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    Wirkungsweise von Champix (Vareniclin)

    Champix wird als Medikament zur Unterstützung bei der Entwöhnung von Nikotin verschrieben. Es kann die Entzugserscheinungen abmildern und so die Rückfallgefahr reduzieren. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Rauchern, die bereits unter Folgeschäden leiden und das Rauchen dringend einstellen müssen, bislang aber damit gescheitert sind. Champix wirkt aber auch bei Gelegenheitsrauchern, die sich vom Nikotingenuss lösen wollen.


    Inhaltsverzeichnis

    1. Wie wirkt Champix?
    2. Die Dosierung ist entscheidend
    3. Die Anpassung an die Reaktionen ist wichtig
    4. Was nimmt Einfluss auf die Wirkung von Champix?
    5. Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff

    Wie wirkt Champix?

    Champix enthält den Wirkstoff Vareniclin. Diese Substanz stammt aus der Gruppe der Entwöhnungsmittel, die Erwachsenen verschrieben werden. Über die Wirksamkeit bei der Anwendung bei Jugendlichen liegen keine belastbaren Erfahrungen vor.

    Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

    Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

    Die Wirksamkeit erklärt sich aus der Bindung des Wirkstoffs an Rezeptoren im zentralen und peripheren Nervensystem vor allem an die Nikotinrezeptoren, die im Gehirn zahlreich vorhanden sind.

    Nikotin, das über den Zigarettenqualm aufgenommen wird, bindet sich an diese Rezeptoren im Nervengewebe. Durch die Verbindung wird der Nervenbotenstoff Acetylcholin ausgeschüttet. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter und an vielen Prozessen beteiligt und löst auch körpereigene Belohnungsmechanismen aus. Die Nikotinsucht entsteht.

    Strukturformel von dem Nervenbotenstoff Acetylcholin Strukturformel von Acetylcholin

    Nikotin, bindet sich an Rezeptoren im Nervengewebe. Durch die Verbindung wird der Nervenbotenstoff Acetylcholin ausgeschüttet, so entsteht die Nikotinsucht.

    Champix wirkt als Agonist am Nikotinrezpetor. Dadurch wird das Nikotin verdrängt und kann sich nicht an den Rezeptor binden und Acetylcholin kann nicht ausgeschüttet werden.

    Vareniclin in Champix wirkt dabei zweifach. Einmal als Agonist am Nikotinrezpetor. Dadurch wird das Nikotin verdrängt und kann sich nicht an den Rezeptor binden und damit auch nicht den Belohnungseffekt auslösen. Hier erreicht die Bindung einen ausreichenden Effekt, um die agonistische Wirkung zu erzielen. Im Ergebnis führt das dazu, dass auf diese Weise das Rauchverlangen und die Entzugserscheinungen gelindert werden.

    Falls der Raucher aber trotzdem zur Zigarette greift, wird der Belohnungs- und Verstärkungseffekt reduziert. Das gelingt durch das Blockieren der Bindung von Nikotin an die entsprechenden Rezeptoren (a4ß2). Dabei handelt es sich um eine antagonistische Wirkung. Der gewünschte Effekt der Zigarette bleibt also aus. Die Wissenschaft spricht in diesem Zusammenhang von Reinforcement.

    Die Dosierung ist entscheidend

    Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme von Vareniclin in der Höhe von 1mg täglich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Raucher auch nach einem Jahr noch abstinent ist. Diese Chance liegt offenbar doppelt so hoch, wie es ohne Einnahme der Fall ist. Nimmt der Raucher Vareniclin sogar mit einer Dosierung von 2mg täglich ein, steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht rückfällig wird, um das Dreifache.

    champix raucherentwoehnung

    In Vergleichen mit anderen Ersatzmedikamenten zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zu einem Rückfall kommt, bestenfalls verdoppelt werden konnte. Das unterstreicht die Wirksamkeit von Champix mit dem Wirkstoff Vareniclin.

    Es spielt aber auch eine Rolle, wie viel der Konsument tatsächlich raucht. Daher überprüft der Arzt zunächst die Nikotinmenge und entscheidet im Anschluss, welche Dosierung erforderlich ist. Die Unterdosierung ist genauso problematisch wie eine Überdosierung. Wird der Wirkstoff Varenclin unterdosiert, durchlebt der Raucher die Entzugserscheinungen, was die Rückfallgefahr deutlich erhöht.

    Champix reduziert den Belohnungs- und Verstärkungseffekt

    BrainDies gelingt durch das Blockieren der Bindung von Nikotin an die entsprechenden Rezeptoren (a4ß2). Dabei handelt es sich um eine antagonistische Wirkung

    Die Anpassung an die Reaktionen ist wichtig

    Vareniclin wird über die Behandlungsdauer für gewöhnlich nicht in konstanter Dosierung eingenommen. Nehmen die Reaktionen zu, wird auch die Dosis erhöht und dann langsam wieder herabgesetzt. Dazu gehört auch, dass die Einnahme rechtzeitig erfolgen muss, damit die Wirkung auch dann einsetzt, wenn sich die ersten Entzugserscheinungen, wie Unruhe und Zittern, einstellen.

    Deshalb raten Experten, bereits eine Woche vor dem fest bestimmten Aufhörtag mit der Einnahme von 0,5 mg täglich zu beginnen. Der Grund ist, dass so bereits das Rauchverlangen reduziert wird, weil die Wirkung des Nikotins gedämpft wird.

    Die Dauer für diese Einnahme soll drei Tage betragen. Im Anschluss wird die Dosis auf 2 x1 mg pro Tag und für die Dauer von 12 Wochen erhöht. Danach ist die Behandlung eigentlich beendet. Für manche ehemalige Raucher kann das Absetzen von Champix ein Stressfaktor sein.

    In solchen Fällen ist es möglich, die Behandlung noch 1-2 Wochen fortzusetzen. Sind die Nebenwirkungen zu hoch, kann der Arzt versuchen, mit einem Herabsetzen der Dosis auch die belastenden Nebenwirkungen zu reduzieren.

    Der Versuch sollte auch deshalb unternommen werden, damit der Erfolg der Therapie nicht gefährdet wird. In diesem Zusammenhang ist von dosisabhängigen Nebenwirkungen die Rede.

    Was nimmt Einfluss auf die Wirkung von Champix?

    Eine der häufig geschilderten Nebenwirkungen von Champix ist Übelkeit. Es hat sich gezeigt, dass dieses Symptom nachlässt, wenn der Raucher vor der Einnahme eine Kleinigkeit isst. Die Wirkung wird dadurch nicht beeinträchtigt.

    Alkohol und Champix sollten nicht miteinander kombiniert werden. In Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass Raucher unter der Einnahme von Champix bei gleichzeitigem Alkoholkonsum zu extremen Verhaltensänderungen neigen können, auch wenn sie nur geringe Mengen konsumiert haben. Das trifft nicht auf alle Fälle zu, zeigt aber, dass Champix die Wirkung von Alkohol erheblich verstärken kann.

    Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff

    Unter bestimmten Voraussetzungen darf Champix nicht eingenommen werden, z. B. wenn Raucher gegen den Wirkstoff überempfindlich reagieren. Der Arzt muss Risiko und Nutzen gegeneinander abwägen. Eine Abwägung muss auch stattfinden, wenn der Raucher bereits andere Medikamente einnimmt, die die Wirkung von Champix beeinträchtigen können.

    Aber auch bei einigen Erkrankungen, wie Schizophrenie und Depressionen kann sich Champix verstärkend auswirken, weshalb es in diesen Fällen nicht zur Einnahme geeignet ist. Die Wirkung auf Schwangere oder stillende Mütter ist nicht bekannt, da sie nicht in Studien einbezogen wurden.

    In Tierversuchen hat sich aber gezeigt, dass der Wirkstoff Vareniclin auf das ungeborene Lebewesen übergeht und Schädigungen hervorrufen kann. In den Studien zeigte sich außerdem, dass es über die Muttermilch übertragbar ist. Es konnte dennoch nicht bewiesen werden das dies auch bei Menschen der Fall ist.

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    Aus diesem Grund sollten Schwangere Champix nicht einnehmen, bzw. es kann ein Abstillen erforderlich werden. Bei rauchenden Schwangeren oder stillenden Frauen, die sich nicht vom Nikotin lösen können, ist eine gründliche Abwägung des Arztes erforderlich.

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    Veröffentlicht am: 18.12.2015