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Was sind Beta-Blocker?

Beta-Blocker sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, welche den Blutdruck senken und den Herzschlag verlangsamen. Aus diesem Grund dienen Beta-Blocker hauptsächliche zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie). Dank ihrer dämpfenden Wirkungsweise auf den Herzschlag eignen sie sich auch für die Therapie von Herzerkrankungen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Ein breites Spektrum verschiedener Beta-Blocker
  2. Anwendungsgebiete von Beta-Blocker
  3. Wirkungsweise von Beta-Blocker?
  4. Neben- und Wechselwirkungen von Beta-Blocker

Ein breites Spektrum verschiedener Beta-Blocker

Beta-Blocker werden in unselektive und beta-1-selektive Varianten eingeteilt. Zu Letzteren zählen beispielsweise Acebutolol, Atenolol, Bisoprolol, Celiprolol beziehungsweise der erste zugelassene selektive Beta-1-Blocker Metoprolol.

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Der erste verschreibungspflichtige unselektive Beta-1-Blocker war Propranolol. Mittlerweile gibt es weitere wie beispielsweise Carteolol, Carvedilol, Oxprenolol, Penbutolol, Pindolol, Sotalol und Timolol.

Grundsätzlich verliert sich diese Selektivität bei Beta-1-Blockern mit zunehmender Dosierung. Entsprechend lösen die meisten Beta-Blocker eine Verengung der Bronchien aus. Aus diesem Grund sind sie bei Asthmaerkrankungen zu vermeiden. Dies gilt auch für Krankheiten, welche die Luftwege gezielt verengen. Hierzu zählt beispielsweise die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass sich nicht alle Beta-Blocker ähneln. Entsprechend ist es aus wissenschaftlicher und klinischer Sicht schwierig, Resultate und Studienergebnisse für eine einzige Substanz auf andere Beta-Blocker zu verallgemeinern. So unterstreichen Wissenschaftler große Unterschiede dieser Medikamente in puncto Verträglichkeit und Therapiemöglichkeiten. Dies ist vorrangig bei Herzinsuffizienz zu beachten.

Anwendungsgebiete von Beta-Blocker

Zu einem der Haupteinsatzgebiete verschiedener Beta-Blocker gehören folgende Herzerkrankungen: Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), Herzrhythmusstörungen als auch Durchblutungsstörungen direkt am Herz durch Angina Pectoris oder eine koronare Herzkrankheit (KHK).

Neben arterieller Hypertonie (Bluthochdruck) existieren weitere Indikationen für Beta-Blocker. Hierzu zählt die Schilddrüsenüberfunktion, welche mit einer erhöhten Herzfrequenz einhergeht. Ausgewählte Beta-Blocker eignen sich zur Behandlung von Herzinsuffizienz.

Aber auch somatische Auswirkungen von Angstzuständen oder essenzieller Tremor (nicht-organisch bedingtes Zittern) können durch diese verschreibungspflichtigen Präparate gelindert werden.

Vor allem die Beta-Blocker Metoprolol und Propranolol kommen zur Intervallbehandlung von Migräne zum Einsatz. Das Therapieziel besteht darin, Migräneanfälle präventiv zu verhindern.

Im Rahmen von örtlichen Behandlungseinheiten am Auge bewähren sich Beta-Blocker zur Heilung des Glaukoms (grüner Star). Hierbei senken Präparate wie Timolol hauptsächlich für diese Augenkrankheit den stark erhöhten Augeninnendruck.

Zudem werden Beta-Blocker zur Behandlung von Leberzirrhose mit einem Pfortaderhochdruck, bei tachykarden Herzrhythmusstörungen oder auch einem diagnostizierten Phäochromozytom verschrieben.

Im Rahmen der Entzugstherapien gibt es Vermutungen in Bezug auf eine positive Wirkung von Beta-Blockern zur Vermeidung von Entzugserscheinungen bei Nikotin- und/oder Alkoholsucht.

Wie wirken Beta-Blocker?

Beta-Blocker wirken direkt auf das vegetative Nervensystem. Dies kann von Menschen nicht willentlich beeinflusst werden. Aufgrund dessen wird es auch als autonomes beziehungsweise unwillkürliches Nervensystem bezeichnet.

Der gesamte menschliche Körper ist mit Fasern des vegetativen Nervensystems durchzogen. Die Steuerung erfolgt durch untergeordnete Hirnregionen (unbewusst). Das autonome Nervensystem koordiniert und reguliert verschiedenste Organ- und Körperfunktionen.

Zwei starke Nervenstränge, der Parasympathikus und der Sympathikus, beherrschen das vegetative Nervensystem. Beide Einheiten sind körpereigene Gegenspieler.

Sobald eine Person ihren Rhythmus herunterfährt und sich auf Nahrungsaufnahme als auch Ruhe einstellt, steuert hauptsächlich der Parasympathikus.

Im Gegensatz dazu wird der Sympathikus im wachen Zustand, in Stresssituationen und bei Aktivität aktiviert. Entsprechend ermöglicht der Sympathikus, dass der Mensch fähig wird, um Arbeitsleistung zu vollbringen. Dafür stellt er die notwendige Energie bereit. Erkennbar wird dies durch geweitete Pupillen, gesteigerte Aufmerksamkeit, Schweißproduktion und Muskelspannung.

Im Gegensatz dazu erschlaffen die Muskeln von Harnblase, Darm, Magen und Gebärmutter. Zudem erfolgt eine eingeschränkte Speichelproduktion und der Mund wird trocken. Nicht zuletzt sorgt der Sympathikus für eine Verengung der Blutgefäße, inklusive derer von Skelettmuskulatur und Herzen. Es kommt zu einer beschleunigten Atmung, einer Erhöhung des Blutdrucks als auch einem schnelleren Herzschlag.

Die Aktivierung des Sympathikus wird normalerweise durch körpereigene Botenstoffe ausgelöst. Hierzu zählen Noradrenalin und Adrenalin. Beide werden dementsprechend auch als Stresshormone bezeichnet und binden sich an verschiedenen Rezeptoren des Sympathikus. Dadurch lösen sie verschiedene Teilreaktionen aus.

Körpereigene Rezeptoren werden in "alpha" und "beta" unterteilt. Zudem erfolgt eine weitere Gliederung in "alpha-1", "alpha-2" beziehungsweise "beta-1", "beta-2".

Wirkung von Beta-Blockern

Beta-1-Rezeptoren sind vorrangig am Herzen anzutreffen. Hier beeinflussen sie die Geschwindigkeit des Herzschlags. In der Niere regulieren Beta-1-Rezeptoren die Freisetzung von Renin, einem Hormon zur Verengung der Blutgefäße und zur Steigerung des Blutdrucks. Beta-2-Rezeptoren befinden sich vorrangig an der Lunge.

Die Einnahme von Beta-Blockern bewirkt, dass sich die aktiven Wirkstoffe direkt auf die jeweiligen Beta-Rezeptoren setzen. Auf diese Weise werden diese unempfindlich für mögliche Angriffe durch körpereigene Botenstoffe. Folglich bleiben typische Folgereaktionen aus.

Neben- und Wechselwirkungen von Beta-Blocker

Die meisten Patienten vertragen Beta-Blocker auch im Rahmen einer Langzeittherapie sehr gut. Dennoch kann es vorkommen, dass kleinere reversible Nebenwirkungen bei der Einnahme dieser Wirkstoffe auftreten. Folgende Beschwerden wurden beobachtet:

Beta-Blocker können das Herz-Kreislauf-System aus dem Gleichgewicht bringen: Blutdruckabfall, ein zu langsamer Puls (Bradykardie), proarrhythmische Eigenschaften beziehungsweise eine Torsade de pointes-Tachykardie. Zudem bemerken Patienten manchmal eine Intensivierung von Durchblutungsstörung in den Beinen und/oder Armen. In diesem Zusammenhang wird auch eine Vasokonstriktion der Hautgefäße beobachtet. Erkennbar ist diese an weißen Fingern, kalten Händen und Füßen.

Beschwerden im Bereich der Lunge (pulmonal): Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung wird ungünstig verstärkt.

Auf der Haut sind Hautveränderungen psoriasiformer Art zu beobachten. Auch kann es zur Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis kommen.

Beta-Blocker beeinflussen zudem den Körperstoffwechsel ungünstig. Das metabolische Syndrom wird gefördert, es treten Hypoglykämien durch eine Hemmung der Glykogenolyse auf.

Allgemeine Nebenwirkungen zeigen sich durch eine initiale Gewichtszunahme junger übergewichtiger Hypertoniker bei Einnahmebeginn von Beta-Blockern.

Im zentralen Nervensystem lösen Beta-Blocker im Einzelfall ein Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Schlafstörungen aus. Letzteres tritt jedoch nur sehr selten. Darüber hinaus verursacht die Einnahme dieser Medikamente vereinzelt Albträume. Auch depressive Verstimmungen beziehungsweise Lustlosigkeit können durch Beta-Blocker verursacht werden.

Nicht zuletzt bemerken Patienten auch Potenz- und/oder Libidostörungen. Es kommt zudem zum vermehrten "Einschlafen" der Füße und/oder Beine.

Wechselwirkungen

Beta-Blocker verstärken im Einzelfall die Wirkungen anderer Arzneimittel. Hierzu zählen vor allem einige Narkosemittel, blutdrucksenkende Arzneimittel wie Kalziumkanalblocker oder Antiarrhythmika (Herzrhythmusstörungen) beziehungsweise orale Antidiabetika.

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Werden diese Medikamente eingenommen, ist vor er Behandlung mit Beta-Blockern eine ärztliche Nutzen-Risiko-Analyse notwendig.

Wann dürfen Beta-Blocker nicht eingenommen werden?

Beta-Blocker sind bei folgenden Krankheitsbildern nicht empfehlenswert: kardiogenen Schock, Erektionsstörungen verschiedener Art, vasospastische Angina (Prinzmetal-Angina), Phäochromozytom vor einer Alphablocker-Gabe (akute Gefahr einer hypertensiven Krise), eine sich anbahnende Bradykardie mit einer Herzfrequenz (unter 50 pro Minute), bei AV-Überleitungsstörungen, Myasthenia gravis, bei systolischem Blutdruck unter 90 mm Hg beziehungsweise bei einem schlecht eingestellten, insulinpflichtigen Diabetes mellitus, die mit Hypoglykämien einhergeht.

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Veröffentlicht am: 16.05.2016