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Testosteronmangel als Ursache von Impotenz

Ein Testosteronmangel entsteht, wenn der Körper nicht in der Lage ist, ausreichende Mengen des männlichen Sexualhormons Testosteron zu produzieren. Testosteron hat großen Einfluss auf die Libido sowie die Erektionsfähigkeit des Mannes. Ein zu niedriger Testosteronspiegel kann Auslöser von erektiler Dysfunktion (Impotenz) sein und auch einer wirksamen Behandlung von Erektionsstörungen entgegenstehen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Testosteron im Körper
  2. Wann liegt ein Testosteronmangel vor?
  3. Ursachen für einen Testosteronmangel
  4. Symptome eines Testosteronmangels
  5. Behandlung eines Testosteronmangels

Testosteron im Körper

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es kommt bei Männern, in geringen Mengen jedoch auch im weiblichen Organismus vor. Bei Männern wird Testosteron vor allem in den sogenannten Leydig-Zellen der Hoden generiert, bei beiden Geschlechtern produzieren außerdem die Nebennieren geringe Mengen des Hormons.

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Gesteuert wird die Produktion von Testosteron durch den Hypothalamus im Zwischenhirn sowie durch die Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Diese produziert unter anderem das follikelstimulierende Hormon (FSH) sowie das das interstitielle zellstimulierende Hormon (ICSH). FSH steuert bei Frauen die Eireifung und den Eisprung, bei Männern regt es die Bildung der Spermien an. ICSH bewirkt die Produktion von Testosteron, das luteinisierende Hormon (LH) übernimmt dabei Steuerungsfunktionen.

Welche Funktionen hat Testosteron im Körper?

Die wichtigste Aufgabe von Testosteron besteht in der Steuerung der Geschlechtsfunktionen. Hierzu gehören die körperlichen Reifeprozesse in der Pubertät sowie die Ausprägung von Potenz und Libido. Daneben beeinflusst das Hormon weitere organische und psychische Prozesse. Hierzu gehören beispielsweise die Bildung der roten Blutkörperchen und damit der Sauerstofftransport im Körper, Koordination, Konzentration und die Gedächtnisleistung.

Die Funktion von Testosteron

Außerdem steuert es das geschlechtsspezifische Verhalten. Durch die Förderung der Produktion verschiedener weiterer körpereigener Substanzen entfaltet es eine aufbauende (anabolische) Wirkung. Beispielsweise spielt Testosteron für den Aufbau der Muskelmasse eine Rolle.

Wann liegt ein Testosteronmangel vor?

Exakte Grenzwerte für einen Testosteronmangel gibt es nicht. Ärzte und Forscher gehen davon aus, dass sich aus Blutkonzentrationen unterhalb von elf Nanomol pro Liter/3,0 Nanogramm pro Liter Symptome mit Krankheitswert ergeben können.

Ein Testosteronmangel liegt vor, wenn die Blutkonzentration des Hormons bei zwei aufeinanderfolgenden Messungen diese Normgrenzen unterschreitet und Beschwerden vorhanden sind, die darauf zurückzuführen sind.

Wie hoch ist die normale Testosteronkonzentration im Körper?

Die Testosteronkonzentration im Blutserum erwachsener Männer liegt zwischen 2,41 und 8,27 Nanogramm bzw. 10,4 bis 34,7 Nanomol pro Liter. Diese Werte werden erreicht, wenn ein entsprechender Bluttest morgens vorgenommen wird. Der abendliche Testosteronwert ist um 20 bis 40 Prozent geringer.

Frei im Blut kreist kreisen nur kleine Mengen Testosteron, der größte Teil ist an sogenannte Transporteiweiße und einige andere Proteine gebunden. Sie schützen das Hormon vor einem zu schnellen Abbau. Organisch aktiv ist jedoch nur das freie Testosteron.

Ursachen für einen Testosteronmangel

Die wichtigste Ursache für einen Testosteronmangel ist der normale Alterungsprozess. Zwar erleben Männer im Gegensatz zu Frauen in der Lebensmitte kein Klimakterium (Wechseljahre), jedoch setzen auch bei ihnen mit steigendem Lebensalter hormonelle Veränderungen ein.

Im Rahmen der Massachusetts Male Aging Studie, die dem männlichen Alterungsprozess gewidmet war, konnte nachgewiesen werden, dass sich die Testosteronkonzentration im Blut ab dem 40. Lebensjahr um durchschnittlich ein Prozent jährlich sinkt. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang auch von der sogenannten Andropause.

Weitere Ursachen für einen Testosteronmangel sind angeborene oder erworbene Störungen der Hormonproduktion in der Hypophyse sowie Fehlbildungen oder Verletzungen der Hoden. Ein angeborener Testosteronmangel - das sogenannte Klinefelder-Syndrom - kommt durch Chromosomenanomalien zustande.

Eine zu niedrige Testosteronkonzentration kann außerdem auf einem gestörten Regelsystem zwischen dem Hypothalamus und Hoden resultieren. Ausgelöst werden solche Störungen durch eine ungesunde Lebensweise - beispielsweise Stress, Vitamin- und Mineralstoffmangel, intensive Diäten, starkes Übergewicht oder Alkohol- und Nikotinmissbrauch. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, innere Krankheiten, Umweltgifte, höhere Strahlenbelastungen, Medikamente und Chemotherapien können die gleiche Wirkung haben.

Symptome eines Testosteronmangels

Ein Testosteronmangel kann sehr unterschiedliche Symptome nach sich ziehen. Hierzu gehören:

  • Erektionstörungen und abnehmende/fehlende Libido
  • Verminderung der Spermienanzahl
  • Verminderte körperliche Leistungskraft
  • Muskelabbau
  • Gewichtszunahme und Umverteilung des Körperfetts im Taillenbereich
  • Müdigkeit, Antriebsarmut, Abgeschlagenheit
  • Osteoporose (Abnahme der Knochendichte)
  • Abnahme der Gedächtnisleistung

Ein Zeichen für einen Testosteronmangel im höheren Lebensalter können auch seltenere morgendliche Erektionen sein. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen diesen Symptomen und einem Testosteronmangel ist nicht immer herstellbar. Sie können auch durch viele andere Ursachen hervorgerufen werden.

Wie wird Testosteronmangel diagnostiziert?

Die Diagnose eines Testosteronmangels erfolgt im Rahmen einer körperlichen Untersuchung, die Aufschluss über den körperlichen Zustand, den Körperbau und die Muskelkraft des Patienten gibt, sowie die Bestimmung der Testosteronkonzentration im Blut. Hinzu kommen eventuell differentialdiagnostische Untersuchungen zur Feststellung/zum Ausschluss von körperlichen Leiden sowie bildgebende Verfahren zur Knochendichtemessung.

Behandlung eines Testosteronmangels

Behandlungsbedürftig ist ein Testosteronmangel nur dann, wenn daraus subjektive Beschwerden resultieren. Bei älteren Männern ist ein (leichter) Testosteronmangel eine normale Altersfolge. Falls eine Therapie gewünscht wird, kann der Arzt eine Testosteronsubstitution (Hormonersatztherapie) verordnen.

Die "künstliche" Hormonzufuhr kann in Form von Tabletten, Spritzen, Kapseln, Hormonpflastern oder mit einem Testosterongel vorgenommen werden. Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion, Impotenz) können gegebenenfalls mit PDE-5-Hemmern (z.B. Viagra) behandelt werden.

Testosteronmangel und Impotenzbehandlung

In aktuellen wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass außerdem ein Zusammenhang zwischen einem Testosteronmangel und der Wirksamkeit einer medikamentösen Behandlung der Impotenz besteht.

Die Wirkung von PDE-5-Hemmern wird durch einen stärker ausgeprägten Testosteronmangel eingeschränkt oder sogar aufgehoben. Bei Männern, die eine erektile Dysfunktion mit PDE-5-Hemmern behandeln, kann daher auch eine Testosteronsubstitution erforderlich werden.

Durch die Hormongaben waren PDE-5-Hemmer einer US-amerikanischen Studie zufolge auch bei rund der Hälfte der Probanden wirksam, die auf die Medikamente zuvor nicht angesprochen hatten. Die Empfehlung der Forscher lautete, Patienten mit Erektionsstörungen künftig grundsätzlich auch mit einer Testosteronsubstitution zu behandeln.

Nebenwirkungen der Testosteronsubstitution

Die Nebenwirkungen einer Testosteron-Ersatztherapie sind wissenschaftlich noch nicht vollständig erforscht. Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Hormonbehandlung das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant erhöhen könnte.

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Ob die Therapie auch ein größeres Risiko für Krebserkrankungen der Prostata bewirkt, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Möglicherweise wird das Wachstum bereits vorhandener Präkanzerosen (Krebsvorstufen) durch die Medikation beschleunigt.

Gegenanzeigen gegen die Hormonbehandlung

Kontraindikationen gegen eine Testosterontherapie sind:

  • Gutartige Prostatavergrößerungen und Prostatageschwülste
  • Prostatakrebs oder Krebsvorstufen
  • Zunahme der roten Blutkörperchen (Polyglobulie)
  • Schlafapnoe
  • Leberschäden
  • Bluthochdruck
  • Bestehende Herz-Kreislauf-Leiden
  • Ödeme (Wassereinlagerungen) in den Extremitäten


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Quellen:

  1. Testosteron: Das Hormon des Mannes. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Erectile dysfunction and testosterone deficiency.. Blute M. et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov
  3. Relationship Between Testosterone and Erectile Dysfunction. Jacob Rajfer, MD, 2000. URL: ncbi.nlm.nih.gov
  4. Impotence and its medical and psychosocial correlates: results of the Massachusetts Male Aging Study. Feldman HA et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov

Veröffentlicht am: 28.07.2016