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    Dapoxetin, der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

    Dapoxetin ist ein Potenzmittel, dass die frühzeitige Ejakulation verhindert und damit einen Mehrwert im zwischenmenschlichen Bereich erbringt. Das Präparat fällt zwar unter die Sparte Potenzmittel, ist aber eigentlich ein Ejaculatio praecox, da es nicht gegen erektile Dysfunktion, sondern ausschließlich gegen den frühzeitigen Samenerguss hilft.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Dapoxetin: Definition
    2. Studien zur Wirksamkeit von Dapoxetin
    3. Wie wirkt Dapoxetin?
    4. Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen
    5. Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
    6. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

    Dapoxetin: Definition

    Dapoxetin ist ein Wirkstoff aus der Wirkstoffklasse der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Er wurde ursprünglich als Antidepressivum entwickelt, ist aber seit April 2009 in Deutschland - als erster Arzneistoff - für die Behandlung der vorzeitigen Ejakulation zugelassen.

    Strukturformel von Dapoxetin Strukturformel von Dapoxetin

    Studien zufolge verlängert der Wirkstoff die intravaginale Latenzzeit der Ejakulation um das 3- bis 4-Fache. Weiterhin wirkt sich Dapoxetin positiv auf die vom Anwender wahrgenommene Ejakulationskontrolle aus. Darüber hinaus verringert der Arzneistoff den Leidensdruck und die mit vorzeitigem Samenerguss häufig einhergehenden partnerschaftlichen Problemen.

    Dapoxetin zeichnet sich durch eine schnelle Resorption aus und erreicht nach der Einnahme einer Einzeldosis (30 oder 60 Milligramm) etwa 1-2 Stunden die maximale Plasmakonzentration. Nach 24 Stunden liegt der Plasmaspiegel bei weniger als 5% der maximalen Plasmakonzentration. Deshalb ist der Wirkstoff als Bedarfsmedikation einzusetzen, die einmal innerhalb von 24 Stunden erfolgen kann.

    Die Bioverfügbarkeit, das heißt die im Blutkreislauf auftretende Wirkstoffmenge, liegt bei 15-76%. Sie wird durch Nahrung nur geringfügig beeinflusst. Die Häufigkeit der Einnahme hat einen Einfluss auf die Halbwertszeit, die deshalb bei 1-19 Stunden liegen kann. Die Ausscheidung der Metabolite erfolgt renal (über den Urin).

    Der Wirkstoff ist verschreibungspflichtig und in Tablettenform unter dem Handelsnamen Priligy (Pharmazeutischer Unternehmer / Hersteller: Berlin-Chemie / Menarini) erhältlich.

    Priligy zur Behandlung von vorzeitigem Samenerguss

    Das Medikament wird in zwei unterschiedlichen Dosierungen (30 und 60 Milligramm) angeboten. Die anfängliche Dosierung liegt üblicherweise bei 30 Milligramm. Sollte diese nach etwa 4 Wochen Behandlungsdauer keine ausreichende Wirkung zeigen und keine starken Nebenwirkungen verursachen, kann der Arzt die Dosierung auf 60 Milligramm erhöhen.

    Leiden Sie an vorzeitigem Samenerguss, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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    Dapoxetin darf nur an Männer im Alter von 18-64 Jahren verschrieben werden, bei denen ein vorzeitiger Samenerguss diagnostiziert wurde.

    Studien zur Wirksamkeit von Dapoxetin

    Es wurden fünf große randomisierte und placebokontrollierte Doppelblindstudien durchgeführt, um die Wirksamkeit von Dapoxetin zu untersuchen. An diesen nahmen insgesamt über 6.000 Männern teil, die in den letzten 6 Monaten vor ihrer Teilnahme an der jeweiligen Studie bei den meisten sexuellen Aktivitäten einen vorzeitigen Samenerguss hatten.

    In der Studie mit der längsten Behandlungsdauer nahmen 1.162 Männer teil, von denen jeweils ein Drittel ein Placebo, Dapoxetin in niedriger Dosierung (30 Milligramm) und in höherer Dosierung (60 Milligramm) einnahmen. Ihre intravaginale Latenzzeit bis zur Ejakulation betrug vor der Behandlung weniger als 1 Minute.

    Nach 24 Wochen Behandlung mit Dapoxetin zeigte sich ein statistisch signifikant größerer Anstieg der intravaginalen Latenzzeit bis zur Ejakulation in den beiden Wirkstoffgruppen im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Den größten Effekt zeigte die höhere Wirkstoffdosis. Bei letzterer lag sie bei 1,9 Minuten, während die beiden Dapoxetin-Gruppen eine intravaginale Latenzzeit bis zur Ejakulation von 3,2 beziehungsweise 3,5 Minuten aufwiesen. Die übrigen vier Studien zeigten ähnliche Ergebnisse.

    Darüber hinaus unterschied sich die Einschätzung des Behandlungserfolges: Während 68% der Placebo-Gruppe keine Veränderung oder eine Verschlechterung feststellten, bewerteten 28% die Situation nach der Behandlung als etwas besser oder besser und 4% als viel besser. Von den beiden Dapoxetin-Gruppen (30/60 Milligramm) bewerteten 48% beziehungsweise 10% die Situation nach der Therapie als etwas besser oder besser und 60% beziehungsweise 12% als viel besser.

    Wie wirkt Dapoxetin?

    Die Ejakulation des Mannes ist die Folge komplexer Vorgänge im Gehirn, bei denen der Botenstoff (Neurotransmitter) Serotonin eine wichtige Rolle spielt.

    Ejaculatio praecox

    Serotonin erregt die Nervenbahnen des vegetativen (unbewussten) Nervensystems, welche den Samenerguss hemmen. Wenn Serotonin von den dortigen Rezeptoren entfernt wird, kommt es schneller zur Ejakulation. Dapoxetin hemmt diesen Transport des Serotonins, sodass es länger im Gehirn bleibt und die Ejakulation verzögert.

    Durch die Verlängerung der Zeitspanne bis zur Ejakulation soll die persönlich wahrgenommene Ejakulationskontrolle erhöht und zwischenmenschliche Probleme verringert werden.

    Nebenwirkungen von Dapoxetin

    Dapoxetin kann bei manchen Anwendern unerwünschte Nebenwirkungen auslösen, die sich jedoch nicht bei jedem zeigen müssen. Die Auftretenswahrscheinlichkeit der möglichen Nebenwirkungen ist unterschiedlich hoch.

    Sehr häufige (bei mehr als 1 von 10 Anwendern) Nebenwirkungen:

    • Kopfschmerzen,
    • Schwindel,
    • Übelkeit.

    Häufige (bei bis zu 1 von 10 Anwendern) Nebenwirkungen:

    • Kribbeln oder Taubheitsgefühl,
    • Erektionsstörungen,
    • Hitzewallungen oder starkes Schwitzen,
    • erhöhter Blutdruck,
    • Mundtrockenheit,
    • Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, Magenschmerzen, Erbrechen,
    • Sehstörungen,
    • Schläfrigkeit, Schlafstörungen,
    • Unruhe / Ruhelosigkeit / Zittern,
    • Konzentrationsschwierigkeiten.

    Gelegentliche (bei bis zu 1 von 100 Anwendern) Nebenwirkungen:

    • Juckreiz,
    • kalter Schweiß,
    • Geschmacksstörungen,
    • Zähneknirschen,
    • veränderter (verlangsamter, beschleunigter) Herzschlag,
    • Verlust der Libido, Orgasmusprobleme.

    Seltene (bei bis zu 1 von 1.000 Anwendern) Nebenwirkungen:

    • Schwindel nach anstrengender körperlicher Tätigkeit
    • plötzlicher Schlaf
    • starker Stuhldrang

    Wenn folgende Nebenwirkungen auftreten, ist die Einnahme von Dapoxetin unverzüglich abzubrechen und sofort ein Arzt aufzusuchen:

    • Ohnmacht,
    • Benommenheitsgefühl nach dem Aufstehen,
    • Krampfanfälle / epileptische Anfälle,
    • Stimmungsveränderungen,
    • Suizid- oder Selbstverletzungsgedanken.

    Beim Genuss von Alkohol sollte auf eine Einnahme von Dapoxetin verzichtet werden, da das Präparat die Wirkung des Alkohols verstärkt und zur Fehlkoordination und einem starken Rausch führen kann. Da sich das Medikament in seiner Begleiterscheinung auf die Sehkraft auswirken und diese in der Wirkungszeit beeinträchtigen kann, dürfen Männer unter der Einwirkung von Dapoxetin nicht Auto fahren oder Maschinen führen.

    Bei stärkerem Schwindel ist von der Einnahme ebenfalls abgeraten, vor allem, wenn das Schwindelgefühl mit Übelkeit oder einer verminderten Sehkraft einhergeht. Seltener sind Brechreiz und Durchfall die Folge, weist der Patient einen empfindlichen Magen auf oder leidet unter einer Fehlfunktion in der Bildung von Magensäure. Treten eine oder mehrere der Nebenwirkungen nach der Einnahme auf, sollte in Zukunft von einer Behandlung mit dem Präparat abgesehen werden.

    Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

    Dapoxetin darf entsprechend der Zulassung nicht von Männern eingenommen werden, die jünger als 18 oder älter als 64 Jahre alt sind. Eine Behandlung mit Dapoxetin darf zudem nicht erfolgen, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden, die in Kombination mit dem Wirkstoff unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen oder die Wirkung eines der Medikamente abschwächen oder verstärken.

    Die Einnahme von Dapoxetin ist ebenfalls ausgeschlossen, wenn der Patient an einer der folgenden Erkrankungen leidet:

    • Herzerkrankungen wie Angina pectoris, Herzklappenerkrankung, Herzmuskelschwäche oder Reizleitungsstörungen
    • schwere Nierenerkrankung
    • mäßige oder schwere Leberfunktionsstörung
    • unbehandelter Epilepsie oder Krampfanfällen
    • Depressionen oder Manie

    Bei bestimmten Erkrankungen sollte die Einnahme von Dapoxetin nur erfolgen, wenn der Arzt zuvor eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiko durchgeführt und die Anwendung befürwortet hat. Hierzu gehören:

    • leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörungen
    • allgemeine Herz-Kreislauf-Beschwerden
    • Blutgerinnungsstörungen
    • gut behandelbare Epilepsie

    Männer, die bei einer Veränderung der Körperlage zu einem plötzlichen massiven Blutdruckabfall neigen, dürfen Dapoxetin nicht einnehmen.

    Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

    Bestimmte Arzneimittel dürfen nicht in Kombination mit Dapoxetin eingenommen werden, da sie unerwünschte Wechselwirkungen verursachen. Manche von ihnen dürfen nicht gleichzeitig, sondern nur in einem gewissen zeitlichen Abstand zu Dapoxetin eingenommen werden.

    Folgende Wirkstoffe dürfen nicht innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen worden sein und frühestens 7 Tage nach dem Absetzen von Dapoxetin angewendet werden:

    • MAO-Hemmer (Antidepressiva),
    • Nefazodon (Antidepressivum),
    • Thioridazin (Neuroleptikum),
    • Itraconazol und Ketoconazol (Antimykotika),
    • Atazanavir, Nelfinavir, Ritonavir und Saquinavir (Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen),
    • Telithromycin (Antibiotikum),
    • andere Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer,
    • Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer,
    • trizyklische Antidepressiva,
    • andere Wirkstoffe mit serotoninerger Wirkung (wie zum Beispiel Johanniskraut, Lithium, das Schlafmittel Tryptophan oder das Schmerzmittel Tramadol).

    Bei der Einnahme von einigen anderen Medikamenten ist vor der Anwendung von Dapoxetin unbedingt Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker zu halten. Hierzu gehören bestimmte:

    • nicht-steroidale Entzündungshemmer (wie Acetylsalicylsäure und Ibuprofen)
    • Mittel zur Blutverdünnung (zum Beispiel Warfarin)
    • Antibiotika (wie Erythromycin oder Clarithromycin)

    Das gleiche gilt für einige Arzneimittel zur Behandlung von:

    • Erektionsstörungen (wie Tadalafil (Handelsname: Cialis), Sildenafil (Handelsname: Viagra) oder Vardenafil (Handelsname: Levitra))
    • Pilzinfektionen (wie Fluconazol)
    • Übelkeit (zum Beispiel Aprepitant)
    • Bluthochdruck und Angina pectoris (wie Diltiazem oder Verapamil)
    • HIV-Infektionen (wie Amprenavir oder Fosamprenavir)
    • psychischen Erkrankungen (außer Depressionen)
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    Quellen:

    1. Priligy 30 mg-Filmtabletten. Internationale Arzneimittelinformationen für Fachkreise. URL: pharmazie.com
    2. Neu auf dem Markt: DAPOXETIN (PRILIGY) BEI VORZEITIGER EJAKULATION. arznei-telegramm® 2009; Jg. 40, Nr. 6. URL: arznei-telegramm.de
    3. Dapoxetin|Priligy®|81|2009. Neue Arzneistoffe. Pharmazeutische Zeitung online: Die Zeitschrift der deutschen Apotheker. URL: pharmazeutische-zeitung.de
    4. Catumaxomab, Dapoxetin und Degarelix. Von Brigitte M. Gensthaler, Kerstin A. Gräfe und Sven Siebenand. Pharmazeutische Zeitung online: Die Zeitschrift der deutschen Apotheker. URL: pharmazeutische-zeitung.de
    5. Buvat, J.; Tesfaye, F.; Rothman, M.; Rivas, D. A. & Giuliano, F. Dapoxetine for the Treatment of Premature Ejaculation: Results from a Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Phase 3 Trial in 22 Countries. Eur Urol, 2009

    Letzte Aktualisierung: 27. Oktober 2016