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Hormonelle Verhütung für Raucherinnen: Ja oder Nein?

Rauchende Frauen, die gleichzeitig hormonelle Verhütungsmittel einnehmen, müssen mit einem stark erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechnen. Das betrifft insbesondere östrogenhaltige Verhütungsmittel wie die Pille, den Verhütungsring oder das Verhütungspflaster. Der Konsum von Zigaretten fördert nicht nur die Verengung, sondern auch die Verkalkung der Blutgefäße. Davon sind besonders die äußeren Gliedmaßen und die Herzkranzgefäße betroffen. Rauchende Frauen die mit hormonellen Präparaten verhüten, haben darüber hinaus ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle.


Inhaltsverzeichnis

  1. Die Prinzipien der hormonellen Verhütung
  2. Risikofaktoren: Zigarettenkonsum und Östrogen
  3. Welche Verhütungsmethoden sind für Raucherinnen geeignet?
  4. Alte Studien neu ausgewertet
  5. Weitere Risikofaktoren
  6. Appell an die Gesellschaft
  7. Die Vorteile der Pille

Die Prinzipien der hormonellen Verhütung

Die hormonelle Verhütung beschreibt eine Form der Verhütung durch östrogen- oder gestagenorientierte Präparate. Darüber hinaus gibt es auch Kombipräparate, welche beide Hormone beinhalten. Hormonelle Verhütungsmethoden beruhen auf Ovulations- und Nidationshemmungen. Aber auch der Zervixschleim wird dadurch verändert, was den Weg der Spermien zur Eizelle erschwert.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Hormonelle definieren die beliebteste und am häufigsten gewählte Form der Schwangerschaftsverhütung. Die hormonellen Verhütungsmittel bieten einen nahezu 100-prozentigen Schutz vor ungewollten Schwangerschaften. Das Maß für die Wirksamkeit beziehungsweise die Zuverlässigkeit eines Verhütungsmittels, wird mit dem sogenannten Pearl-Index bestimmt.

verhütungsmethoden für raucherinnen

Der Begriff geht auf den US-amerikanischen Biologen Raymond Pearl zurück. Der Pearl-Index gibt den Anteil der sexuell aktiven Frauen an, die trotz Verhütung innerhalb eines Jahres schwanger geworden sind. Das bedeutet: Je niedriger der Pearl-Index, desto wirksamer beziehungsweise sicherer ist die Verhütungsmethode.

Risikofaktoren: Zigarettenkonsum und Östrogen

Das in der Pille enthaltene Östrogen beeinflusst die Zusammensetzung der Blutgerinnungsfaktoren, wodurch es leichter verklumpt. Wenn beide Risikofaktoren (Zigarettenkonsum und Östrogen) aufeinanderprallen, wird die Wirkung erheblich gesteigert. Das betrifft vor allem Raucherinnern über 35 Jahre. In dieser Altersgruppe verdreifacht sich das Risiko, weshalb östrogenhaltige Präparate tabu sein sollten, sofern täglich mehr als 20 Zigaretten konsumiert werden. Darüber hinaus müssen rauchende Frauen mit Blutungsstörungen rechnen. Diese Störungen äußern sich in der Regel durch Zwischen- und Schmierblutungen.

Welche Verhütungsmethoden sind für Raucherinnen geeignet?

Rauchende Frauen sollten alternativ verhüten und dabei auf die Einnahme von östrogenhaltigen Präparaten verzichten. Zu den Alternativen gehört die mechanische Verhütung, welche beispielsweise mit einem Kondom oder einem Diaphragma realisiert wird, die chemische Verhütung mittels Vaginalfilm, Zäpfchen, Gels, Cremes, die Spirale (Kupferspirale, T-Spirale, Kupferkette), die natürliche Verhütung mittels Kalender- oder Temperaturmethode oder die Sterilisation, welche sowohl bei Männern als auch bei Frauen möglich ist.

hormonelle verhütungsmethoden

Außerdem können rauchende Frauen die Minipille anwenden, da diese hormonelle Verhütungsmethode nur Progestogen (Gelbkörperhormon) enthält. Somit ist die Minipille östrogenfrei.

Minipille: Wirkstoffgehalt und Dosierung

Minipille Wirkstoffgehalt (Dosierung pro 1 Pille) Weitere Informationen
Cerazette Desogestrel (75mcg) Mehr dazu
Micronovum Norethisteron (350mcg) Mehr dazu
Noriday Norethisteron (350mcg) Mehr dazu

Alte Studien neu ausgewertet

Die Schlagzeile ist immer wieder zu lesen: Die Antibabypille erhöht das Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken. In der Juli-Ausgabe des "Journal of the American Medical Association" (JAMA) wurde eine Studie veröffentlicht, welche die Angst um das Schlaganfall-Risiko erneut schürt.

Der Neurologe S. Claiborne Johnston und sein Team haben jedoch keine neuen Daten erhoben, sondern eine Metaanalyse zu einschlägigen Studien der letzten Jahrzehnte durchgeführt und die Daten dieser Studien kritisch ausgewertet. Dazu wurden insgesamt 16 Studien ausgewertet. Das Ergebnis: Rauchende Frauen welche die Pille nehmen, haben ein 2,75-fach erhöhtes Schlaganfall-Risiko.

Um diese Aussage realistisch zu bewerten, muss allerdings genauer hingeschaut werden. So stimmen die Zahlen für Präparate mit niedrigeren Östrogendosen nicht. Das relevante Risiko reduziert sich bei der Einnahme von Präparaten mit kleineren Hormon-Dosen auf 1,93. Darüber hinaus weisen diese Präparate auch sonst weniger Nebenwirkungen auf. Das macht sie zu einer weit verbreiteten und beliebten Verhütungsmethode.

Weitere Risikofaktoren

Aber die absoluten Zahlen sind entscheidend. Die Wissenschaftler verzeichnen etwas mehr als vier Fälle auf 100.000 Frauen, die durch die Kombination Rauchen und Östrogen auftreten. Es ist erwiesen, dass das Schlaganfall-Risiko durch die Pille erhöht wird. Vor allem dann, wenn die Frau gleichzeitig raucht.

Der Zigarettenkonsum und ein zu hoher Blutdruck gelten als die Hauptrisikofaktoren, welche insgesamt deutlich schwerer wiegen als der geringe Effekt, welchen die Antibabypille im Zusammenspiel mit dem Zigarettenkonsum aufweist. Der Frauenarzt Albrecht Scheffler äußert sich dazu, dass nicht die Pille das hohe Risiko birgt. Der Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V. ermahnt alle Betroffenen endlich mit dem Rauchen aufzuhören und zu fettes Essen zu vermeiden.

Appell an die Gesellschaft

Scheffler setzt eine gezielte Befragung und eine gründliche Untersuchung voraus seiner Patientinnen voraus. Dabei betont er, dass die Pille nicht jeder Patientin verschrieben werden kann. Zu den problematischen Faktoren gehören nicht nur das Übergewicht (Adipositas) und der Zigarettenkonsum, auch hoher Blutdruck und Diabetes (Zuckerkrankheit) sind als Einschränkung zu betrachten.

Scheffler mahnt weiter, dass Gynäkologen die Pille nur dann an Frauen über 35 herausgeben sollten, wenn diese nicht rauchen. Schließlich sei es bereits aus früheren Studien längst bekannt, dass die Kombination das Schlaganfall-Risiko deutlich erhöht. Weltweit nehmen aktuell ca. 80 Millionen Frauen die Antibabypille. Das Präparat trat bereits Anfang der 60er Jahre seinen Siegeszug an. Schließlich sind die Eigenschaften der Pille in puncto Sicherheit und Unkompliziertheit in der Einnahme unersetzlich.

Die Vorteile der Pille

Doch seit ihren Anfängen wird das Präparat mit einem negativen Image belastet. Das erhöhte Risiko für Venenthrombosen, Herzinfarkte oder Lungenembolien haftet wie ein schwarzer Schatten. Und damit rücken die Vorteile welche sich aus der Einnahme ergeben, unbeachtet in den Hintergrund.

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Dabei werden jedoch nicht die gesundheitlichen Risiken fokussiert, welche mit dem Schwangerschaftsabbruch einhergehen. Vielmehr wird das verminderte Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken, beleuchtet. Aber auch Eileiter-Entzündungen treten deutlich seltener auf.


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Aktualisiert am: 18.01.2016