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Psychosoziale Auswirkungen von Impotenz

Bei erektiler Dysfunktion oder Erektionsstörungen handelt es sich um ein weltweit sowohl unter jungen Männern als auch unter Männern im höheren Alter, weitverbreitetes Leiden. Die Prävalenzrate liegt Studien zufolge zwischen 26 und 52 Prozent. Damit ist in etwa jeder dritte Mann im Laufe seines Lebens vorübergehend oder dauerhaft von Impotenz betroffen.

Trotz der hohen Anzahl von Männern und Paaren, die sich mit der Problematik konfrontiert sehen, sind Erektionsstörungen jedoch nach wie vor ein Tabuthema und der Anteil der Betroffenen, der aktiv medizinische Hilfe sucht, liegt weiter unter der Prävalenzrate. Nur etwa 30 bis 50 Prozent der Männer, die unter mehr oder weniger schwerwiegenden Potenzstörung leiden, suchen einen Arzt auf.


Inhaltsverzeichnis

  1. Ist erektile Dysfunktion psychisch bedingt?
  2. Wie wirkt sich erektile Dysfunktion auf die Psyche aus?
  3. Erektile Dysfunktion in der Partnerschaft
  4. Erektile Dysfunktion und ihre Behandlung

Ist erektile Dysfunktion psychisch bedingt?

Wer sich im Internet anonym über Impotenz informieren möchte, sieht sich häufig einer Reihe gut gemeinter Ratschläge gegenüber. Meist liegt das Hauptaugenmerk hierbei auf Stress und Nervosität als auslösende Faktoren von Erektionsstörungen und den Betroffenen wird empfohlen, diesen mit Entspannungstraining, Gesprächen und ähnlichem entgegenzuwirken.

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Tatsächlich besteht ein Zusammenhang zwischen psychischer Verfassung und Impotenz. Beispielsweise kommt erektile Dysfunktion häufiger bei Männern vor, die dazu neigen, ihren Ärger zu unterdrücken, anstatt ihm Ausdruck zu verleihen. Auch psychische Erkrankungen im klinischen Sinne stehen im Zusammenhang mit Erektionsstörungen. In standardisierten Interviews nach Richtlinien des DSM-IV, den offiziellen Diagnose-Richtlinien der American Psychiatric Association, ergaben sich für einen Anteil von 63,1 Prozent von 103 Patienten mit erektiler Dysfunktion Diagnosen mit psychischen Erkrankungen.

Dabei litten 25,2 Prozent unter einer klinischen Depression, 11,7 Prozent unter Angststörungen, 6,8 Prozent unter einer Kombination von Depression und Angststörung und 5,8 Prozent unter einer Persönlichkeitsstörung. Allerdings haben die Beschwerden in vielen Fällen auch physiologische Ursachen. Häufig liegen bei den Betroffenen beispielsweise zusätzlich Herz-Kreislauf-Krankheiten (Herzinfarkt, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Hypertonie (Bluthochdruck) vor.

Wie wirkt sich erektile Dysfunktion auf die Psyche aus?

Die psychischen Auswirkungen von erektiler Dysfunktion hingegen werden häufig vernachlässigt. Dabei ist anzunehmen, dass die Einschränkung der sexuellen Funktionstüchtigkeit durchaus eine Reihe von Folgen für die psychische Gesundheit mit sich zieht. Für viele Männer bedeutet die Impotenz eine Bedrohung des Selbstbilds und der eigenen Männlichkeit. Oft kommt es auch zu Gefühlen von Scham und Schuld den Partnern gegenüber sowie Sorge darüber, dass diese sich abgewiesen oder verletzt fühlen könnten, oder es resultieren tatsächlich Probleme in der Partnerschaft.

Psychische Auswirkungen auf Impotenz

Auswirkung auf das Wohlbefinden in der Beziehung

Eine Vielzahl von Studien belegt die negativen Auswirkungen von Impotenz auf die allgemeine Lebensqualität. Diese variieren insbesondere in Abhängigkeit von Alter und Schweregrad der Erektionsstörungen. Je jünger die Betroffenen und je höher das Ausmaß der Beschwerden, desto stärker scheint die Lebensqualität zu leiden. Zudem berichten auch jüngere Patienten mit vergleichsweise weniger starken Beschwerden geringere Zufriedenheit mit ihrer Partnerschaft, stärker negative Reaktionen der Partnerin sowie mehr Anzeichen von Depression.

Bei älteren Patienten mit vergleichsweise stärkeren Beschwerden sind diese Faktoren weniger ausgeprägt. Vermutlich ist der Leidensdruck bei jüngeren Patienten unter anderem deshalb stärker, weil sie noch auf der Suche nach dem Lebenspartner sind oder die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Zudem ist anzunehmen, dass die allgemeinen Erwartungen hinsichtlich der Sexualität im gehobenen Alter tendenziell geringer sind.

Allerdings steigt auch die Prävalenzrate von Erektionsstörungen mit zunehmendem Alter deutlich. Während in der Gruppe der 20 bis 29-Jährigen lediglich 8 Prozent betroffen sind, liegt dieser Prozentsatz im Alter von 70 – 75 bei 37.

impotenz nach Altersgruppen

Selbstvertrauensverlust als Folge

Neben allgemeiner Lebensqualität besteht auch zu weiteren psychosozialen Faktoren ein Zusammenhang. Männer, die von Erektionsstörungen betroffen sind, verfügen über weniger Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Obwohl dies sowohl als ein bedingender Faktor als auch als Konsequenz der Beschwerden ausgelegt werden kann, spricht die Tatsache, dass nachgewiesenermaßen das Selbstvertrauen nach medizinischer Behandlung mit Sildanefil steigt, für vermindertes Selbstvertrauen als eine der Auwirkungen erektiler Dysfunktion. Zudem ist bei Betroffenen im Durchschnitt auch das allgemeine psychische Wohlbefinden vermindert.

Erektile Dysfunktion in der Partnerschaft

Auch die Partner spielen eine große Rolle. Denn obwohl die betroffenen Männer mit Sicherheit die Hauptleidtragenden sind, wirken sich Erektionsstörungen auch auf das sexuelle Befinden der Frau und auf die gesamte Partnerschaft aus. Männer sowie Frauen in den betroffenen Paaren berichten, weniger zufrieden mit der Qualität der Partnerschaft zu sein. Diese Beurteilung bezieht sich ganz besonders auf das Empfinden von Nähe und Zärtlichkeit.

Bei Paaren, in denen Männer hingegen eine erfolgreiche medizinische Behandlung erfahren, steigt die Zufriedenheit mit der Partnerschaft im Schnitt deutlich an. Allerdings hängt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der betroffene Partner professionelle Hilfe sucht, von der Einstellung der Partner ab. In Partnerschaften, in denen die Partner in dieser Richtung unterstützend wirken, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Behandlung höher.

Partnerschaftprobleme wegen Impotenz

Kommunikation spielt demnach eine wichtige Rolle. Bei Männern, die mit ihren Partnern über die Erektionsstörungen sprechen, sind diese im Durchschnitt von kürzerer Dauer. Allerdings besteht bei Männern oft wenig Bereitschaft, über das Thema zu sprechen. Die Partner hingegen tendieren dazu, auf ein Signal der Betroffenen zu warten, um die sexuellen Probleme ansprechen zu können. Die mangelnde Kommunikation wiederum führt in vielen Fällen zu Missverständnissen.

Beispielsweise werden Verhaltensweisen der Partnerin, die mitfühlend und unterstützend gemeint sind, von den Betroffenen in diesem Fall häufig als Zurückweisung oder als Anzeichen dafür gesehen, dass die Partnerin die erektile Dysfunktion als schwerwiegendes Problem empfindet. Eine aktive, unterstützende Rolle der Partnerin nach Absprache mit dem Partner ist jedoch mit positiveren Ergebnissen verbunden, als andere Reaktionen wie zum Beispiel dem Partner Raum zu geben, mit dem Problem selbst fertig zu werden, oder die Einstellung, dass Sex nicht wichtig sei. Männer geben als Hauptschwierigkeit des Gesprächsbeginns das Eingeständnis an, dass ein Problem besteht, welches sich nicht von alleine löst.

Erektile Dysfunktion und ihre Behandlung

Angesichts der vielzähligen psychosozialen Auslöser sowie Auswirkungen von erektiler Dysfunktion, die sich vermutlich gegenseitig verstärken, wird deutlich, wie wichtig es ist, dass die Betroffenen professionelle medizinische und psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Erektionsstörungen können sehr effektiv behandelt werden, wenn der erste Schritt erst einmal getan ist.

In der Folge können Lebens- sowie Partnerschaftsqualität wieder deutlich gesteigert werden. Zudem können möglicherweise bereits bestehende gesundheitliche und psychische Probleme in diesem Rahmen aufgedeckt und entsprechend behandelt werden. Ein höheres Ausmaß an Aufklärung und ein gesellschaftlich offenerer Umgang mit der Thematik sind aus diesen Gründen wünschenswert.


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