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Pearl Index: Wie sicher sind Methoden zur Empfängnisverhütung?

Die Planung einer Schwangerschaft ist ein Meilenstein in der Lebensplanung. Eine absolute Sicherheit gibt es jedoch nicht. Daher ist es für Frauen wichtig, möglichst viel über die Verhütung einer Schwangerschaft zu wissen. Dies ist auch deshalb wichtig, weil wissenschaftliche Erkenntnisse für neues Wissen sorgen. Außerdem tragen immer wieder neue Verhütungsmethoden dazu bei, dass die Zukunft leichter planbar wird.


Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist der Pearl-Index?
  2. Wie sicher sind die Methoden bei korrekter Anwendung?
  3. Pearl-Index als Entscheidungshilfe – was ist zu beachten?

Was ist der Pearl-Index?

Der Pearl-Index wurde nach dem amerikanischen Biologen Raymond Pearl benannt. Er dient der Berechnung der Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Genau genommen gibt er an, wie viele Frauen bei der Anwendung der jeweiligen Verhütungsmethode innerhalb von 12 Monaten schwanger werden. Damit ist er wichtig für Frauen, die aktiv eine Schwangerschaft verhindern möchten.

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Der Pearl-Index liefert ihnen eine Übersicht über die Zuverlässigkeit einer Methode und auch, wie groß die Wahrscheinlichkeit des Versagens ist. Absolut aussagekräftig kann der Pearl-Index jedoch nicht sein, schließlich spielen noch weitere Faktoren in die Zuverlässigkeit. Dazu gehören die korrekte Einnahme und auch mögliche Wechselwirkungen mit anderen Mitteln. Derartige Einflüsse können nicht einem "Versagen" des Verhütungsmittels zugerechnet werden. Sie zu beachten liegt in der Verantwortung der Frauen.

Wie sicher sind die Methoden bei korrekter Anwendung?

Der Pearl-Index ist bei den verschiedenen Verhütungsmethoden unterschiedlich. An erster Stelle steht die Hormonspirale mit einem Pearl-Index von 0,16. Sie ist das sicherste Mittel. Erst an zweiter Stelle folgt die Antibabypille mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9. Das bedeutet, dass Untersuchungen zufolge von 100 Frauen, die mit der Pille verhütet haben, weniger als eine pro Jahr trotzdem schwanger geworden ist.

In der Liste der Zuverlässigkeit folgen die Depotspritze, die Minipille, Vaginalring, Verhütungspflaster, Kupferspirale und Hormonimplantat, ebenfalls mit einem Pearl-Index von unter 1. Bei der Basaltemperaturmethode und Lea Contraceptivum liegt der Pearl-Index bis 3.

Bei den nachfolgenden Verhütungsmethoden steigt der Pearl-Index bis 20 an. Dazu gehören das Diaphragma, Kondome, die Portiokappe, der Koitus interruptus (Latein: coitus "Geschlechtsverkehr"; interruptus "unterbrochen"), das Kondom für die Frau und chemische Verhütungsmittel.


Sicherheit der Verhütungsmethoden in tabellarischer Übersicht
Methode Pearl-Index Notiz
Hormonelle Verhütungsmethoden
Antibabypille 0,1-0,9 sehr sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Minipille 0,14 - 3 sehr sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Verhütunsring 0,4 - 0,64 sehr sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Verhütungspflaster 0,72 - 0,9 sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Hormonspirale 0,16 das sicherste Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Dreimonatespritze 0,3 - 0,88 sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Hormonimplantat 0,8 sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Barrieremethoden
Kondom (auch Präservativ genannt) 2-12 Die Methode bieten Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Sicherheit der Methode ist von der Anwendung stark abhängig.
Frauenkondom 5-25 Die Methode bieten Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Sicherheit der Methode ist von der Anwendung stark abhängig.
Kupferspirale 0,6-2,7 sicheres Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung
Lea Contraceptivum 2,2 - 2,9 Sicherheit der Methode ist von der Anwendung stark abhängig. Die Methode sollte immer mit chemischen Verhütungsmethoden kombiniert werden.
Diaphragma 6-20 Sicherheit der Methode ist von der Anwendung stark abhängig. Die Methode sollte immer mit chemischen Verhütungsmethoden kombiniert werden.
Portiokappe 6-18 Sicherheit der Methode ist von der Anwendung stark abhängig. Die Methode sollte immer mit chemischen Verhütungsmethoden kombiniert werden.
Operative Methoden
Sterilisation des Mannes 0,1 sehr sichere und zuverlässige Verhütungsmethode, , wenn die Familienplanung bereits abgeschlossen ist
Sterilisation der Frau 0,5 sehr sichere und zuverlässige Verhütungsmethode, , wenn die Familienplanung bereits abgeschlossen ist
Chemische Methoden (Spermizide Nonoxinol-9)
Gel 3-21 unsicheres Verhütungsmittel. Die Methode sollte immer mit mechanischen Verhütungsmethoden (Barrieremethoden) kombiniert werden.
Creme 3-21 unsicheres Verhütungsmittel. Die Methode sollte immer mit mechanischen Verhütungsmethoden (Barrieremethoden) kombiniert werden.
Schaumzäpfchen (Ovula) 3-21 unsicheres Verhütungsmittel. Die Methode sollte immer mit mechanischen Verhütungsmethoden (Barrieremethoden) kombiniert werden.
Salben 3-21 unsicheres Verhütungsmittel. Die Methode sollte immer mit mechanischen Verhütungsmethoden (Barrieremethoden) kombiniert werden.
Natürliche Familienplanung
Temperaturmethode 0,8-3 unsichere und unzuverlässige Verhütungsmethode. Die Methode sollte immer mit anderen Methoden der natürlichen Familienplanung kombiniert werden.
Symptothermale Methode 0,3 unsichere und unzuverlässige Verhütungsmethode. Die Methode sollte immer mit anderen Methoden der natürlichen Familienplanung kombiniert werden.
Verhütungscomputer (Zykluscomputer) 0,3-6 unsichere und unzuverlässige Verhütungsmethode. Die Methode sollte immer mit anderen Methoden der natürlichen Familienplanung kombiniert werden.
Coitus interruptus (der unterbrochene Geschlechtsverkehr) 4-18 sehr unsichere und unzuverlässige Verhütungsmethode. Nicht zu empfehlen.
Knaus-Ogino-Methode (Kalendermethode) 9-30 unsichere und unzuverlässige Verhütungsmethode. Die Methode sollte immer mit anderen Methoden der natürlichen Familienplanung kombiniert werden.
Billingsmethode (Zervixschleim-Methode) 5-35 unsichere und unzuverlässige Verhütungsmethode. Die Methode sollte immer mit anderen Methoden der natürlichen Familienplanung kombiniert werden.
Notfallverhütung
Pille danach 0,4 sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung nach einem ungeschützten oder unzureichend geschützten Geschlechtsverkehr. Keine dauerhafte Empfängnisverhütung!
Spirale danach 0,2 sehr sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung nach einem ungeschützten oder unzureichend geschützten Geschlechtsverkehr. Keine dauerhafte Empfängnisverhütung!
Kupferkette danach 0,1-0,5 sehr sicheres und zuverlässiges Verhütungsmittel bei korrekter Anwendung nach einem ungeschützten oder unzureichend geschützten Geschlechtsverkehr. Keine dauerhafte Empfängnisverhütung!

Auch wenn das unsicher klingt, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, wenn gar nicht verhütet wird, liegt bei 85 von 100. Etwas außen vor sind Sterilisationen. Sie gelten mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,3 als sehr, aber immer noch nicht absolut sicher. Die absolute Sicherheit gibt es nur bei Enthaltsamkeit.

Pearl-Index als Entscheidungshilfe – was ist zu beachten?

Der Pearl-Index eignet sich als Entscheidungshilfe. Er darf aber nicht als einzige Grundlage herangezogen werden. Schließlich ist nicht jede Methode für jede Frau bzw. jedes Paar geeignet.

Kondome werden in stabilen Partnerschaften eher als störend empfunden. Sie sind ihrerseits aber auch wichtiges zusätzliches Verhütungsmittel bei Partnern, die nicht oder noch nicht in einer Beziehung sind, da sie die Übertragung vieler gefährlicher Erkrankungen verhindern können.

Aber auch die Verträglichkeit spielt eine Rolle. Vor allem bei chemischen Substanzen besteht die Gefahr, dass Überempfindlichkeiten die Verwendung verhindern. Auch wenn die Pille als sehr sicher gilt, sie setzt die tägliche Anwendung voraus und birgt gewisse gesundheitliche Risiken. Daher ist sie für manche Frauen nicht geeignet und wird auch für Frauen über 40 weniger empfohlen.

verhütungs methoden

Frauen sollten sich daher nicht nur auf ein Verhütungsmittel verlassen, sondern offen für neue Vorschläge bleiben. So können sie das passende Verhütungsmittel für sich finden. Es genügt aber nicht, sich zu entscheiden.

Die richtige Anwendung ist der wichtigste Punkt. Bei einigen Verhütungsmethoden kann eine praktische Einweisung durch den Frauenarzt nötig werden. Außerdem sollten Frauen die Packungsbeilagen gründlich lesen. Der Zeitraum der Einnahme und die Anwendung gehören zum Grundwissen.

Auf HealthExpress können Sie sich hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Minipille, Vaginalring oder Hormonpflaster) verschreiben lassen. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Außerdem müssen Frauen erkennen, welche Warnsignale darauf hinweisen, dass ihre Sicherheit eingeschränkt sein könnte. Die Sterilisation als Instrument gegen eine Schwangerschaft kommt natürlich nur infrage, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Damit also in jeder Lebensphase das richtige Verhütungsmittel gewählt wird, empfiehlt es sich, das Thema beim Frauenarzt anzusprechen und auch den Partner in die Überlegung einzubeziehen.


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Letzte Aktualisierung: 9. November 2015