Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht)

Medikamente gegen Adipositas online mit Rezept von unserem Arzt

Dr Stamatios PoupalosAllgemeiner Arzt

Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) ist eine ernst zunehmende Krankheit, die weltweit eine Vielzahl von Männern, Frauen und Kindern betrifft. Die Zahl der adipösen Menschen in der Schweiz liegt derzeitig bei 20% - Tendenz steigend. Adipositas kann medikamentös behandelt werden. Bei HealthExpress können Sie Medikamente zur Gewichtsreduktion online bestellen, da wir Ihnen auf Basis einer Online Konsultation ein Rezept ausstellen. Hierzu müssen Sie unseren medizinischen Fragebogen ausfüllen, welcher im Anschluss von einem Arzt überprüft wird. Nach Ausstellung des Rezepts erhalten Sie eine E-Mail mit Bestätigung. Über Ihren persönlichen Patientenbereich können Sie nun Ihre Behandlung gegen Adipositas direkt bei uns online bestellen.

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Was ist Adipositas?

Adipositas (krankhaftes Übergewicht, Fettleibigkeit, Fettsucht) beschreibt eine über das Normalmaß hinausgehende Zunahme von Körperfett mit krankhaften Folgen. Jeder zweite Erwachsene in Deutschland ist heutzutage übergewichtig, 20% der Erwachsenen haben krankhaftes Übergewicht und ist somit adipös.

Erwachsene und Kinder, die an ernstzunehmendem Übergewicht leiden, können eine Fettleibigkeit entwickeln, wenn ihr Körper zu viel Fett im Verhältnis zu Größe und Geschlecht ansetzt. Mit Hilfe des sogenannten Körper-Masse-Index (Body Mass Index (BMI)) können Sie ganz einfach herausfinden, ob auch Sie an Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) leiden.

Die World Health Organisation gibt an, dass der BMI eines gesunden Gewichts zwischen 18 und 24,9 liegen darf. Sollte Ihr BMI zwischen 25 und 29,9 liegen, werden Sie als übergewichtig eingestuft. Ernstzunehmend wird dieses Übergewicht ab einem BMI von 27. Ein BMI zwischen 30 und 34,9 klassifiziert Adipositas. Menschen mit einem BMI von über 35 gelten als "extrem fettleibig".

BMI frauen
BMI männer

Geschlecht und Alter spielen bei der BMI-Bewertung ebenfalls eine zentrale Rolle. Männer beispielsweise haben in der Regel einen größeren Anteil an Muskeln als Frauen. Demzufolge gibt es auch Tabellen, die Body Mass Index Werte noch zusätzlich nach diesen Kriterien einordnen.

BMI-Tabelle mit geschlechtsspezifischer Differenzierung

Kategorie Mann Frau
Untergewicht < 20 < 19
Normalgewicht 20 - 24,9 19 - 23,9
Übergewicht 25 - 29,9 24 - 29,9
Adipositas Grad I 30 - 34,9 30 - 34,9
Adipositas Grad II 35 - 39,9 35 - 39,9
Adipositas Grad III >40 >40

Quelle: DGE, Ernährungsbericht (1992)

Optimale BMI-Werte für verschiedene Altersgruppen in tabellarischer Übersicht:

Alter Mann Frau
19-24 18,5-24,9 17,5-23,9
25-34 19,5 - 25,9 18,5 - 24,9
35-44 20,5 - 26,9 19,5-25,9
45-54 21,5-27,9 20,5-26,9
55-64 22,5-28,9 21,5-27,9
über 64 23,5-29,9 22,5-28,9

Adipositas entsteht fortlaufend durch den Konsum von zu vieler Kalorien, die nicht durch Bewegung oder Anstrengung verbrannt werden können. Die überschüssige Energie wird als Fett im Körper eingelagert, die sogenannten Fettpolster. Mit dem vermehrten Ansetzen steigt auch das Körpergewicht konsequent. Diese Fettsucht ist keinesfalls zu verwechseln mit Übergewicht. Sie können trotz Übergewicht ein gesundes Leben führen, wohingegen stark fettleibige Personen, die eigene Gesundheit riskieren.

Ursachen

Übergewicht entsteht durch eine positive Energiebilanz, das heißt, es wird mehr Energie über die Nahrung zugeführt, als der Körper benötigt beziehungsweise verbraucht. Dieses Ungleichgewicht von zugeführter und verbrauchter Energie kann verschiedene Ursachen haben:

  • Fehl- bzw. Überernährung
    Vor allem in den westlichen Industrieländern enthält die Nahrung einschließlich vieler Getränke häufig zu viele Kohlenhydrate und Fette. Durch eine unausgewogene, zu kohlenhydratreiche und zu fette Ernährung nehmen die Menschen mehr Kalorien (Energie) zu sich, als sie benötigen. Darüber hinaus zeigen viele Adipositas-Patienten ein gestörtes Essverhalten: Im Vergleich zu Normalgewichtigen essen Übergewichtige meistens deutlich häufiger und schneller. Letzteres führt dazu, dass das Sättigungsgefühl erst dann einsetzt, wenn schon zu viel gegessen wurde.
  • Bewegungsmangel
    In der heutigen Zeit üben viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz eine sitzende oder bewegungsarme Tätigkeit aus. Das Freizeitverhalten zeichnet sich ebenfalls durch wenig Bewegung aus, sodass der Körper der meisten Menschen heute deutlich weniger Energie benötigt / verbraucht. In Kombination mit einer Fehl- und/oder Überernährung kommt es schnell zu einer positiven Energiebilanz.
  • Sozio-kulturelle Faktoren
    Neben Fehl- bzw. Überernährung und Bewegungsmangel gibt es noch weitere soziokulturelle Faktoren, die die Entwicklung einer Adipositas begünstigen. Hierzu gehört unter anderem ein ständig verfügbares Waren-Überangebot mit Fast Food, appetitanregenden Geschmacksverstärkern, speziellen Farb- und Geruchsstoffen und Zuckerzusätzen. Nicht selten erfolgt Essen aus Langeweile, Stress, Frust oder als Ersatz für mangelnde persönliche Zuwendung. Darüber hinaus kann auch der soziale Status, die Erziehung und Essgewohnheiten wie unregelmäßiges Essen das Risiko für Übergewicht erhöhen.
  • Erkrankungen
    Es gibt bestimmte Erkrankungen, die mit einer Störung des Hormonhaushalts einhergehen und Übergewicht begünstigen können. Hierzu gehört beispielsweise eine Unterfunktion der Schilddrüse oder das Cushing-Syndrom.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
    Einige Medikamente haben die unerwünschte Nebenwirkung, den Appetit anzuregen beziehungsweise zu steigern. Die Folge ist eine vermehrte Nahrungsaufnahme und damit eine positive Energiebilanz. Zu den Arzneimitteln mit appetitsteigernder Wirkung gehören zum Beispiel die Antibabypille, Antidepressiva, Antidiabetika, Glukokortikoide und Neuroleptika.
  • Genetische Faktoren
    Der Grundumsatz eines Menschen, also die Kalorienmenge, die der Körper im Ruhezustand benötigt, ist wahrscheinlich genetisch bedingt und deshalb individuell sehr unterschiedlich. Das ist der Grund, warum manche Menschen bei der gleichen Energiezufuhr und Bewegung zunehmen und andere nicht. Allerdings ist häufig auftretendes Übergewicht innerhalb einer Familie nicht zwangsläufig genetisch bedingt, sondern liegt meistens daran, dass die Familienmitglieder das gleiche ungünstige Essverhalten zeigen.

Folgen und Symptome

Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) kann verschiedene körperliche und seelische Symptome auslösen und ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen.

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Folgeerkrankungen und Symptome der Adipositas in tabellarischer Übersicht:
Physische Folgen
Hypertonie (Bluthochdruck) schnelle Ermüdung und geringere Belastbarkeit
Stoffwechsel (Diabetes) Schlafapnoe, Pickwick-Syndrom
Fettstoffwechselstörungen Gallensteine, Fettleber, Sodbrennen
Entzündung in Hautfalten männliche Behaarungsmuster bei Frauen
Reduzierte Fruchtbarkeit Komplikationen bei der Geburt
Gallenblasenerkrankungen, Fettleber Lungen- und Atemprobleme
Wundheilungsstörungen Erhöhtes Operationsrisiko
Wirbelsäulensyndrome Demenz
Psychosoziale Folgen
Minderwertigkeitskomplexe mangelndes Selbstwertgefühl
Soziale Isolation Diskriminierung
Ängstlichkeit in sozialen Situationen Depressionen

Behandlung

Bei der Behandlung von Adipositas ist das vorrangige Ziel, Gewicht zu reduzieren und das erreichte Normalgewicht langfristig zu stabilisieren. Dieses Ziel kann über verschiedene Maßnahmen erreicht werden. Welche Maßnahme am geeignetsten ist, ist individuell verschieden. Der erste Schritt besteht jedoch immer in einer Ernährungsumstellung und verstärkter Bewegung.

Ernährungsumstellung und Bewegung zur Gewichtsreduktion

Um Gewicht zu reduzieren, muss die Menge an zugeführter Energie geringer sein als die Menge benötigter beziehungsweise verbrauchter Energie. Grundlage hierfür ist eine vollwertige ballaststoffreiche Ernährung bestehend aus Vollkornprodukten, magerem Fleisch, Fisch, viel Gemüse und etwas Obst. Fett- und kohlenhydratreiche Speisen sollten reduziert werden. Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch ungesüßte, nicht-alkoholische Getränke.

Mindestens ebenso wichtig wie eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist körperliche Bewegung. Als besonders effektiv zeigt sich eine Kombination aus Kraft- und Ausdauersportarten wie Wandern, Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Ideal ist es, mehr Bewegung in den Tagesablauf zu integrieren und etwa drei Mal pro Woche eine Trainingseinheit zu absolvieren.

Medikamentöse Behandlung von Adipositas

Medikamentöse Behandlung darf ausschließlich unter ärztlicher Betreuung durchgeführt werden, da wie die meisten verschreibungspflichtigen Medikamente auch Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Antiadiposita Nebenwirkungen haben können. Medikamente zur Adipositas-Behandlung kommen nur dann zum Einsatz, wenn die Basistherapie (Diätberatung, Ernährungsumstellung, Sport, Kalorienreduktion, Verhaltens- und Bewegungstherapie) allein keinen zufriedenstellenden Erfolg hat.

Xenical mit dem aktiven Wirkstoff Orlistat ist das derzeit einzige zugelassene Arzneimittel zur Therapie von Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht). Orlistat stört die Fettaufnahme der Nahrung, die demzufolge unverdaut wieder über den Stuhl ausgeschieden wird.

Chirurgische Behandlung bei einem BMI von über 40

Wenn weder Ernährungsumstellung, verstärkte Bewegung noch eine Psycho- oder Suchttherapie den gewünschten Erfolg erzielen, besteht die Möglichkeit einer operativen Behandlung. Sie erfolgt nur unter bestimmten Voraussetzungen. So müssen Patienten einen Body-Mass-Index von mindestens 40 haben und an mindestens einer Begleit- oder Folgeerkrankung leiden, die mit der Adipositas in Zusammenhang steht.

In Deutschland gibt es vier Standardverfahren in der Adipositaschirurgie. Durch ein Magenband, Magenbypass oder Schlauchmagen wird die Menge der möglichen Nahrungsaufnahme begrenzt (Restriktion). Andere Verfahren setzen auf eine Verringerung der Nährstoffaufnahme im Darm (Malabsorption). Der Roux-Y-Magenbypass kombiniert beide Strategien und gilt hierzulande als Methode der Wahl. Der Erfolg einer chirurgischen Behandlung ist abhängig von der Kooperation der Patienten, die ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umstellen müssen, um nachhaltig Gewicht zu reduzieren.

Psycho- oder Suchttherapie bei Essstörungen

Je nach Ausprägung des Übergewichts reicht eine einfache Ernährungsumstellung und mehr Bewegung nicht aus, um das Gewicht langfristig zu reduzieren. Um nicht wieder in die alten, ungünstigen Essgewohnheiten kann eine Psychotherapie, bei ausgeprägten Essstörungen eine Suchttherapie hilfreich sein. Hier lernen die Betroffenen nicht nur, ihr Essverhalten zu reflektieren und zu ändern, sondern trainieren auch geeignete Problemlösestrategien und neue Gedankenmuster im Zusammenhang mit Essen und Bewegung.

Wieso kann ich rezeptpflichtige Medikamente zur Gewichtsreduktion bei HealthExpress online kaufen?

Xenical ist rezeptpflichtiges Medikament und darf nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden. Daher ist es in der Schweiz untersagt, dieses Medikament ohne Rezept vom Arzt zu kaufen.

Bei HealthExpress können Sie Xenical online bestellen, da wir Ihnen mithilfe einer Online Konsultation ein gültiges und legales Rezept ausstellen. Hierzu müssen Sie nur unseren einfachen medizinischen Fragebogen ausfüllen, welcher daraufhin von einem in der EU registrierten Arzt überprüft wird. Nachdem Ihnen der Arzt ein Rezept ausgestellt hat, erhalten Sie eine E-Mail mit Bestätigung.

Anschließend können Sie über Ihren persönlichen Patientenbereich Xenical direkt bei uns bestellen. Der Versand bei HealthExpress wird durch unsere Hausapotheke abgewickelt und erfolgt absolut diskret. Abhängig von der Zahlungsmethode ist das Präparat aufgrund unseres Expressversands bereits am nächsten Werktag bei Ihnen.

Wir bitten Sie eindringlich Abstand von Angeboten im Internet zu nehmen, welche nicht nach diesem Prinzip verfahren. HealthExpress ist eine zertifizierte Online Klinik mit praktizierenden Ärzten und nur aufgrund dessen in der Lage, Ihnen rezeptpflichtige Medikamente über das Internet anzubieten.

Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen der Konsultation benötigen oder Fragen haben, steht Ihnen unser Patientenservice jederzeit gerne zur Verfügung.

Quellen: