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Hypercholesterinämie (Cholesterinüberschuss)

Bei der Hypercholesterinämie (Cholesterinüberschuss, Hypercholesterolämie) sind die Cholesterinwerte zu hoch. Ob der Patient unter dieser Erkrankung leidet, kann nur durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden. Symptome, die sofort ins Auge stechen gibt es bei dieser Erkrankung nicht.


Hypercholesterinämie: Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Ursachen
  3. Symptome
  4. Vorbeugung und Therapie

Überblick

Cholesterin ist ähnlich wie Fett aufgebaut. Der Körper benötigt es, um andere Stoffe darauf herzustellen. Nach der Untersuchung teilt der Arzt dem Patienten die Werte mit, nämlich den Gesamtcholesterinwert, das HDL-Cholesterin, das LDL-Cholesterin und die Triglyceride.

HDL-Cholesterin

Der Wert für das LDL-Cholesterin sollte möglichst niedrig sein und der Wert für das HDL-Cholesterin möglichst hoch. LDL liegt optimal unter 160 mg/dl und das HDL über 40 mg/dl. Der Gesamtcholesterinwert ist gut, wenn er unter 250 mg/dl liegt. Der Wert für Triglyceride sollte und 200 mg/dl liegen.

Ursachen

Bei den Ursachen lassen sich zwei Gruppen unterscheiden. Einmal kann diese Erkrankung vom falschen Lebensstil kommen, sie kann aber auch vererbt sein.

Leiden Sie an einem zu hohen Cholesterinspiegel, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Hohe Blutfettwerte können durch falsche Ernährung entstehen. Vor allem, wer gerne fettreiche Nahrung zu sich nimmt, erhöht das Risiko. Weitere Ursachen sind oft hoher Alkoholkonsum und mangelnde Bewegung. Manchmal sind es auch andere Krankheiten, die zu einer Hypercholesterinämie führen. Dabei kann es sich um eine Niereninsuffizienz, eine Lebererkrankung, Diabetes mellitus oder um eine Überfunktion der Schilddrüse handeln.

Die erblich bedingte Hypercholesterinämie ist ein Gendefekt. Der Rezeptor für das LHL-Cholesterin wird dabei so verändert, dass es nicht mehr aus dem Blut entfernt werden kann. Dadurch ergeben sich LDL-Werte, die bis zu zehnmal höher sein können. Die Ausprägung des Gendefekts ist nicht bei allen Menschen gleich. Im schlimmsten Fall hat der Patient überhaupt keine Rezeptoren. Manchmal sind sie zwar vorhanden, doch sie können kein Cholesterin binden.

Es gibt auch Fälle, bei denen der Komplex aus LDL und Rezeptor nicht ins Blut aufgenommen werden kann und länger in der Blutbahn verbleibt. LDL-Cholesterin lagert sich aber in den Blutgefäßen ab und kann zu Verengungen der Gefäße führen. Die Vererbung des Gens geschieht autosomal-dominant, was heißt, dass es genügt, wenn entweder Vater oder Mutter erkrankt sind.

In diesem Fall liegt eine sogenannte heterozygote Vererbung vor. Diese ist die häufigste Form der vererbten Hypercholesterinämie. In sehr seltenen Fällen sind beide Eltern Träger des Erbgutes, was für das Kind besonders schlimme Folgen hat. In diesem Fall beträgt das Gesamtcholesterin oft zwischen 500 und 1200 mg/dl. Mit solchen hohen Cholesterinwerten überlebt der Patient selten das zweite Lebensjahrzehnt.

Symptome

Bei der Hypercholesterinämie treten keine Beschwerden auf, was die Compliance bei einer medikamentösen Therapie ein wenig erschweren kann. Die Veränderungen, die in den Blutgefäßen geschehen, sind dafür umso dramatischer. Das Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab. Der Blutfluss ist gestört, was vor allem im Bereich der Herzkranzgefäße fatal ist. Während sich das LDL-Cholesterin an die Gefäßwände anlagert, hat das HDL-Cholesterin die Eigenschaft, das Cholesterin wieder von den Wänden zu lösen. Aus diesem Grund ist ein möglichst hoher HDL-Wert erwünscht.

arteriosklerose

Wenn die Erkrankung schon weiter fortgeschritten ist, dann macht sich die Arterienverkalkung, die Arteriosklerose, immer häufiger auch durch äußere Anzeichen bemerkbar. So ergeben sich gelbliche Erhebungen in auf den Augenlidern. An Armen, Gesäß, Händen und Beinen findet der Patient gelbe-orange Knoten. Am Rand der Hornhaut des Auges kommt es zu einer weißen Trübung in Form eines Ringes.

Vorbeugung und Therapie

Eine Vorbeugung ist natürlich nur sinnvoll, wenn die Krankheit nicht genetisch bedingt ist. Der Patient muss seinen bisherigen Lebensstil nicht selten vollkommen ändern. Wichtig ist eine Reduktion des Gewichts, da LDL und Triglyceride vom Körpergewicht abhängen. Wird dieses reduziert, dann gehen auch diese Werte zurück. Ärzte empfehlen, dass der Patient einen Body-Mass-Index von 25 anstrebt. Während die Gewichtsabnahme das LDL-Cholesterin reduziert, führt mehr Bewegung zu einer Erhöhung des HDL-Cholesterins. Außerdem steigert sich dadurch die Fettverbrennung und zu einem niedrigeren Triglyceridwert. Dabei ist es nicht nötig zum Spitzensportler zu werden. Wer die Treppe statt den Lift benutzt, der tut schon viel für seine Cholesterinwerte.

Bei der Zusammenstellung der Ernährung ist vor allen Dingen eine Reduzierung des Fettes notwendig. Es hat allerdings wenig Sinn, einfach das Fett vom Speiseplan zu streichen, denn nicht jedes Fett wirkt gleich schädlich. Schädlich sind gesättigte Fettsäure, die in tierischen Lebensmitteln, in Kokos- und Palmfett enthalten sind. Fette, die Bestandteil verschiedener Öle (Rapsöl, Olivenöl) und Fische (Lachs, Makrele, Hering) sind, können sogar das LDL-Cholesterin senken.

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Bewegung und Ernährung wirken nur bei leichteren Formen. Wenn die Cholesterinwerte stark von der Norm abweichen, dann führt kein Weg an einer medikamentösen Therapie vorbei. Vor allem gilt das, wenn die Krankheit genetische bedingt ist. Die Mittel der ersten Wahl sind die sogenannten Statine, die die Cholesterinsynthese in der Leber hemmen. Sinnvoll ist oft ein zusätzliches Medikament (z.B. Crestor, Atorvastatin, Lipitor oder Simvastatin), das die Aufnahme von Cholesterin im Darm hemmt. Viele Ärzte verwenden ein Austauscherharz, das Gallensäure bindet. Gallensäure wird aus Cholesterin gewonnen und so verbraucht der Körper bei der Herstellung von Gallensäure zusätzlich Cholesterin.