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    Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)

    In der Schwangerschaft haben viele Frauen mit dem Phänomen Diabetes zu kämpfen. Der erhöhte Blutzuckerspiegel kann Auswirkungen auf die Schwangerschaft und die Geburt haben, sodass eine Behandlung notwendig wird. Was ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) bedeutet, wer hierfür anfällig ist und was dagegen getan werden sollte, damit keine Folgen für die Schwangerschaft bestehen, wird im Folgenden detailliert beschrieben.


    Inhaltsverzeichnis:

    1. Was ist Schwangerschaftsdiabetes?
    2. Ursachen und Symptome
    3. Diagnose Schwangerschaftsdiabetes
    4. Folgen für den Schwangerschaftsverlauf
    5. Tipps für die Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes
    6. Vorbeugen und Behandlung

    Was ist Schwangerschaftsdiabetes?

    Da die Symptome eines Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) nicht auffällig sind und in manchen Fällen nicht oder zu spät behandelt wird, kann der Schwangerschaftsdiabetes sich negativ auf das ungeborene Kind auswirken. Deshalb kontrolliert man routinemäßig im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge bei der Schwangeren den Blutzucker. Besteht ein erhöhtes Risiko so wird oft ein oraler Glukosetoleranztest empfohlen.

    Schwangerschaftsdiabetes

    Damit wird ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) erkannt und kann zum Schutz von Mutter und Kind therapiert werden. Als Vorbeugung ist angeraten, dass werdende Mütter Risikofaktoren wie Übergewicht bzw. Adipositas und falsche Ernährung ausschließen sollten.

    Wenn andererseits keine beeinflussbaren Risikofaktoren vorliegen, wie zum Beispiel ein Diabetes in der Familie, so wird der vorgenannte Glukosetoleranztest im ersten Drittel der Schwangerschaft vorgenommen, um somit einen eventuellen Schwangerschaftsdiabetes frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu behandeln.

    Ursachen und Symptome

    Ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) hat bestimmte Merkmale für seine Entstehung. Während der Schwangerschaft produziert der Körper der Frau vermehrt Hormone, von denen die wichtigsten weiblichen Sexualhormone (Östrogen, so genanntes Steroidhormon, und Progesteron, der wichtigste Vertreter der Gestagene (Gelbkörperhormone)) und die Plazentahormone (humanes Choriongonadotropin (kurz HCG) und humanes Plazentalaktogen (kurz HPL)) die vermehrte Ausschüttung von Insulin stimulieren.

    In Form von Glukose werden die Körperzellen vermehrt mit Energie gespeist. Da aber die Bauchspeicheldrüse in dieser Zeit vermehrt Insulin produziert, das ja die Aufgabe hat, die Glukose in die Zellen zu bringen und somit eine Senkung des Blutzuckers im Blut zu erreichen und die Bauchspeicheldrüse diese Arbeit bei einem geringen Teil der Schwangeren mit Diabetes nicht erfüllen kann, tritt ein Insulinmangel auf.

    Wirkungsweise Insulin

    Bei den meisten werdenden Müttern, zu denen auch die übergewichtigen und älteren Frauen zählen, kann der Körper Insulinproduktion während der Schwangerschaft erhöhen. Allerdings bleibt eine Reaktion der körpereigenen Zellen auf diesen Insulinreiz aus, sodass sich ein Insulinmangel und damit eine Erhöhung des Blutzuckers bilden.

    Diagnose Schwangerschaftsdiabetes

    Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Diabetes mellitus vorliegt, wenn der Blutzuckerspiegel zu hoch ausfällt. Schwangere Frauen sind hier besonders anfällig, weshalb Ärzte bei einem erhöhten Blutzuckerspiegel in dieser Phase von einer Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) sprechen. Frauen können einen Test auf Diabetes kostenfrei beantragen, was zu empfehlen ist.

    Der Arzt nimmt dann einen Glukosetoleranztest vor und wertet das Ergebnis aus. Dieser Test findet im 6. oder 7. Monat während der Schwangerschaft statt. Die werdende Mutter trinkt ein Glas Wasser mit 50 Gramm Zucker und muss nach etwa einer Stunde eine Blutprobe abgeben. Der ermittelte Wert sollte unter 7,5 Millimol pro Liter liegen, damit kein Risiko zu einem Schwangerschaftsdiabetes besteht. Sollte der Wert erhöht sein, muss ein zweiter Test durchgeführt werden.

    Hierbei wird der Schwangeren nüchtern Blut abgenommen und erst im Anschluss trinkt sie ein Zuckergetränk. Anschließend erfolgen zwei weitere Blutabnahmen nach einer und nach zwei Stunden. Ist einer der folgenden Werte überschritten, wird Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) diagnostiziert:

    • nüchtern 5,1 mmol/l
    • nach einer Stunde 10,0 mmol/l
    • nach zwei Stunden 8,5 mmol/l

    Es wurde in der Vergangenheit festgestellt, dass Frauen mit Übergewicht, Bluthochdruck (Hypertonie) und solche, die in der Verwandtschaft Diabetiker aufweisen, deutlich häufiger betroffen sind und sich daher unbedingt intensiver mit dem Thema beschäftigen sollten. Hier ist bereits eine Messung im ersten Schwangerschaftsdrittel ratsam.

    Folgen für den Schwangerschaftsverlauf

    Eine Diagnose Schwangerschaftsdiabetes ist für keine werdende Mutter eine schöne Nachricht. Dennoch halten sich die Folgen für diese vorübergehende Krankheit in Grenzen. Die allermeisten Kinder kommen ohne eine Behandlung der Diabetes gesund zur Welt. Es ist jedoch ein seltener Nebeneffekt, dass die Kinder größer und schwerer sind, als Neugeborene aus einer Schwangerschaft ohne erhöhten Blutzuckerspiegel. Bei den größeren Kindern kann bei der Geburt eine Schulterdystokie auftreten.

    Die Kinder bleiben im Mutterleib stecken und benötigen bei der Geburt die Hilfe von einer Hebamme oder einem Arzt. In einem solchen Fall sind Verletzungen bei der Mutter oder beim Neugeborenen keine Seltenheit. Eine Schulterdystokie hat jedoch keine bleibenden Folgen und die Verletzungen verheilen wieder. Wird der Diabetes behandelt, liegt die Chance auf eine Schulterdystokie nur bei 1-2 %. Wohingegen es ohne Behandlung bei 3 oder 4 von 100 Schwangerschaften zu einer solchen Komplikation kommen kann.

    Eine zweite mögliche Folge der Schwangerschaftsdiabetes ist die seltene Präeklampsie. Die Mutter hat eine höhere Eiweißausscheidung im Urin, der Blutdruck steigt und es bilden sich Wasserablagerungen im Körper. In einem solchen Fall ist eine Therapie der Gestationsdiabetes unbedingt ratsam, da hierdurch Folgeschäden bei Mutter und Kind bleiben können.

    Ausgeschlossen ist es übrigens, dass sich durch einen Schwangerschaftsdiabetes nach der Geburt ein normaler Diabetes Typ 1 oder Typ 2 einstellt. Das Risiko im späteren Lebensverlauf an Diabetes Typ 2 zu erkranken ist jedoch bei diesen Frauen generell höher.

    Tipps für die Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes

    Wird ein erkannter Schwangerschaftsdiabetes nicht behandelt, so kann sich das als Risiko für die Mutter auswirken, es sollte eine sofortige Stoffwechseleinstellung erfolgen. In aller Regel geschieht dies durch eine Diät, bei der eine fettarme und ballaststoffreiche Ernährung im Mittelpunkt steht. Dazu gehören Kartoffeln, Nudeln oder Reis, die reich an Kohlenhydraten sind. Wer in der Vergangenheit drei große Hauptmahlzeiten zu sich genommen hat, sollte dies ändern, indem er mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nimmt.

    Schwangerschaftsdiabetes

    Auch der Leitsatz "Essen für zwei" hat in der Schwangerschaft keine Gültigkeit. Der Energiebedarf ist nicht erhöht, er steigt lediglich um 100-300 kcal an. Der völlige Verzicht auf Zucker ist anzuraten, darunter gehören Schokolade, Süßspeisen, Traubenzucker oder zuckerhaltige Getränke. Damit die Calciumzufuhr nicht leidet, brauchen Mutter und Kind Milchprodukte in Maßen und fettarm. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, haben nicht nur einen guten Sättigungseffekt, es hilft auch die in der Schwangerschaft oft auftretenden Verstopfung vorzuzeugen.

    Trinken ist ebenso wichtig, aber keine zuckerhaltigen Getränke. Tee und Fruchtsäfte und Wasser bringen eine gesunde Abwechslung. Die Lebensmittel und zahlreichen Produkte die es im Supermarkt gibt und für "Diabetiker geeignet" sind, sind mit Vorsicht zu genießen, denn Zucker wird in diesen Artikeln durch Zuckerersatzstoffe wie Fructose ersetzt, Kalorien und Fett sind erhöht. Hier gilt die bessere Alternative mit Obst, aber außen vor sollen Weintrauben bleiben und überreife süße Früchte.

    Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes

    Sollte der Arzt die Behandlung des Diabetes empfehlen, kann die werdende Mutter einiges tun, denn in den meisten Fällen reicht eine Ernährungsumstellung, um den Blutzuckerspiegel wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Die Zuckerwerte sollen sich durch das gezielte Essen normalisieren und dauerhaft im geregelten Bereich einpendeln. Bei der Therapie achtet die Frau auf eine gesunde Ernährung.

    Sie sollte ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen, wozu Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Salate und Hülsenfrüchte zählen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sollten mit Eiweißträgern wie Milch, Fisch, Fleisch oder Eiern eingenommen werden. Weißbrot und helle Nudelsorten werden komplett von der Speisekarte gestrichen. Außerdem sind Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis nur in kleinen Mengen zu essen.

    Das Wichtigste ist der Verzicht auf Zucker: Süße Lebensmittel, gesüßte Getränke, Kuchen, Fruchtsäfte und alle Arten von Süßigkeiten sollten auf jeden Fall für die Zeit der Schwangerschaft gemieden werden. Zudem sollte viel Sport getrieben werden, um den Körper in Bewegung zu halten. Welcher Sport während der Schwangerschaft der Richtige ist, kann die Hebamme mitteilen.

    Leiden Sie an Diabetes Typ 2, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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    Ausdauermerkmale sind jedoch am ehesten ratsam, weshalb Schwimmen, Rad fahren oder leichtes Joggen geeignet ist. Eine drastische Methode ist das Einspritzen von Insulin. Hierdurch lässt sich der Blutzuckerspiegel auf jeden Fall senken, wobei diese Methode erst gewählt werden sollte, wenn eine schlichte Ernährungsumstellung keine Wirkungen zeigt.

    Andere Diabetesmittel sind während einer Schwangerschaft schädlich und somit nicht zugelassen. Schwangerschaftsdiabetes ist behandelbar und führt nicht zu dauerhaften Schäden, sodass die Diagnose keine großen Auswirkungen auf die Lebensumstände haben wird.


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    Letzte Aktualisierung: 27. November 2015