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Beclometason (Beclometasondipropionat) zur Behandlung von Asthma

Beclometasondipropionat, auch unter der Bezeichnung Beclometason bekannt, ist einer der wichtigsten Wirkstoffe bei der Behandlung von Asthma bronchiale und der Therapie von chronisch obstruktiven Bronchitis. Beclometasondipropionat ist der Hauptwirkstoff in dem zur Behandlung von Asthma verwendeten Medikament Qvar. Der Wirkstoff kann ebenso bei der Behandlung von Schnupfen sowie zur Kurzzeitbehandlung von allergischen Reaktionen angewendet werden.


Beclometasondipropionat: Inhaltsverzeichnis

  1. Die Wirkung von Beclometason
  2. Die Anwendung von Beclometason
  3. Nebenwirkungen
  4. Wechselwirkungen
  5. Gegenanzeigen

Die Wirkung von Beclometason

Baclometason zählt zu den Corticosteroiden (Kortikoide) und ist ein Steroidhormon aus der Nebennierenrinde, welches antiinflammatorische (entzündungshemmende) und vasokonstriktive (gefäßverengende) Eigenschaften besitzt. Die Verordnung der Wirkstoffs bei akuten Geschehen ist sorgfältig abzuwägen, da bei Langzeitbehandlungen können verstärkt Nebenwirkungen auftreten. Vorrangiges Ziel der Anwendung ist es, entzündliche Prozesse zu stoppen. Beclometason gehört zur neuen Generation von synthetischen Kortikoide und gilt als deutlich verträglicher als einige ältere Wirkstoffe.

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Beclometason wird unter anderem verordnet, wenn das körpereigene Immunsystem, beispielsweise bei Allergien, überreagiert. Das Immunsystem leitet Schutzmaßnahmen bei solch einer allergischen Reaktion gegen Stoffe ein, von denen eigentlich keine Gefahr ausgeht. Sie werden vom Immunsystem nicht als harmlos erkannt. Es kommt zu Entzündungen und Krankheitsbildern, wie Asthma. Beclometason kann dieser Entwicklung entgegenwirken und so eine Verschlimmerung verhindern.

Strukturformel von Beclometasondipropionat
beclometasondipropionat-new

Dazu hemmt Beclometason die Bildung von Prostaglandinen. Prostaglandine sind Signalstoffen, die an der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind. Beclometason wird aufgrund seiner anti-entzündlichen Wirkung ebenfalls nach Rauchvergiftungen oder Unfällen, bei denen giftige Gase freigesetzt wurden, die in die Atemwege gelangen konnten, eingesetzt.

Die Wirkung von Beclometason verhindert, dass es zur Entstehung eines Lungenödems kommt. Beclometason wird inhaliert und lässt die Schleimhäute abschwellen. Außerdem reduziert es die Bildung von Bronchialschleim. Ein weiterer Effekt ist die Entkrampfung der Bronchialmuskulatur.

Es ist nicht zur Behandlung eines akuten Asthmaanfalls geeignet, da die Wirkung nur langsam einsetzt. Darüber hinaus kann Beclometason nur wirken, wenn es regelmäßig angewendet wird, also auch in der beschwerdefreien Zeit in den vom Arzt empfohlenen Zeitabständen.

Die Anwendung von Beclometason

Beclometason sollte immer nach Anweisung des Arztes angewendet werden. Im Normalfall wird mit der niedrigsten Dosis begonnen. So lässt sich auch feststellen, ob sich die Beschwerden bessern. Als Tagesdosis empfehlen sich zwei Gaben, die jeweils morgens und abends auf 1-3 Sprühstöße verteilt werden sollen. Die Dosis kann auf 3-4 Gaben gesteigert werden, dabei bleibt die Anzahl der Sprühstöße jedoch gleich.

Eine Steigerung ist dann anzuraten, wenn die Wirkung bei weniger Gaben ausbleibt. Falls das nicht ausreicht, sind weitere Steigerungen möglich. Die Tageshöchstdosis bei der Anwendung liegt für Kinder bei 5 Sprühstößen pro Tag. Jugendliche und Erwachsene sollten hingegen nicht mehr als 20 Sprühstöße pro Tag anwenden. Abhängig ist das jeweils von der Diagnose und der ärztlichen Verordnung.

Die Anwendung von Beclometason nach dem Einatmen von Rauchgas sollte möglichst unmittelbar mit vier Sprühstößen erfolgen. Nach der ambulanten Aufnahme sind weitere vier Sprühstöße erforderlich und erneute vier Sprühstöße nach Ablauf von zwei Stunden. Im Alltag sollte Beclometason möglichst vor dem Essen angewendet werden. Falls das nicht machbar ist, ist es ratsam, nach der Anwendung den Mund auszuspülen um mögliche Infektionen vorzubeugen.

Die Langzeitanwendung ist möglich, aber nicht in allen Fällen zwingend erforderlich. Langzeitanwendungen empfehlen sich z.B. bei der Therapie von Bronchialasthma. Beclometason kann nur richtig wirken, wenn es korrekt angewendet wird.

Wie wird Beclometason richtig angewendet?

Dazu muss zunächst die Schutzkappe entfernt werden. Dann ist das Druckbehältnis kräftig zu schütteln. Der Patient sollte nun so tief wie möglich ausatmen und nimmt dann das Druckbehältnis zwischen Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger. Der Boden muss nach oben zeigen, das Mundstück wird mit den Lippen fest umschlossen. Mit dem Beginn des tiefen Einatmens muss der Zeigefinger den Sprühstoß auslösen.

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Anschließend soll die Luft für mindestens 10 Sekunden angehalten werden. Das Mundstück wird dann abgesetzt. Das anschließende Ausatmen erfolgt möglichst durch die Nase. Damit das Dosieraerosol problemlos verwendbar bleibt, ist es anzuraten, das Mundstück etwa 3-4 Mal pro Woche mit warmem Wasser auszuspülen und anschließend abzutrocknen.

Patienten, die versehentlich zu viel Beclometason verwendet haben, sollten ihren Arzt informieren und die weitere Vorgehensweise besprechen. Eine Überdosierung kann z.B. zu einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungen führen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Beclometason treten vor allem bei langfristiger Einnahme auf. Zu den häufigen unerwünschten Reaktionen gehören Pilzinfektionen im Mundraum. Diese lassen sich jedoch vermeiden, indem nach der Verwendung des Aerosols der Mund ausgespült oder etwas gegessen wird.

Es kann aber auch zu Entzündungen des Hals-Rachen-Raumes und verstärktem Husten kommen. Patienten haben ebenfalls von Verdauungsbeschwerden nach der Einnahme von Beclometason berichtet. Personen, die besonders empfindlich sind, können mit Nesselsucht und Schwellungen im Gesichtsbereich reagieren.

Mögliche Nebenwirkungen von Beclometason in tabellarischer Übersicht:

Häufige Nebenwirkungen:
Pilzinfektionen im Mund Entzündungen des Mund- und Rachenraums
Schwindel Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
Seltene Nebenwirkungen:
Nasen- oder Rachenschleimhautreizungen Geruchs-/Geschmacksempfindungsstörungen
Hautausschlag und Nesselsucht Schwellungen am Auge, Gesicht und Lippen
Sehr seltene Nebenwirkungen:
Grüner Star Entzündungen der Bronchien (Bronchitis)
Halsschmerzen Kopfschmerzen

Treten bei der Einnahme von Beclometason die angeführten Nebenwirkungen auf, sollte umgehend ein Arzt kontaktiert werden.

Wechselwirkungen

Bei der Anwendung von Beclometason in Kombination mit anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen. Möglich ist, dass die Wirkung aller oder einzelner Medikamente abgeschwächt, verstärkt oder völlig aufgehoben wird. Beclometason kann die Wirkung von Beta-2-Sympathomimetika verstärken. Hierzu zählen Formoterol (Symbicort) aber auch Salbutamol (Ventolin) oder Fenoterol.

Eine Hemmung des Abbaus von Beclometason ist bei gleichzeitiger Einnahme der Wirkstoffe Ritonavir, Nelfinavir, Ketoconazol und Itraconazol zu erwarten. Diese Wechselwirkungen sind vor allem bei einer langfristigen Einnahme möglich. Aus diesem Grund muss der behandelnde Arzt wissen, welche Medikamente der Patient vorübergehend oder über einen längeren Zeitraum einnimmt.

Gegenanzeigen

Beclometason darf nicht von allen Personen eingenommen werden. Die Ausschlusskriterien werden als Gegenanzeigen bezeichnet. Das ist z.B. der Fall, wenn bekannte Empfindlichkeiten vorliegen. Ausgeschlossen von einer Behandlung mit Beclometason sind auch Menschen, die an Lungentuberkulose erkrankt sind, bei denen Pilzerkrankungen der Atemwege vorliegen oder die unter viralen Infekten der Atemwege leiden.

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Beclometason darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, da der Wirkstoff das Kind schädigen kann. Frauen im gebärfähigen Alter sollten bei der Anwendung von Beclometason eine Schwangerschaft möglichst verhindern. Kinder mit asthmatischen Beschwerden sollten mindestens vier Jahre alt sein, wenn ihnen Beclometason als Langzeitanwendung verschrieben werden soll.

Außerdem ist es erforderlich, dass diese Kinder regelmäßig untersucht werden, da der Wirkstoff Wachstumsverzögerungen auslösen kann. In diesem Fall muss die Einnahme reduziert oder eine alternative Behandlung gefunden werden.


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Veröffentlicht am: 11.01.2016