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    Psychosomatik von Zystitis (Blasenentzündung)

    Zystitis ist die fachsprachliche Bezeichnung für eine Blasenentzündung (Blasenkatarrh). Im Allgemeinen wird angenommen, dass Zystitis durch eine Harnwegsinfektion mit Bakterien entsteht. Zu den Symptomen zählen hauptsächlich Schmerzen beim Urinieren sowie häufiger Harndrang. Bei einigen Patienten kommt es auch zu Unterleibsschmerzen, Blut im Urin und Fieber. In einigen Fällen wird der Urin trüb und riecht unangenehm


    Inhaltsverzeichnis

    1. Weitere Fakten von Zystitis
    2. Zystitis als Psychosomatische Erkrankungen
    3. Fallstudie einer Patientin mit wiederkehrender Zystitis
    4. Blasenentzündung – psychisch bedingt ?

    Weitere Fakten von Zystitis

    Eine Blasenentzündung (Cystitis) ist in der Regel nicht gefährlich, kann aber sehr unangenehm und schmerzhaft sein. Häufig wird die Zystitis schließlich mit Antibiotika behandelt.

    Während Zystitis bei Männern verhältnismäßig selten ist, bekommt etwa die Hälfte aller Frauen im Laufe ihres Lebens mindestens eine Blasenentzündung. Den Großteil dieser Frauen trifft es nur ein- bis zweimal in ihrem Leben.

    Leiden Sie an einer Blasenentzündung (Cystitis) können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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    Blasenentzüdung

    Ein geringer Anteil von Frauen jedoch leidet unter ständig wiederkehrenden Harnwegsinfektionen. Dies kommt insbesondere bei Frauen gegen Ende 20 und bei Frauen über 55 vor. In den meisten Fällen besteht medizinisch kein offensichtlicher Grund für das wiederholte Auftreten einer Blasenentzündung.

    Zystitis als Psychosomatische Erkrankungen

    Die Psychosomatik von Blasenentzündungen erhält hingegen nur wenig Aufmerksamkeit. Dabei stützt sich der aktuelle wissenschaftliche Stand hinsichtlich psychosomatischer Syndrome auf beeindruckende neurowissenschaftliche Studien. Diese bestätigen beispielsweise die Wirkung von Änderungen der Stressregulation, Katastrophisierung der eigenen Krankheit und Bewältigungsstrategien auf somatoforme Schmerzstörungen und die Relevanz von körperlichem und sexuellem Missbrauch in der Vergangenheit für somatoforme Funktionsstörungen.

    Auch die schädlichen Auswirkungen von chronischem psychosozialen Stress wie etwa Dauerstress im Beruf, geringer sozioökonomischer Status oder auch Einsamkeit in dieser Hinsicht sind gut belegt.

    Fallstudie einer Patientin mit wiederkehrender Zystitis

    Bei dem folgenden Bericht handelt es sich um eine Frau mit wiederkehrender Blasenentzündung, deren Fallstudie in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlicht wurde. Das Problem bestand seit 12 Jahren und laut der Patientin wurde sie mit monatlich wechselnden Antibiotika behandelt und erhielt zusätzlich regelmäßige Blasenspülungen.

    Auch nach jahrelangen wiederholten Untersuchungen konnte keine organische Ursache festgestellt werden, welche die Symptome ausreichend erklärt hätten. Teilweise wurden in den Urinproben Bakterien gefunden, teils waren diese auch steril. Sonographien von Blase und Nieren sowie weitere genaue Untersuchungen kamen zu keinem Ergebnis. Die entsprechenden Behandlungen führten ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg.

    Die Patientin gab an, seit ihrer Pubertät unter wiederkehrenden Depressionen zu leiden, die speziell im Zusammenhang mit schwierigen Lebenssituationen und im Winter auftraten. Die Diagnose einer depressiven Störung fand allerdings erst im Alter von 48 Jahren statt, woraufhin die Patientin sich für einige Zeit in Verhaltenstherapie begab. Da es durch die Therapie nur zu einer vorübergehenden Besserung der depressiven Symptomatik kam, wurden schließlich Antidepressiva verschrieben. Der Patientin zufolge hatte auch ihre Mutter bereits unter Depressionen gelitten.

    Auslöser und Ursachen der Depression

    Ereignisse in der Kindheit

    Die Kindheit der Patientin bis zum Alter von neun Jahren war sorgenfrei und normal verlaufen. Dann wurde sie von ihrem Vater getrennt. Es erfolgte ein Umzug von der Großstadt auf das Land, wo sie von nun an mit ihrer zunehmend depressiven Mutter wohnte. Diese verstarb, als die Patientin 16 Jahre alt war. Ein Jahr später traf sie ihren zukünftigen Ehemann, an dem sie besonders das hohe Ausmaß an Sicherheit schätzte, das er ihr geben konnte.

    Trotz abgeschlossenen Studiums entschied sie sich nach der Geburt ihres ersten Kindes gegen die Berufstätigkeit und kümmerte sich von nun an um Haushalt und Kinder. Ihr Mann war beruflich stark eingebunden und sie fühlte sich vernachlässigt. Zum Zeitpunkt der Untersuchung hatte das Ehepaar bereits seit einem Jahr keinen Geschlechtsverkehr mehr. Laut der Patientin diente ihr die Blase als Ausrede, da Geschlechtsverkehr einen Risikofaktor für Blasenentzündungen darstellt.

    Unterschwellige Beziehungsprobleme

    Den Autoren der Studie zufolge waren die Blasenprobleme eng mit Problemen in der Partnerschaft verwoben. Die Patientin unterdrückte persönliche Wünsche und Bedürfnisse, insbesondere aggressive Impulse und das Streben nach Selbsterfüllung durch strikte Abwehrmechanismen. Dies resultierte in einer Manifestation besagter Unterdrückung über die Blase.

    Zudem deutete das betroffene Organ auf ein sexuelles Problem hin, was im Laufe der Behandlung bestätigt wurde. Die depressive Symptomatik erklärte sich als die unterdrückten Aggressionen, die sich schließlich gegen die eigene Person richteten.

    Begin der Therapie

    Nach Empfehlung des Psychotherapeuten wurde die Patientin für neun Wochen in einem psychodynamisch orientierten psychotherapeutischen Zentrum aufgenommen. Ihre Verarbeitungsmechanismen, ihre unterdrückten Aggressionen und die sexuellen Probleme sowie Machtverhältnisse in der Partnerschaft wurden angesprochen und diskutiert. Nachdem die Patientin ein Verständnis für den psychologischen Hintergrund ihrer Symptome entwickelt hatte, verschwanden diese für einige Zeit.

    Mit Ende des Aufenthalts im psychotherapeutischen Zentrum verschlechterte ihr Zustand jedoch wieder, so dass sie weiterhin einer ambulanten Therapie folgte. Die Patientin entwickelte ein zusehend besseres Verständnis für ihren Masochismus in persönlichen Beziehungen und die Tatsache, dass sie Anerkennung suchte und Macht ausübte, indem sie sich in die Opferrolle begab.

    Während des ersten Therapiejahres kam es hin und wieder noch zu Problemen mit der Blase, die jedoch danach komplett aufhörten. Das Ende der physischen Symptome führte zunächst zu einer Verschlimmerung der depressiven Symptomatik. Gegen Ende der Psychotherapie konnte die Patientin jedoch die Antidepressiva nach und nach heruntersetzen. Sie begann, eigenständige Freizeitaktivitäten auszuüben und Weiterbildungskurse zu besuchen. Auch nach fünf Jahren war die Patientin hinsichtlich der Zystitis nach wie vor symptomfrei.

    Blasenentzündung – psychisch bedingt?

    Die Autoren der Studie weisen auf eine Reihe von physiologischen Mechanismen hin, die als Auslöser von Zystitis bekannt sind, in erster Linie Bakterien wie Escherichia coli. Keineswegs wird behauptet, dass jegliche Vorfälle von Zystitis psychologische Ursachen haben. Allerdings scheint ein Zusammenhang zwischen psychiatrischen Symptomen und wiederkehrenden Blasenentzündungen zu bestehen. Bereits vor dreißig Jahren wurde dieser Zusammenhang durch eine Studie beleuchtet, in welcher das Vorliegen von psychiatrischen Symptomen in Patienten mit wiederkehrenden Blasenentzündungen um ein zehnfaches erhöht war.

    Dieser Aspekt sollte deshalb bei der Therapie von Zystitis nicht unbeachtet gelassen werden. Patientinnen, die langfristig unter immer wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, sollten sich einer psychologischen Untersuchung unterziehen und insofern notwendig psychotherapeutisch behandelt werden. Dazu jedoch sind zweierlei Voraussetzungen notwendig. Zum einen handelt es sich dabei um die Anerkennung psychischer Ursachen von Zystitis seitens des behandelnden Arztes.

    Statt organischer müssen psychologische Faktoren zunächst einmal in Betracht gezogen werden, bevor sie erkannt und dementsprechend behandelt werden können. Zum anderen müssen Patienten über mögliche psychologische Ursachen aufgeklärt werden. Eine Diagnostik und Therapie, die multiple Faktoren miteinbezieht, scheint bei wiederkehrender Zystitis den größten Erfolg zu versprechen.

    Quelle:

    Noll-Hussong, M., Autenrieth, M., Pokorny, D., Herberger, S., & Huber, D. (2012). The subject, its biology, and the chronic recurrent cystitis. Case reports in psychiatry, 2012.


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