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HDL & LDL: Die Bedeutung der Blutfettwerte

Hypercholesterinämie, wie man zu hohe Cholesterin-Spiegel im Blut medizinisch bezeichnet, gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die den höchsten Anteil an Todesursachen in Europa darstellen. Dabei ist Cholesterin nicht gleich "schlecht", sondern lebenswichtig für den gesunden Körper. Grundsätzlich lassen sich die Blutfette über die Ernährung, körperliche Aktivität und gegebenenfalls Medikamente positiv beeinflussen. Darüber hinaus sind angeborene Störungen des Fettstoffwechsels bekannt, die zu einer Erhöhung bestimmter Blutfettwerte führen können.


Inhaltsverzeichnis

  1. Die Bedeutung von Blutfetten im Körper
  2. Die Bestimmung und Unterscheidung von Blutfettwerten
  3. Die Wirkung von HDL im Körper
  4. Die Wirkung und Risikofaktoren von LDL

Die Bedeutung von Blutfetten im Körper

Cholesterin ist lebenswichtig. Es ist ein Bestandteil der Zellmembranen und dient als Vorstufe in der Synthese für Gallensäuren, Vitamin D und Steroidhormonen (dazu zählen beispielsweise Östrogen, Testosteron, Cortisol).

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Der Mensch benötigt 0,5 bis 1 g Cholesterin pro Tag. Da der größte Anteil vom Körper selbst hergestellt wird, sollte die Aufnahme mit der Nahrung maximal 0,25 bis 0,3 g betragen. Die Leber koordiniert den Transport im Körper und speichert einen Teil der Fette selbst ein.

Was ist "gutes" bzw. "schlechtes" Cholesterin?

Cholesterin gehört zu den Fetten und ist folglich in Wasser nicht gut löslich. Darum wird es im Blut, das als wässriges Medium betrachtet werden kann, als kugelförmiger Komplex aus Fetten (Cholesterin, Triglyzeride, einzelne Fettsäuren, Phospholipide) und Eiweiß transportiert.

Diesen Komplex bezeichnet man als Lipoprotein. Die Proteine sind hydrophil ("wasserliebend"; gut in Wasser löslich) und sorgen dafür, dass der Komplex im Blut gelöst bleiben kann. Des Weiteren enthalten sie Informationen, wohin das Lipoprotein transportiert werden soll.

LDL & HDL Cholesterin in der Arterie

Die Unterscheidung zwischen dem "guten" und dem "schlechten" Cholesterin fällt man über die Beurteilung der chemischen Dichte des Lipoproteins. Als Faustregel gilt: Je höher der Anteil an Fetten im Vergleich zum Anteil an Einweiß eines Lipoprotein ist, desto geringer ist seine Dichte. Obwohl es mehrere Arten von Lipoproteinen gibt, liegt der Fokus auf nur zwei Lipoproteinen: HDL (High-Density-Lipoprotein) und LDL (Low-Density-Lipoprotein).

Die Bestimmung und Unterschiedung von Blutfettwerten

Über die Abnahme von venösem Blut können die Blutfettwerte im Labor bestimmt werden. Für das Gesamtcholesterin, in dem Cholesterin in jeder Form zusammenfasst wird, gilt als oberer Grenzwert 240 mg/dl. Zwischen 200 mg/dl und 239 mg/dl spricht man von einem grenzwertig erhöhten Gesamtcholesterin. Ein Wert unter 200 mg/dl ist wünschenswert.

Die Lipoproteine HDL und LDL können einzeln für sich oder im Verhältnis zueinander beurteilt werden. Teilt man den Wert für LDL durch den für HDL sollte dieser Quotient kleiner als vier sein. Sofern Risikofaktoren, wie z.B. Bluthochdruck, Tabakrauchen, höheres Lebensalter, Diabetes mellitus, vorliegen, sollte der Wert des Quotienten weniger als drei betragen.

Was ist LDL?

LDL steht für low density lipoprotein. Es beschreibt einen Komplex von etwa 18 bis 25 nm Durchmesser aus Protein (Apolipoprotein B-100), Phospholipiden, Cholesterinestern, Triglyzeriden und freiem Cholesterin. Der Begriff "low density" bedeutet "geringe (Massen-)Dichte", dies entspricht der Masse eines Körpers geteilt durch sein Volumen.

LDL ist außer seiner Transportfunktion auch für die Regulation der Cholesterin-Biosynthese zuständig, indem es das Schlüsselenzym dieser Synthese, die HMG-CoA-Reduktase (3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzym-A-Reduktase), hemmt.

Was ist HDL?

HDL ist die Abkürzung für high density lipoprotein. Entsprechend handelt es sich um einen Fett-Eiweiß-Komplex mit vergleichsweise hoher Dichte. HDL ist mit einem Durchmesser von 7,5 bis 20 nm kleiner und kompakter als LDL. Das zugehörige Apolipoprotein ist Apolipoprotein A.

HDL enthält das Enzym Lecithin-Cholesterin-Acyltransferase (LCAT), über das Cholesterinester hergestellt werden, die in den Komplex aufgenommen werden. In der Leber dockt HDL an spezifische Rezeptoren, wodurch HDL in das Zellinnere verfrachtet werden kann. Die Leberzellen bauen das enthaltene Cholesterin zu Gallensäuren um, die mit dem Stuhl ausgeschieden werden können.

Was ist Lipoprotein (a)?

Lipoprotein (a) enthält im Fettanteil mehr Cholesterin als Triglyzeride. Die Konzentration von Lipoprotein (a) im Blut ist genetisch festgelegt und lässt sich weder durch Sport noch durch Ernährung beeinflussen. Welche Funktion das Lipoprotein (a) genau erfüllt, ist noch nicht vollständig geklärt. Ein Wert über 30 mg/dl im Blut ist allerdings mit einem erhöhten Risiko für Atherosklerose assoziiert.

Die Wirkung von HDL im Körper

Im Gegensatz zu LDL bringt HDL das Cholesterin aus den Gefäßen zurück in die Leber und schützt so die Gefäße vor Fett-Ablagerungen. Entsprechend kann eine höhere Menge an HDL mehr Cholesterin "abfangen". Dazu aktiviert es abgelagertes Cholesterin. HDL reguliert die Bildung von Cholesterinestern, beeinflusst die Lipolyse (Fettverbrennung) und kontrolliert das Gleichgewicht von Cholesterin-Bedarf und -Bestand.

Lipoproteine im Cholesterinkreislauf

Ein zu niedriges HDL-Cholesterin (unter 40 mg/dl) begünstig das Entstehen von fetthaltigen Plaques. Zwischen 40 und 60 mg/dl ist der Wert als normal zu beurteilen. Wünschenswert ist ein Wert höher als 60 mg/dl. Derzeit steht noch zur Diskussion, ob hohe HDL-Werte mit einer Senkung des Risikos für Herzinfarkt und Schlaganfall einhergehen. Die Studienlage hierzu ist nicht eindeutig. Definitiv sicher ist, dass niedrige HDL-Werte das Risiko für Folgeerkrankungen erhöhen.

Die Wirkung und Risikofaktoren von LDL

LDL transportiert Cholesterin von der Leber in die Gefäße. Fette können sich an den Gefäßwänden ablagern, insbesondere wenn diese durch entzündliche oder degenerative Prozesse vorgeschädigt sind. Diese Entstehung von Lipidablagerungen nennt man Atherosklerose (auch Arteriosklerose).

Entstehung einer Atherosklerose

Im Zuge der Gefäßverkalkung wächst der Fettpfropf und verengt den Durchmesser des Gefäßes. Gerade unter körperlicher Belastung, wenn mehr Blut gebraucht wird, um das Gewebe zu versorgen, kann diese Verengung zu Problemen führen. Weniger Blut kann pro Zeiteinheit durch das Gefäß fließen, sodass in der Folge weniger Sauerstoff zur Verfügung steht.

Wenn die Herzkranzgefäße betroffen und verengt sind, kann sich die Unterversorgung mit Sauerstoff in Form einer Angina pectoris ("Brustenge") äußern. Zu einem Herzinfarkt kann es kommen, wenn der Fettpfropf aufreißt und sich ein Gerinnsel bildet, welches das Gefäß vollständig verschließt.

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Nur 70 % der Patienten mit Herzinfarkt erreichen lebend das Krankenhaus. Weitere 20 % versterben innerhalb der ersten vier Wochen nach dem Ereignis. Es ist ratsam, den Blutfettwert für LDL risikoadaptiert zu senken. Werte über 160 mg/dl sind als erhöht zu interpretieren. Wünschenswert sind Werte unter 100 mg/dl. Wie weit die LDL-Werte unbedingt abgesenkt werden sollten, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.


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Quellen:

  1. Cholesterinwerte: Gesamt-Cholesterin, HDL, LDL, Triglyceride. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Cholesterin: Das gute, das schlechte und der Mittelweg.. European Food Information Council. URL: eufic.org
  3. Hintergrundinformationen Cholesterin. DGFF (Lipid-Liga) e.V. URL: lipid-liga.de
  4. MIAMED Amboss: Bibliothek für Ärzte und Medizinstudenten. Miamed GmbH.
  5. Gerd Herold und Mitarbeiter: Herold 2015. Dr. med. Gerd Herold, Arzt für Innere Medizin/Arbeitsmedizin; Köln 2015; S. 705-713.

Veröffentlicht am: 03.08.2016