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Ethinylestradiol & Gestoden zur Empfängnisverhütung

Die Hormontherapie in Form der Pilleneinnahme bleibt trotz zahlreicher Alternativen eine der beliebtesten Methode zur Empfängnisverhütung. Das lässt sich einerseits auf ihre hohe Sicherheit, andererseits auf die zahlreichen, positiven Nebenaspekte, die mitunter auftreten können, zurückführen. Viele Frauen nutzen Präparate mit Ethinylestradiol oder Gestoden zur Regulierung ihres Menstruationszyklus und zur Vermeidung hormoneller Probleme. Die beiden Wirkstoffe zählen zu den häufig verwendeten Inhaltsstoffen der Antibabypille.


Inhaltsverzeichnis

  1. Die Wirkstoffe Ethinylestradiol und Gestoden
  2. Anwendungsgebiete von Ethinylestradiol und Gestagen
  3. Dreifache Wirkungsweise von Ethinylestradiol und Gestagen
  4. Nebenwirkungen der Hormonkombination
  5. Wechselwirkungen und Gegenanzeigen von Ehtinylestradiol und Gestoden

Die Wirkstoffe Ethinylestradiol und Gestoden

Allein im Jahr 2014 nutzten zahlreiche Anwenderinnen die Pille: bis zu zehn Prozent der 12-17 Jährigen und 80 % der 18-20 Jährigen verwenden sie. Das großzügige Zeitfenster für die Einnahme, das zwölf Stunden beträgt, macht die Anwendung einfach.

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Antibabypillen, die die Kombination aus Ethinylestradiol und Gestoden enthalten erweisen sich hierbei als äußerst sichere Verhütungsmethode. Laut Pearl-Index werden nur drei von 1000 Frauen, die ein Jahr lang ausschließlich mit dieser Hormonkombination verhüten schwanger.

Was ist Ethinylestradiol?

Es handelt sich bei Ethinylestradiol um einen synthetisch hergestellten Wirkstoff, welcher der Klasse der chemisch produzierten Östrogene zuzuordnen ist. Die Struktur und die Wirkungsweise von Ethinylestradiol ist dem natürlich im Körper der Frau vorkommenden Östrogen Estradiol nachempfunden.

Was ist Gestoden?

Gestoden ist eines der möglichen Kombinationsgestagene, das für den Einsatz mit Ethinylestradiol in Frage kommt. Umgekehrt ist Gestoden ausschließlich mit Ethinylestradiol im Handel erhältlich. Es ergänzt die Wirkstoffe des Östrogens um die Funktionen des Gelbkörperhormons und ähnelt Progesteron.

Strukturformel von Gestoden und Ethinylestradiol Gestoden und Ethinylestradiol

Gestagene sind wichtige Geschlechtshormone des weiblichen Körpers. Progesteron, eines der Gestagene, sorgt für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle. Weiterhin wird eine weitere Reifung von Follikeln unterbunden, wenn eine Befruchtung stattgefunden hat. Im Rahmen der Hormontherapie sorgt ein Gestagen für die Verhinderung des Eisprungs, da dem Körper hier eine Schwangerschaft vorgespielt wird.

Anwendungsgebiete von Ethinylestradiol und Gestagen

Ethinylestradiol wird hauptsächlich zur Empfängnisverhütung als Wirkstoff in einer Pille angewendet. Meist erfolgt der Einsatz mit einem Gestagen oder Gelbkörperhormon, wie beispielsweise Gestoden, als sogenanntes Kombipräparat. Zur Vermeidung hormoneller Probleme oder zur Regulierung des Menstruationszyklus wird es ebenso verwendet. Ethinylestradiol findet Anwendung im Bereich der Hormonersatztherapie oder dient zur Verbesserung von Menstruationsstörungen.

Während die ersten Pillen in den 1960er Jahren, denen Ethinylestradiol als Wirkstoff beigefügt wurde, noch bis zu 100 Mikrogramm pro Tablette enthielten, erfolgte nach und nach eine Absenkung des Bestandteils Ethinylestradiol. Die heutige Durchschnittspille mit diesem Wirkstoff weist lediglich noch 20-30 Mikrogramm pro Tablette auf. Ergänzend dazu wird Gestoden bei vielen Pillen mit Ethinylestradiol verwendet.

Ethinylestradiol und Gestoden: Pillen der dritten Generation

Die Kombinationspräparate aus Ethinylestradiol und Gestoden gehören zu den Pillen der dritten Generation. Während Pillen der ersten Generation aus den Wirkstoffen Ethinylestradiol und Norethisteron bzw. Lynestrenol bestehen und Pillen der zweiten Generation aus Ethinylestradiol und Levonorgestrel kombiniert werden, werden Pillen der dritten Generation aus Ethinylestradiol und Gestoden bzw. Desogestrel, Norgestimat oder Ethonogestrel zusammengesetzt.

Weiterhin gibt es Pillen der vierten Generation, die aus Ethinylestradiol oder Estradiolvalerat sowie einem der folgenden Gestagene bestehen: Drospirenon, Dienogest, Chlormadinonazetat oder Nomegestrolacetat. Die verschiedenen Wirkstoffe und Dosierungen ermöglichen vielen Frauen die Einnahme der Pille.

Handelsnamen und Dosierungsstärken

Ethinylestradiol tritt in der Kombination mit Gestoden in verschiedenen Präparaten, unter anderem Femovan und Milvane, zur Empfängnisverhütung auf. Frauen sollten gemeinsam mit ihrem Arzt entscheiden, welches Präparat für sie individuell am besten geeignet ist.

Marke Form Wirkstoffe Hersteller
Femovan monophasisch Ethinylestradiol (30mcg)
Gestoden (75mcg)
Bayer
Milvane monophasisch Ethinylestradiol (20mcg)
Gestoden (75mcg)
Bayer

Dreifache Wirkungsweise von Ethinylestradiol und Gestagen

Mit Ethinylestradiol und Gestoden wird auf dreierlei Weise die Empfängnisverhütung sicher gestellt: Zunächst wird das Heranreifen der Eizelle im Körper der Frau verhindert, wodurch keine Befruchtung stattfinden kann. Weiterhin wird die Produktion der Gebärmutterschleimhaut gestoppt, so dass selbst im Fall einer Befruchtung keine Einnistung der betroffenen Eizelle möglich ist. Als dritter Faktor tritt die Verdickung des vorhandenen Gebärmutterhalsschleims in Kraft, die den Weg der Spermien in die Gebärmutter erschwert, wenn nicht unmöglich macht.

Wirkungsweise der kombinierten Antibabypille

Das Signal, das der Körper durch die Gabe von Ethinylestradiol und Gestoden erhält, lautet, dass eine Befruchtung der Eizelle bereits vorliegt. Die Einnahme der Pille gaukelt somit eine Schwangerschaft vor, damit keine tatsächliche Befruchtung eintreten kann.

Nebenwirkungen der Hormonkombination

Da die Gabe künstlicher Hormone den Organismus beeinflusst, können mitunter unerwünschte Wirkungen in Kraft treten. Bei der Einnahme von Ethinylestradiol und Gestoden treten diese vermehrt zu Beginn der Therapie auf, in vielen Fällen lassen sie nach längerer Einnahme nach. Es gibt aber umgekehrt Nebenwirkungen, die erst später auftreten.

Häufige Nebenwirkungen

Häufig leiden Anwenderinnen von Ethinylestradiol und Gestoden im Rahmen der Hormontherapie unter mitunter starken Kopfschmerzen, Schmier- und Zwischenblutungen (vor allem bei der Einnahme im Langzeitzyklus), Übelkeit und Bauchschmerzen. Zu Wassereinlagerungen oder Gewichtszunahme kommt es ebenfalls häufig. Letztere ist auf einen gesteigerten Appetit durch die Hormongabe zurückzuführen.

Seltenere Nebenwirkungen

Erbrechen, Depressionen, Schlafstörungen oder Appetitsverlust mit einhergehender Gewichtsabnahme zählen zu den seltenen Nebenwirkungen von Ethinylestradiol und Gestoden. Weiterhin treten Migräne oder allergische Reaktionen sowie Seh- und Hörstörungen auf. Die Absonderung von milchähnlichem Ausfluss aus der Brustdrüse ist ebenfalls denkbar.

Risikenfaktoren und Gefahren der Hormonkombination

Das Risiko einer Thrombose steigt unter der Einnahme einer Antibabypille. Die Hormontherapie durch Ethinylestradiol und Gestoden gehört somit zu den Risikofaktoren für eine mitunter lebensgefährliche Lungenembolie. Wer weitere Risikofaktoren hat (z.B. Übergewicht, langjähriges Rauchen oder genetische Veranlagung zur Thrombose), sollte bei der Einnahme der Pille hinsichtlich des Thromboserisikos vorsichtig sein.

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Manche Medikamente sollten nicht zeitgleich mit Ethinylestradiol verabreicht werden, da sie die Wirkung untereinander beeinflussen können. Dazu zählen einerseits chemische Präparate wie Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, verschiedene Antibiotika und Virustatika, andererseits pflanzliche Präparate wie Johanniskraut. Diese Medikamente setzen mitunter die Wirksamkeit von Ethinylestradiol herab und erhöhen das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft.

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Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Ethinylestradiol darf nicht von jeder Person eingenommen werden. Wenn Erkrankungen der Leber oder Tumorerkrankungen, die auf Östrogene zurückgehen (z.B. Gebärmutterhalskrebs oder Brustkrebs) vorliegen, sollte Ethinylestradiol vermieden werden. Bei Bluthochdruck , Diabetes mellitus , thromboembolischen Krankheiten, Pankreatitis oder Migräne mit neurologischen Symptomen ("Aura") ist der Einsatz ebenfalls nicht zu empfehlen.


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Quellen:

  1. Antibabypille birgt Gefahr von Lungenembolie. Norddeutscher Rundfunk. URL: ndr.de
  2. Gebrauchsinformation Femovan. Jenapharm GmbH & Co. KG. URL: jenapharm.de
  3. Beipackzettel Marvelon. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  4. Efficacy of low-dose oral contraceptives containing levonorgestrel, gestoden and cyproterone acetate.. Spona J. et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov

Veröffentlicht am: 09.08.2016