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    Wirkstoff Orlistat zur Behandlung von Adipositas

    Orlistat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Adipositas (Fettsucht, Fettleibigkeit). Vor allem setzen es Ärzte ein, wenn eine Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung zu keinem Erfolg geführt hat. Das verschreibungspflichtige Medikament wurde erstmals 1998 unter den Namen Xenical zugelassen, mittlerweile sind eine ganze Reihe von Nachahmerpräparaten, sogenannten Generika, erhältlich.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Überblick
    2. Wie wirkt Orlistat?
    3. Nebenwirkungen
    4. Kontraindikationen (Gegenanzeigen)
    5. Wechselwirkungen

    Überblick

    Das Medikament verhindert die Aufnahme von Fett in den Blutkreislauf. Fette sind ein sehr energiereicher Energieträger und da sie durch das Medikament nicht in den Blutkreislauf gelangen, werden diese weder verdaut noch steht die Energie dem Körper zur Verfügung. Da die Fette nicht resorbiert werden, verbleiben sie im Darm, was zu öligem Stuhlgang führt, eine der häufigsten Nebenwirkungen von Orlistat.

    Strukturformel von Orlistat orlistat

    Gewonnen wird der Wirkstoff aus den Bakterien Streptomyces toxytricini. Bei der Einnahme des Medikaments muss der Patient darauf achten, dass es zu keinem Vitaminmangel kommt. Vor allem bei den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K wurde das häufig beobachtet.

    Leiden Sie an Fettleibigkeit (Adipositas), können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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    Angeboten wird das Medikament in Hartkapseln mit einer Dosis von 120 mg und 60 mg. Während diese Medikamente rezeptpflichtig sind, ist der Wirkstoff unter dem Handelsnamen Alli (60 mg und 27 mg) rezeptfrei.

    Wie wirkt Orlistat?

    Orlistat ist bei der Reduktion von Übergewicht (Adipositas) wirksam. Übergewicht muss ab einem Body Mass Index (BMI) von 28 behandelt werden. Der BMI ist der Quotient aus dem Körpergewicht und dem Quadrat der Körpergröße. Fettsucht kann zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes Typ2 führen.

    folgeerkrankung übergewicht

    Der Wirkstoff führt zu einer Gewichtsreduktion, indem er im Magen und oberen Dünndarm die fettverdauenden Enzyme (sogenannten Lipasen) hemmt. Lipasen haben die Aufgabe, Nahrungsfette in ihre Bestandteile, nämlich in Fettsäuren und Glyzerin, zu zerlegen. Enzyme bestehen aus Ketten von Aminosäuren. Eine von diesen ist Serin.

    Orlistat verbindet sich mit Serin, so dass das Enzym seine Wirkung verliert. Ungespaltene Fette kann der Darm nicht aufnehmen und verarbeiten. So bleiben die Fette im Darm und werden wieder ausgeschieden. Wenn sich der Patient weiterhin fettreich ernährt, dann entsteht die häufigste Nebenwirkung, nämlich Fettstühle. Will der Patient die Nebenwirkung vermeiden, dann muss er sich fettarm ernähren.

    orlistat wirkung

    Dadurch wird nicht nur die Nebenwirkung verhindert, sondern er lernt gleichzeitig auch, seine Ernährung umzustellen. Somit hat diese Nebenwirkung auch einen erzieherischen Effekt, da der Patient lernt, seine Ernährung umzustellen. Wenn schließlich das Medikament abgesetzt wird, dann hat sich der Patient an die neue Ernährungsweise gewöhnt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient erneut zunimmt und der gefürchtete Jo-Jo-Effekt eintritt, ist somit geringer.

    Nebenwirkungen

    Jedes wirksame Medikament hat Nebenwirkungen. Die geschilderten unerwünschten Arzneimittelwirkungen müssen nicht zwangsläufig auftreten. Ärzte sind bei der Untersuchung eines Medikaments verpflichtet, alle auftretenden Nebenwirkungen aufzuzeichnen.

    Mögliche Nebenwirkungen von Orlistat in tabellarischer Übersicht:
    sehr häufige:
    Grippe Infektion der oberen Atemwege
    Kopfschmerzen ölige Flecken am After
    Bauchschmerzen Blähungen
    Stuhldrang öliger Stuhl
    häufige
    Infektion der unteren Atemwege Afterbeschwerden und -schmerzen
    Stuhlinkontinenz Zahnbeschwerden
    Harnwegsinfektionen Zahnfleischbeschwerden
    Menstruationsbeschwerden Müdigkeit

    Die Nebenwirkungen von Orlistat sind dosisabhängig. Schon bei einer geringen Dosis von 60 mg kommt es zu einem fettigen, öligen Stuhl. Der Stuhl ist weicher als gewöhnlich, Blähungen treten. Wie oben erwähnt können diese Nebenwirkungen durch eine vernünftige Ernährung vermieden werden. Häufig treten bei einer geringeren Dosierung außerdem Unterbauchschmerzen, flüssiger und vermehrter Stuhlgang und Stuhlinkontinenz auf.

    Andere Probleme, die bei der leichteren Dosierung beobachtet werden, sind eine Veränderung der Gerinnungswerte und Bronchialkrämpfe. Einige Patienten reagierten auf das Medikament mit einem allergischen Schock, Gesichtsschwellungen, Hautausschlag, Juckreiz und einer Leberentzündung, die teilweise sogar schwerwiegend waren. Ferner kam es zu einer Erhöhung der Laborwerte (in erster Linie Transaminasen und die alkalische Phosphatase). Möglich ist ferner ein blasiger Hautausschlag.

    Bei einer Dosierung von 120 mg treten die oben genannten Beschwerden und noch einige weitere auf. Hinzu kommen noch sehr häufig Kopfschmerzen und Infektionen der oberen Atemwege. Nicht ganz so häufig sind die unteren Atemwege infiziert und es kommt zu Afterschmerzen. Es kann zu Zahn- und Zahnfleischbeschwerden, ferner zu Angstgefühlen kommen.

    Frauen leiden häufig unter Menstruationsschmerzen. Vereinzelt kamen auch hier Überempfindlichkeitsreaktionen vor. Es traten Gallensteine und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse auf. Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 litten häufig unter einer Unterzuckerung und an Bauchspannen.

    Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

    Das Medikament darf nicht eingenommen werden, wenn der Patient gegen den Wirkstoff allergisch reagiert, eine Störung der Nahrungsaufnahme oder ein Gallenstau vorliegt.

    Patienten mit Typ 2 Diabetes dürfen Orlistat zwar Einnehmen, doch es ist sinnvoll, wenn diese vom Arzt sehr eng überwacht werden. Zunächst hat es den Anschein, als sei das Medikament weniger wirksam und außerdem hat es einen Einfluss auf blutzuckersenkende Mittel.

    Vorsichtig müssen auch Patienten mit Nierensteinen sein, denn das Medikament kann dazu führen, dass mehr Oxalsäure ausgeschieden wir, wodurch die Niere geschädigt werden können.

    Studien zur Schwangerschaft liegen nicht vor, aus diesem Grund ist die Einnahme dieses Medikaments während dieser Zeit verboten. Der Wirkstoff ist nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zugelassen.

    Wechselwirkungen

    Orlistat sollte möglichst nicht zusammen mit dem Medikament zur Blutzuckersenkung Acarbose eingenommen werden. Ärzte vermuten, dass sich beide Medikamente in der Wirksamkeit beeinflussen könnten.

    Wenn das Medikament gleichzeitig mit dem Antiarrhythmikum Amiodaron eingenommen wird, muss der Arzt sehr genau auf die Herztätigkeit des Patienten achten, dass Orlistat die Konzentration von Amiodaron im Blut absenkt. Bekannte Wechselwirkungen gibt es außerdem mit dem Immunsuppresiva Ciclosporin.

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    Das Medikament hat keine Wechselwirkungen mit der Pille, da es aber zu Durchfällen kommen kann, verringert sich dadurch unter Umständen auch die Konzentration der Hormone im Blut.

    Orlistat sollte nicht gleichzeitig mit dem Schilddrüsenhormon Levothroxin eingenommen werden, da die Wirkung des Arzneimittels herabgesetzt werden kann. Es kann sein, dass das Medikament die Aufnahme von Antiepileptika verhindert, was Krämpfe zur Folge hat.

    Erfahren Sie mehr über Adipositas und dessen medikamentöse Behandlung:

    Psychosoziale Aspekte von Adipositas (Fettsucht)+

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    Aktualisiert am: 13.01.2016