Escherichia coli (E. coli) - Bakterien mit vielen Facetten

Escherichia coli (Kolibakterien, E. coli) sind stäbchenförmige, zwischen 2 und 6 Mikrometer lange Bakterien. Es handelt sich um sogenannte gramnegative Bakterien. Mit dieser Bezeichnung unterscheiden Mikrobiologen Bakterien aufgrund ihrer Reaktion auf einen bestimmten Farbstoff. E. coli besitzt nur eine sehr dünne Membran und der Farbstoff wird sofort wieder ausgewaschen. Somit lässt sich dieses Bakterium nicht einfärben. E. coli ist peritrich begeißelt, das heißt, die Geißeln zur Fortbewegung befinden sich am ganzen Körper. Normalerweise ist es harmlos und lebt im Darm von Menschen und Tieren. Dort produziert es Vitamin K. Allerdings gibt es eine Reihe von Bakterienstämmen, die Krankheiten auslösen.

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Welche Erkrankungen können E. coli Bakterien auslösen?

Es gibt einige pathologische Stämme, die Darmerkrankungen auslösen können. Vor allem bei Kleinkindern können die Krankheiten lebensbedrohlich werden. Es kann allerdings auch vorkommen, dass keine Symptome auftreten und die Krankheit unerkannt bleibt. Kolibakterien können under anderem eine bakterielle Blasenentzündung (Zystitis) verursachen. Die Keime gelangen in die Harnröhre und führen dort zur Entzündung.

Escherichia coli

EHEC

Der wichtigste pathogene Stamm ist EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli). Das typische Krankheitsbild ist wässriger oder sogar blutiger Durchfall, der als hämorrhagische Kolitis bezeichnet wird. Bei Kleinkindern tritt häufig das lebensgefährliche hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) auf.

Es führt zu Blutgerinnungsstörungen, Blutarmut und schließlich zum Nierenversagen. Die Bakterien produzieren Giftstoffe, welche die Symptome auslösen. Mehr noch: Die Stoffe bauen die Darmwand um, so dass sich die Bakterien dort besser verankern können.

EPEC

EPEC (enteropathogene Escherichia coli) ist ein anderer pathogener Stamm, der in der Schweiz keine Rolle spielt, dafür aber umso mehr in den Entwicklungsländern.

EIEC

EIEC (enteroinvasive E. coli) kann sogar die Darmwand durchdringen und führt zu Darmentzündungen. Dieses Bakterium kann sich mit Hilfe von bestimmten Faktoren in der Membran an die Darmwand anheften, so dass sie durch die starken Durchfälle nicht ausgeschwemmt werden.

EAEC

Auch EAEC (enteroaggregative E. coli) führt ebenfalls zu chronischen oder akuten Durchfällen. Diese Bakterien haben die Eigenschaft, sich zusammenzulagern, so dass sie nicht so schnell ausgeschieden werden.

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Wie werden die Bakterien übertragen?

Die Bakterien kommen oft in Nutztieren vor, ohne dass diese bemerkt werden. Wenn der Verbraucher mit solchen Lebensmitteln in Berührung kommt, kann es zu einer Infektion kommen. Vor allem Produkte, die der Verbraucher roh isst oder nur unzureichend gart, können die Krankheiten auslösen. Sehr gefährlich ist rohe Milch. Kontaminierte Kotpartikel sind oft mikroskopisch klein und können unbemerkt in Milch oder Milchprodukte gelangen. Pasteurisierte Milch hingegen ist unbedenklich.

Eine Gefahr geht auch von pflanzlichen Lebensmitteln aus, denn diese können mit Kot verunreinigt sein. Auch bei direktem Kontakt mit einem Tier kann eine Übertragung der Bakterien erfolgen. Im Fell befinden sich oft kleine Kotteilchen, die an den Händen haften und von dort in den Mund gelangen.

Bei E. coli spielt die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch eine große Rolle, denn es genügen weniger als hundert Bakterien, um eine Infektion auszulösen. Wer sich nach der Toilette nicht gründlich die Hände wäscht, kann durch Schmierinfektion die Krankheitserreger an die Familienmitglieder weitergeben.

Welche Möglichkeiten der Vorbeugung gibt es?

Gegen die Bakterien gibt es keine Schutzimpfung. Die beste Vorbeugung liegt in der Lebensführung. Vor allem wenn Kleinkinder mit der Nahrung in Kontakt kommen, ist es sinnvoll, auf rohe Lebensmittel (rohes Fleisch oder Rohmilch) zu verzichten. Rohes Fleisch von anderen Lebensmitteln getrennt und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank lagern.

Bei der Zubereitung von Fleisch die Arbeitsgeräte und die Arbeitsplatte hinterher gründlich reinigen. Wichtig ist die Hygiene, vor allem nach einem Toilettenbesuch ist gründliches Händewaschen unverzichtbar. Beim Besuch eines Streichelzoos oder eines Bauernhofes müssen die Eltern darauf achten, dass die Kinder nicht die Hände in den Mund stecken.

Möglichkeiten der Behandlung

Bei den Krankheitsbildern ist nur eine Behandlung des Symptoms möglich. Versuche, die Bakterien mit Antibiotika zu töten, führten nicht nur zu keinem Ergebnis, sondern verschlechterten die Krankheit, denn geschädigte Bakterienstämme scheiden verstärkt Giftstoffe aus. Bei Patienten, die unter starken Durchfällen leiden, muss der Flüssigkeits- und Salzverlust ausgeglichen werden.

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Bei schweren Komplikationen (zum Beispiel HUS) ist eine Behandlung des Patienten im Krankenhaus notwendig. Je nach Schweregrad der Erkrankung führen die Ärzte dort unter anderem eine forcierte Diurese durch. Dabei bekommt der Patient harntreibende Mittel (sogenannte Diuretika), damit die Nieren zur Harnproduktion angeregt werden. In besonders schweren Fällen ist oft auch eine Dialyse nötig. Bei bestimmten Verlaufsformen kommt eine Plasmatherapie zum Einsatz. Der Nutzen dieser Methode ist allerdings noch nicht durch entsprechende Studien untermauert.

Wichtig ist außerdem, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Eine Erkrankung mit E. coli muss sofort dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. Falls die Erkrankung aufgrund von kontaminierten Lebensmitteln oder durch Tiere übertragen wurde, sind die entsprechenden Behörden zu verständigen (Veterinäramt, Lebensmittelkontrolle). Meldepflichtig ist die Erkrankung einer Person mit HUS. Falls ein enterohämorrhagischer Stamm nachgewiesen wurde, ist eine unverzügliche Meldung an die Behörden notwendig.


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