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Die neun häufigsten Geschlechtskrankheiten

Sexuell übertragbare Krankheiten sind für die Betroffenen teilweise nur lästig, können teilweise aber auch gefährliche Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit nach sich ziehen. Über die folgenden neun Geschlechtskrankheiten sollte jeder sexuell aktive Mensch informiert sein - und sich am besten stets mit einem Kondom schützen.

Was genau sind Geschlechtskrankheiten?

Unter Geschlechtskrankheiten verstehen wir im medizinischen Sinne Krankheiten, welche durch Geschlechtsverkehr übertragen werden bzw. übertragen werden können. Reden wir im allgemeinen von Geschlechtskrankheiten, so werden in der Regel aber nur fünf unterschiedliche Erkrankungen bzw. Infektionen gemeint.

Leiden Sie an Geschlechtskrankheiten, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Zu diesen gehören Syphilis, Gonorrhö (Tripper), Ulcus molle, Lymphogranuloma und schließlich Granuloma, wobei auch die HIV-Infektion per Definition immer häufiger zu den klassischen Geschlechtskrankheiten gezählt wird.

Ein häufiger Trugschluss hat seine Ursache in der Tatsache, dass die Bezeichnung der genannten klassischen fünf Geschlechtskrankheiten und die allgemeine Klassifikation derjenigen Erkrankungen, die sexuell übertragen werden, synonymisch verwendet worden sind und zum Teil sogar noch bis zum heutigen Tage verwendet werden.

Dabei ist es sehr wichtig zu wissen: Neben den klassischen Geschlechtskrankheiten gibt es noch zahlreiche weitere Krankheiten, die auf sexuellem Wege übertragen werden. Um Missverständnisse zu vermeiden, hat sich in den letzten Jahren der Begriff der sogenannten "sexually transmitted disease", kurz STD, etabliert, was zu Deutsch nichts anderes klassifiziert als diejenige Rubrik von Krankheiten, die unter anderem oder ausschließlich auf sexuellem Wege übertragen werden.

Geschlechtskrankheiten

Ursachen von Geschlechtskrankheiten

Die Ursachen der Geschlechtskrankheiten sind vielschichtig. In den meisten Fällen werden die Geschlechtskrankheiten von Pilzen, Bakterien oder gar Viren hervorgerufen. Je nach Erreger fallen auch die Symptome der Erkrankungen in den diversen Stadien der jeweiligen Krankheiten unterschiedlich aus. Wie die Bezeichnung der Geschlechtskrankheiten bereits suggeriert, kommt es sehr häufig zu sichtbaren Veränderungen im Genitalbereich.

Aber auch andere Stellen der Haut und vor allem Schleimhäute können betroffen sein und Auffälligkeiten aufweisen. Werden die ersten Symptome einer Infektion nicht zeitnah behandelt - was aufgrund von Scham und Unwissenheit leider nicht selten der Fall ist - kann es zu schwerwiegenden Spätfolgen und Komplikationen kommen. Was für alle bakteriellen Infektionen Gültigkeit hat, gilt auch für bakteriell ausgelöste Geschlechtskrankheiten: Die zeitnahe Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum zeigt meist schnelle Erfolge.

Die STI-Statistik in Deutschland

Seit 2001 sind unter den STDs nur noch Syphilis und HIV meldepflichtig. Nichtsdestotrotz gibt es auch in Deutschland natürlich Statistiken zu den übrigen "klassischen" Geschlechtskrankheiten (STI) sowie den übrigen STDs, die zuverlässig zu erstellen es aufgrund der nur noch eingeschränkten Meldepflicht aber sehr schwierig ist. Dabei fallen die neusten Feststellungen aus medizinischer Sicht besorgniserregend aus, steigt die Anzahl der Geschlechtskrankheiten in Deutschland nämlich seit Jahren stetig.

Insbesondere was die bakteriellen Geschlechtskrankheiten angeht, gelten junge Menschen im Durchschnitt als häufiger betroffen. Das bekannteste Beispiel sind die Chlamydien, die heute als häufigste sexuell übertragbare Infektion auftreten: Bisweilen werden jährlich über 170.000 Neuinfektionen festgestellt.

Chlamydien

Chlamydien

Chlamydien sind weltweit führend unter den Geschlechtskrankheiten. Da die Symptome oft sehr schwach ausfallen, wird die Infektion von den Betroffenen gar nicht wahrgenommen. Dies kann langfristig jedoch schwere gesundheitliche Folgen haben, insbesondere für Frauen: Sie haben ein erhöhtes Risiko für Früh- und Fehlgeburten und für Eileiterschwangerschaften oder können sogar unfruchtbar werden. Männer riskieren eine dauerhaft verengte Harnröhre, die mit Schmerzen beim Wasserlassen einhergeht. Da das Bakterium Chlamydia trachomatis durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird, sind Kondome der beste Schutz. Eine Infektion macht sich häufig in Form eines dünnflüssigen, gelblichen Ausflusses bemerkbar und bei Frauen durch Entzündungen der Eileiter und der Gebärmutterschleimhaut.

Hepatitis B

Hepatitis B

Bei der Hepatitis B handelt es sich um eine Leberentzündung, die durch das Hepatitis B-Virus ausgelöst wird. Da das Virus meist über Körperflüssigkeiten wie Sperma und seltener über das Blut übertragen wird, zählt die Krankheit in Deutschland zu den Geschlechtskrankheiten. Vielfach verläuft die Krankheit ohne Beschwerden, doch wenn sie zum Ausbruch kommt, geht sie mit Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und allgemeiner Mattigkeit einher. Im späteren Verlauf kann sie zu einer Gelbsucht führen oder in eine chronische Hepatitis B übergehen. Diese begünstigt dann wiederum die Entstehung von Leberzirrhosen und Leberkrebs. Empfehlenswert ist eine Schutzimpfung und die Verwendung von Kondomen.

Trichomoniasis

Trichomoniasis

Die sogenannte Trichomoniasis wird von winzigen Geißeltierchen ausgelöst, die in der Fachsprache Trichomonas vaginalis genannt werden. Sie gehört zu den weltweit häufigsten Geschlechtskrankheiten und kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Da sich bei Männern oft keine Symptome zeigen, werden sie unbewusst zu Überträgern der Geißeltierchen, die sich in der Prostata, der Harnröhre und unter der Penisvorhaut einnisten. Bei Frauen macht sich die Trichomoniasis hingegen in Form eines gelblichen übel riechenden Ausflusses und durch Entzündungen bemerkbar. Die Diagnose wird mit Hilfe eines Abstriches gestellt und ein Medikament wie Metronidazol verordnet.

Genitalwarzen (HPV-Infektion)

Genitalwarzen (HPV-Infektion)

Genitalwarzen, auch als Feigwarzen bekannt, werden vom Humanen-Papilloma-Virus (HPV) verursacht. Das Virus betrifft Männer und Frauen in gleichem Maße und nistet sich im Genitalbereich ein. Dort bilden sich spitze Hautwarzen, die eine rosa bis gräuliche Färbung haben und meist nur lästig aber nicht schmerzhaft sind. Ab und zu können sie ein leichtes Brennen oder Jucken verursachen. Allerdings können manche Typen des HPV auch die Schleimhäute angreifen und bei Frauen die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs begünstigen. Daher sollten Feigwarzen unbedingt behandelt werden. Bei jungen Frauen wird heute eine HPV-Schutzimpfung empfohlen, die jedoch nur wirkt, wenn noch kein Geschlechtsverkehr stattgefunden hat und somit auch keine Infektion möglich war.

Pilzinfektionen (Candida albicans)

Pilzinfektionen (Candida albicans)

Der Hefepilz (Candida albicans) lebt in geringer Anzahl auf jedem Menschen ohne ihn zu stören. So kommt er auch ganz natürlich in der Scheidenflora der Frau vor und wird dort von säurebildenden Bakterien in Schach gehalten. Ironischerweise hat jedoch die moderne übertriebene Körperhygiene, zum Beispiel in Form von Scheidenspülungen, dazu geführt, dass die natürliche Balance in der Scheidenflora gestört wird und sich der Hefepilz ausbreitet. Er kann dann zu einer Schwellung und Entzündung der Schamlippen und der Scheide führen, einen starken Juckreiz auslösen und zu einem weißlich-bröckelnden Ausfluss führen. Männer bleiben von ihm auch nicht verschont: Bei ihnen löst der Hefepilz eine schmerzhaft-brennende Entzündung der Eichel und der Vorhaut aus. Kondome sind sinnvoll um die Übertragung des Hefepilzes von einem Partner zum anderen zu verhindern, allerdings kann der Pilz auch auf anderem Wege (z.B. im Schwimmbad) übertragen werden.

Genitalherpes

Genitalherpes

Herpesviren können auch den Genitalbereich befallen. Die Medizin spricht dann von Herpes Genitalis, bzw. Genitalherpes. Das Virus Herpes Simplex nistet sich im Genitalbereich ein und führt schon bald zu einer schmerzhaften Infektion mit juckenden roten Stellen, kleinen Bläschen und Wunden. Genau wie beim Lippenherpes ist es nicht möglich, diese Krankheit vollständig zu heilen. Die Herpes Simplex-Viren bleiben im Körper und führen von Zeit zu Zeit zu einem akuten Ausbruch der Krankheit. Spezielle Virostatika wie Aciclovir helfen zumindest, die Ausbrüche möglichst zu reduzieren und die Symptome zu lindern.

Gonorrhoe (Tripper)

Gonorrhoe (Tripper)

Gonorrhoe gehört zu den bekanntesten Geschlechtskrankheiten und ist auch unter dem alten Namen Tripper bekannt. Seit einigen Jahren ist die Gonorrhoe durch zunehmenden ungeschützten Geschlechtsverkehr und häufiger wechselnde Sexualpartner wieder auf dem Vormarsch. Problematisch ist dabei, dass das Bakterium Neisseria gonorrhoea, das diese Krankheit auslöst, immer häufiger Resistenzen gegenüber herkömmlichen Antibiotika entwickelt. Kondome sind der beste Schutz gegen eine Ansteckung. Die Tripper-Infektion macht sich oft erst spät in Form von brennenden Schmerzen beim Wasserlassen oder einem milchigen Ausfluss bemerkbar. Oft bleibt sie jedoch auch unbemerkt und führt im schlimmsten Fall sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu Unfruchtbarkeit.

Syphilis

Syphilis

Die früher so gefürchtete Syphilis kann heute mit Antibiotika gut behandelt werden. Sie wird vom Bakterium Treponema pallidum ausgelöst und macht sich etwa drei Wochen nach der Ansteckung erstmals mit kleinen braunroten Geschwülsten im Genitalbereich und auch am Mund bemerkbar. Diese Geschwülste werden auch als "Harter Schancker" bezeichnet und sind hoch infektiös. Dringt der Erreger zu den Lymphgefäßen vor, kommt es auch zu einer Schwellung der Lymphknoten. Im weiteren Verlauf breiten sich braunrote Flecken und Knötchen über den ganzen Körper aus. Unbehandelt führte die Syphilis früher zu einer dauerhaften Schädigung der Haut und der Muskeln oder sogar zum Tod, doch heute stellt sie dank wirksamer Antibiotika keine große Gefahr mehr dar.

HIV/AIDS

HIV/AIDS

An Schrecken verloren hat auch die Immunschwächekrankheit HIV/Aids, die in den 80er und 90er Jahren noch zu zahllosen Todesfällen weltweit geführt hat. Ausgelöst wird AIDS durch das HI-Virus, das vor allem durch Blut und Sperma übertragen wird. Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist daher nach wie vor die Hauptursache für eine Ansteckung. Intensive Forschung hat dazu geführt, dass Menschen heute viele Jahre mit HIV leben können, ohne dass es zu einem Ausbruch von AIDS kommt, doch das soziale Stigma hält sich auch heute noch und eine echte Heilung gibt es nicht. Kondome sind der beste Schutz vor einer Infektion.


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