asthma-Behandlung von Kindern und Erwachsenen geeignet. Bei jüngeren Kindern (vor dem Grundschulalter) brauchen sie für gewöhnlich Hilfe bei der Anwendung.

  • Anwendungshinweise:

    Atrovent wird inhaliert. Das Medikament sollte in der Häufigkeit angewendet werden, wie es der Arzt angeordnet hat.

  • Wirkstoffklasse:

    Ipratropiumbromid

  • Bei Alkoholkonsum:

    Nicht relevant

  • In der Stillzeit:

    Nicht relevant

  • Bei Schwangerschaft:

    Nicht relevant

Alternative Wirkstoffe zur Asthmabehandlung

In seltenen Fällen treten bei Betroffenen Unverträglichkeiten gegen Beta-2-Sympathomimenika oder Kortison auf. Alternativ dazu kann die Therapie mit anderen Substanzen fortgesetzt werden.

Leukotrienrezeptor-Antagonisten (LTRA) können bei der Behandlung von leichtem und mittelschwerem Asthma bronchiale verschrieben werden. LTRA heften sich an Leukotrienrezeptoren in der Lunge und hemmen Botenstoffe, die Entzündungsreaktionen begünstigen. Jedoch ist dieser Wirkungsmechanismus nicht bei allen Patienten erfolgreich. Ist nach 2 Wochen keine Verbesserung der Symptome festzustellen, ist der Betroffene möglicherweise resistent gegen die Substanz.

Methylxanthine haben eine anregende Wirkung und erweitern die Bronchien und mildern Kopfschmerzen. Der Wirkstoff gilt zudem als entzündungshemmend. Zu den möglichen Nebenwirkungen der Substanz zählen Überzuckerung, Verdauungsstörungen und Herzkreislaufstörungen. Bei falscher Dosierung ist zudem eine Vergiftung möglich. Aufgrund dessen wird Methylxanthin nur selten eingesetzt.

Rezeptfreie Präparate zur Linderung von Asthmasymptomen

Nicht nur verschreibungspflichtige Präparate können Asthmasymptome lindern, sondern auch rezeptfreie Medikamente. Diese Arzneimittel bewirken vorwiegend eine Schleimlösung in den Bronchien, die das Abhusten erleichtert und eine Linderung von allergischen Reaktionen, wie z.B. allergischen Schnupfen oder Augenbeschwerden. Folgende Wirkstoffe haben sich zur Asthmabehandlung bewährt:

  • Bromhexin ist eine Substanz der Expektorantien und fördert die Bildung von dünnflüssigem Bronchialschleim sowie das Aushusten. Der Wirkstoff wird bei Asthma, Bronchitis und festsitzenden Husten eingesetzt. Verkauft wird Bromhexin in Form von Tabletten oder Hustensaft.
  • Ambroxol zählt ebenfalls zur Expektorantien und wird bei chronischen Erkrankungen der unteren Atemwege und zur Behandlung von akuten Halsschmerzen eingesetzt. Ambroxol ist ein Zwischenprodukt von Bromhexin.
  • Acetylcystein, ein weiteres Expektorantium, verhilft Betroffenen zu einer einfacheren Abhusten von Schleims. Der Wirkstoff ist als Tablette und Brausetablette erhältlich.
  • Cromoglicinsäure ist ein Antiallergikum, das vor allem zur Therapie und Vorbeugung von allergischen Erkrankungen. Die Substanz war die erste synthetisch hergestellte, die gegen Entzündungsmechanismen von allergischem Asthma und Allergien angewendet wurde. Der Wirkstoff wird in Form von Tropfen, Sprays, Kapseln und Granulaten angeboten.
  • Cetirizin ist ein Antihistamikum, das bei allergischen Hautreaktionen, ferner aber auch bei Heuschnupfen eingesetzt wird. Der Wirkstoff kann allergische Reaktionen bei Asthmatikern lindern. Zumeist wird er in Tablettenform dargereicht.

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Aktualisiert am: 03.02.2016