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Was sind Statine?

Zur Behandlung von zu hohem Cholesterinspiegel werden Arzneimittel, die aktive Wirkstoffe aus der Reihe der Statine beeinhalten, eingesetzt. Statine blockieren die Cholesterinproduktion des Körpers.


Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick
  2. Was sind Statine?
  3. Anwendungsgebiete von Statinen
  4. Wie wirken Statine
  5. Welche Besonderheiten weisen Wirkstoffe der Statine auf?

Überblick

Blutfette (Lipide) und Cholesterin sind die Grundlage für wichtige körpereigene Vorgänge. Sobald sie jedoch in erhöhten Mengen vorhanden sind, können sich gefährliche Erkrankungen wie beispielsweise Atherosklerose als Auslöser von Schlaganfall oder Herzinfarkt entwickeln. Statine, auch Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer genannt, senken erhöhte Blutfett- und Chlosterinwerte im Blut.

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Medikamente mit diesen Arzneistoffen sind verschreibungspflichtig und kommen erst dann zum Einsatz, wenn eine veränderte, nachhaltige Lebensweise keine positiven Auswirkungen auf die Blutfettwerte hatte.

In diesem Zusammenhang wird Patienten zu fettarmer Ernährung in Kombination mit ausreichend Bewegung geraten. Circa 40 Prozent des verfügbaren Cholesterins gelangt über fettreiche Mahlzeiten in den Körper. Im Gegensatz dazu produziert die Leber 60 Prozent der Gesamtmenge an Cholesterin selbst.

Der Statintherapie gelang es, sich einen soliden Stellenwert im Bereich der Sekundärprävention von koronaren Herzerkrankungen zu sichern. Signifikante Studienergebnisse belegen, dass Statine geschlechtsunabhängig wirken.

Entsprechend können sie von Männern und Frauen eingenommen werden, wenn der LDL-Cholesterinspiegel auf < 100 mg/dl gesenkt werden soll. Darüber hinaus zeigten Studien, dass die gezielte Einnahme von Statinen bei vorliegender Diagnose zudem die Gesamtlebenszeit von betroffenen Patienten verlängern kann.

Es gibt verschiedene Arten von Statinen. Die Medikation hängt nicht nur von pharmaökonomischen Faktoren ab. Vielmehr verschreibt der betreuende Arzt genau jenes Arzneimittel, welches aufgrund von möglichen Wechselwirkungen mit anderen einzunehmenden Medikamenten oder weiteren Grunderkrankungen in Einklang zu bringen ist.

Des Weiteren bedarf es einer intensiven Risiko-Nutzenanalyse, wenn beispielsweise Leistungssportler Statine einnehmen sollen. Einer US-Amerikanischen Studie zur Folge beeinflussen Statine muskuläre Funktionen ungünstig.

Was sind Statine?

Statine sind Wirkstoffe, welche im Vergleich zu anderen Arzneistoffen häufigsten verordnet werden. In Deutschland nehmen 4,6 Millionen Menschen Statine regelmäßig ein. Dazu gehören beispielsweise:

  • Atorvastatin
  • Fluvastatin
  • Pravastatin
  • Rosuvastatin
  • Simvastatin

Seit den 90er-Jahren werden sie als wichtigst Substanzklasse zur Therapie als auch Prävention von kardio- oder cerebrovaskulären Erkrankungen eingesetzt. Die Originalmedikamente sind mittlerweile als klinisch geprüfte Generika erhältlich.

Unter folgenden Begriffen sind Statine aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung als auch Wirkungsweise bekannt:

  • Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer
  • Cholesterol-Synthese-Hemmer
  • CSE-Hemmer
  • HMG-CoA-Reduktasehemmer

Anwendungsgebiet von Statinen

Entgegen der landläufigen Meinung werden erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte im Blut nicht aufgrund genetischer Veranlagung verursacht. Vielmehr ist ein ungünstiger Lebensstil Auslöser von Herzerkrankungen.

Durch fettreiche Ernährung und wenig Bewegung erhöht sich beispielsweise der Cholesterinspiegel im Blut. Es kommt zu Ablagerungen an Wänden der Blutgefäße. Dabei handelt es sich nicht um "Kalk", sondern um andere Stoffe. Dadurch erhöht sich das Risiko für die Entwicklung von Atherosklerose. Bekannt ist dieser Erkrankung unter dem Begriff "Arterienverkalkung".

Patienten, die diese Diagnose erhalten, gehören zu einer Risikogruppe für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nach Abschluss einer ärztlichen Anamnese wird im ersten Schritt ein Diätplan inklusive gezielter Bewegungseinheiten entwickelt. Sollten sich Blutwerte aufgrund dessen nicht normalisieren, werden in den meisten Fällen Statine verordnet.

Neuen Studien zur Folge bewähren sich Statine auch zur Vorbeugung von Morbus Alzheimer oder bei der medikamentösen Behandlung von Multipler Sklerose aus.

Wie wirken Statine?

Cholesterin dient als wichtiger Baustein für die Zellmembran als auch essenzielle Basis für eine Vielzahl von Hormonen. Durch eine Verknüpfung von Lipiden (Blutfetten) und Proteinen (Eiweiße) entstehen sogenannte Lipoproteine. In Abhängigkeit von der Art der Basisfette, des Aufbaus und der Größe von Proteinen werden drei verschiedene Gruppen von Lipoproteinen unterschieden.

High-Density-Lipoprotein (HDL)
In Verbindung mit diesem Stoff wirkt sich Cholesterin sehr günstig auf körpereigene Vorgänge aus. Sie entfernen bereits abgelagerte Cholesterine, indem sie von der Gefäßwand der Arterien lösen und genau dahin transportieren, wo es sinnvoll weiterverarbeitet werden kann.

LDL & HDL Cholesterin in der Arterie

Low-Density-Lipoprotein (LDL)
LDL transportiert Cholesterin von der Leber ins Gewebe. LDL-Cholesterin wird auch als "schlechtes Cholesterin" bezeichnet, da es, wenn es in zu hoher Konzentration im Blut ist, zu Gefäßverkalkungen führen kann.

Triglyceride
Triglyceride bilden sich beispielsweise durch eine vorrangig fettreiche Ernährungsweise. Diese treiben in Form von Fettkügelchen ohne Proteinverbindungen durch die Blutgefäße.

Alle drei Gruppen dürfen von einer bestimmten Blutkonzentration nicht abweichen:

  • LDL < 130 mg/dl Blut
  • Triglyeride < 150 mg/dl Blut
  • HDL mindestens 40 mg/dl Blut

Bei erblicher Hypercholesterinämie oder durch Ernährungsfehler kann es zu einer gesteigerten Cholesterin-Herstellung kommen. Da das Enzym HMG-CoA-Reduktase eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Cholesterin in der Leber spielt, zielt eine Statintherapie auf eine Hemmung desselbigen ab.

Statine gelten als Cholesterin-Synthese-Hemmer (CSE-Hemmer). Zudem sinkt durch eine verminderte Produktion von körpereigenem Cholesterin auch der Anteil in den Körperzellen. Infolgedessen sind diese in der Lage, mehr Triglyceride, VLDL- und LDL-Cholesterin aus dem Blut aufzunehmen. Damit sinkt der Blutspiegel dieser Blutfettarten und gleichzeitig ist mit einem Anstieg des wertvollen HDL im Blut zu rechnen.

Welche Besonderheiten weisen Wirkstoffe der Statine auf?

Wirkstoffe, die zur Gruppe der Statine zählen, unterscheiden sich aufgrund verschiedener Faktoren. Welche Substanz für den Patienten am besten geeigent ist, legt der Arzt individuell fest.

Atorvastatin

Atrovastatin wird verschrieben, wenn der Cholesterinwert im Blut 212 Milligramm pro Deziliter überschreitet. Dieser Arzneistoff besitzt eine stärkere Wirkung als Lovastatin. Im Vergleich zu Simvastatin senkt Atorvastatin die Itimadicke stärker.

Cholesterinsenker Atorvastatin

Grundsätzlich ist hierbei eine ausreichend hohe Dosierung notwendig. Es liegen keine Studienergebnisse vor, inwiefern eine Umstellung auf Atorvastatin ein zusätzliches Risiko verursachen könnte.

Fluvastatin

Die im Rahmen der LIPS-Studie erhaltenen Ergebnisse unterstrichen die positive Wirkung von Fluvastatin. So erwies sich eine tägliche Gabe von 80 mg des Wirkstoffes als effektiv. Zu beachten gilt, dass ein Großteil der Studienteilnehmer (61 Prozent) männlich waren. Experten empfehlen Fluvastatin für Patienten, die neben erhöhten Cholesterinwerten auch unter Multigefäßerkrankungen oder Diabetes erkrankten.

Cholesterinsenker Fluvastatin

Gleichzeitig warnen Ärzte vor einer verfrühten Umstellung, beispielsweise aus Kostengründen, auf diesen Wirkstoff. Dies gilt insbesondere für Patienten, die Simvastatin (durchschnittlich 21,8 mg pro Tag) einnehmen. Eine Studie zeigte, dass sich hier das Risiko für ein ischämisches Ereignis mit Atherosklerose verdreifacht.

Pravastatin

Während der LIPID-Studie wurden über 9.000 Patienten täglich mit 40 mg Pravastatin behandelt. 83 Prozent der Teilnehmer waren Männer. Dennoch wurden durch die Gabe dieses Wirkstoffes vorrangig bei Frauen koronale Ereignisse verhindert. Im Ergebnis begeisterte das Paravastatin durch eine Risikoreduktion von 24 Prozent bei allen Patienten.

Cholesterinsenker Pravastatin

Weitere Studien bestätigten dieses Ergebnis. Hier wurde eine Risikominimierung zwischen 17 und 22 Prozent notiert. Im Vergleich zu einer Therapie mit Acetylsalicylsäure verursacht Pravastatin durchschnittlich nur 20 Prozent der Arzneimittelkosten.

Rosuvastatin

Im Gegensatz zu anderen Statinen genügen bei Rosuvastatin niedrige Dosierungen. 10 mg Rosuvastatin entsprechen in Bezug auf die Wirkung der Einnahme von 80 mg Simvastatin beziehungsweise 30 mg Atorvastatin. Dennoch fallen für Patienten bei einer Therapie mit Rosuvastatin relativ hohe Zuzahlungen an.

Simvastatin

Eine skandinavische Doppelblindstudie bestätigte auch nach erneuter Auswertung die positiven Wirkungen von Simvastatin. Das Risiko einer Herzerkrankung sank durch die Gabe von Simvastatin um 34 Prozent. Gleichzeitig ist dies der einzige Wirkstoff, zudem klinisch gesicherte Langzeitergebnisse vorliegen. Auf keinen Fall sind diese auf andere Statine übertragbar.

Cholesterinsenker Simvastatin

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Zudem wird Simvastatin aufgrund seines starken Preis-Leistungsverhältnisses sehr häufig verordnet. Simvastatin darf nicht parallel zu Fibraten, HIV-1-Proteasehemmer oder Arzneimitteln gegen Organabstoßung (nach Organtransplantation) eingenommen werden.

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Veröffentlicht am: 25.04.2016