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    Scheidenpilz richtig vorbeugen und behandeln

    Scheidenpilz (Vaginalpilz) muss nicht sein. Immerhin erkranken 3 von 4 Frauen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an der Vaginalmykose. 5% sind sogar mehrmals im Jahr betroffen. Je mehr Frauen über die Entstehung, die Behandlung und natürlich auch die Vorbeugung wissen, desto mehr Möglichkeiten haben sie, eine Infektion zu vermeiden. Sollte es doch zu einer Ansteckung kommen, kann eine schnelle Behandlung für eine frühe Heilung sorgen, bevor die Symptome zu quälend werden.

    Leiden Sie an einer Scheidenpilz-Infektion, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

    Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

    Ein paar Zahlen zum Thema Scheidenpilz

    Frauen zwischen 20 und 40 Jahren sind besonders häufig vom Scheidenpilz betroffen. Die gute Nachricht ist aber, dass sich die Vaginalmykose gut behandeln lässt. So sprechen die Erreger schnell auf Antimykotika an. Statistisch gesehen ist die Behandlung mit den hoch entwickelten Medikamenten in 9 von 10 Fällen erfolgreich.

    Frauen, die sich bereits einmal infiziert haben, erkennen den Pilz auch schnell wieder, wenn es zu einer erneuten Ansteckung kommt. Dennoch liegen rund 66% der Frauen bei ihrer Selbstdiagnose falsch. Allein durch die Symptome lässt sich nämlich nicht sicher erkennen, ob es sich um eine bakterielle Vaginose, eine Mischinfektion oder eine ganz andere Erkrankung handelt. Deshalb ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, der den Erreger identifiziert. Die Behandlung wird dann relativ einfach mittels Cremes, Tabletten oder Zäpfchen durchgeführt.

    Ursache vom Scheidenpilz

    Symptome bei Scheidenpilz

    Eines der wichtigsten Symptome ist der starke Juckreiz. Auch ein Brenenn der Scheide ist typisch für den Verlauf. Anschließend tritt ein Ausfluss auf, der weißlich und krümelig ist. Je länger die Erkrankung anhält, desto schwerer wird der Verlauf. Außerdem kann sich der Sexualpartner anstecken. All das sind gute Gründe für eine frühe Therapie, die auch schnell für ein Nachlassen der Symptome sorgt.

    So wird Scheidenpilz vorgebeugt

    Das sind die wichtigsten Tipps zur Vorbeugung:

    • enge Kleidung meiden
    • Unterwäsche aus Baumwolle tragen
    • Hände nach dem Toilettengang waschen
    • Toilettenpapier nur von der Scheide zum After wischen
    • Kondome zwischen Anal- und Vaginalsex wechseln
    • Scheide nur mit Wasser reinigen
    • keine Parfüms oder Pflegemittel für den Intimbereich
    • Diabetiker Blutzucker kontrollieren gesunde Lebensweise

    Behandlung

    Es gibt viele Methoden zur Behandlung dieser Erkrankung. Sowohl verschreibungspflichtige, wie auch rezeptfreie Medikamente, welche eine Pilzinfektion behandeln, sind erhältlich.

    Rezeptpflichtige Präparate

    Diflucan

    Diflucan ist eine beliebte Methode für Betroffene, die ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung ihrer Pilzinfektion suchen. Diflucan ist ein Medikament in Tablettenform. Das macht die Einnahme sehr einfach, vor allem da die meisten Behandlungsmittel nur als Cremes oder Zäpfchen erhältlich sind. Dieses Antimykotikum enthält den aktiven Wirkstoff Fluconazol.

    Fluconazol lindert die Symptome in nur 24 Stunden. Ein besonderer Vorteil von Diflucan ist, dass es nur einer einmaligen Einnahme bedarf, um die Pilzinfektion heilen. Wohingegen andere Behandlungsmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen oder aufgetragen werden müssen.

    Gyno-Daktarin (Miconazol)

    Gyno-Daktarin ist eine Creme gegen Scheidenpilz, die entweder die Infektion alleine oder in Verbindung mit Diflucan die Pilzinfektion behandeln kann. Für gewöhnlich wird dieses Behandlungsmittel Frauen empfohlen, die unter wiederkehrenden Infektionen leiden. Die Creme reduziert die Unannehmlichkeiten, die eine Pilzinfektion mit sich bringt. Außerdem greift der aktive Wirkstoff Miconazol direkt den Pilz an, der für die Infektion verantwortlich ist. Das Gyno-Daktarin Set enthält zudem einen Applikator, der das Auftragen der Creme erleichtert.

    Rezeptfreie Zäpfchen

    Einige Behandlungsmittel gegen Pilzinfektionen sind intravaginale Zäpfchen. Manche Frauen wählen diese Methode bewusst, da ein geringeres Risiko an Nebenwirkungen besteht. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass Zäpfchen sich häufig komisch und unangenehm anfühlen. Bei der Zäpfchenbehandlung kann es zur lokalen Irritationen kommen, die eventuell Diaphragmas oder Latexkondome schädigen können. Das Medikament Canesten ist beispielsweise neben der Tablettenform auch als Zäpfchen erhältlich und enthält den aktiven Wirkstoff Clotrimazol.

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    Hausmittelchen

    Ein "natürliches" Behandlungsmittel gegen Scheidenpilz ist die sogenannte "Joghurtmethode". Naturjoghurt wird dabei um und in die Vagina aufgetragen. Am einfachsten geht dies mit einem Tampon als Applikator. Der Joghurt wird zusätzlich auch auf die Vulva aufgetragen, um jegliche Irritationen und Wunden zu lindern. Obwohl diese Methode keineswegs gefährlich ist, ist sie jedoch wohl völlig absurd. Es gibt keinerlei Studien oder klinische Tests, die die Wirkung dieser Joghurtmethode bestätigen.

    scheidenpilz vorbeugen
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