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Antihypertonika als Ursache für Impotenz

Sowohl Bluthochdruck (Hypertonie) selbst, als auch die Medikamente zur Behandlung der Hypertonie können Impotenz (erektile Dysfunktion, Erektionsstörung) auslösen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Bluthochdruck: Definition
  2. Impotenz: Definition
  3. Wirkstoffgruppen der Antihypertonika als Ursache für Impotenz
  4. Tabellarische Übersicht von Antihypertonika, die Impotenz auslösen können
  5. Bluthochdruck als Gegenanzeige zur Anwendung von PDE5-Hemmern
  6. Studien zur erektilen Dysfunktion und Hypertonie

Bluthochdruck: Definition

Als Bluthochdruck wird die Erhöhung einer Gewebespannung oder eines Drucks bezeichnet, der über die physiologische Norm hinausgeht. Meist ist mit diesem Begriff der erhöhte Druck in den Blutgefäßen gemeint, also hoher Blutdruck.

Leiden Sie an Impotenz und/oder Bluthochdruck, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

Die bekanntesten Folgen der Hypertonie sind Schlaganfall und Herzinfarkt. Ebenso werden auch Augen, Gefäße und Nieren angegriffen. Da Bluthochdruck die Gefäße verengt, sind Männer mit Hypertonie meist von Impotenz betroffen. Hypertonie lässt sich jedoch gut behandeln und häufig durch eine dauerhafte Medikamenteneinnahme verhindern.

Impotenz: Definition

Unter Impotenz (erektile Dysfunktion, Erektionsstörung wird die Unfähigkeit eines Mannes, bei sexueller Erregung eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, verstanden.

Eine Erektion entsteht durch das komplexe Zusammenspiel des Nervensystems, der Blutgefäße, Muskeln sowie der Hormone. Deshalb kann eine erektile Dysfunktion auf vielfältige Weise verursacht werden.

Eine längere Impotenz besteht meist bei Männern mit Risikofaktoren wie beispielsweise Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Nikotinabhängigkeit oder Hypertonie.

Wirkstoffgruppen der Antihypertonika als Ursache für Impotenz

Einige blutdrucksenkende Mittel können als Nebenwirkung Impotenz verursachen. Ebenso kann in manchen Fällen schon die Senkung des Blutdrucks auf den Normalwert zu einer Erektionsstörung führen. Durch die Herabsetzung des Blutdrucks wird der Penis nicht mehr so stark durchblutet, wordurch es zu Potenzproblemen kommen kann.

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe ACE-Hemmer

Das Hormon Angiotesin, das in der Niere freigesetzt wird, verbessert die Durchblutung der Organe indem Gefäße verengt werden und dadurch ein Anstieg des Blutdrucks herbeigeführt wird. ACE-Inhibitoren hemmen die Ausschüttung des Hormons, wordurch Gefäße erweitert werden und der Blutdruck gesenkt wird.

ACE-Hemmer verlangsamen zudem den Abbau des gefäßerweiternden Hormon Bradykinin. Gelegentlich wird durch die Senkung des Blutdrucks mit ACE-Hemmern Impotenz verursacht.

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe Beta-Rezeptorenblocker

Die Hormone Adrenalin und Noradrenalin, die auch Stresshormone genannt werden, erregen den Sympathikus, woraufhin die Muskelspannung steigt, das Herz schlägt schneller und die Blutgefäße verengen sich. In Folge steigt der Blutdruck an. Beta-Blocker besetzten jene Rezeptoren, an die sich normalerweise die Stresshormone binden.

Durch diese Blockade der Rezeptoren wird der Herzschlag verlangsamt und der Blutdruck gesenkt. Beta-Blocker werden aufgrund dieser Wirkung bei Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche und Angina pectoris eingesetzt.

Alle Beta-Rezeptorenblocker können die Sexualfunktionen wie folgt verschlechtern:

  • Kontraktion der glatten Schwellkörpermuskulatur
  • Herabsetzung der Testosteronbildung und damit des Testosterons
  • zentrale Wirkung auf das Gehirn und damit dämpfende Wirkung auf die Libido

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe Clonidin

Clonidin wird zur Gruppe der Sympthikomimetika gezählt, die auf den Sympathikus wirken und Einfluss auf den Blutdruck, der Herzfrequenz, Erweiterung der Atemwege und das Hungerzentrum im Gehirn nehmen.

Clonidin verringert die Herzfrequenz und sorgt zusätzlich für eine Erweiterung der Arterien und Venen. An der Niere wird außerdem die Freisetzung von Renin gedämpft. Renin ist ein Hormon, das blutdrucksteigernd im Körper wirkt.

Aufgrund des verringerten Blutvorlumens, das nun durch erweiterte Gefäße fließt, fällt es manchen Betroffenen schwer eine ausreichend harte Erektion aufbauen zu können.

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe Calcium-Antagonisten

Calcium-Antagonisten (Calciumkanalblocker) werden zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina Pectoris und Herzrythmusstörungen eingesetzt.

Calciumkanalblocker wirken an den Muskelzellen der Blutgefäße und am Herzen. Damit Muskeln kontrahieren benötigen sie Calcium, die durch sogenannte Calciumkanäle in die Muskelfasern einströmen. Calciumantagonisten hemmen den Einstrom durch diese Kanäle, wodurch die Schlagkraft und Schlaghäufigkeit des Herzmuskels verringert wird.

Der Blutdruck sink, aufgrund der reduzierten Schlagfreqeunz und eine Erweiterung der Gefäßmuskulatur. Neben Schwindel, Kopfschmerzen und Gesichtsrötung zählt auch Impotenz zu den möglichen Nebenwirkungen von Calciumkanalblockern.

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe Hydralazin, Di-Hydralazin

Hydralazin entspannt die Fasern der glatten Muskulatur der Blutgefäßen, wordurch Aterien erweitert werden. Durch diese Erweiterung sinkt der Widerstand und der Blutdruck wird gesenkt.

Im Gegensatz zu anderen Hypertonika beeinflusst Hydralazin weder die Herzleistung noch die Ausschüttung des Hormons Adrenalin. Der Körper reagiert somit auf die Blutdrucksenkung mit einer Zunahme der Herzfrequenz. Aufgrund dessen wird Hydralazin häufig mit anderen Arzneimitteln, z.B. mit Präparaten aus der Reihe der Betablocker oder Diuretika, kombiniert.

In Kombination mit anderen Blutdrucksenkern kann Hydralazin Potenzprobleme hervorrufen.

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe Methyldopa

Methyldopa ist eine Aminosäure, die im Gehrin zu Alpha-Methylnoradrenalin umgebaut wird und Noradrenalin-Rezeptoren besetzt. Dardurch wird das blutgefäßverengende Noradrenalin verdrengt. Dadurch erweitern sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.

Methyldopa wird vor allem bei essenzieller Hypertonie in Kombination mit Diuretika (Entwässerungsmitteln) eingesetzt. Grundsätzlich wird Methyldopa nur verschrieben, wenn andere Hypertonika nicht wirken oder Unverträglichkeiten vorliegen.

Neben Potenzstörungen kann es durch Methyldopa zusätzlich zum Verlust der Libido kommen.

Wirkstoffe der Wirkstoffgruppe Reserpin

Reserpin wirkt im Nervensystem und beeinflusst die Aktivität von Botenstoffen, wie z.B. Noradrenalin. Noradrenalin schwächt die Wirkung des Sympathikus ab, wodruch unter anderem die Herzfrequenz reduziert wird und Blutgefäße erweitert werden.

Reserpin hat somit eine blutdrucksenkende aber gleichzeitig auch eine beruhigende Wirkung. Das Arzneimittel wird zumeist in Kombination mit entwässernden Präparaten verschrieben. Die Wirkung von Reserpin setzt nur sehr langsam ein. Bis zum Wirkungseintritt kann es zwei bis drei Wochen dauern.

Tabellarische Übersicht von Antihypertonika, die Impotenz auslösen können

Wirkstoffgruppe Wirkstoff Auswirkungen
ACE-Hemmer
  • Captopril
  • Enalapril
  • Fosinopril
  • Lisinopril
  • Ramipril
  • gelegentlich Impotenz
Beta-Rezeptorenblocker
  • Atenolol
  • Bisoprolol
  • Carvedilol
  • Nebivolol
  • Pindolol
  • Propranolol
  • Metoprolol
  • Impotenz
  • Libidoverlust
  • Testosteron-Abnahme
Calcium-Antagonisten
  • Amlodipin
  • Verapamil
  • Diltiazem
  • Potenzstörungen
Hydralazin
Di-Hydralazin
  • Hydralazin
  • Di-Hydralazin
  • Potenzstörungen
Methyldopa
  • Methyldopa
  • Potenzstörungen
  • Libidoverlust
Reserpin
  • Reserpin
  • Potenzstörungen
  • Libidoverlust
  • Testosteronmangel

Bluthochdruck als Gegenanzeige zur Anwendung von PDE5-Hemmern

In einigen Fällen dürfen PDE-5-Hemmer in Verbindung mit Bluthochdruck oder Antihypertonika nicht eingenommen werden. Medikamente aus der Wirkstoffreihe der Alpha-Rezeptorenblocker oder nitrathaltige Arzneien führen zu einer erheblichen Senkung des Blutdrucks, die in Kombination mit PDE-5-Hemmern zu ernsthaften gesundheitlichen Risiken führen können.

Die Einnahme von Alpha-Rezeptorenblocker und PDE-5-Hemmer

Werden bei Bluthochdruck Alpha-Rezeptorenblocker verschrieben, dürfen diese nicht mit PDE5-Hemmern eingenommen werden. Zu den Alpha-Rezeptorenblockern gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Doxazosin, Alfuzosin, Terazosin, Phentolamin, Tolazolin, Tamsulosin und Urapidil.

Im Normalfall werden die Medikamente mit diesen Wirkstoffen nur in Kombinationspräparaten und bei einer gleichzeitig vorliegenden gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt.

Werden PDE5-Hemmer zusammen mit Alpha-Rezeptorenblocker eingenommen, kann beim schnellen Aufrichten oder Aufstehen Schwindel auftreten, aufgrund des plötzlichen Blutdruckabfalls. Diese Situation wird orthostatische Hypotonie oder orthostatische Dysregulation genannt.

Teilweise kann diese orthostatische Kreislaufregulationsstörung bis zur Bewusstlosigkeit führen. Deshalb ist dürfen beide Medikamente nicht kombiniert werden.

Potenzmittel in Kombination mit nitrathaltigen Medikamenten

Nitrathaltige Medikamente wirken blutdrucksenkend, krampflösend sowie antianginös. Sie dürfen ebenso wie Alpha-Blocker nicht mit Phosphodiesterase-5-Hemmer kombiniert werden.

Phosphodiesterase-5-Hemmer und nitrathaltige Medikamente führen jeweils zur Entspannung der Blutgefäße, sodass es bei gleichzeitiger Einnahme zu einem starken und häufig sehr lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen kann.

PDE-5-Hemmer bei unkontrollierter Hypertonie

Ebenso dürfen bei unbehandelter unkontrollierter oder schlecht kontrollierter Hypertonie keine PDE5-Hemmer eingenommen werden. Patienten mit diesen Erkrankungen gelten als Hochrisikopatienten, die in jedem Fall sexuelle Aktivitäten vermeiden sollten.

Studien zur erektilen Dysfunktion und Hypertonie

Bluthochdruck sollte so früh wie möglich behandelt werden, da er einen schwerwiegenden Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Die Behandlung mit Antihypertensiva wirft allerdings Fragen nach Wechselwirkungen und gefährlichen Nebenerscheinungen bei gleichzeitiger Einnahme von PDE5-Hemmern auf.

Studien wie beispielsweise "Erectile dysfunction and hypertension" von Kloner, R., veröffentlicht im International Journal of Impotence Research 2007, haben gezeigt, dass es außer bei Alpha-Blockern keine Bedenken gibt.

Ebenso konnte die Studie von Nehra, A. aus dem Jahr 2009 mit dem Titel "Erectile Dysfunction and Cardiovascular Disease: Efficacy and Safety of Phosphodiesterase Type 5 Inhibitors in Men With Both Conditions", veröffentlicht in den Mayo Clinic Proceedings Band 84 zeigen, dass Kombination von Antihypertensiva und PDE5-Hemmern im Normalfall kein Problem ist.

Lediglich gibt es hohe Risiken bei Patienten mit hochgradiger kardiovaskulärer Erkrankung, wie die Studie "Sexual dysfunction and cardiac risk (the Second Princeton Consensus Conference)" von Kostis und Jackson aus dem Jahre 2005 zu bedenken gibt.

Leiden Sie an Impotenz und/oder Bluthochdruck, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Dennoch ist jedem Patienten mit Bluthochdruck und gleichzeitiger Impotenz anzuraten, bestehende Erkrankungen und mögliche Medikamenteneinnahmen ärztlich abklären zu lassen. Ebenso wird jedem Patienten ans Herz gelegt, die Packungsbeilage genauestens durchzulesen und bei eventueller Unklarheit beim behandelnden Arzt noch einmal nachzufragen.

Erfahren Sie mehr über Impotenz (erektile Dysfunktion):

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Veröffentlicht am: 20.04.2016