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    Eflornithin: Der Wirkstoff gegen übermäßigen Haarwuchs

    Eflornithin wird für zwei sehr unterschiedliche Krankheiten verwendet: Auf der einen Seite ist es als Creme für die Behandlung von Hirsutismus (übermäßige Behaarung) erhältlich, auf der anderen Seite wird es intravenös bei der Therapie der Schlafkrankheit eingesetzt. Eine Creme mit Eflornithin ist unter dem Handelsnamen Vaniqa als Creme mit 11,5 % Wirkstoff verfügbar.


    Inhaltsverzeichnis:

    1. Anwendungsgebiete von Eflornithin
    2. Wirkungsweise von Eflornithin
    3. Dosierung und Anwendung von Eflornithin
    4. Neben- und Wechselwirkungen von Eflornithin
    5. Gegenanzeigen (Kontraindikationen) von Eflornithin

    Anwendungsgebiete von Eflornithin

    Eflornithin wird vornehmlich zur Behandlung von übermäßigem Haarwuchs bei der Frau eingesetzt. Etwa 20 bis 30 % der Frauen leiden unter vermehrter Behaarung im Gesicht. Hirsutismus ist als Krankheit anerkannt und bei fünf bis zehn Prozent der Frauen diagnostiziert.

    Leiden Sie an Hirsutismus, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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    In 90 % der Fälle tritt übermäßige Behaarung durch genetische Veranlagung auf. Besonders häufig ist dies bei Südeuropäerinnen, die dazu neigen, während der Pubertät dunklere Gesichtsbehaarung zu entwickeln. In diesem Kontext liegt meist eine erhöhte Empfindlichkeit des Rezeptors für Androgene (unter anderem Testosteron) vor. In den übrigen 10 % der Fälle ist der Hirsutismus ein Symptom bei erhöhten Androgen-Spiegeln. Zur Behandlung von Hirsutismus wird Eflornithin in Form einer Crème angewandt.

    Strukturformel von Eflornithin Eflornithin

    Weiters wird der Wirkstoff zur Therapie der sogenannten Schlafkrankheit (Trypanosomiasis) eingesetzt. Es handelt sich hierbei um eine Infektion mit dem Parasiten Trypanosoma brucei. Der Parasit wird von der Tsetse-Fliege auf den Menschen übertragen. Unbehandelt verläuft die Krankheit tödlich. Die Symptome beginnen grippeähnlich mit Verwirrung und Kopfschmerzen.

    Schließlich kommen Krämpfe und Schläfrigkeit hinzu - daher der Name "Schlafkrankheit". Endstadium der Erkrankung sind Koma und Tod. Wird der Wirkstoff Eflornithin in hoher Dose direkt in eine Vene injiziert, ist in 95 % der Fälle eine vollständige Heilung zu beobachten.

    Wirkungsweise von Eflornithin?

    Eflornithin hemmt das Enzym Ornithin-Decarboxylase, das in den Haarbälgen Ornithin in Putrescin und andere Stoffe umwandelt. Diese werden von der Zelle für Wachstum und Ausreifung benötigt.

    Wenn nun Eflornithin an das Enzym gerät, dockt der Wirkstoff fest an und macht das Enzym unbrauchbar. Dadurch verlangsamt sich das Haarwachstum stark.

    Wirkung von Eflornithin bei Hirsutismus

    In Studien zeigte Eflornithin bei 73 % der Frauen eine Verbesserung innerhalb von 6 Monaten. Wird zusätzlich eine Lasertherapie durchgeführt, zeigte sich bei 96,4 % eine vollständige oder fast vollständige Haarentfernung.

    Grundsätzlich erfolgt eine Besserung innerhalb von acht Wochen. Bei der Behandlung mit Eflornithin ist eine Dauerbehandlung zu empfehlen, da sich innerhalb von zwei Monaten nach Absetzen des Medikaments die ursprüngliche Behaarung zumeist wieder einstellt.

    Eflornithin ist nicht frei verkäuflich, sondern muss von einem Arzt verschrieben werden. Wenn die Erkrankung Hirsutismus durch einen Arzt festgestellt wurde, ist das Medikament erstattungsfähig, sodass die Krankenkassen in den meisten Fällen die Kosten übernehmen.

    Dosierung und Anwendung von Eflornithin

    Die weiße bis cremefarbene Eflornithin-Creme wird zweimal täglich auf das vorher gewaschene Gesicht aufgetragen. Dabei sollte die Creme dünn aufgetragen und gut einmassiert werden, bis keine Rückstände mehr auf der Haut zu sehen sind. Danach sollte die Haut mindestens vier Stunden lang nicht gewaschen werden.

    Wenn die Haut zuvor rasiert wurde oder Haare ausgezupft wurden, sollte mit dem Auftragen der Creme mindestens fünf Minuten gewartet werden. Das Auftragen von Kosmetika und Lichtschutzmitteln ist erst nach einer Einwirkzeit von fünf Minuten zu empfehlen.

    Zwischen den beiden Behandlungen mit der Creme sollten mindestens acht Stunden vergehen. Sollte sich nach vier Monaten Anwendung von Eflornithin keine Besserung eingestellt haben, sollte die Creme nicht weiter verwendet und ein Arzt aufgesucht werden.

    Vor der Anwendung Ursachen des Hirsutismus abklären

    Grundsätzlich gilt: Eine übermäßige Behaarung ist mit einem Arzt zu besprechen, da selten schwerwiegende Erkrankungen wie das Polyzystische Ovarialsyndrom, ein Androgenitales Syndrom (krankhafte Funktion der Nebennierenrinde) oder bösartige, Androgene produzierende Tumore als mögliche Ursachen in Frage kommen.

    Wird der Hirsutismus durch eine Grunderkrankung verursacht, muss diese behandelt werden. Wenn der vermehrte Haarwuchs aber durch Veranlagung aufgetreten ist, kann die Kombination aus Anwendung von Eflornithin mit Lasertherapie die Beschwerden verbessern.

    Neben- und Wechselwirkungen von Eflornithin

    Nebenwirkungen unter Behandlung mit Eflornithin sind selten. Das liegt unter anderem daran, dass nicht allzu viel des Wirkstoffes durch die Haut ins Blutsystem gelangt.

    Als häufigste Nebenwirkung wird eine leichte Form von Akne beschrieben. Ebenfalls kann es zu Hautrötung, Hautreizung und Hautausschlag kommen. Insbesondere wenn nach der Rasur nicht fünf Minuten vor Anwendung der Creme gewartet wird, kommt es zu Stechen, Brennen und Kribbeln.

    Gelegentlich wird die Haut empfindlicher oder schwillt an. Sehr selten entwickeln sich Hauttumore oder eine Rosazea (Kupferrose). Eine Überdosierung ist praktisch ausgeschlossen, es sei denn, es wird die Creme verzehrt. Hierdurch kann es zu Nebenwirkungen kommen, wie sie in der Therapie der Schlafkrankheit mit Eflornithin bekannt sind.

    Dazu zählen Blutbildveränderungen wie Blutarmut, Haarverlust, Krampfanfälle, Hörschäden, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitverlust, Schwäche, Schwindel und Kopfschmerzen.

    Selten wurde von Nebenwirkungen wie makulopapulösen (knotig-fleckigen) oder vesikulobullöser Ausschlag, Rosacea oder seborrhoische Dermatitis festgestellt. Im Allgemeinen ist die Eflornithin-Creme jedoch sehr gut verträglich.

    Mögliche Nebenwirkungen in tabellarischer Übersicht:
    Häufige Nebenwirkungen:
    Akne Entzündung des Haarfollikels
    Haarausfall Brennen
    Stechen oder Kribbeln trockene Haut
    Juckreiz Hautausschlag
    entzündliche Rötung der Haut Hautreizung
    Gelegentliche Nebenwirkungen:
    einwachsende Haare Schwellung des Gesichts und des Mundes
    Hautentzündung knotiger Hautausschlag
    Hautblutungen Lippenherpes
    Ekzeme Entzündungen der Lippen
    Infektion des Haarfollikels Kontaktekzem
    ungewöhnliche Haartextur ungewöhnliches Haarwachstum
    verminderte Pigmentierung Hautrötung
    Seltene Nebenwirkungen:
    seborrhoisches Ekzem Schmetterlingsflechte
    Hautwucherungen fleckig-knotiger Ausschlag
    Hautzysten Hautstörungen
    verstärkte Behaarung Spannen der Haut

    Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

    Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Eflornithin wird im Körper nicht im Rahmen des Stoffwechsels ab- oder umgebaut und unverändert über die Nieren ausgeschieden.

    Gegenanzeigen (Kontraindikationen) von Eflornithin

    Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen Inhaltsstoffe der Cremegrundlage darf Eflornithin nicht angewendet werden. Cetostearylakohol und Stearylalkohol, die in der Creme enthalten sind, können eine Kontaktdermatitis auslösen. Gegen zwei weitere Stoffe, Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat, sind Allergien bekannt.

    Werden während der Therapie mit Eflornithin Hautreaktionen festgestellt, sollte die Crème nicht mehr verwendet werden bis ein Arzt nach Klärung der Symptome die Wiederaufnahme der Behandlung anordnet.

    Für Menschen, die an einer verminderten Funktion der Leber oder der Nieren leiden, gibt es keine zuverlässige Datenlage. Eine Anwendung ist diesbezüglich mit dem behandelnden Arzt abzuklären. Insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion ist bei der Anwendung Vorsicht geboten.

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    Des Weiteren sollte in der Schwangerschaft und in der Stillzeit Eflornithin nicht eingesetzt werden. Es ist noch nicht eindeutig geklärt, ob der Wirkstoff über die Muttermilch weiter gegeben wird. Ebenso sollten Schwangere oder Frauen, die versuchen schwanger zu werden, auf eine Behandlung mit Eflornithin verzichten, da die Auswirkungen nicht bekannt sind. Im Tierversuch zeigten sich ungünstige Wirkungen auf die Fruchtbarkeit. Für Menschen gibt es diesbezüglich noch keine zuverlässigen Studien.

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    Veröffentlicht am: 12.05.2016