Diabetes mellitus Typ-3: Ursachen, Symptome, Behandlung

Diabetes mellitus ist vor allem für die Typen 1 (immunologischer und idiopathischer Diabetes) und 2 (meist in Zusammenhang mit Fehlernährung und Übergewicht auftretend, früher "Altersdiabetes" genannt) bekannt. Darüber hinaus gibt es einen Diabetes mellitus Typ 4, bei dem es sich um den Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) handelt. Zum Diabetes mellitus Typ 3 gehören alle anderen Formen, die sich den Typen 1, 2 und 4 nicht zuordnen lassen.

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Definition: Was ist Diabetes mellitus Typ 3?

Diabetes mellitus Typ 3 fasst eine Gruppe von Erkrankungen zusammen, die Diabetes mellitus verursachen oder damit assoziiert auftreten. Darunter fallen genetische Defekte, die sowohl die beta-Zellfunktion der Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse (MODY = maturity-onset diabetes of the young) als auch die Insulinwirkung betreffen können sowie genetische Syndrome (zum Beispiel Trisomie 21). Darüber hinaus sind Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Hormonstörungen, Infektionen und Medikamente mögliche Auslöser eines Typ 3 Diabetes.

Welche Symptome treten bei Diabetes Typ 3 auf?

Neben allgemeinen Symptomen eines Diabetes mellitus treten spezifische Beschwerden der Grunderkrankung auf. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Mattigkeit und eine Verminderung der Leistungsfähigkeit sowie Wadenkrämpfe und Juckreiz. Diabetiker trinken deutlich mehr und müssen dementsprechend auch häufiger Wasser lassen.

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Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels können die Augenlinse aufquellen lassen, da Zucker Wasser nach sich zieht (osmotischer Effekt). Durch starkes Aufquellen der Linse kann sich eine vorübergehende Kurzsichtigkeit (Myopie) ergeben, die nach Senkung des Blutzuckerspiegels wieder verschwindet.

Bei einem absoluten Mangel an Insulin kommt es zur Gewichtsabnahme, obwohl normal oder vermehrt gegessen wird. Ohne das Hormon Insulin kann Zucker nicht in die Muskeln transportiert werden, die Glykogen-Synthese (Speicherzucker) in der Leber und die Fettspeicherung in den Fettzellen sind gestört. Der Zucker (Glucose) wird zu einem großen Teil mit dem Harn ausgeschieden und steht dem Körper nicht für die Energiegewinnung zur Verfügung. Daraus ergibt sich auch die Müdigkeit der Betroffenen.

Was sind mögliche Ursachen von Diabetes mellitus Typ 3?

Anhand seiner Ursache wird der Typ 3 Diabetes in acht Untergruppen (A bis H) unterteilt.

A: Genetische Defekte der beta-Zellfunktion

Die beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse produzieren Insulin. Es gibt verschiedene Gendefekte, die diese Produktion stören können. Bei jedem dieser Defekte reicht die Veränderung eines Gens aus, um den Diabetes auszulösen. Diese Diabetes-Form wird als monogenetischer Diabetes mellitus bezeichnet.

Zusammenfassend werden diese Defekte MODY (maturity-onset diabetes of the young) genannt, also eine Diabetesform, die denen Erwachsener ähnelt, aber jüngere Menschen betrifft. Die drei häufigsten MODY-Typen (MODY 1, 2 und 3, beziehungsweise HNF4A-, GCK- und HNF1A-MODY) machen mindestens 1,2 % aller Diabetestypen bei Kindern in den Vereinigten Staaten von Amerika aus. Geschätzt ein bis zwei Prozent aller Diabetiker leiden an einer MODY-Form.

B: Genetische Defekte der Insulinwirkung

Unter die Gruppe dieser Ursachen fallem zum Beispiel das Insulinresistenz-Typ-A-Syndrom und der Lipatrophische Diabetes. Gemeinsam ist den Erkrankungen, dass Insulin eine abgeschwächte oder gar keine Wirkung auf den Körper hat.

C: Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gliedert sich in Kopf, Körper und Schwanz. Die beta-Zellen befinden sich hauptsächlich im Körper- und Schwanzbereich. Schädigungen der Bauchspeicheldrüse können, sofern sie ein entsprechendes Ausmaß erreichen, zu einem Mangel an Insulin führen.

Anatomie der Pankreas

Diverse Grunderkrankungen schädigen die Bauchspeicheldrüse, Beispiele sind: Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit), Mukoviszidose, chronische Pankreatitis und maligne Erkrankungen (Krebs). Ebenso kann ein Insulinmangel nach operativer Entfernung oder Resektion der Bauchspeicheldrüse auftreten.

D: Endokrinopathien (hormonelle Störungen)

Hormonelle Störungen können an unterschiedlicher Stelle entstehen: beispielsweise im Gehirn (Hypothalamus), in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), in der Schilddrüse und in den Nebennieren. Zu den häufigeren Endokrinopathien, die einen Diabetes mellitus bedingen können, gehören der Morbus Cushing und die Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose).

Seltener sind hormonproduzierende Tumoren wie das Glucagonom, das Somatostatinom, das Phäochromozytom und die Akromegalie. Bei der Akromegalie wachsen die "Akren" des Körpers (Ohren, Nase, Zunge, Finger, Zehen) stets weiter.

E: Medikamente und Chemikalien

Das Medikament, das am häufigsten mit Diabetes mellitus assoziiert ist, dürfte das Kortison sein. Dabei handelt es sich um ein Glukokortikoid, das bei vielen Haut- und Autoimmunerkrankungen erfolgreich eingesetzt wird. Glukokortikoide sind Stresshormone. In Stresssituationen benötigt der Körper mehr Energie, weshalb Glukokortikoide bewirken, dass der Blutzuckerspiegel steigt.

Bei einer Dauertherapie kann so die Entstehung eines Diabetes gefördert werden. Andere Medikamente, die einen Diabetes begünstigen, sind: Schilddrüsenhormone, Niacin, alpha- und beta-adrenerge Agonisten, Thiazide, Pentamidin, Interferon-alpha und Dilantin. Außerdem kann das Rattengift Vacor zu Diabetes führen.

F: Infektionen

Infektionen mit bestimmten Viren fördern die Diabetes-Entstehung. Neben der kongenitalen Rötelninfektion (erfolgt während der Schwangerschaft und schädigt das ungeborene Kind) handelt es sich bei diesen Viren üblicherweise um CMV (Cytomegalievirus) und Coxsackie-Viren. Das Antigen der Coxsackie-Viren ähnelt der Glutaminsäuredecarboxylase (GAD), die in den beta-Zellen vorkommt. Antikörper gegen Coxsackie-Viren können aus diesem Grund gegen beta-Zellen wirksam sein.

G: Seltene, immunologisch vermittelte Formen

Eine Fehlsteuerung des Immunsystems spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Typ 1 Diabetes. Antikörper, die nicht zum Typ 1 Diabetes gehören, werden von Syndromen des Typs 3G produziert. Dazu zählen Insulin-Antikörper, das Antiinsulin-Rezeptor-Antikörper-Syndrom sowie das "Stiff Man"-Syndrom.

H: Genetische Syndrome, die mit Diabetes assoziiert sind

Zu diesen Syndromen gehören die Trisomie 21 ("Down-Syndrom"), das Klinefelter-Syndrom (XXY-Syndrom), bei dem Männer zwei X-Chromosomen statt einem haben, sowie das (Ullrich-)Turner-Syndrom, bei dem die betroffenen Frauen statt zwei X-Chromosomen nur eines haben. Weitere genetische Erkrankungen sind die Friedreich-Ataxie, Chorea Huntington, Dystrophia myotonica, Porphyrie, das Prader-Willi- und das Wolfram-Syndrom.

Wie kann ein Diabetes mellitus Typ 3 diagnostiziert werden?

Ein Diabetes mellitus Typ 3 wird zu Beginn ähnlich wie Typ 1 oder Typ 2 diagnostiziert. Aufgrund eines auffälligen Nüchternblutzuckers wird der HbA1c-Wert bestimmt oder ein oraler Glukose-Toleranz-Test (oGTT) durchgeführt. Bestätigt sich der Verdacht, liegt eine Zuckerstoffwechselstörung vor.

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Ob es sich dabei um eine Insulin-Resistenz oder einen Insulin-Mangel handelt, steht durch diesen Befund noch nicht fest. Die weitere Abklärung sollte darauf ausgerichtet sein, die Ursache und somit den Typ des Diabetes mellitus zu bestimmen. Genetische Erkrankungen können per Chromosomen- (Trisomie 21, Turner-Syndrom, Klinefelter-Syndrom...) oder per Gen-Analyse (MODY) bestätigt werden.

Wie wird Diabetes mellitus Typ 3 behandelt?

Im Zentrum steht die Behandlung der Grunderkrankung beziehungsweise das Absetzen von auslösenden Medikamenten. Wenn der Diabetes mild ausgeprägt ist, kann eine Therapie mit Ernährungsumstellung und oralen Antidiabetika durchgeführt werden. Gegebenenfalls ist das Spritzen von Insulin notwendig. Welche Therapie anzuraten ist, unterscheidet sich abhängig von Patient und Ursache seines Diabetes.

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Quellen: